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Exitszenario Publishstop?


keksbande
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nein, das passt schon mit den Zahlen - "diesen Dienstag 60 Neuinfektionen mehr als letzte Woche" heißt nicht dass die 7-Tage-Inzidenz automatisch höher ist. Ein kleiner Sprung nach oben hier und ein etwas größerer nach unten bei einem anderen Tag ergibt in Summe eine verringerte Zahl für die letzten 7 Tage.

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Ich hab inzwischen aus eigener Erfahrung gelernt, dass die Zahlen sowieso nur sehr sehr grobe Schätzungen sind.

In der Klasse meines Sohnes (Präsensenzunterricht!) gab es einen Corona-Fall. Die ganze Klasse wurde in Quarantäne geschickt, es wurde aber niemand getestet (es darf auch niemand zum Test weil ja in Quarantäne). Auch keine Familienangehörigen wurden getestet, wir müssen nicht mal in Quarantäne (Ansage Gesundheitsamt).

 

Nehmen wir jetzt nur mal an die Person hätte 10 weitere Schüler infiziert und diese 10 jeweils noch 2 weitere Familienmitglieder zu Hause, dann wäre die Zahl in der Statistik 1, die tatsächliche aber 31, also mehr als 30mal so hoch!

In anderen Städten / Kreisen ist die Teststrategie evtl. eine ganze andere und dort würden alle Verdachtsfälle getestet. Die Zahlen kann man also überhaupt nicht vergleichen.

 

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46 minutes ago, jennergruhle said:

nein, das passt schon mit den Zahlen - "diesen Dienstag 60 Neuinfektionen mehr als letzte Woche" heißt nicht dass die 7-Tage-Inzidenz automatisch höher ist. Ein kleiner Sprung nach oben hier und ein etwas größerer nach unten bei einem anderen Tag ergibt in Summe eine verringerte Zahl für die letzten 7 Tage.

 

Ähm, aber die anderen sechs Tage sind doch die gleichen? Von den sieben Tagen, die für de Inzidenz gestern gezählt haben, werden sechs Tage für heute recyclet (Mittwoch bis Montag) und die heutigen neuen Zahlen (gemeldet am Dienstag, 02.03) ersetzen die Zahl von vor genau einer Woche (gemeldet am Dienstag, 23.02.). Die Gesamtsumme der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen ist heute also um 60 höher als gestern, also müsste auch die Inzidenz hochgehen.

 

Aber das ist jetzt sehr offtopic, tut mir leid. :-(

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1 hour ago, frostengel said:

Ich hätte vermutet, dass ihr in einem Bundesland einfach insgesamt sagt "Jupp, wir machen wieder." und dann sowohl bei normalen als auch bei Earthcaches einer beide roten Kreuze grün färbt. Danke für die Info!...

...sollte auch kein Angriff sein. 



Keine Sorge, hatten wir auch nicht als Angriff gesehen!

Die Kollegen:Innen hatten erst gestern wieder (bis auf ein BL) angefangen zu publishen, und on nun jemand von denen (wir im Norden waren durch unsere doch recht sanften  CoronaVerordnungen nicht von einem PublishStop betroffen) die betrofffen waren, unseren Kollegen:Innen den GeoAwares Bescheid gegeben hat können wir dir nicht sagen.
Earthcaches und alles damit Zusammenhängende sind glücklicherweise nicht unsere Baustelle.

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17 minutes ago, frostengel said:

Ähm, aber die anderen sechs Tage sind doch die gleichen?

Für jeden neu in die 7 Tage eingereihten muss einer wieder rausfallen. Wenn der hohe Zahlen hatte, springt die Gesamtzahl runter - falls der neue Tag niedriger liegt als der ganz alte entfallene. Da aber auch Nachmeldungen auftreten, kann das zusätzlich noch mal hoch - und runterspringen.

Edited by jennergruhle
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3 minutes ago, jennergruhle said:

falls der neue Tag niedriger liegt als der ganz alte entfallene

Na ja in dem Beispiel von @frostengelhatte der aber 60 Infektionen mehr. Nachmeldungen könnten vielleicht in der Tat des Rätsels Lösung sein.

 

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12 minutes ago, jennergruhle said:

Da aber auch Nachmeldungen auftreten, kann das zusätzlich noch mal hoch - und runterspringen.

 

Das kann natürlich sein, dass vielleicht heute die Zahlen der letzten Tage noch nach oben korrigiert worden sind. Dann wäre die richtige Inzidenz trotzdem gestiegen, wenn die gemeldetem Zahlen von heute und von letzter Woche stimmen. Nur vorher hätte man wegen fehlender Meldungen noch scheinbar eine kleinere Inzidenz gehabt. Es kann natürlich auch sein, dass die Medien ihre Zahlen aus verschiedenen Quellen zusammenkopieren und die 7-Tage-Inzidenz von einer Quelle geholt wurde, die heute weniger Infektionen hatte als letzte Woche (wäre journalistisch ein wenig peinlich, aber die meisten würden das gar nicht merken, dass die Zahlen nicht konsistent sind).

 

Fakt ist aber tatsächlich, dass die 7-Tage-Inzidenz runtergeht, wenn heute weniger Infektionen als vor genau einer Woche auftreten (danke, hcy!). Da gewinnt einfach die Mathematik. Für mich heißt das, dass man keine Freudensprünge und "Öffnungsorgien" (frei nach Söder) machen sollte, nur weil die Inzidenz oder der R-Wert (*) scheinbar etwas runtergehen, aber auch leicht steigende Werte nicht gleich den Untergang der Menschen bedeuten. Unschön sind die Inzidenzen mit 60, 65, 70 sowieso, genauer wird's nicht - gut, dass nur eine Nachkommastelle angegeben wird.

 

Danke für die Diskussion und Ideen, auch an hcy für die Bestätigung. Ich hatte schon kurz gedacht, ich sei jetzt ganz blöd. :-)

 

Herzliche Grüße und bleibt gesund

Jochen

 

(*) Den versuche ich irgendwann mal zu verstehen, wenn ich viel mehr Zeit habe. :-)

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59 minutes ago, jennergruhle said:

R-Wert heißt "wie viel Menschen steckt durchschnittlich ein Infizierter an". Wenn >1, dann werden es mehr; bei <1 werden es weniger; bei =1 bleibt die Gesamtzahl konstant.

 

Die Definition ist soweit klar, aber die Berechnung von so etwas wie dem 7-Tage-R-Wert finde ich nicht so selbsterklärend. :-(

 

Ist das Ausgangsthema eigentlich geklärt bzw. erledigt, seit wieder Caches quasi überall (sorry, Bayern) veröffentlicht werden?

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1 minute ago, HHL said:

Könnt ihr bitte mal das mega off topic Corona-Getrolle sein lassen.

 

Hast du dich nicht vor Kurzem extrem über einen Sprachfehler in der App aufgeregt?

https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/topic/360741-peinliche-unkenntnis/

Und dann so ein Beitrag?

 

Außerdem war Corona hier durchaus Thema, aber so war das natürlich trotzdem am Thema vorbei, wofür ich mich oben schon entschuldigt habe (und das hier gerne noch einmal tue!). Darum habe ich ja im letzten Beitrag gefragt, ob das Ausgangsthema jetzt geklärt ist, nachdem in allen Bundesländern außer Bayern wieder Caches veröffentlicht werden. Wenn der Themenstarter noch mehr wissen möchte, kann er sich ja gerne wieder melden, aber ich hoffe, dass er einfach glücklich ist, dass jetzt viele neue Caches kommen.

 

Ich bin dann hier mal raus, danke an Jennergruhle für die interessante Diskussion.

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Nachdem heute "durchgesickert" ist, dass der Lockdown mal wieder verlängert wird und zwar dieses Mal bis Ende März 2021, rechne ich auch in Bayern nicht damit, dass in absehbarer Zeit wieder neue Caches hier gepublished werden. Die Diskussion hier war/ist zum größten Teil sehr sachlich, aber ich finde es schon sehr bezeichnend, dass sich kein bayerischer Reviewer mal dazu herablässt, in die Diskussion einzusteigen. Es kommt immer mehr der Eindruck auf, die Reviewer seien ein Geheimbund und alle Geocacher sind von ihrem Wohlwollen abhängig. Letzteres ist meine ganz persönliche Meinung. 
Ich muss mich jeden Tag beruflich mit den Begrifflichkeiten "angemessen, erforderlich und verhältnismäßig" auseinandersetzen. Diese Differenzierung vermisse ich bei der ganzen Bewertung durch die bayerischen Reviewer. Die ganzen hier bereits aufgezählten Argumente mag ich nicht wiederholen, es ist eigentlich alles zutreffend gesagt worden. 

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52 minutes ago, Die Handballer&#x27;s said:

Nachdem heute "durchgesickert" ist, dass der Lockdown mal wieder verlängert wird und zwar dieses Mal bis Ende März 2021, rechne ich auch in Bayern nicht damit, dass in absehbarer Zeit wieder neue Caches hier gepublished werden.

Würde mich auch nicht wundern.

 

52 minutes ago, Die Handballer&#x27;s said:

Die Diskussion hier war/ist zum größten Teil sehr sachlich, aber ich finde es schon sehr bezeichnend, dass sich kein bayerischer Reviewer mal dazu herablässt, in die Diskussion einzusteigen.

Die Verwendung von "sich dazu herablassen" in diesem Kontext war jetzt aber nicht so super-sachlich ;) .

Aber ja, schlecht wäre es nicht gewesen, hier ein Statement eines Reviewers aus Bayern zu bekommen. Wie ich schon in meinem letzten Posting geschrieben habe, die komplett fehlende Transparenz finde ich fast bedauerlicher als die Publish-Sperre an sich.

 

Ehrlich gesagt habe vor einigen Tagen auch mal einen Reviewer, mit dem ich bisher immer sehr gut ausgekommen bin, persönlich angeschrieben, und wegen des Themas gefragt. Die Antwort war zwar sehr freundlich geschrieben, aber vom Inhalt her leider ziemlich "abblockend" (was nach meiner bisherigen Erfahrung mit jenem Reviewer eher untypisch ist). Irgendwas lief/läuft da in Bayern ein bisschen verquer ... warum auch immer :(.

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4 minutes ago, baer2006 said:

Irgendwas lief/läuft da in Bayern ein bisschen verquer ... warum auch immer

ja, da hast du recht, etwas läuft bei uns in Bayern wirklich ziemlich anders als in anderen Bundesländern. Ich habe auch eine diesbezügliche Vermutung, aber wenn ich das hier öffentlich schreibe, bin ich bis in alle Ewigkeit geächtet. Viele Cache-owner in Bayern denken ähnlich wie ich und alle haben einfach nur Schiss von einer Person. Mehr möchte ich dazu aber öffentlich nicht schreiben!

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On 2/27/2021 at 9:01 PM, capsai said:

Dann bitte ich um Erklärung, warum in Tschechien trotz ca. 9-10x höherer Inzidenz als in Deutschland dort weiterhin Caches gepublished werden.

 

Am 28.2.2021 haben die Tschechischen Reviewer das Veröffentlichen aller Caches eingestellt (Quelle). Sie haben damit auf die (ziemlich harten!) neuen Lockdown-Regeln (Quelle) reagiert. Also wie überall sonst auch: die Reviewer orientieren sich an dem, was von Seiten der Politik/Behörden vorgegeben wird.

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30 minutes ago, eigengott said:

Also wie überall sonst auch: die Reviewer orientieren sich an dem, was von Seiten der Politik/Behörden vorgegeben wird.

Auch in Bayern? Ich wüsste wirklich gerne, welche konkrete Vorgabe in Bayern bzgl. Veröffentlichung von Caches entscheidend anders ist, als in den restlichen 15 Bundesländern. Denn dann hätte man wenigstens eine grobe Ahnung, unter welchen Bedingungen der Publish-Stopp beendet wird.

Nochmal: Ich schreibe hier nicht "Jetzt publisht endlich wieder Caches!!!111elf!!", sondern bedaure lediglich die komplett fehlende Transparenz.

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25 minutes ago, eigengott said:

Was du nicht sagst! Ab du es glaubst oder nicht, der Link war mir bekannt. Dass in Bayern nach wie vor die Lockdown-Maßnahmen gelten, weiß ich! Aber die gelten anderswo auch.

 

Fallbeispiel Brandenburg: https://wiki.Groundspeak.com/display/GEO/Brandenburg

Da wird auch auf eine Verordnung hingewiesen, und eine Zeile drunter steht, dass ab 1.3. trotzdem wieder Caches gepublisht werden. Und wenn man in die Verordnung reinschaut, stellt man fest, dass sie quasi genau dasselbe sagt, wie die entsprechende Verordnung in Bayern. Kontaktbeschränkungen, nicht "sinnlos" die Wohnung verlassen, Maskenpflicht, etc. - das Übliche halt. Aber in Brandenburg werden wieder Caches veröffentlicht, in Bayern nicht. Und ich gehe jede Wette ein, dass die Corona-Regeln in den anderen Bundesländern sich auch nicht wesentlich unterscheiden.

 

Ergo: Wie es aussieht, gibt es keine sichtbaren objektiven Gründe, warum in Bayern restriktiver gehandelt wird. Und die Argumente, die die bayerischen Reviewer intern (vermutlich) haben, um im Gegensatz zu ihren Kollegen im Rest Deutschlands (wo im Wesentlichen genau dieselben Corona-Beschränkungen gelten) keine Caches zu veröffentlichen, werden nicht offen kommuniziert. Ja, kann man machen. _Gut finden_ muss ich das aber nicht. Falls es z.B. schlicht am formalen "Katastrophenfall" in Bayern hängt. könnte man das auch klar und deutlich in einem Satz sagen. Dann wüssten alle, was Sache ist, und gut ist.

 

 

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18 hours ago, frostengel said:

 

......rgibt das mathematisch keinen Sinn, denn die Inzidenz sollte man ja ausrechnen als

(Summe der Neuinfektionen der letzten sieben Tage)/Einwohnerzahl insgesamt * 100.000

und für die Inzidenzwerte von gestern und heute wird einmal 3.883 und einmal 3.943 addiert, Rest bleibt gleich. Da muss die neue Inzidenz (unmerklich) höher sein. Alles seltsam....

 

 

"Zahlen kann man SO oder SO sehen" - Automatix, Schmied

 

Im Ernst - das Starren auf ziemlich wachsweich erhobene Zahlen ist angesichts der Tatsachen, dass das ganze Ding im Wellen daherkommt und es auch nicht wirklich einen direkten Zusammenhang zwischen vielen der "Massnahmen" und Erfolgen gibt, denn doch verfehlt. Und die mit der Mikrometerschraube definierten "wenn - dann" Aktionismen spiegeln nur eine Beherrschbarkeit vor, die es eben nicht gibt. Ist halt beruhigend und setzt die Entscheider in gutes Licht.

 

Man könnte auch meinen oder behaupten, dass da, wo die Zahlen hoch sind (und die Leute entsprechend in Quarantäne) weniger Infizierte frei rumlaufen :)

 

Gruss Zappo

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On 3/2/2021 at 8:49 PM, baer2006 said:

Die Verwendung von "sich dazu herablassen" in diesem Kontext war jetzt aber nicht so super-sachlich ;)

Glaube kaum dass die Formulierung so ausgefallen wäre, wenn''s da nicht Vorgeschichten gegeben hätte...

Wenn es Reviewerwahlen geben würde, würden sich sicher nicht allzu wenige auf die nächste Bayern-Wahl freuen.

Vielleicht würde manches aber dann erst garnich so weit kommen. Der Umgang mit Corona ist dabei nur ein kleines Puzzelteil.

Um keinen falschen Eindruck zu Erwecken: Es läuft nicht alles schlecht und ich hatte auch schon in Bayern gute Reviewererfahrungen. Herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle. Trotzdem sehe ich teilweise durchaus erhebliches Verbesserungspotential was Kundenfreundlichkeit und Umgang mit Fehlern angeht.*

Grüßle Johannis10

PS: *Hoffe das war sachlich genug. Hab' mich wenigsten bemüht ;).

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52 minutes ago, hcy said:

OMG blos nicht. Werden auch Richter gewählt oder Schiedsrichter?

Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten als Wahlen, um Schieflagen zu korrigieren.  Mir ging 's bei meinem Beitrag nicht darum, ob Wahlen in dem Fall sinnvoll sind oder nicht, sondern nur das Stimmungsbild einzufangen. Das HQ hat ja auch schonmal vor Jahren in Bayern korrigierend eingegriffen, was damals nicht wenige sehr begrüßt haben. Grüßle Johannis10

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On 2/28/2021 at 7:34 PM, capoaira said:

Lese dir bitte nochmal den Post von eigengott durch. Dort erklärt er die Gefahren bzw. unterschiedlichen Bedingungen, die es draußen gibt, sodass das Risiko eben nicht immer gegen 0 geht.

 

Gerade bei einem neuen Cache, wo es um FTFs geht, treffen sich häufig mehrere Cacher, die sich normalerweise (zumindest ohne Events) nicht treffen würden. Und zack hat man mehr Kontakt als Nötig. Klar ist das im Einzelfall wahrscheinlich kein Grund zur Sorge, aber wie immer gilt: Die Masse machts...

 

Jeder von uns bekommt jede Woche einen ganzen Stapel Anreize in Form von Werbeprospekte von Supermärkten und bei manchem Angebot ist der Run 10x höher als auf einen FTF. Eine Studie belegt inzwischen auch das die Ansteckungsgefahr im Supermarkt um ein vielfaches höher ist als im Theater bzw. vielen anderen Einrichtungen - ganz zu schweigen von einem Spaziergang draussen in der Natur.

Aber man kann sich ja überall Probleme ausdenken, aus einer Mücke einen Elefanten machen, Steine in den Weg rollen und nach 1 Jahr Pandemie den Geocacher pauschal immer noch als zu blöd deklarieren selbst zu denken und coronakonform zu handel sodass man dies abnimmt und in Bayern solche Sperren verhängt.

Wie man erfreulicherweise sieht wird in anderen Bundesländern und auf anderen Seiten wie z.B. Open Caching anders gehandelt.

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On 3/2/2021 at 9:21 PM, eigengott said:

 

Am 28.2.2021 haben die Tschechischen Reviewer das Veröffentlichen aller Caches eingestellt (Quelle). Sie haben damit auf die (ziemlich harten!) neuen Lockdown-Regeln (Quelle) reagiert. Also wie überall sonst auch: die Reviewer orientieren sich an dem, was von Seiten der Politik/Behörden vorgegeben wird.

 

 

In CZ "brennt die Hütte" - bei einer Inzidenz von teilweise 1000 in manchen Regionen und den damit einhergehenden Problemen im Gesundheitswesen  verständlich und nachvollziehbar.

In Bayern sind inzwischen viele Landkreise unter 50, einige unter 35. In Ingolstadt liegt der Wert bei 12. Bei den niedrigen Zahlen und den damit verbundenen erfolgten Öffnungen (Friseur, körpernahe Tätigkeiten, Bau- Gartenmärkte...)  und weiteren Öffnungsschritten ist die pauschale Blockade und Arbeitsverweigerung der bayr. Reviewer  für sehr viele nicht nachvollziehbar. Das sich hier keiner der betroffenen Reviewer dazu äußert ist ein Armutszeugnis, aber vielleicht verstehen die Ihr eigenes Handeln auch nicht mehr.

Hier hat schon mal jemand erwähnt die Mannschaft auszutauschen.  Da das scheinbar nicht geht kann man als Cacher seine unzufriedenheit merklich nur damit zum Ausdruck bringen das massenweise PM-Mitgliedschaften in Bayern nicht mehr verlängert oder abgeschlossen werden.
 

Edited by Pyro1
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On 3/3/2021 at 12:33 AM, baer2006 said:

Ergo: Wie es aussieht, gibt es keine sichtbaren objektiven Gründe, warum in Bayern restriktiver gehandelt wird. Und die Argumente, die die bayerischen Reviewer intern (vermutlich) haben, um im Gegensatz zu ihren Kollegen im Rest Deutschlands (wo im Wesentlichen genau dieselben Corona-Beschränkungen gelten) keine Caches zu veröffentlichen, werden nicht offen kommuniziert. Ja, kann man machen. _Gut finden_ muss ich das aber nicht.

... vor allem dann nicht, wenn man weiß, dass sich für das Thema nicht nur einzelne interresieren.

https://www.openpetition.de/petition/online/ende-des-bayerischen-publish-stop-lasst-uns-endlich-wieder-neue-geocaches-suchen

Grüßle Johannis10

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Ne Petition wegen sowas? Ehrlich? Habt ihr gar keine Caches in Bayern mehr die ihr suchen könnt? Das ist ja nun wirklich ein Sturm im Wasserglas auch wenn ich die Argumente z.T. verstehen kann und das unterschiedliche Vorangehen in den Bundesländern hier nicht unbedingt verstehe.

 

Aber vielleicht haben wir auch nur nicht alle Informationen. Vielleicht urteilen bayrische Gerichte anders bei der Frage ob die Veröffentlichung eines Caches eine Einladung zu einer Veranstaltung ist (und das ist doch des Pudels Kern: man will sich vor möglichen Haftungsfragen oder Strafzahlungen wegen sowas schützen) oder was weiß ich.

 

In Bayern ist halt vieles etwas anders (und die sind ja auch immer ganz stolz drauf da unten, da müssen sie dann eben auch mal die Nachteile mitnehmen).

 

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9 hours ago, Pyro1 said:

 

Jeder von uns bekommt jede Woche einen ganzen Stapel Anreize in Form von Werbeprospekte von Supermärkten und bei manchem Angebot ist der Run 10x höher als auf einen FTF. Eine Studie belegt inzwischen auch das die Ansteckungsgefahr im Supermarkt um ein vielfaches höher ist als im Theater bzw. vielen anderen Einrichtungen - ganz zu schweigen von einem Spaziergang draussen in der Natur.

Aber man kann sich ja überall Probleme ausdenken, aus einer Mücke einen Elefanten machen, Steine in den Weg rollen und nach 1 Jahr Pandemie den Geocacher pauschal immer noch als zu blöd deklarieren selbst zu denken und coronakonform zu handel sodass man dies abnimmt und in Bayern solche Sperren verhängt.

Wie man erfreulicherweise sieht wird in anderen Bundesländern und auf anderen Seiten wie z.B. Open Caching anders gehandelt.

 

Moin,

Ich sage ja nicht, dass ich 1 zu 1 der selben Meinung bin. Ich denke auch, dass es draußen keine große Gefahr gibt.

Ich wollte nur sagen, dass ich die Reviewer verstehen kann, dass sie nicht die Verantwortung tragen wollen und bereits auf die Frage geantwortet wurde. Von mehrfachen Fragen ändern sich die Antworten der Reviewer ja auch nicht.

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Ganz ehrlich? Wenn ich als bayrischer Reviewer seit Jahren einen ehrenamtlichen Job für lau mache, jetzt aus irgendwelchen (vielleicht komisch, falschen, blöden, keine Ahnung was noch alles, sucht euch das passende aus) Gründen mit den anderen Teammitgliedern entscheide, dass es besser ist, vorerst keine neuen Caches zu veröffentlichen, und dann jemand eine Petition (!?) veröffentlicht, dann würde ich hinschmeißen. Und dann gäb es auch keine neuen Caches mehr, dann gäb's erst mal ein Problem.

 

Ich verstehe alle, die sagen, dass sie sich neue Caches wünschen. Wer tut das nicht?

Ich verstehe alle, die die Reviewer bitten, ihre Entscheidung angesichts der aktuellen Corona-Cntwicklung zu überdenken (wenn ich auch nicht weiß, ob man mit der aktuellen Entwicklung wirklich argumentieren sollte).

Aber eine Petition halte ich für völlig abstrus. Wollt ihr sie damit zwingen, wieder Caches zu veröffentlichen, gegen ihre eigene Entscheidung?

 

Gut, es haben nur etwa 500 Leute unterschrieben, das ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil der bayrischen Cachergemeinde, aber das die Situation zwischen "normalen Cachern" und Reviewern so heftig ist, hatte ich nicht gedacht. Da scheinen wir es ja echt gut mit unsere baden-württembergischen Reviewern zu haben - oder liegt das daran, wie in den Wald reingerufen wird?!

 

Leute, die Welt geht nicht unter - zumindest nicht durch neue Caches, die erst in zwei Monaten rauskommen. An anderen Gründen könnte das schon liegen. :-(

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

(PS: Tut mir leid, eigentlich wollte ich hier raus sein, aber die Petition hat mich jetzt doch negativ überrascht.)

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15 hours ago, Johannis10 said:

 

... vor allem dann nicht, wenn man weiß, dass sich für das Thema nicht nur einzelne interresieren.

https://www.openpetition.de/petition/online/ende-des-bayerischen-publish-stop-lasst-uns-endlich-wieder-neue-geocaches-suchen

Grüßle Johannis10

 

 

Das es hierzu sogar eine Petition gibt habe ich noch nicht gewusst und bedeutet einen wirklich markanten negativen Höhepunkt. Ich betreibe einige Hobbies und so eine Situation ist mir bisher aus anderen Hobbies nicht bekannt.

Die über 200 Kommentare sollten sich die Reviewer mal durchlesen, ich bin wirklich sehr überrascht wie viele sich hierzu äußern.


 

 

 

15 hours ago, hcy said:

Ne Petition wegen sowas? Ehrlich? Habt ihr gar keine Caches in Bayern mehr die ihr suchen könnt? Das ist ja nun wirklich ein Sturm im Wasserglas auch wenn ich die Argumente z.T. verstehen kann und das unterschiedliche Vorangehen in den Bundesländern hier nicht unbedingt verstehe.

 

Aber vielleicht haben wir auch nur nicht alle Informationen. Vielleicht urteilen bayrische Gerichte anders bei der Frage ob die Veröffentlichung eines Caches eine Einladung zu einer Veranstaltung ist (und das ist doch des Pudels Kern: man will sich vor möglichen Haftungsfragen oder Strafzahlungen wegen sowas schützen) oder was weiß ich.

 

In Bayern ist halt vieles etwas anders (und die sind ja auch immer ganz stolz drauf da unten, da müssen sie dann eben auch mal die Nachteile mitnehmen).

 

 

Wenn die Veröffentlichung eines Angebots und einem darauf folgenden Menschenansammlung strafbar wäre dann hat nun jeder Filialleiter einer Aldi Süd Filiale eine Anzeige denn was heute früh vor Aldimärkten los war ist der Wahnsinn.... hundert Meter lange Schlange und nach <1h  waren alle Corona-Schnelltests ausverkauft.

 

 

Also ich habe noch tausende ungefundene Caches in Bayern und sicher hunderte im Umkreis von 50km. Neue Caches sind mir da gar nicht so wichtig und ich bin eh kein FTF-Jäger, bekomme als Basismember eh keine FTFs mit.

Ich denke hier geht es einigen nicht in erster Linie um neue Caches sondern um die herablassende Art und Weise, das anmaßende Auftreten der Reviewer und die Bevormundung von Cachern.

 

 

 

12 hours ago, frostengel said:

Ganz ehrlich? Wenn ich als bayrischer Reviewer seit Jahren einen ehrenamtlichen Job für lau mache, jetzt aus irgendwelchen (vielleicht komisch, falschen, blöden, keine Ahnung was noch alles, sucht euch das passende aus) Gründen mit den anderen Teammitgliedern entscheide, dass es besser ist, vorerst keine neuen Caches zu veröffentlichen, und dann jemand eine Petition (!?) veröffentlicht, dann würde ich hinschmeißen. Und dann gäb es auch keine neuen Caches mehr, dann gäb's erst mal ein Problem.

 

Ich verstehe alle, die sagen, dass sie sich neue Caches wünschen. Wer tut das nicht?

Ich verstehe alle, die die Reviewer bitten, ihre Entscheidung angesichts der aktuellen Corona-Cntwicklung zu überdenken (wenn ich auch nicht weiß, ob man mit der aktuellen Entwicklung wirklich argumentieren sollte).

Aber eine Petition halte ich für völlig abstrus. Wollt ihr sie damit zwingen, wieder Caches zu veröffentlichen, gegen ihre eigene Entscheidung?

 

Gut, es haben nur etwa 500 Leute unterschrieben, das ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil der bayrischen Cachergemeinde, aber das die Situation zwischen "normalen Cachern" und Reviewern so heftig ist, hatte ich nicht gedacht. Da scheinen wir es ja echt gut mit unsere baden-württembergischen Reviewern zu haben - oder liegt das daran, wie in den Wald reingerufen wird?!

 

Leute, die Welt geht nicht unter - zumindest nicht durch neue Caches, die erst in zwei Monaten rauskommen. An anderen Gründen könnte das schon liegen. :-(

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

(PS: Tut mir leid, eigentlich wollte ich hier raus sein, aber die Petition hat mich jetzt doch negativ überrascht.)


Über die Tatsache das es hierzu eine Petition gibt bin ich auch sehr überrascht.
 

Jedes Problem kann gelöst werden, jeder ist austauschbar.

Das hier nicht deutlich mehr Leute unterzeichnet haben liegt evtl. daran das viele davon nichts wussten.

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17 hours ago, Pyro1 said:

Wenn die Veröffentlichung eines Angebots und einem darauf folgenden Menschenansammlung strafbar wäre dann hat nun jeder Filialleiter einer Aldi Süd Filiale eine Anzeige

Sowas nennt man auf Neudeutsch übrigens "Whataboutism".

 

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19 hours ago, Pyro1 said:

Das es hierzu sogar eine Petition gibt habe ich noch nicht gewusst und bedeutet einen wirklich markanten negativen Höhepunkt. Ich betreibe einige Hobbies und so eine Situation ist mir bisher aus anderen Hobbies nicht bekannt.

Die über 200 Kommentare sollten sich die Reviewer mal durchlesen, ich bin wirklich sehr überrascht wie viele sich hierzu äußern.

Diese Petition fand ich einen ziemlichen Unfug. Mich würde auch nicht wundern, wenn sie letztlich sehr kontraproduktiv war, aus Gründen, die @frostengel in seinem Posting angedeutet hat.

Und was die Kommentare in der Petition angeht, die sind zum großen Teil nur zum Fremdschämen. Die Leute jammern "Wir können nicht mehr cachen gehen!!", aber das war und ist Blödsinn. Wenn die nähere Homezone wirklich leergecacht ist (was wohl nur für eine Minderheit gilt), fährt man halt mal ein bisschen weiter weg. Ich selber bin so ein Bekloppter, der wirklich gerne und viel cacht - um meine Home-Koordinaten ist im 40km Umkreis praktisch nix mehr übrig. Aber auch damit konnte ich zuletzt noch jedes WE eine Tour mit max. 1h Anfahrt mit dem Auto machen.

 

19 hours ago, Pyro1 said:

Ich denke hier geht es einigen nicht in erster Linie um neue Caches sondern um die herablassende Art und Weise, das anmaßende Auftreten der Reviewer und die Bevormundung von Cachern.

(Hervorhebungen von mir)

Und so eine Wortwahl bringt genau was? Wer in diesem Ton in den Wald hinein ruft, darf sich nicht wundern, wenn es entsprechend heraus schallt.

 

19 hours ago, Pyro1 said:

Das hier nicht deutlich mehr Leute unterzeichnet haben liegt evtl. daran das viele davon nichts wussten.

Oder sie haben auch gemerkt, dass das nicht der richtige Weg ist.

 

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@baer2006 Ob die Petition und die Kommentare kontraproduktiv sind wird sich zeigen. Ich wenn betroffen wäre würde mir auf jeden Fall Gedanken machen denn sowas hat es wohl in Geocacherkreisen noch niemals gegeben. Die Unzufriedenheit muss wirklich enorm sein.  Bei mir gibt es noch genug Caches im Umkreis von 10 KM, da könnt ich auch mit dem Fahrrad cachen fahren. Bei Dir mit 1h Anfahrt ist schon wieder ein Punkt angekratzt der eigendlich nicht sein sollte. Ich kenne z.B. Motorradfahrer die haben schon die ersten Knöllchen erhalten weil die 3 Landkreise vom Heimatlandkreis einfach so Motorrad gefahren sind und das ist kein triftiger Grund. 1h entfernt cachen könnte im schlimmsten Fall genauso ausgehen.
Sollte der Fall den Frostengel angedeutet hat eintreten sehe ich keinen Grund zur Panik. Jeder ist ersetzbar, man braucht hierfür keine spezielle Ausbildung und es kommt frischer Wind in die Sache.


Die von Dir hervorgehobenen Wörter wurden in diversen Kommentaren der Petition immer wieder geschrieben. Ich selbst muss hier aber auch gestehen das man als Cacher von Reviewern behandelt wird als sei man ungefähr so klug wie 3m Feldweg. Nachfragen, Diskussion unerwünscht. Jeder von uns achtet täglich auf die AHA-Regeln, jeder von uns ist erwachsen, warum soll das beim Cachen anders sein? Warum bekommt man auf Fragen keine Antwort? Warum wird man bei 3x nachfragen eher gesperrt als das eine Antwort kommt?  Ich werf nur mal mein Beispiel mit den Naturschutz-Citos in den Raum. Ach und weil wir gerade beim Thema sind, die Stadt Ingolstadt ruft zu einem Ramadamma (Cito) am 27.3.21 auf.

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2 minutes ago, Pyro1 said:

1h entfernt cachen könnte im schlimmsten Fall genauso ausgehen.

Während des Lockdown im Frühjahr 2020 ja. Diesmal nicht, Tagesausflüge zum Wandern etc. waren jetzt über den Winter nie verboten. Es wurde nur appelliert, potentiell überlaufene Stellen zu meiden (was als Geocacher nicht schwerfällt), und Hotspot-Landkreise durften von sich aus Tagesausflügler von außerhalb aussperren (aber in Corona-Hotspots wollte ich eh nicht cachen).

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On 3/6/2021 at 6:17 PM, Johannis10 said:

Klar, weil am Montag wieder in Bayern gepublisht wird ;).

Schönes Wochenende noch.

Grüßle Johannis10

 

Wo steht denn das eigendlich? Stimmt die Info?

 

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31 minutes ago, Pyro1 said:

Ich wenn betroffen wäre würde mir auf jeden Fall Gedanken machen denn sowas hat es wohl in Geocacherkreisen noch niemals gegeben.

Es hat (seit Geocaching existiert) auch noch nie eine Pandemie-Situation wie die aktuelle gegeben. Ich bin mir sicher, in Zeiten von SARS oder MERS war in den betroffenen Gebieten auch kein Geocacher so bockig weil er mal in seiner Gegend keine neuen Caches bekam.

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33 minutes ago, baer2006 said:

Während des Lockdown im Frühjahr 2020 ja. Diesmal nicht, Tagesausflüge zum Wandern etc. waren jetzt über den Winter nie verboten. Es wurde nur appelliert, potentiell überlaufene Stellen zu meiden (was als Geocacher nicht schwerfällt), und Hotspot-Landkreise durften von sich aus Tagesausflügler von außerhalb aussperren (aber in Corona-Hotspots wollte ich eh nicht cachen).

Die Strafzettel wurden am Samstag verteilt. Ich meine auch das ich zum Saisonbeginn 1.3. im Radio was gehört hab zu dem Thema, hab aber nicht genau zugehört und die ganzen Regeln im Zusammenhang mit Corona versteht man eh nicht vollumfänglich. Da müsst man langsam am Motorrad neben Geschwindigkeitsanzeige und Drehzahlmesser noch eine Inzidenzanzeige mit Internetzugang haben.

Danke für den Link.


@jennergruhle Corona existiert aber nicht nur in Bayern und in anderen Regionen sogar weitaus heftiger.

Edited by Pyro1
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Bei uns in MV werden ja wieder Caches veröffentlich und wenn ich mir so anschau, wie viele die schon direkt am Tag der Veröffentlichung gefunden haben (bei unserer geringen Bevölkerungsdichte bzw. Menge an Cachern) verstehe ich die Bedenken in Ballungsräumen noch viel besser.

 

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1 hour ago, hcy said:

Bei uns in MV werden ja wieder Caches veröffentlich und wenn ich mir so anschau, wie viele die schon direkt am Tag der Veröffentlichung gefunden haben (bei unserer geringen Bevölkerungsdichte bzw. Menge an Cachern) verstehe ich die Bedenken in Ballungsräumen noch viel besser.

 

 

Nun ja, wieviele Leute können sich mit 20 Metern Abstand untereinander nacheinander in nem Logbuch eintragen? Genausoviele, wie auf den angeblich vollen Radweg und auf die überfüllte Piste passen, ohne dass sich irgendeine coronarelevante Situation ergibt.

 

Ich hab jetzt kein Problem damit, dass keine Caches veröffentlicht werden - von mir aus 5 Jahre lang.

 

Aber die Bekämpfung der Seuche wird damit nicht besser, wenn man Ansteckungszenarien heraufbeschwört, die nach Kenntnislage der Übertragungswege eher unwahrscheinlich sind. So wie ich mit Abstand vorm Eisladen warten kann, bis ich dran bin, kann ich auch vorm Cache warten - sollte da ne Gleichzeitigkeit eintreffen. Dass man sich UNVERNÜNFTIG benimmt, das ist -wie überall- durchaus möglich - aber entscheidend ist, dass das auch anders geht.

 

Mit der Unterstellung, dass die Leute Fehler machen, wo es nur geht, müssten wir in aller erster Linie nicht den Wald sperren, sondern die Arbeitsplätze. Und das Regierungsviertel :)

 

Gruss Zappo

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On 3/6/2021 at 2:10 PM, frostengel said:

Ich verstehe alle, die die Reviewer bitten, ihre Entscheidung angesichts der aktuellen Corona-Cntwicklung zu überdenken

 

On 3/6/2021 at 2:10 PM, frostengel said:

Aber eine Petition halte ich für völlig abstrus.

 

Für mein Verständnis ist eine Petition ( lateinisch petitio Bittschrift), welche sachlich und höflich formuliert ist, doch nichts grundsätzlich anderes, als eine Bitte.

Lediglich die Anzahl der teilnehmenden Leute geben der Sache etwas mehr Gewicht als ein einzelner Kommentar hier im Forum,

aber GS kann doch deshalb trotzdem machen, was sie für angemessen halten.

Vielleich war das ja sogar eine willkommene Entscheidungs- oder Argumentationshilfe für den ein oder anderen Reviewer, der sowieso wieder aufmachen wollte?

Eine derartige Petition muss man sicher nicht zwingend als abstruse "nicht autorisierte Petition" oder Majestätsbeleidigung sehen.

Wenn ich einen Multicache lege, bei dem eine Stage floppt, will ich doch auch nicht Lobhudelei hören, sondern eine ehrlich Rückmeldung, damit ich den Cache verbessern kann, wenn mich die Gründe überzeugen. Wäre ich Reviewer, wollte ich auch eine ehrliche Rückmeldung. Möglicherweise gibt es Cacheowner und evtl. auch Reviewer, welche das anders sehen, dann liegt das Problem meiner Meinung nach aber nicht an der ehrlichen Rückmeldung.;)

Grüßle Johannis10

 

Edited by Johannis10
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Die Reviewer arbeiten jetzt wieder in Bayern. Das hab ich heut kurz nach 8 Uhr gemerkt als eine Mail ankam und gleich ein Cache von mir archiviert wurde.

Ich war Ende Januar dort und wollte eine Wartung machen was aber wegen überraschend hohem Hochwasserpegel nicht ging ohne Wasser zu schöpfen. Seitdem war ich dort nicht mehr in der Nähe und hab das auch so kommuniziert.

Naja, ein Cache weniger für Geocaching.com....

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11 hours ago, Pyro1 said:

und hab das auch so kommuniziert

@Pyro1

... regelmäßig kommuniziert oder besser noch, einen konkreten Termin angeben, wann es weitergeht, wäre das Zauberwort gewesen...

Falls kein konkreter Termin bekannt ist, einfach einen nennen und vor Ablauf einen neuen angeben, wenn der erste nicht haltbar ist.

Keine  "Zauberworte" sind dagegen diese: "Umstände halber gibt es nochmals eine Verzögerung. Falls nötig ist eine einfache Ersatzdose aber zeitnah möglich."  Wie ich selbst schon erfahren durfte, wurde der Cache dann, ohne weitere Vorwarnung zwangsarchiviert.

Grüßle Johannis10

PS: Falls du mal in der Nähe bist: Die Abenteuerlocation ist erstmal als einfache Version gepublisht, aber zumindest nicht in absehbarer Zeit beim Platzhirsch.

 

 

Edited by Johannis10
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On 3/9/2021 at 1:12 AM, Johannis10 said:

@Pyro1

... regelmäßig kommuniziert oder besser noch, einen konkreten Termin angeben, wann es weitergeht, wäre das Zauberwort gewesen...

Falls kein konkreter Termin bekannt ist, einfach einen nennen und vor Ablauf einen neuen angeben, wenn der erste nicht haltbar ist.

Keine  "Zauberworte" sind dagegen diese: "Umstände halber gibt es nochmals eine Verzögerung. Falls nötig ist eine einfache Ersatzdose aber zeitnah möglich."  Wie ich selbst schon erfahren durfte, wurde der Cache dann, ohne weitere Vorwarnung zwangsarchiviert.

Grüßle Johannis10

PS: Falls du mal in der Nähe bist: Die Abenteuerlocation ist erstmal als einfache Version gepublisht, aber zumindest nicht in absehbarer Zeit beim Platzhirsch.

 

 

Ich bin leider in nächster Zeit wenn sich nichts ändert nicht bei Dir in der Region. Sollte ich wieder in die Ecke kommen schreib ich Dir.

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On 3/8/2021 at 9:51 AM, Der Zappo said:

 

Nun ja, wieviele Leute können sich mit 20 Metern Abstand untereinander nacheinander in nem Logbuch eintragen? Genausoviele, wie auf den angeblich vollen Radweg und auf die überfüllte Piste passen, ohne dass sich irgendeine coronarelevante Situation ergibt.

 

Ich hab jetzt kein Problem damit, dass keine Caches veröffentlicht werden - von mir aus 5 Jahre lang.

 

Aber die Bekämpfung der Seuche wird damit nicht besser, wenn man Ansteckungszenarien heraufbeschwört, die nach Kenntnislage der Übertragungswege eher unwahrscheinlich sind. So wie ich mit Abstand vorm Eisladen warten kann, bis ich dran bin, kann ich auch vorm Cache warten - sollte da ne Gleichzeitigkeit eintreffen. Dass man sich UNVERNÜNFTIG benimmt, das ist -wie überall- durchaus möglich - aber entscheidend ist, dass das auch anders geht.

 

Mit der Unterstellung, dass die Leute Fehler machen, wo es nur geht, müssten wir in aller erster Linie nicht den Wald sperren, sondern die Arbeitsplätze. Und das Regierungsviertel :)

 

Gruss Zappo

 

Im Prinzip sehe ich das auch so. Vor ein paar Wochen war es mal wärmen, und man hatte ausserhalb der Stadt auf den bekannteren Wald- und Wiesenwegen doch erhebliche Probleme. dort eine ruhige Radtour zu machen. Wenn man die Geocacher dann vom Weg in den Wald "beordern" würde, wäre das schon fast eine Entlastung zu nennen :)

 

Als beruhigendes Element sehe ich eher die Uhrzeit für einen Publish. Samstagmorgen wäre sehr doof. Montag, später Vormittag, da würde ich eher erwarten das es sich dann über die Woche verteilen würde. Die FTFs sind eh an Nachmittag weg, und der Rest darf sich Zeit lassen. 

Die Menge wäre ein zweites Kriterium. Wenn auf einmal 20 neue rausgegeben werden, verteilt sich der Run besser als auf kleckerweise verteilte. 

 

Aber im Prinzip sind Geocacher mit Maske nun wirklich keine nennenswerte gefährliche Anzahl von Personen, die auf einem Haufen stehen könnten. Hier habe ich letzte Woche die die Handballmannschaft auf dem Sportplatz trainieren sehen. Ohne Maske.

 

Wie (mittlerweile) so vieles andere, halte ich einen grundsätzlichen Stop für das falsche Mittel. Wie (bei so vielen anderen Dingen) wäre eine gewisse Art der Steuerung die bessere Wahl.

 

Aber das mit dem Grau zwischen dem Schwarz und dem Weiss zu finden, da tut sich der Deutsche nunmal ganz grundsätzlich schwer.

 

Gruß, 

Kai  

 

 

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On 3/28/2021 at 9:01 AM, LueKai said:

Aber das mit dem Grau zwischen dem Schwarz und dem Weiss zu finden, da tut sich der Deutsche nunmal ganz grundsätzlich schwer.

 

Eigentlich war die Stopp-Entscheidung in Bayern ein Grauton. Weiß wäre gewesen: Alles läuft weiter. Schwarz wäre gewesen: Nichts geht mehr, weder Freischaltung noch Loggen (ich erinnere an Eigengotts Link: "Weiterhin ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht der notwendigen Verrichtung des täglichen Lebens dienen, untersagt."). Publishs zu stoppen, aber das Cachen nicht, war doch eine sehr graue Entscheidung, die anhand der "Begründung" schwer verständlich ist (für mich) und wenig Sinn macht.

 

Ich denke auch, dass sich die deutschen Reviewer etwas mehr Transparenz gönnen dürfen (nicht nur in Sachen Pandemie), ein Link zum DIVI-Register oder söderschen Pressemärchen auf YT wie auch ein Verweis auf die Situation in der Tschechischen Republik ist keine Transparenz und steht erst einmal nicht im Zusammenhang mit der Geocacherei. Die Situation hat für mich langsam gewisse Parallelen zur Geschichte rund um die deutschen Wikipedia-Admins, wenn ich meine Eigen- wie auch berichtete Fremdwahrnehmung berücksichtige.

 

 

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