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Geochache in Hotel verstecken


Ohrhahn

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Ich bin gerade in der Planungsphase eines neuen Caches und frage mich, ob ich den Cache bspw. in der Lobby eines Hotels verstecken darf. Mein Anliegen ist die Vorgeschichte des Gebäudes, in dem der Cache versteckt werden würde. Es ist ein sehr geschichtsträchtiges Haus, in dem nun ein Hotel untergebracht ist, allerdings hätte der Cache selbst nicht dieses Hotel zum Thema sondern eben die bunte Geschichte des Gebäudes. Somit hätte er keinen kommerziellen Hintergrund...
Unabhängig von der Erlaubnis des Hotels selbst, wäre ein solcher Geocache denkbar? Habe sowas bisher nur einmal gesehen in einem Restaurant...

Vielen Dank für Antworten

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Aus den Guidelines:
 

No commercial content

Cache pages perceived as commercial will not be published. Commercial content includes any of the following characteristics

  • Overtones of advertising, marketing, or promotion
  • Suggests or requires the finder do any of the following
    • Go inside a business
    • Interact with employees
    • Purchase a product or service
  • Name, links, or logos of the following
    • Businesses
    • Commercial products
    • Competing games or cache listing services
  • Links or logos of agencies and organizations (including nonprofit organizations), unless needed for permission

See examples and exceptions in the Help Center.

Geocaching HQ may make exceptions to the commercial guidelines for GeoTours and trackable promotions.

Quelle: https://www.geocaching.com/play/guidelines#commercialcaches

Das wichtige haben wir hier mal gefettet und Rot gemacht.

Von daher, nein so ein Geocache wäre nach den Guidelines nicht denkbar, denn du müsstest ein Geschäftsbetrieb betreten.

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Leider ist sowas offiziell nicht erlaubt. In vielen Ländern gibt es zum Glück trotzdem solche Caches. Einerseits garantiert das, dass der Cache nicht geklaut wird und immer in gutem Zustand existiert, andererseits macht es auch Spaß irgendwo rein zu gehen, das "magische Wort" zu sagen und eine oft tolle große Kiste überreicht zu bekommen.

Dehalb schade, dass es diese Regel gibt.

 

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Nun ja, das Hotel wird ja irgendein Nebengebäude oder Gelände haben, wo man den Cache verstecken kann. Muss ja nicht die Lobby sein. Die story und vermittlte Geschichte usw. ist ja deshalb nicht weniger attraktiv.

 

Und "Go inside a business" wird ja wohl nicht als Betreten eines Geländes überinterpretiert werden - und wenn, ist das dann mal wieder engärschiger Quatsch.

 

Gruss Zappo

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1 hour ago, hcy said:

Leider ist sowas offiziell nicht erlaubt. In vielen Ländern gibt es zum Glück trotzdem solche Caches. Einerseits garantiert das, dass der Cache nicht geklaut wird und immer in gutem Zustand existiert, andererseits macht es auch Spaß irgendwo rein zu gehen, das "magische Wort" zu sagen und eine oft tolle große Kiste überreicht zu bekommen.

Dehalb schade, dass es diese Regel gibt.

 

 

Der SINN dahinter - nämlich keine kommerzielle Ausnutzung des Hobbies durch "geschäftstüchtige" Trittbrettfahrer - ist ja ok.

 

Nur ist das in den wenigsten Fällen so - und der Nachweis, dass es NICHT so ist, kann ja in den allermeisten Fällen locker geführt werden. Und die Trennlinie wäre genauso locker zu ziehen.

 

Die Tatsache, dass am Zaun des Fussball:)clubs oder Dackelzüchtervereins ne Dose platziert ist, ist in aller Regel nicht mit irgendwelchen kommerziellen Aspekten verknüpft. Die "Non-commerce-regel" pauschal schon bei der Erwähnung einer Kneipe, eines Vereins oder ähnlichem anzuwenden odeer bei ner Interaktion mit irgendeiner Location , ist sowohl völlig falsch wie auch meilenweit over the top.

 

Da ist mal wieder der Buchstabe des "Gesetzes" wichtiger als der Sinn dahinter. Reviewer, die das kapiert haben und sich trauen, das auch richtig von Fall zu Fall zu bewerten sind allerdings rar.

 

Gruss Zappo

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1 hour ago, Der Zappo said:

Der SINN dahinter - nämlich keine kommerzielle Ausnutzung des Hobbies durch "geschäftstüchtige" Trittbrettfahrer - ist ja ok.

Klar, das ist auch in Ordnung so. Nur musste ich bisher bei keinem dieser Indoor-Caches irgendwas kaufen oder so.

 

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16 hours ago, Der Zappo said:

Nur ist das in den wenigsten Fällen so - und der Nachweis, dass es NICHT so ist, kann ja in den allermeisten Fällen locker geführt werden

 

Wie soll denn dieser Nachweis aussehen?  Woher soll der Reviewer wissen, ob das kommerziell ist oder nicht?

 

Quote

Die Tatsache, dass am Zaun des Fussball:)clubs oder Dackelzüchtervereins ne Dose platziert ist, ist in aller Regel nicht mit irgendwelchen kommerziellen Aspekten verknüpft.

 

Das war ja auch noch nie ein Problem, das ist hier auch nicht die Fragestellung.

Edited by Mausebiber
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17 hours ago, Der Zappo said:

 

Der SINN dahinter - nämlich keine kommerzielle Ausnutzung des Hobbies durch "geschäftstüchtige" Trittbrettfahrer - ist ja ok.

 

Nur ist das in den wenigsten Fällen so - und der Nachweis, dass es NICHT so ist, kann ja in den allermeisten Fällen locker geführt werden. Und die Trennlinie wäre genauso locker zu ziehen.

 

Die Tatsache, dass am Zaun des Fussball:)clubs oder Dackelzüchtervereins ne Dose platziert ist, ist in aller Regel nicht mit irgendwelchen kommerziellen Aspekten verknüpft. Die "Non-commerce-regel" pauschal schon bei der Erwähnung einer Kneipe, eines Vereins oder ähnlichem anzuwenden odeer bei ner Interaktion mit irgendeiner Location , ist sowohl völlig falsch wie auch meilenweit over the top.

 

Da ist mal wieder der Buchstabe des "Gesetzes" wichtiger als der Sinn dahinter. Reviewer, die das kapiert haben und sich trauen, das auch richtig von Fall zu Fall zu bewerten sind allerdings rar.

 

Gruss Zappo

 

 

Du hast aber schon die Guideline in der aktuellen Form gelesen, oder?

Da ist kein Interpretationspielraum in irgendeiner Richtung.

Keine Nennung von Kommerziellen Unternehmen, keine Verlinkung, keine Bewerbung.

Wir versuchen objektiv an ein Listing heran zu gehen, da ist es halt nicht mehr objektiv, wenn wir entscheiden, dass die Sparkasse Lüdenscheid Nord als Referenzpunkt genannt werden kann (peile vom Eingang der Sparkasse 50m in 50°), wenn auf der anderen Seite die Aufstellung der Tante Emma Läden im Kiez als Commercial abgelehnt wird.

 

Um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen, ist dieses hier nun einmal so strikt.

Und "die kommerziellen Trittbrettfahrer" gibt es ja trotzdem und das auch ganz offiziell. Wenn du/oder jemand anderes ein Gewerbe promoten möchtest, kannst du das sehr gerne machen, sprich die Marketing Abteilung des Geocaching HQ an, die werden dir sicherlich die Vorteile der Geotouren oder anderen Promotions vorstellen (auch dieses hatten wir im vorherigen Post bereits verlinkt)!

 

18 hours ago, hcy said:

andererseits macht es auch Spaß irgendwo rein zu gehen, das "magische Wort" zu sagen und eine oft tolle große Kiste überreicht zu bekommen.

 

Sorry, aber das regelt darüber hinaus noch eine andere Guideline:

Must be accessible

No contact required

.....

    • Caches cannot require geocachers to contact the cache owner or anyone else.

Richtiger Logtyp für diese Art von Caches ist übrigens der "Reviewer Attention Requested" (formerly known as NA, oder noch früher SBA).

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3 minutes ago, hcy said:

Ja das sind die Regeln, das andere ist der Spaß.

Dieses "Argument" klingt verdächtig nach "Sch... auf die Regeln, Hauptsache ich hab Spaß!". Im Übrigen ist der "Spaß" in diesem konkreten Kontext ("irgendwo reinlatschen und nach der Dose fragen") ziemlich subjektiv. Ich mag sowas gar nicht (mach es deshalb auch nicht), und war im Urlaub schon öfters genervt, wenn der einzige Cache weit und breit von dieser Art war.

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2 hours ago, GerandKat said:

Um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen, ist dieses hier nun einmal so strikt.

 

Konflikten muss man nicht aus dem Weg gehen - man kann sie auch mal austragen. Und die Problematik der überspitzten Regelungen "nach oben" tragen. Und manche Regeln sind eben völlig überspitzt. Zum Beispiel das mit den Eventlocations.

 

Ich war z.B. schon auf zig Events, die auf dem Weihnachtsmarkt stattfinden. Und das ist ok so.

 

Gruss Zappo

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3 hours ago, Mausebiber said:

 

Das war ja auch noch nie ein Problem, das ist hier auch nicht die Fragestellung.

 

Streng genommen schon.

"Keine Nennung von Kommerziellen Unternehmen" - steht so in den Regeln. Wird natürlich nicht flächendeckend und konsequent angewandt - manchen Reviewern zum Dank.

 

Gruss Zappo

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57 minutes ago, baer2006 said:

Im Übrigen ist der "Spaß" in diesem konkreten Kontext ("irgendwo reinlatschen und nach der Dose fragen") ziemlich subjektiv. Ich mag sowas gar nicht (mach es deshalb auch nicht), und war im Urlaub schon öfters genervt, wenn der einzige Cache weit und breit von dieser Art war.

Ja nun, das ist aber immer so. Ich bin auch immer sehr genervt, wenn es irgendwo nur Ratehaken gibt oder Klettercaches.

 

58 minutes ago, baer2006 said:

"Sch... auf die Regeln, Hauptsache ich hab Spaß!"

Nein, aber Regeln kann man ja wohl auch mal in Frage stellen oder die können sich ändern oder?

Klar, aus Sicht von GS sind die sicher sinnvoll, die wollen ja auch ihre Geotours usw. verkaufen und sicher nicht kostenlose Plattform für kommerzielle Trittbrettfahrer sein und sich damit absichern. Trotzdem kann ich wohl sagen, dass ich das in vielen Fällen für übertrieben halte und dass ich eben Caches wie die o.g. aus unterschiedlichen Gründen mag.

 

Warum sind z.B. Events in Restaurant ok (bei denen man durchaus genötigt wird was zu bestellen, weil man sich bei einem Event ja normalerweise auch länger vor Ort aufhält), Caches in Restaurants dagegen nicht (bei denen ich bisher nie was bestellen musste weil ich immer nur kurz rein bin, Cache geloggt und wieder raus.)?

 

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10 minutes ago, Der Zappo said:

"Keine Nennung von Kommerziellen Unternehmen" - steht so in den Regeln.

Das muss man für indoor-Caches ja nicht mal, man kann ja auch schreiben "an den Koordinaten gehe durch die blaue Tür, dann findest du im Raum dahinter den Cache" o.ä..

 

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48 minutes ago, baer2006 said:

war im Urlaub schon öfters genervt, wenn der einzige Cache weit und breit von dieser Art war.

 

Kann ich gut nachvollziehen, andererseits sind wirklich sehr viele Döschen auf Bali innerhalb von Geschäften, Tauchschulen, Kindergärten, etc. und es war zu keiner Zeit ein Problem mit den Inhabern oder Insassen in ein nettes Gespräch zu kommen und das Döschen überreicht zu bekommen, da war überhaupt kein kommerzielles Interesse vorhanden.

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4 minutes ago, Mausebiber said:

Kann ich gut nachvollziehen, andererseits sind wirklich sehr viele Döschen auf Bali innerhalb von Geschäften, Tauchschulen, Kindergärten, etc. und es war zu keiner Zeit ein Problem mit den Inhabern oder Insassen in ein nettes Gespräch zu kommen und das Döschen überreicht zu bekommen, da war überhaupt kein kommerzielles Interesse vorhanden.

Eben, wo ist das Problem bei solchen Dosen? Nachvollziehen kann ich das gar nicht. Ich kenne das u.a. aus Afrika, dass die Caches entweder in Restaurants o.ä. sind oder eben nicht mehr vorhanden (oder ECs).

 

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1 hour ago, Der Zappo said:

Konflikten muss man nicht aus dem Weg gehen - man kann sie auch mal austragen. Und die Problematik der überspitzten Regelungen "nach oben" tragen.

 

1 hour ago, Der Zappo said:

"Keine Nennung von Kommerziellen Unternehmen" - steht so in den Regeln. Wird natürlich nicht flächendeckend und konsequent angewandt - manchen Reviewern zum Dank.

 

Ich habe erst vor kurzem auf einem Event zufällig und nach längerer Zeit mal wieder meine*n Lieblings-Reviewer*in ;) getroffen. Beim Ratschen wurde irgendwann von einem anderen Cacher der Themenbereich "Reviewer-Strenge / -Freiheiten" aufgemacht. Daraufhin haben wir ein bisschen was aus dem "Nähkästchen" erfahren, z.B. ...

  • Es gibt etliche regionale "Sonderregeln" oder spezielle "Auslegungen" (z.B. welche Caches eine explizite Genehmigung brauchen, oder spezielle Regelungen für Events, etc.). D.h., es kann völlig regelkonform sein, wenn ein Listing in (Bundes-)Land A ok ist, in (Bundes-)Land B aber nicht.
  • Bestimmte Themen werden von der Reviewer-Community sehr wohl "nach oben" getragen. Allerdings oft mit wenig bis keinem Erfolg (Beispiel: die regionalen Sonderregeln öffentlich machen).
  • Reviewer, die Regeln zu lasch auslegen (oder gar in Einzelfällen ignorieren), werden von GS auf Dauer nicht toleriert. Da gibt es auch mal einen Anschiss von oben, und in letzter Konsequenz auch den Rauswurf.

Deswegen finde ich, dass man als Cacher mit Kritik an Reviewern, die "von oben" vorgegebene Regeln so eng auslegen, wie sie gemeint sind, etwas vorsichtig sein sollte. Wenn der Reviewer zu oft beschimpft wird, schmeißt er irgendwann von selber hin, und wenn er sich nicht an die Vorgaben aus Seattle hält, dann wird ihm von GS die Tür gewiesen.

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1 hour ago, baer2006 said:

Deswegen finde ich, dass man als Cacher mit Kritik an Reviewern, die "von oben" vorgegebene Regeln so eng auslegen, wie sie gemeint sind, etwas vorsichtig sein sollte.

Um es mal klar zu sage: Es geht nicht um Reviewerschelte. Das finde ich angesichts des nicht so ganz einfachen Jobs auch eher respektlos bis banane. Ohne Schiri kein Sport :). Danke an der Stelle mal dafür.

 

Und es ist kein Problem, schöne und fantasievolle Caches innerhalb auch der engsten und bescheuertsten Vorgaben zu legen.

 

Statement Ende.

 

Aber es gibt einfach - wie Du auch sagst - unterschiedliche "Strengen" der Auslegung. Und welche man sich auf die Fahne schreibt, das ist wohl ein wenig persönliche Ausprägung des Reviewers. Und da gehts ja nicht darum, den Guidelines zuwiderzuhandeln, sondern das Regelwerk regional - und der Vernunft gemäss - zu interpretieren. Ich denke nicht, dass ein Reviewer seinen Job riskiert, wenn er im Event-Listing den Hinweis auf das nahegelegene Feuerwehrfest oder den Namen der Eventkneipe "durchgehen" lässt.

 

Wir haben ja hier* eben alles: Von Reviewern, die ein Event verweigern, weil gleichzeitig im Kaff irgendein Strassenfest ist - bis hin zum Durchwinken eines traditionell zusammen mit dem Wanderverein veranstalteten Treffens.

 

Die angesprochene Unterschiedlichkeit von "darf-darf nicht" halte ich allerdings jetzt auch nicht für so pralle - wenn auch für besser als ein überalles "darf nicht" :)

 

Gruss Zappo

 

*"hier" ist in meinem Falle auch mal gerne das Elsass. Da werden Events veranstaltet, bei denen die Fress-Kneipe den Hauptumsatz des Monats macht. Quam jucket?

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34 minutes ago, Der Zappo said:

Ich denke nicht, dass ein Reviewer seinen Job riskiert, wenn er im Event-Listing den Hinweis auf das nahegelegene Feuerwehrfest oder den Namen der Eventkneipe "durchgehen" lässt.

Klar, davon würde ich auch ausgehen.

 

Aber ich könnte mir vorstellen, dass es auf Dauer auf ein "Wo kein Kläger, da kein Richter" rausläuft. D.h., solange die Cacher damit klarkommen, dass mal strenger, mal laxer gehandelt wird, ist alles gut. Aber funktioniert das wirklich? Sagen wir mal, Reviewer R1 publisht das Event von Cacher C1, obwohl darin die Kneipe erwähnt wird. Cacher C2 sieht das, schreibt sein eigenes Eventlisting auch mit Nennung seiner Kneipe (die eh viel toller ist, als die Kneipe von C1 ;) ), trifft aber auf Reviewer R2, der das nicht durchgehen lässt. C2 sieht das nicht ein, eskaliert zu GS (via "Appeal"), und verweist auf das Event, das R1 freigeschalten hat. Ich würde jederzeit wetten, dass in dem Fall neben der Ablehnung des Appeals außerdem noch eine Rüge an R1 rausgeht. Und dann wird R1 es sich beim nächsten Mal 2x überlegen, ob er die Regeln wieder etwas "ausdehnt".

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Genau das sehe ich ebenso, es sind die Akteure, die Cacher selbst die ihren Mitspielern nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen, "wenn du das darfst will ich das auch, und wenn ich das nicht bekomme werde ich gleich mal ein Fass aufmachen".  Wenn nicht alle gleich "behandelt" werden gibt es Streit, war schon immer so, nicht nur beim Geocachen.

 

 

... und ich kann mir das nicht verkneifen: 

 

Quote

Ohne Schiri kein Sport

 

Ich habe 10 Jahre lang jede Woche Squash gespielt, da war weit und breit kein Schiedsrichter, und wenn du in Heidelberg auf die Neckarwiese gehst und beim Beachvolleyball zusiehst wirst du feststellen, auch da gibt es keinen Schiedsrichter.

Edited by Mausebiber
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Ich denke, die Regeln, die ja "eigentlich" für alle gleich sind,  werden in anderen Ländern anders ausgelegt, weil die Bedingungen anders sind und weil die Mentalitäten anders sind. 

Die deutsche Mentalität ist es, alles zu verbieten und zu verhindern, was einem einzelnen einen Vorteil verschafft, oder jemanden zwingen würde, etwas zu tun, was er nicht möchte. Also zum Beispiel eine Tag und Nacht geöffnete Hotellobby zu betreten und einen Angestellten anzusprechen. Dabei hätte der Angestellte da sicher auch seinen Spaß, wenn mal wieder ein Cacher wegen der Box kommt. "Eigentlich" müsste nur sicher gestellt sein, dass der Hotelbetreiber sein ok gegeben hat und sein Personal informiert, und dass er nicht erwartet, dass etwas konsumiert wird. Aber wer soll das sicherstellen? Und die "Schwierigkeit", Menschen ansprechen zu müssen, könnte ja mit D3 oder so bewertet werden.

Aber!

Die Regeln stehen, da werden wir nur dran rütteln können, wenn wir uns - wie im richtigen Leben - in die Politik begeben, uns in die Entscheidungsgremien vorkämpfen und dann mitgestalten. Aber auf dem Weg dahin werden uns so viele Probleme klar, die wir aus unserer jetzigen Perspektive nicht sehen, dass wir bei dem Hotel-Problem nur abwinken und sagen: "Regel vorhanden. Regel sinnvoll. Anwenden!"

Und es ist ja wirklich absolut machbar, mit Einverständnis der Besitzer, einen Cache im Außenbereich anzubringen und die Geschichte des Gebäudes trotzdem zu erzählen. Und dann im Listing ohne Nennung der heutigen Verwendung darauf hinzuweisen, dass man auch reingehen sollte, um sich das Gebäuse von innen anzusehen. Wer Angst vor Menschen hat, kann außen loggen und auf innen verzichten. Ich würde mir mehr solche Caches wünschen, bei denen ich mit Menschen interagieren muss. Das ist teilweise schwieriger, als mich durch unwegsames Gelände zu kämpfen, oder schwerer als ein schwerer Mystery, aber da ist es uns doch auch egal, ob wir etwas riskieren, oder fast verzweifeln. Es ist ja nicht so, dass man sich schämen muss zu sagen: "Ich bin Geocacher und vermute in der Obhut dieser Einrichtung einen Geocache. Haben Sie einen Hinweis für mich?" Im schlimmsten Fall weiß der Angesprochene nicht, wovon man spricht. Egal. Dann war das halt schon mal nix und weiter geht die Suche. Und wer damit ein Problem hat: Hey, ich habe Probleme mit Baumklettern. In meiner Region werde ich sehr viele Caches niemals angehen, weil ich es nicht kann. Ist dann halt so.

Trotzdem verstehe ich auch die Argumente mit ausufern, kommerzielle Trittbrettfahrer, what ever. Vielleicht kommen da wieder die verschiedenen Mentalitäten ins Spiel. Ein Owner in Takatukaland legt einen Cache in seinen Laden und wenn ich reingehe, und nach der Box frage, werde ich erstmal nach Strich und Faden abgezockt und bekomme dann eine feuchte Filmdose in die Hand gedrückt. Das ist auch kein Traum. Ich denke, es hat einen Grund, dass wir "im richtigen Leben" noch kein weltweit einheitliches Rechtssystem haben. Geocacher versuchen es immerhin, es global zu regeln und das finde ich gut. Cacher machen den Anfang, und in 200 Jahren feiert uns der Präsident der Erde für unsere Pionierarbeit.

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On 8/21/2023 at 4:17 PM, GerandKat said:

Aus den Guidelines:
 

[...]

  •  
    • Go inside a business
    •  
    • [...]

 

Am Beispiel dieser Formulierung kann man gut erkennen, wie schwammig und wischi-waschi fast alle GC-Regeln formuliert sind.

Absicht von GS oder nicht? Ich weiss es nicht. Aber aus der Formulierung kann man alles und nicht heraus lesen. "In ein Geschäft gehen"? Ist das was anderes als "eine Hotellobby betreten"? Davon steht nichts. Also dürfte der OP seinen Cache in der Lobby verstecken.


Meine Erfahrung ist, dass es (leider) Reviewer gibt, die die wachsweichen Formulierungen nach ihrem Gusto interpretieren und sich dabei auf keine Diskussion einlassen und meinen, die Regeln wären klar formuliert. Dagegen tun kann man nichts, außer immer und immer wieder seine Argumente vorbringen. Wie es auch hier in der Diskussion passiert.

Oder aufgeben. Ist ja nur ein Spiel.

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25 minutes ago, Rag_De said:
On 8/21/2023 at 4:17 PM, GerandKat said:

Aus den Guidelines:
 

[...]

  •  
    • Go inside a business
    •  
    • [...]
Expand  

 

Am Beispiel dieser Formulierung kann man gut erkennen, wie schwammig und wischi-waschi fast alle GC-Regeln formuliert sind.

Absicht von GS oder nicht? Ich weiss es nicht. Aber aus der Formulierung kann man alles und nicht heraus lesen. "In ein Geschäft gehen"? Ist das was anderes als "eine Hotellobby betreten"? Davon steht nichts. Also dürfte der OP seinen Cache in der Lobby verstecken.

"A business" heißt nicht "ein Geschäft", sondern "ein Unternehmen"  ("Geschäft" wäre eher "shop" oder "store"). Da sind also Hotels und Gaststätten auch dabei.

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On 8/24/2023 at 10:52 PM, baer2006 said:

"A business" heißt nicht "ein Geschäft", sondern "ein Unternehmen"  ("Geschäft" wäre eher "shop" oder "store"). Da sind also Hotels und Gaststätten auch dabei.

 

Das stimmt nicht. Es kann leider beides bedeuten, und noch viel, viel mehr. Als Übersetzer sage ich Dir: es kommt auf den Kontext an. Was der Kontext bei Geocaching-Regeln genau sein soll? Da hat sich der Autor ursprünglich mal was dabei gedacht, Du denkst Dir was, ich denke mir was, der Reviewer denkt sich was.... Die GC-Regeln sind sehr unprofessionell und wischi-waschi formuliert. Aber hey! Das ist ein Spiel, da ist das völlig OK! Kein Problem, wenn, wie schon geschrieben, einige Reviewer nicht dogmatisch wären und ihr private Interpretation in die Regeln legen würden. Und die zum Gral machen.

 

Was die Hotellobby angeht: das ist formal-juristisch zwar ein Business, und auch formal kein öffentlicher Raum. Praktisch ist es aber doch ein öffentlicher Raum, da jeder die Lobby (in der Regel) betreten darf. Sogar nur zum Schauen, manche wollen nur was fragen, oder wegen Regen kurz unterstehen. Wenn ich diese Hotellobby dann betrete, um die schöne Architektur zu bestaunen oder mich in ein Logbuch einzutragen, dann "entere" ich wirklich kein "business". Außer, man hat seinen Enterhaken dabei. Dann fliegt man wieder raus :-)

Und manch einer trinkt dann doch noch einen Cappuccino an der Hotelbar. Dann freut sich der Hotelier! :P

Oh nein, was schreibe ich denn. Kommerzielle Caches sind auch verboten..... :antenna:

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On 8/22/2023 at 7:05 PM, Mausebiber said:

Genau das sehe ich ebenso, es sind die Akteure, die Cacher selbst die ihren Mitspielern nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen,

 

Nun ja, die Regeln kommen von Groundspeak und die völlig überzogene Auslegungen auch. Und werden teilweise von den Reviewern streng oder weniger streng angewandt.

 

Zu hoffen, dass niemand ein Gesetz einklagt und alle die Augen gleichermassen  zumachen und nur DESHALB in realo ein einigermassen sinnvoller Zustand erreicht wird, halte ich jetzt  für das Pferd von hinten aufgezäumt. Besser wären doch richtige Regeln. Und ne Interpretation mit Augenmass. Die gerne auch konzertiert von den deutschen Reviwern kommen kann. Was soll GS da machen, wenn bei uns Events auf dem Weihnachtsmarkt und Feuerwehrfest durchgewunken werden? Alle rauswerfen?

 

Gruss Zappo

 

PS: mit dem Schiri hast Du recht :)

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4 hours ago, Rag_De said:

Oh nein, was schreibe ich denn. Kommerzielle Caches sind auch verboten..... :antenna:

 

Das zu vermeidende "Kommerziell" heisst beim Cachen für mich: Da verdient jemand GEZIELT an Cachern. Deshalb liegt der Cache da.

 

Das ist sicher nicht sinnvoll - aber nur um das zu verunmöglichen, dafür gehen die "Bestimmungen" um Längen zu weit.

 

Wenn es ein kommerzielles Problem ist, dass der Eventbesucher nebenan beim Feuerwehrfest eine Bratwurst kauft, dann ist es auch ein Problem, dass man abends nach der Cacherunde in der und der Touri-region noch einkehrt - oder beim Alien-Highway tankt.

 

Das ist aber alles ungezielt und lebt auch ohne Cacher. Und das ist dann m.Es "no problemo".

 

Gruss Zappo

Edited by Der Zappo
schreibfehler
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Interessante Diskussion.

Ich würde nochmal auf die ursprüngliche Frage eingehen. Besteht der Mehrwert darin, sich im Gebäude umzusehen, dann dürfte schon das Hotel was dagegen haben. Ich würde es als Hotelgast auch nicht toll finden, wenn da "verdächtige Gestallten" durch das Haus schleichen. Wenn es nur darum geht, das Gebäude zu sehen, dann könnte es ja eine Lösung mit einem "Außencache" geben, vielleicht in Absprache mit dem Hotel.

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On 8/27/2023 at 8:56 PM, CacheTeddy said:

Interessante Diskussion.

Ich würde nochmal auf die ursprüngliche Frage eingehen. Besteht der Mehrwert darin, sich im Gebäude umzusehen, dann dürfte schon das Hotel was dagegen haben. Ich würde es als Hotelgast auch nicht toll finden, wenn da "verdächtige Gestallten" durch das Haus schleichen. Wenn es nur darum geht, das Gebäude zu sehen, dann könnte es ja eine Lösung mit einem "Außencache" geben, vielleicht in Absprache mit dem Hotel.

Es geht nicht darum, ob das Hotel oder die Gäste was dagegen haben. Das entscheidet der Hotelier selbst. Mir ging es mit der Frage um die Auslegung der GC Regeln, die offenbar alles andere als eindeutig ist und durchaus kontrovers diskutiert wurde.

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Ich danke allen Beteiligten recht herzlich für ihre Beiträge. Das scheint wohl ein kontroverses Thema zu sein und auch ich habe mir schon im den ein oder anderen Gedanken dazu gmeacht :D. Vielleicht werde ich zunächst mal mit dem Hotel reden. Wenn die was dagegen haben, hat sich die Frage von alleine geklärt...

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On 8/27/2023 at 8:56 PM, CacheTeddy said:

Interessante Diskussion.

Ich würde nochmal auf die ursprüngliche Frage eingehen. Besteht der Mehrwert darin, sich im Gebäude umzusehen, dann dürfte schon das Hotel was dagegen haben. Ich würde es als Hotelgast auch nicht toll finden, wenn da "verdächtige Gestallten" durch das Haus schleichen. Wenn es nur darum geht, das Gebäude zu sehen, dann könnte es ja eine Lösung mit einem "Außencache" geben, vielleicht in Absprache mit dem Hotel.

Es geht darum, den Ort zu sehen wie er jetzt aussieht, sowohl von aussen als auch von innen, und sich bewusst zu machen, wie er damals aussah. Theoretisch würde natürlich von aussen reichen, ich denke aber dass es ganz aufregend und abwechslungsreich wäre, ihn auch von innen zu sehen

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22 minutes ago, Ohrhahn said:

Vielleicht werde ich zunächst mal mit dem Hotel reden. Wenn die was dagegen haben, hat sich die Frage von alleine geklärt...

LOL, ich dachte das wäre geklärt, sollte eigentlich der erste Schritt sein.

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