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Bildungscaches?

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Hallo zusammen,

 

nach mehrjähriger Pause bin ich quasi durch mein Studium wieder zum Cachen gekommen. Derzeit schreibe bzw. beginne ich damit eine Hasuarbeit zum Thema Geocaching/"Educaching" und dessen Potential für den (Sach-)Unterricht an Grundschulen zu schreiben. Dazu bin ich auf der Suche nach Caches bzw. Listings in einem Radius von ca. 15 km rund um Essen (Ruhr), die einen expliziten Bildungsanspruch haben. Caches die von und/oder für Schulen erstellt worden sind, die sich auf schulische bzw. unterrichtliche Themen beziehen oder sich an Kinder bis ca. 10 Jahren richten und z.B. einen naturwissenschaftlichen oder mathematischen Hintergrund haben. Wäre über Hinweise sehr froh, da es sonst die Nadeln im sehr großen Heuhaufen sind. Vielleicht gibt es hier ja den ein oder anderen Elternteil, der einen solchen Cache mit Kind gemacht hat oder einen Cache kennt!?

 

Vielen Dank vorab

Christian

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Hallo Christian,

 

Geocaching ist Erwachsenenbildung -- oder doch eine reine Spaßveranstaltung. Die Caches, die Kinder als Ziel haben, sind im Allgemeinen so ausgelegt, dass die Kinder einfach Spaß haben, z.B. finden sie schöne kindertaugliche Aufgaben bei einem Multi. Kinder sollen dazu animiert werden, das Haus und den Fernseher zu verlassen, Geocachen muss Freizeit bleiben und in der Freizeit will man nichts lernen. Caches mit richtigem Bildungsanspruch wirst du -- hoffentlich -- eher weniger finden. NEBENBEI Kindern den Wald zu erklären und Vögel zu beobachten, das ist etwas ganz anderes und soll den Begleitern überlassen sein.

 

Mit Schulklassen hat Geocaching auch nichts verloren, weil die wenigsten Caches tauglich für große Gruppen sind. Ein Lerneffekt für Kinder ist zum Beispiel, wie man sich in der Natur verhält, dazu gehört auch leise sein und nichts zu zertrampeln -- wenn die Hälfte der Klasse keine Lust auf Geocachen hat, wird aber genau das nicht erreicht werden.

 

Mein Vorschlag: Ersetze das Thema Geocaching durch "Pfadfinder" oder wenn es denn Geocachen sein soll, dann erkläre, was man als Elternteile NEBEN dem Cachen mit den Kindern machen kann, damit sie auch etwas zur Natur lernen.

 

Übrigens sind die Caches, die von Schul-AGs gelegt werden, selten anspruchsvolle Bildungscaches; da läuft man um das Schulgelände und beantwortet Fragen. Wenn die Schüler dann hingegen ÄLTER werden, dann können sie UNS schon etwas beibringen -- aber das ist ja nicht das Thema, das du suchst.

 

Darf ich fragen, wie du zu dem Thema gekommen bist?

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Schau Dir mal die EarthCaches an. Die sollen Wissen vermitteln und sind gemäß den Guidelines auch für jüngere Menschen verständlich.

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Mein Vorschlag: Ersetze das Thema Geocaching durch "Pfadfinder"

Freiwilligkeit ist ein elementarer Bestandteil von Pfadfinden. Es ist keine gute Idee, es Schülern "aufzudrängen".

Pfadfinden als Schulpflichtfach gibt es wohl in Thailand aber sonst nirgendwo.

Edited by radioscout

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Mein Vorschlag: Ersetze das Thema Geocaching durch "Pfadfinder"

Freiwilligkeit ist ein elementarer Bestandteil von Pfadfinden. Es ist keine gute Idee, es Schülern "aufzudrängen".

Es soll das Thema in der Hausarbeit ersetzen und dort über Pfadfinder berichten, nicht irgendwelche Schulfächer....

Das ist doch der Unterschied -- ich dachte, das käme klar aus meinem Log heraus: Die Pfadfinderkinder machen das freiwillig und schaffen es deswegen, sich an bestimmte Regeln zu halten. Von einer Schulklasse, die zum "draußen Dosen suchen" genötigt wird, wird ein Teil einfach rumbrüllen, Pflanzen rausziehen usf., einfach, weil sie keinen Bock haben.

 

Jochen

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Mein Vorschlag: Ersetze das Thema Geocaching durch "Pfadfinder"

Freiwilligkeit ist ein elementarer Bestandteil von Pfadfinden. Es ist keine gute Idee, es Schülern "aufzudrängen".

Es soll das Thema in der Hausarbeit ersetzen und dort über Pfadfinder berichten, nicht irgendwelche Schulfächer....

Das ist doch der Unterschied -- ich dachte, das käme klar aus meinem Log heraus: Die Pfadfinderkinder machen das freiwillig und schaffen es deswegen, sich an bestimmte Regeln zu halten. Von einer Schulklasse, die zum "draußen Dosen suchen" genötigt wird, wird ein Teil einfach rumbrüllen, Pflanzen rausziehen usf., einfach, weil sie keinen Bock haben.

 

Jochen

 

Hallo Jochen,

 

also zunächst kann ich das Thema nicht einfach ändern, da es mir gewissermaßen zugelost wurde. Ich sehe im Cachen durchaus einen Bildungswert, der weit darüber hinaus geht, wie man sich beim Cachen selbst oder in der Natur verhält. Du hast Recht, viele solcher Caches beschränken sich auf eher naheliegende Aspekte von Orten. Die übernahme von Jahreszahlen von Dedenktafeln usw. halte ich auch für nicht besonders gelungen und einfallsreich.

Kinder können im Kontext Geocaching zum einen etwas über die Technik dahinter lernen, ich arbeite z. B. gerade an einer kindgerechten Modellierung zur Funktionsweise von GPS-Systemen. Außerdem steckt da primär Geographisches drin, nämlich ganz basale Aspekte der Kartenkompetenz und darüber hinaus auch die Nutzung digitaler Globen, wie z. B. Google Earth. Orientierungskompetenz wäre ein anderes Stichwort, auch mit möglichem Fokus auf unterschiedliche Strategien (allozentrisch vs. egozentrisch), wobei es - wie ich durch eigene "Forschung" und Literatur weiß - deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Medienkompetenz (auch wenn der Begriff mittlerweile inflationär benutzt wird) spielt auch mit rein. Cachen selbst belegt Orte mit Bedeutung, ist damit in gewisser Weiße auch eine soziale Praxis. Will jetzt auch nicht zu weit abschweifen...es steckt schon mehr dahinter, als eben nur das, was der Cache als solcher zu bieten hat.

Google mal den Begriff "Educaching"... was ich eingangs meinte, geht in diese Richtung. Hier in Essen z.B. habe ich eine Cacheroute einer politischen Jugendorganisation gefunden, die das Thema Nationalsozialismus in Essen hat. Dabei werden Orte besucht, die die verschüttete oder überbaute Vergangenheit dieser Orte bewusst werden lassen. Ich wusste z. B. nicht, dass es nahe meines Instituts eine Aussenstelle des KZ Buchenwald gab.

Selbst wenn man ganz nahe am "Standardcache" bleibt, gibt es da Bildungspotentiale. Es gibt doch sehr ausgefuchste Caches, bei denen man z. B. einfache Codes thematisieren kann, physikalische Phänomene wie Schwimmen und Sinken. In der zweiten/dritten Klasse wird eigentlich immer und obligatorisch der eigene Stadtteil thematisiert (geographisch/historisch) und meist werden da langweilige Führungen absolviert, die man doch auch durch einen Cache mit mehr Bezug zur Lebenswelt der Kinder ersetzen könnte.

Die Einwände bzgl. großen Gruppen, die durch den Wald stapfen teile ich übrigens. Das ist aber jetzt erst mal nicht mein Thema, es gibt aber sicherlich andere Organisationsformen, so dass die Kids auch in Kleingruppen loslegen können und damit ganz nebenher auch soziale Kompetenzen schulen ;-).

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Hallo Christian,

 

die von dir genannten Punkte sind schon richtig -- aber das meinte ich unter anderem auch mit "Erwachsenenbildung".

 

Kannst du mir sagen inwiefern deine genannten Punkte "technische Aspekte", "Orientierung und Kartenkompetenz", "Medienkompetenz" und -- das finde ich einen wichtigen Punkt -- der Besuch historisch wichtiger Orte speziell dazu geeignet sind, KINDERN etwas beizubringen?

Ich bin jenseits der 30, habe durchs Geocachen aber auch gelernt, mich besser zu orientieren (früher habe ich mich einmal verlaufen, als ich um den Block spaziert bin...) und sehe regelmäßig geschichtlich oder geologisch (siehe Earthcaches) interessante Orte -- und klar können Kinder dabei auch viel sehen und lernen, aber eher nicht mehr als ich, zumal einige Sachzusammenhänge eben doch Vorwissen erfordern. Es ist toll, dass Menschen lernen, wie GPS funktioniert (also grob....), ich glaube aber, dass die meisten Erwachsenen das auch nicht wissen oder dass sie sich keine Gedanken dazu gemacht haben -- also genauso oder eher mehr lernen können als Kinder.

 

Vielleicht muss ich meine Frage umformulieren: Geocaching hat -- wenn man das will und sich darauf einlässt -- einen großen Lerneffekt für ALLE. Aber ist es wirklich sinnvoll, Lerneffekt speziell für KINDER zu fordern? Und ist die Klientel Kinder im GRUNDschulalter wirklich die richtige?

Ich habe mir wahllos einen Link zu Educaching durchgelesen -- das ist schon eine gute Idee und es ist toll, wenn Schülerinnen und Schüler Dinge auch real ERFAHREN können, aber ich glaube, dass das mit der Realität des Geocachings wenig zu tun hat -- dafür EIGENE "Caches" (das wird das falsch Wort sein) auszudenken, die ganz speziell auf dieses Thema abzielen, wird möglich sein, aber mit vorhandenen Geocaches Unterricht machen zu wollen, halte ich für keine gute Idee.

 

Früher hieß so etwas übrigens Schnitzeljagd in der Stadt und wir haben Fragebögen bekommen, die wir beantworten sollten -- hat auch manchmal Spaß gemacht und wir haben hauptsächlich gelernt, Leute zu befragen, um das Ganze abzukürzen. ;-) Und im privaten Umfeld gäbe es am Ende keine Dose mit einem Logbuch, sondern Süßigkeiten.

 

Um das Ganze noch einmal zusammenzufassen: Ich halte "Educaching" für eine gute Grundidee, da muss man halt viel ausarbeiten; ich halte Geocaching für eine schöne Sache; zusammen hat das nicht wirklich viel zu tun.

Und noch eine Frage an dich: Wenn ich einen "Educache" legen würde, sollte ich ihn an den Schulen bekannt machen oder auf geocaching.com listen? Wo würdest du solche Projekte also am ehesten suchen? Wäre da nicht eine eigene Plattform sinnvoll? (Ups, das waren drei Fragen, die Kompetenz "zählen" fehlt mir heute wohl. ;-))

 

Ich will dir auf keinen Fall das Projekt madig machen (entschuldige bitte, wenn es so ankommt), aber ich glaube, mit "www.geocaching.com" und dem, was unsereins so macht, hat das nicht viel zu tun. Ich denke, du wirst eigene Ansätze brauchen, vielleicht gibt es da ja auch schon etwas.

 

Vielleicht helfen dir meine Anregungen und Fragen ja...

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Ich fange mal vorne an, nämlich damit wer bzw. was ich eigentlich bin. Ich studiere im Masterstudiengang für das Lehramt an Grundschulen (daher dreht es sich hier um Kinder ;-) ) und eines meiner studierten Fächer ist Sachunterricht, außerdem arbeite ich als wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Geografie/Sachunterricht und betreue dort u. a. einen iPad-Pool, der für Nutzung in Schulen gedacht ist. Der Fokus meines Interesses liegt auf der Implementierung neuer Medien in den Unterricht, nicht als Selbstzweck, sondern genau dort, wo diese einen didaktischen Mehrwert bieten. Für Tablets habe ich das z. B. bezogen auf Apps für den Matheunterricht untersucht. Im auslaufenden Semester hatte ich ein Seminar in dem es um "Gesellschaft und Raum" ging, eines der Themen für das ich nun eine Projektarbeit erstelle, war "Geodrawing und Geocaching". Da ich selbst im Geocachen aktiv war (und gerade dabei bin es wieder zu werden) habe ich mir dieses Thema geangelt.

 

Warum ist es wichtig etwas über GPS zu wissen? Nun, im Alltag kommen wir kaum mehr ohne Georefenzierung aus, sei dies nun bewusst oder unbewusst. Wir nutzen Navigationsysteme, unsere Smartphones und Digitalkameras georeferenzieren unsere Fotos und Videos und über soziale Medien teilen wir unsere Standorte mit usw. Da der Sachunterricht verschiedene Perspektiven (historisch, technisch, naturwissenschalftich, geographisch,...) kann soetwas wie GPS durchaus zum Lerngegenstand werden. Geocaching wäre hier dann ein Praxisbezug. Da ich selbst durchs Cachen Dinge gelernt habe, die durachaus auch unterrichtliche Relevanz haben (können), sehe ich da eben Potentiale. Die Wissenschaft hat das eh schon ausgiebig für diese Altergruppe untersucht und attestiert dem Cachen in methodischer Hinsicht eine Relevanz.

 

Da ich nun, im Rahmen dieser kleinen Arbeit, keine Zeit und keine Schulklasse dafür habe, mir selbst einen Cache auszudenken, möchte ich bestehende Listings/Angebote kriteriengeleitet (ich erstelle dann eine Art Katalog mit Gütekriterien) diskutieren. Das erklärt auch, warum ich bei geocaching.com unterwegs bin. Da es hier unfassbar viele Caches in der Nähe gibt, kann ich die auch nicht alle ablaufen und entsprechend einordnen. "Bildungsrouten" ohne eine solche Plattform bestehen zwar auch, sind jedoch lokal in Essen kaum verfügbar. Bin vorhin auf "actionbound" gestoßen, auch interessant und in mancher Hinsicht deutlich offener als das klassische Geocaching.

 

Es geht mir gar nicht darum irgendwas passend zu machen, es soll darum gehen Möglichkeiten und Grenzen auszuloten und als Ausblick auf eine "best practice" hinzudeuten, die sich gut und sinnvoll an den Richtlinien und Lehrplänen, sowie der Fachdidaktik orientiert im Unterricht der Grundschule nutzen lassen kann.

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Hallo Christian,

 

ich denke ebenfalls, dass es schwierig sein wird, genau 100%ig passende Caches für dein Thema zu finden. Die User hier im Forum kommen ja aus ganz Deutschland, die Wahrscheinlichkeit, hier jemanden zu erwischen, der in einem 15km-Umkreis um Essen Caches mit Bildungsanspruch/Bildungseffekt/bonus kennt, dürfte eher gering sein. Da dürftest du auf einem Event/Stammtisch in Essen mehr Erfolg haben. ;-)

 

Ich kann leider nur mit zwei Caches aus der Gegend dienen, einen expliziten Bildungsanspruch (gerade für Kinder) haben die aber nicht.

Essen erinnert sich Eine schöne Letterboxrunde durch Essen, Fokus liegt auf der NS-Zeit, auch die Buchenwald-Außenstelle kommt vor. Dachte erst, dass du die Letterbox meinst, aber die ist nicht von einer Jugendorganisation. ;-)

Auch ein blindes Huhn findet mal 'nen Cache Ob Barrierefreiheit/Orientierungshilfen für Blinde in den Sachkundeunterricht passen, weiß ich jetzt nicht genau, bei mir "damals" hätte es gepasst, es gab auf jeden Fall etwas in der Richtung.

 

Herzliche Grüße

Eileen

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Du solltest Dir darüber im Klaren sein, daß Geocaching, insbesondere von seinem Ursprung her, eine reine Spaßveranstaltung ist und niemals einen Bildungsauftrag hatte.

Der kam erst später und nur mit den Earthcaches dazu.

"Bildungscaches" sind eine Erfindung der User und nichts offizielles.

 

Und auch wenn jetzt viele protestieren werden: schau Dir die Realität an. Geocaching ist weitestgehend nur noch Punktesammeln: viele Caches mit wenig Aufwand in kurzer Zeit loggen.

 

Ein aufwendiger Multi, der sich z.B. mit der Geschichte der Stadt beschäftigt, wird in zwei Jahren evtl. 30 mal gefunden. Sehr wahrscheinlich sind mindestens 20 dieser Logs das Ergebnis von Koordinatentausch oder der Lösung vom Schreibtisch aus. (Erinnere Dich an den "Skandal" mit der FB-Koordinatenliste mit 50000 (oder 100000?) Finalkoordinaten)

Genausoviele Logs bekommt eine hingeworfene Filmdose als Teil einer Serie oder an einem Autobahnparkplatz auch. Allerdings nicht in zwei Jahren sondern in zwei Tagen am ersten Wochenende nach der Veröffentlichung.

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@ Eileen: Vielen Dank, die zwei sind schon mal gut. Zur Barrierefreiheit in Essen habe ich schon mal was mit Google Maps gemacht ;-).

 

@ radioscout: Stimme dir, was das Punktesammeln angeht, voll und ganz zu! Als ich vor gut 6 Jahren mit dem Cachen aufgehört habe, war es aber auch schon nicht viel anders. Geocaching ist zu einem gewissen Grad eine Veranstaltung für doch recht "nerdige" Gestalten in Jack Wolfskin-Klamotten (geworden) und außerdem, wie sich hier ansatzweise zeigt, auch ein bisschen dogmatisch verstrahlt ;-). Nichtsdesotweniger entdecke ich das als Freizeitbeschäftigung gerade wieder, suchen uns halt die Perlen raus und machen uns dabei keinen Stress Logs am laufenden Band zu produzieren. Im Moment hätte ich ohnehin mehr Bock ein paar ausgefuchste Runden selbst zu erstellen.

Es geht übrigens auch nicht darum dem Cachen einen Bildungsmantel überszustülpen, was auf Grund der spezifischen Qualitäten des Großteils vorhanderer Caches auch nicht wirklich möglich erscheint, ohne dass es beliebig würde. Als Methode hat es aber Potential, dass sich lediglich via Groundspeak nicht gut umsetzen kann.

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dogmatisch

 

Hallo Christian,

 

was ist eigentlich das genaue Thema/Ziel deiner Umfrage?

Möchtest du untersuchen, ob es MÖGLICH ist, mit vorhandenen Geocaches bei geocaching.com als Lehrer an der Grundschule seinen Schülern Wissen spielerisch zu vermitteln? Wäre "Das ist nicht möglich." ein mögliches Resultat?

 

Geht es nur bereits vorhandene Geocaches (gc.com, aber auch opencaching.de) und geht es um das, was wir alle als Cachen verstehen (mit Dose und Logbuch)? Oder geht es allgemein um etwas ÄHNLICHES? Kann also auch ein Resultat sein, dass sich Geocaching NICHT eignet, die Grundidee aber benutzt werden kann, um .....? Z.B. kann sicher ein auf Geo-Koordinaten basierendes Spiel interessant sein, um Orte zu entdecken und Navigation zu üben -- aber für Grundschüler könnte das ZIEL ja vielleicht ein ganz anderes sein (zumal ja eben vorhandene Geocaches nicht mit großen Schulgruppen absolviert werden sollten).

 

Ich fände es sinnvoll, wenn du das genaue Thema hier einmal verrätst und deine ZIELSETZUNG ansprichst. Hast du überhaupt schon ein klares Ziel vor Augen oder hast du in Gedanken sogar schon die ANTWORT?

Ist das Ganze WISSENSCHAFTLICH angedacht oder geht das sowieso nicht? Das wäre z.B. auch einfach mal spannend zu wissen...

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Hallo zusammen,

 

nach mehrjähriger Pause bin ich quasi durch mein Studium wieder zum Cachen gekommen. Derzeit schreibe bzw. beginne ich damit eine Hasuarbeit zum Thema Geocaching/"Educaching" und dessen Potential für den (Sach-)Unterricht an Grundschulen zu schreiben. Dazu bin ich auf der Suche nach Caches bzw. Listings in einem Radius von ca. 15 km rund um Essen (Ruhr), die einen expliziten Bildungsanspruch haben. Caches die von und/oder für Schulen erstellt worden sind, die sich auf schulische bzw. unterrichtliche Themen beziehen oder sich an Kinder bis ca. 10 Jahren richten und z.B. einen naturwissenschaftlichen oder mathematischen Hintergrund haben. Wäre über Hinweise sehr froh, da es sonst die Nadeln im sehr großen Heuhaufen sind. Vielleicht gibt es hier ja den ein oder anderen Elternteil, der einen solchen Cache mit Kind gemacht hat oder einen Cache kennt!?

 

Vielen Dank vorab

Christian

 

Hallo,

 

http://tourismus.burghausen.de/informieren/sehenswuerdigkeiten/gps-city-tour/von-schmugglern-lausbuben-dem-fisch-im-salzmantel.html

 

http://www.locandy.com/qr/burghausen

 

http://www.locandy.com/search#?q=Burghausen

 

schaue dir das einmal an. Los gelöst von Geocaching, spielbar mit einem Smartphone oder Tablet. Habe das auch gespielt, ist eine tolle Sache. Man wird interaktiv mit Sound, Sprache, Text und Bildern durch die Stadt geführt.

 

Man kann soetwas auch komplett selber mit dem von Dir gewünschten Bildungsanspruch gestalten. Und natürlich es ist auch Arbeit, die man darein stecken muss, aber was tut man nicht alles, um seinem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

 

Gruß Fantasy2004

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Hey und Danke soweit an alle, die sich beteiligt haben!

 

Mein Fazit steht soweit: Fertige Caches, die auf GC oder OC gelistet sind, eignen sich zu 99,99 (grobe Schätzung ;- ) nicht für eine einfache Übernahme in der Schule. Die beiden oben genannten Routen (blindes Huhn und Essen erinnert sich) kommen dem noch am nähsten und bieten quasi direkt einen sachunterrichtlichen Bezug, werde beide am Wochenende mal ablaufen, also Danke für den Tipp! Geocaching als Methode eignet sich jedoch in vielfacher Hinsicht, setzt jedoch eigenes Bemühen voraus, so dass letztlich was eigenes und auf die Lerngruppe bzw. den Lerngegenstand angepasstes erstellt werden muss. Geht es nur um die Orientierung im Realraum, reicht auch das bestehende große Angebot.

Es gibt andere Wege, um das Cachen sinnvoll einzusetzen. Eine "Bildungsroute" muss ja nicht öffentlich gelistet werden und lässt sich z. B. mit einer App wie Action Bound gut umsetzen und bietet darüber hinaus quasi onboard mehr Möglichkeiten. Werde wahrscheinlich für die Hausarbeit damit eine kurze Runde erstellen. Alles was hier nun besprochen oder angerissen wurde, fließt in eine Story Map bei esri (Arc GIS) ein und wird von mir, nach der Benotung, wahrscheinlich allgemein öffentlich zugänglich gemacht. Bei Interesse poste ich dann hier gerne mal den Link :-).

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