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Hilfe beim Kaffeetrinken


Aprilscherzen
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Hallo,

 

ich hoffe, hier darf man nicht nur über Enigma plaudern. Durch spontanen Zufall bin ich auf den Cache GC85MHB gestoßen. Er ist nur als Tradi gelistet, kommt mir aber dennoch etwas rätselhaft vor. Welcher "Kasten" ist gemeint? Oder was für eine "Schablone"?

Kennt jemand diesen Cache? Ich befürchte, er könnte demnächst archiviert werden, die entsprechende Aufforderung ist gerade erst ein halbes Jahr her (https://coord.info/GL10PN2KH)  , d

Leider steht in der Mitteilung aus dem Februar keine Begründung. Falls die Notiz aus dem Juni richtig ist (https://coord.info/GL11MXRBH), wäre eine Archivierung natürlich nur verständlich.

Da aber nichts passiert, scheint der Cache kostenlos und in Ordnung zu sein. In diesem Offenen Brief wird angedeutet, dass eventuell VOR dem Schaufenster ein Petling hängt (in der Gallerie ist der leider nicht zu sehen). Allerdings weiß ich auch nicht, ob sich das überhaupt auf diese Kaffeepause bezieht.

 

Vielleicht kann hier jemand Licht ins Dunkle bringen? Oder findet sich gar jemand, der zusammen diesen Cache angehen möchte? ;)

 

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Ich hatte mir den mal vorab angesehen, als ich in Hannover arbeitete - war aber nicht mehr hingekommen. Ich hatte das damals so verstanden (und gerade vor 1...2 Tagen auch mal wieder hier woanders im Forum gelesen), dass man vor Ort einen (für Cacher hinreichend auffälligen) Kasten vorfindet, in dem dann die Anleitung steht. Variante 1 ist eben "in den Laden gehen und Kaffee kaufen", und Variante 2 "vor Ort etwas aufwändig lösen".

Da ich schon etliche Caches der Geoheimnisträger gelöst habe, gehe ich davon aus, dass es gut erklärt ist, aber auch einiges Geschick erfordert.

Diese Archivierungsanfordung von "PremiumCachAbschafen" würde ich jetzt nicht für voll nehmen, das ist offensichtlich ein Troll wenn man sein Profil ansieht: "Ich möchte das Premium die Premium cach abgeschafft werden sollen
Aber es ist ja nicht so schlimm es gibt eine viel cooler Geochahing Webseite mit einem genialen App und viel cooleren cach Typen"

 

Und das mit den kommerziellen, da gesponserten Caches hatten wir hier neulich auch schon irgendwo in der Diskussion - kann man mögen, muss man aber nicht, kann man aber auch für die Leute für die es OK ist so lassen.

Hier beim Kaffee gibt es aber eine zweite Lösungsvariante.

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19 minutes ago, jennergruhle said:

Das stimmt, aber dafür können ja die Geoheimnisträger nichts.

Richtig. Aber sowas mit einer Kette wie Starbucks zu machen finde ich auch etwas daneben. Da hätte man vielleicht auch ein lokales Kaffee finden können als Partner? Die haben's eh schwer genug gegen die Monopolisten.

 

 

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1 hour ago, jennergruhle said:

Diese Archivierungsanfordung von "PremiumCachAbschafen" würde ich jetzt nicht für voll nehmen, das ist offensichtlich ein Troll wenn man sein Profil ansieht.

Ja, das stimmt schon. Allerdings sollte auch er berücksichtigt werden, sofern er denn überhaupt Recht hat. Es gibt ja auch noch eine zweite Aufforderung, die nur als Notiz geschrieben wurde, von einer anderen (so vermute ich zumindest) Person.

 

1 hour ago, jennergruhle said:

Und das mit den kommerziellen, da gesponserten Caches hatten wir hier neulich auch schon irgendwo in der Diskussion - kann man mögen, muss man aber nicht, kann man aber auch für die Leute für die es OK ist so lassen.

Hier beim Kaffee gibt es aber eine zweite Lösungsvariante.

 

Ist diese Diskussion im gesperrten Bereich des Forums?

 

57 minutes ago, jennergruhle said:

Das stimmt, aber dafür können ja die Geoheimnisträger nichts.

Mit etwas Glück findet man ja vielleicht einen weggeworfenen Bon oder kann jemanden etwas weiter weg vom Tresen überreden.

Ach, direkt am Tresen würde doch viel mehr Spaß machen. :drama::laughing:

 

An jemanden, der den konkreten Cache kennt:

Es gibt aber insgesamt nur ein Logbuch, oder?

 

 

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1 hour ago, hcy said:

Da hätte man vielleicht auch ein lokales Kaffee finden können als Partner?

 

Daumen hoch! hcy trifft den Nagel auf den Kopf.

 

Für einen richtig guten Cache mal ein bisschen was zu bezahlen, das ist sicher okay (z. B. dem Owner, der laufende Kosten hat, mal 'ne Coin abkaufen oder zwei Euro in die Kaffeekasse stecken - am liebsten aber in Form des spendierten Kaltgetränks beim gemeinsamen Event). Aber sicher nicht an eine große Kette, die eh einen Riesenumsatz macht. Wäre das ein kleiner lokaler Kaffeeladen und gäbe es zusätzlich die Möglichkeit, den Cache in abgespeckter Form auch ohne Umsatz zu lösen (z. B. tolle Bastelei, wenn man etwas kauft, einfacher Cache daneben, wenn man nichts kauft), dann wäre das eine richtig schöne Idee - und ich glaube, es gäbe immer noch genug Cacher, die sich dann auf freiwilliger Basis dafür entscheiden, ihr Käffchen zu trinken und nebenbei die tolle Box zu bewundern. Und wer das nicht möchte - Gründe gibt es mehr als genug - nimmt den Cache eben so mit und kann das tolle Objekt vielleicht nur von außen bestaunen.

 

So ist das - auch in Verbindung mit dem umsäglichen Verhalten der Angestellten - einfach ziemlich daneben und egal, mit was für tollen Konstruktionen geoheimnisträger da aufwartet: Ich finde es nicht gut. Spätestens das Zitat aus der Zeitung

 

Mittlerweile kommen allein zwei bis drei Gäste pro Tag, weil sie über die Geocaching-App oder im Internet auf den Standort aufmerksam geworden sind. Jeder, der kommt, bestellt einen Kaffee.

Dafür hat Pflieger gesorgt.

(siehe Link zu JRs Blog, Fettung von mir)

 

sagt doch alles aus. Wenn ich den Artikel in der Zeitung lesen würde, würde ich auf jeden Fall ein schlechtes Bild vom Geocachen bekommen. Da erzeugt Groundspeak Anti-Werbung und ist sich dessen vermutlich nicht bewusst. Die ganzen NA-Logs kann man auf jeden Fall ignorieren, das werden die Reviewer - auf Anweisung von Groundspeak - auch machen. Die wollen das so....

  • Upvote 1
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1 hour ago, Aprilscherzen said:

Ist diese Diskussion im gesperrten Bereich des Forums?

Nein, da war doch etwas zu "Unhöfliche Logs" und Logkommentaren über Caches der Geoheimnisträger:

 

50 minutes ago, frostengel said:

und gäbe es zusätzlich die Möglichkeit, den Cache in abgespeckter Form auch ohne Umsatz zu lösen (z. B. tolle Bastelei, wenn man etwas kauft, einfacher Cache daneben, wenn man nichts kauft),

Es gibt ja die Möglichkeit, diesen Cache auf dem kurzen kostenpflichtigen oder langen kostenfreien Wege zu machen (ein und denselben, also gleiche Box).

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Und was die Diskussion "große Kette vs. kleiner lokaler Laden" angeht habt ihr natürlich recht - da hätten Daniel und Arne durchaus eine Organisation bevorzugen können, die es nötiger hat. Aber wir wissen ja nicht, wen sie an Unternehmen so alles befragt haben und welche Reaktionen kamen. Es gibt ja auch solche Caches in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen oder kleinen Läden. Ich erinnere mich da an einen Second-Hand-Laden (oder war es so einer, der Dinge kostenlos an Bedürftige abgibt), bei dem der Code fürs Schloss von außen im Schaufenster ermittelt werden musste. Weiß nicht mehr den Namen oder Code...

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15 minutes ago, jennergruhle said:

Es gibt ja die Möglichkeit, diesen Cache auf dem kurzen kostenpflichtigen oder langen kostenfreien Wege zu machen (ein und denselben, also gleiche Box).

 

Vielleicht sollten die Caches nicht als Tradi gelistet werden - Tradi: hingehen, finden, loggen, fertig.

Wird's halt ein anderer Cache-Typ (Mystery oder Letterbox hybrid als Auffangbecken?) und es gibt den schwierigen Lösungsweg und als Abkürzung den Kaffee - das fände ich auch eine elegante Lösung.

 

Es gibt meiner Meinung nach einfach viele Möglichkeiten, das umzusetzen, ohne den Zorn der (lolalen) Cacher(gemeinde) auf sich zu ziehen - und die wurden nicht genutzt.

 

Geocachen ist einfach ein Hobby, das nicht dazu verwenden werden sollte, Geld zu verdienen. (Plattformbetreiber ausgeschlossen, das ist leider klar)

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34 minutes ago, frostengel said:

Vielleicht sollten die Caches nicht als Tradi gelistet werden - Tradi: hingehen, finden, loggen, fertig.

Die Diskussion hatten wir auch schon mal, ist dann halt ein Field-Puzzle. Dafür gibt es viele andere Beispiele.

 

Aber ein Geschmäckle hat das ganze schon, vor allem wenn man überlegt wie viele ähnliche Cache wegen "Kommerz" abgelehnt werden wo man überhaut nicht in die Versuchung kommt was zu kaufen. Hier ist das Kaffeekaufen ja offenbar sogar offiziell Bestandteil des Caches. Ich hatte mal einen schönen Cache in einem Comicbuchladen im Münchner Hbf gefunden - sowas würde heute gar nicht mehr gehen. Aber ich denke mal bei dem Geoheimnisträgern läuft es anders - da fließt bestimmt auch Geld nach Seattle.

 

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51 minutes ago, frostengel said:

Geocachen ist einfach ein Hobby, das nicht dazu verwenden werden sollte, Geld zu verdienen.

 

Warum nicht?  Wenn eine Gemeinde im Schwarzwald den Auftrag an jemanden vergibt 20 Cache zu legen, darf der dann nichts verdienen?

Was verdienen denn die ganzen Coin Läden und Zubehör Shops, machen denn die das aus reiner Nächstenliebe?

 

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8 minutes ago, Mausebiber said:
1 hour ago, frostengel said:

Geocachen ist einfach ein Hobby, das nicht dazu verwenden werden sollte, Geld zu verdienen.

 

Warum nicht? 

Ja passt schon grundsätzlich. Aber dann gleiches Recht für alle, nicht einen Cache erlauben der Starbucks füttert und einen anderen verbieten nur weil der so heißt wie ein Betrieb in unmittelbarer Nähe wo man nicht mal was kaufen muss.

 

Edited by hcy
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6 minutes ago, Mausebiber said:

Warum nicht?  Wenn eine Gemeinde im Schwarzwald den Auftrag an jemanden vergibt 20 Cache zu legen, darf der dann nichts verdienen?

 

Das sollte meiner Meinung nach nicht geschehen. Es gibt so viele Cacheleger, die freiwillig schöne Caches legen. Gab's da nicht sogar mal eine Gegend im Schwarzwald, die sogar Caches hat archivieren lassen ("Geocaching forever"), um ihre eigenen zu legen? Humbug!

(Und übrigens kannte ich den "professionellen Cacheleger" Subrosa sehr gut und mochte ihn gerne. Das ist also nichts persönliches an sich.)

 

Ich sehe allerdings auch noch einen Unterschied zwischen "jemand legt und wartet (das haben die Gemeinden hier vergessen und nicht bezahlt) eine Cacherunde im Wald" und dieser Starbucks-Geschichte.

 

6 minutes ago, Mausebiber said:

Was verdienen denn die ganzen Coin Läden und Zubehör Shops, machen denn die das aus reiner Nächstenliebe?

 

Geocoins haben mit Geocachen doch eigentlich gar nichts zu tun. Und wenn ich einen Schlüsselstein für drei Euro als Schlüsselstein kaufe und dann für 10 Euro als "tolles Geocachingversteck" weiterverkaufe, dann finde ich das auch nicht gut. Ich stelle da durchaus das "Verkaufen im Namen des Geocachens" in Frage, ja....

 

Aber es ist schon klar - wenn jemand die Chance sieht, irgendwo mit seinem Hobby Geld zu verdienen, warum sollte er das nicht tun? Das ist ja durchaus menschlich und den Geoheimnis-Leuten kann man vermutlich zu ihrem Erfolg gratulieren. Ist halt alles nur mein Neid, weil ich immer noch umsonst Caches legen muss. :-)

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2 hours ago, jennergruhle said:

Es gibt ja die Möglichkeit, diesen Cache auf dem kurzen kostenpflichtigen oder langen kostenfreien Wege zu machen (ein und denselben, also gleiche Box).

 

Ok. Zumindest sofern der Cache wirklich kostenfrei lösbar ist.

So ganz kann ich mir die Situation noch nicht vorstellen, wie der Kassenbon helfen kann. An anderer Stelle klang es auch so, als ob man den Kaffee an sich braucht (vermutlich die Wärme?).

 

 

Ohne die genauen Kaffeebedingungen zu kennen, klingt das zumindest aus der Ferne betrachtet insbesondere im Vergleich zu

 

etwas ... überraschend.

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6 minutes ago, Aprilscherzen said:

So ganz kann ich mir die Situation noch nicht vorstellen, wie der Kassenbon helfen kann.

Wahrscheinlich steht der Code zum Öffnen der Box drauf. Deshalb waren die Angstellten ja auch so fuchtig wenn man nur den Bon haben wollte. Denke nicht dass es um den Kaffe an sich geht, den könnte man sich ja auch von zu Hause mitbringen.

 

52 minutes ago, frostengel said:

Ich stelle da durchaus das "Verkaufen im Namen des Geocachens" in Frage, ja....

Jetzt am Verkaufen von Caching-Krempel Geld zu verdienen macht das Hobby an sich ja noch nicht kommerziell. Sowas gibt's ja überall. Wenn ich wieder Fußball-Vergleiche wie @Der Zappo ziehen würde ich sagen, ich kann zwar kostenlos irgendwo Fußball spielen und das soll auch so sein, trotzdem macht es das Hobby noch nicht zum Profi-Fußball wenn ich mir irgendwo Schuhe, einen Ball und ein Trikot kaufe. Muss ich ja nicht, kann ich auch selbst basteln. Da wird aber auch keiner das "Verkaufen im Namen des Fußballs" in Frage stellen.

 

 

 

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Just now, frostengel said:

Fußball-Vergleich beim Thema Kommerz?

Ich meine jetzt einfach den Sport (weil Zappo das immer anführt, kannst von mir aus auch Orientierungslauf order irgend ein anderes Hobby nehmen), nicht das Multimillioneneurobusiness.

 

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2 hours ago, frostengel said:

Ist halt alles nur mein Neid, weil ich immer noch umsonst Caches legen muss.

Na hoffentlich nicht umsonst (vergebens, unnütz) - die werden doch hoffentlich gefunden? *


* Ja, ich weiß - umsonst heißt auch "kostenlos", aber die andere Bedeutung ist doch häufiger. Wenn ich etwas "umsonst" gemacht habe, dann war es vergebens, nutzlos, ohne Effekt. Hat etwas nichts gekostet, war es "kostenlos", muss aber nicht unnütz gewesen sein.

Vielleicht ist das auch abhängig von der Gegend - hier in Norddeutschland kenne ich niemanden, der "umsonst" sagt und "kostenlos" meint. Da bedeutet "umsonst" immer vergeblich / wirkungslos / unnütz. So wie in "Ich habe hier umsonst auf Dich gewartet!" oder "das hast Du jetzt umsonst gekauft (das kann man nämlich nicht gebrauchen)".

 

Da muss ich wieder denken an den Spruch "Für alle war der Schulbesuch kostenlos, für manche aber auch umsonst"...

 

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Nun ja, so beim Überfliegen der Thematik würde ich doch abseits der Fragen, ob jetzt jemand für deine Klitsche ein paar Kunden zusätzlich aquiriert, der Ungleichbehandlung normaler Wald - und Wiesencaches (und Inhaber)  oder der Thematik Starbucks* doch das Fragezeichen bei der Tatsache(?) stellen, dass jemand Geocaching öffentlich als geeignetes Mittel dafür propagiert, Umsatz für seinen Laden zu kreieren (lt. JR - den Artikel selbst fand ich nicht).

 

Das ist es eben nicht.

 

Weder ist das gewollt noch ist das erlaubt noch stellen die 500 000 (?) Geocacher ein Klientel dar, auf dem man ein Geschäft aufbauen kann, was ansonsten nicht läuft. Das ist einfach unlauter.

 

Gruß Zappo

 

*schon der Name ist ne Unverschämtheit. Zwerge auf Schultern von Riesen. Gaaaanz kleine Zwerge :)

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2 hours ago, jennergruhle said:

....Vielleicht ist das auch abhängig von der Gegend....

 

Ja.

 

Hier im Süden bzw. bei uns ist "umsonst" gleich "gratis" - kostenlos - "Kostet das was? Nöh, das gibts umsonst" ist ne geläufige Redewendung.

 

Den Unterschied zum anderen "umsonst" muss da der Tonfall und der Satzzusammenhang erledigen.

 

So wie das mit dem Rost am Auto und dem Rost für die Bratwurst.

 

Gruss Zappo

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3 hours ago, jennergruhle said:

hier in Norddeutschland kenne ich niemanden, der "umsonst" sagt und "kostenlos" meint

Da wohnst du offenbar in einem anderen Norddeutschland als ich. "Umsonst" ist umgangssprachlich schon gebräuchlich auch in der Bedeutung "kostenlos", wenn auch falsch. Ist wie mit "scheinbar" und "anscheinend" - machen auch viele falsch.

"Umsonst" ist schon deshalb gebräuchlicher als "kostenlos" weil es kürzer ist - simple Sprachökonomie,

 

 

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6 minutes ago, hcy said:

Ist wie mit "scheinbar" und "anscheinend" - machen auch viele falsch.

 

Das kann ich auch nicht wirklich, wenn ich auch genauso wie bei "das selbe" und "das gleiche" zwar den Unterschied kenne, aber ohne Nachzudenken nie das eigentlich richtige Wort sage.

Da war meine Schulbildung wohl umsonst. :-)

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3 hours ago, hcy said:

Da wohnst du offenbar in einem anderen Norddeutschland als ich.

Nein, ich wohne ganz sicher im selben, sogar in der selben Stadt :)

 

2 hours ago, HHL said:

Jeder, den ich in Norddeutschland kenne, sagt das.

 

3 hours ago, hcy said:

"Umsonst" ist schon deshalb gebräuchlicher als "kostenlos" weil es kürzer ist - simple Sprachökonomie,

Seltsam - ich habe das anders in Erinnerung. Vielleicht weil die meisten Leute die ich kenne eben "kostenlos" sagen und schreiben wenn sie "kostenlos" meinen (mich selbst eingeschlossen). Einfach weil das andere Wort mehrdeutig ist.

 

3 hours ago, hcy said:

"Umsonst" ist umgangssprachlich schon gebräuchlich auch in der Bedeutung "kostenlos", wenn auch falsch.

Nein, laut Duden ist schon beides möglich. Vermutlich macht es auch der Kontext - wenn ich höre/lese "da gibt's was für umsonst" versteh ich auch auf Anhieb "kostenlos".

Wenn jemand aber sagt "das hab ich umsonst gemacht" oder "jetzt war die ganze Arbeit umsonst!" dann verstehe ich "das hat alles nichts genützt", also "vergebens" oder "vergeblich" (und nicht "ich habe meine Leistung kostenlos angeboten"). Weil kaum jemand "vergebens", "ohne Zweck" oder "ohne die erwartete / erhoffte Wirkung" sagt, ist eigentlich da eher "umsonst" als kurze knackige Variante üblich.

Wenn hingegen jemand sagt "Diesen Kurs habe ich umsonst besucht", verstehe ich dass der Kurs keinen Nutzen gebracht hat - andernfalls hätte er ja auch kurz und knackig sagen können "Dieser Kurs hat nix gekostet".

 

Also hoffe ich immer noch, dass Jochens Caches nicht unnütz sind, auch wenn sie kostenlos sind... :lol:

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1 hour ago, Aprilscherzen said:

dass auch die kostenlose Lösungsvariante den Cache eigentlich nicht retten dürfte

Eigentlich. Die Regeln sind für alle gleich aber für andere gleicher. Auch das steht sogar in den Guidelines:

Geocaching HQ may make exceptions to the commercial guidelines for GeoTours ...

Evtl. ist der Cache Teil einer Geotour (die Geoheimnisträger haben ja sowas) und auch wenn nicht haben manche halt einen einen besonderen Draht nach Seattle. Muss man wohl mit leben.

 

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