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Alternative zu Plastik (und Glas)


Andreas260477
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Hi,

 

wenn es das Thema schon gibt, bitte ich einen Moderator, die Themen zusammenzuzuführen, aber das Geocaching-Forum ist mir, auch nach zwanzig oder mehr Jahren Erfahrung mit Internetforen, noch etwas zu unübersichtlich.

 

Mir wurde in einer Diskussion vorgeworfen, dass ich noch keine Caches veröffentlich hätte. Im Grunde genommen ist mir dieser Vorwurf egal, damit kann ich umgehen (brauche also keine Trostpflästerchen ;) ). Aber in der Tat: Ich habe einige Ideen für ein paar einfache Mysteries und etwas fleißerfordernde Challenges, die ich durchaus gerne umsetzen möchte. Aber ich habe ein Problem: Ich möchte nach Möglichkeit kein Plastik einbringen und auch nur ungern Glas. Allerdings bin ich handwerklich total unbegabt.

Warum kein Plastik?

Das liegt eigentlich auf der Hand. Wir sollten Plastikmüll reduzieren. Da Caches aber akzidentell oder durch Vandalismus verloren gehen, sich abnutzen, von Tieren angebissen werden (warum auch immer), ist jede Plastikdose potentiell in die Natur eingebrachtes Plastik. (Ich selbst habe auch schon mal eine Tarnung eines Caches entfernt, die aus Plastikefeu bestand, der nach Jahren in Wind, Regen und Sonne bereits brüchig wurde und sich in seine Einzelteile auflöste.)

 

Warum kein Glas?

Zum einen wegen des möglichen Glasbruchs. Viel wichtiger finde ich aber, dass Glas im vom Klimawandel und der anhaltenden Dürre gebeutelten Wald schlichtweg eine Brandgefahr darstellt.

 

Jetzt die Frage an euch: Was ist die Alternative zu Plastik oder Glas, was geeignet ist, einen physischen Cache zu verstecken? Selbst die wasserfesten Logbücher kapitulieren ja irgendwann, wenn der Behälter nicht 100% dicht hält.

 

Wer hat ne (nichtzündende) Idee?

 

Andreas

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Hallo Andreas,

 

wie wäre es mit Metall? Wenn ja, empfehle ich dir Munitionskisten. Durch Vandalismus können die natürlich genauso kaputt gehen, ansonsten sind die aber so ziemlich unzerstörbar.

Die kosten ein bisschen mehr, aber von den üblichen Cacheboxen (also vor einigen Jahren waren die noch üblich) sind es meiner Meinung nach mit die coolsten und besten.

 

Ansonsten: Ich weiß nicht, ob eine Lock&Lock-Dose wirklich so große Probleme macht. Ich nutze die sehr gerne - im Gegensatz zu Munitionskisten gibt's die fast überall zu kaufen und ich mag die Größe small zum Verstecken - und üblicherweise halten die viele Jahre, bevor mal eine Lasche abbricht oder so.

 

Plastikmüll zu reduzieren, das ist gut und wichtig, aber im Vergleich dazu, was beim normalen "Leben" abfällt, ist der eine Cache, den man auslegt, dann doch nur ein weiterer Tropfen auf den eh schon viel zu heißen Stein. Ich glaube, da gibt es genug Stellen im Leben, an dem man der Natur einen größeren Gefallen tun kann, wofür man sich dann verdient, die eine Lock&Lock-Dose auszulegen.

 

Dass du kein Glas nehmen willst, finde ich gut. Aus den von dir genannten Gründen halte ich Glas-Behälter (am besten mit dickem Stein als Tarnung oben drauf) für nicht sinnvoll.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Hallo Andreas

Es gibt so kleine Metallbehälter mit Schraubdeckel Im engischsprachigen Raum Bison genannt, ab und zu findet man die auch unter der Bezeichnung SOS kapsel oder Pillendose.

Die sind aber nur dann Wasserdicht wenn sie nicht zu fest zugeschraubt werden.

Ansonnsten bevorzuge ich neben den LL Dosen PETlinge gerne auch als XL version die sind eigentlich sehr robust und Wasserdicht aber halt aus Plastik.

Natürlich ist eine Munitionskiste schon der mit am besten geeignete Behälter aber halt nicht ganz billig.

Oder halt geschützt verstecken da tut es oft auch eine Blechdose ohne Deckel (z.B. Bonbon Dose) hält aber nicht ewig und der erste Grobmotoriker verbiegt dir die Dose und der nächste macht sie beim öffnen Kaput.

 

Gruß Jürgen

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18 hours ago, Andreas260477 said:

einfache Mysteries und etwas fleißerfordernde Challenges

OMG bitte nicht. "einfach" liegt immer im Auge des Betrachters und Challenges befördern nur den Statistik-Wahn. Aber wie du meinst.

18 hours ago, Andreas260477 said:

Zum einen wegen des möglichen Glasbruchs. Viel wichtiger finde ich aber, dass Glas im vom Klimawandel und der anhaltenden Dürre gebeutelten Wald schlichtweg eine Brandgefahr darstellt.

Ich habe (vor allem außerhalb Deutschlands) schon viele sehr alte Caches in Gläsern gefunden, alle heil. Wenn man die ordentlich versteckt ist die Gefahr von Glasbruch oder Brandgefahr doch sehr gering.

Ansonsten der klassische Behälter: Munikiste. Geht natürlich ins Geld wenn du schon oben den Plural verwendest.

Wenn dir die Umwelt so wichtig ist, warum dann nicht einfach weniger verstecken? Anstatt "Mysteries und Challenges" erst mal ein ordentlicher, großer Cache, da wird die Umwelt weniger belastet als mit einem Haufen Dosen.

 

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Je nach Art des Verstecks sind auch Behälter aus Holz geeignet. Vogelhäuschen sieht man ja recht oft. Und auch kleinere Holzschachteln habe ich schon gesehen. Mit etwas Geschick im Basteln kann man sich da vielleicht auch selbst etwas zimmern, was zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Allerdings kamen die Varianten aus Holz meißt nicht vollständig ohne Plastik aus (z.B. Logbücher sind da oft in einer Plastiktüte) aber vielleicht fällt dir da was ein um auch das zu vermeiden :)

Wenns dann trotz aller Überlegung nicht vollständig ohne Kunststoff gehen sollte ist es aber nicht so schlimm. Um den Cache wird sich ja gekümmert und wenn man diesen im Fall einer Archivierung auch wieder wegräumt, passt eigentlich alles ^_^

 

Grüße Qmm

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3 hours ago, hcy said:

Ich habe (vor allem außerhalb Deutschlands) schon viele sehr alte Caches in Gläsern gefunden, alle heil. Wenn man die ordentlich versteckt ist die Gefahr von Glasbruch oder Brandgefahr doch sehr gering.

Ansonsten der klassische Behälter: Munikiste. Geht natürlich ins Geld wenn du schon oben den Plural verwendest.

Wenn dir die Umwelt so wichtig ist, warum dann nicht einfach weniger verstecken? Anstatt "Mysteries und Challenges" erst mal ein ordentlicher, großer Cache, da wird die Umwelt weniger belastet als mit einem Haufen Dosen.

 

 

Da kann ich mich anschliessen.

 

Munikiste - meine lag jetzt 15 Jahre im Überschwemmungsgebiet, bis sie jetzt abgesoffen ist, weil die Scharnierstifte weggerostet waren. Jetrzt liegt ne neue - für die nächsten 15 Jahre. Und ja, die Preise für alles Militärzeux sind ziemlich explodiert - aber das ist eben der Outdoor-,  Bushcraft-,und Prepper-Mode geschuldet. Aber für sxchlanke 10 oder 12 Euro kriegst Du trotzdem meist eine - oder aufm Flohmarkt (hoffentlich bald) fürn Fünfer.

 

Ansonsten ist die Wahl der Dose schlicht die Frage des Verstecks : trocken unterm Felsen oder so kannst Du alles nehmen - da hab ich auch bei Glas wenig Berührungsängste. Die Bruchgefahr eines handelsüblichen Nutella-Glases im Wald geht gegen null - und je nach Lage knallt da auch keine Sonne drauf.

 

Wenn man ordentlich den Müll wieder einsammelt, ist aber auch etwas aus Plastik möglich - angeknabberte Petlinge habe ich (bis auf den Deckel und da geht auch Alu - nicht gesehen. Die Tiere mögen den Weichmacher - nicht Hartplastik.

 

Aber die Hauptsache ist immer noch: So viel Spass wie möglich - mit so wenig Dosen wie möglich.

 

Auch ein m.Es eher wenig umweltproblematischer Petling ist -suboptimal untergebracht im Astloch, in irgendeinem Spalt oder Loch, wo auch Viecher wohnen können oder auf der faschen Seite der Böschung- incl. Suchertraffik ein Sch*iss.Viele davon dann ein grosser Sch*iss.

 

Gruss Zappo

 

 

Edited by Der Zappo
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3 hours ago, hcy said:

OMG bitte nicht. "einfach" liegt immer im Auge des Betrachters und Challenges befördern nur den Statistik-Wahn.

Einfache Mysteries: Ich bin Historiker. Und als solcher ist es mir ein Anliegen, den Menschen die Augen für die Geschichte ihrer Stadt zu öffnen, dass sie nicht an irgendwelchen Bauwerken und Inschriften achtlos vorbeigehen. Im 17./18. Jhdt. war es üblich Kryptochronogramme zu gestalten, d.h. da wurde nicht offen geschieben "aedificata 1753", sondern ein Text komponiert, aus dem sich die Zahl addieren ließ.
In hoc sIgno VIncIs = IIVII = VIIII = IX = 9

Solche Inschriften findet man an Kirchen, Schlössern, Bürgerhäusern, Brücken. Und ich bin der Auffassung, dass man damit die Aufmerksamkeit gut lenken kann und sich das als Mystery gut eignet, ohne, dass man alle ausschließt, die kein Latein können. Eigentlich müsste jeder Fünftklässler auch mal mit lateinischen Zahlen gerechnet haben. Ist also gewissermaßen einfach, ich würde da eine D-Wertung von 1,5-2 vergeben. Letztlich gewinnt der Cacher damit eine Kompetenz, die Geschichte seiner Stadt besser zu lesen.

 

Die Challenge-Idee ist folgende: Obwohl mein kürzester Log mit 0 Worten angezeigt wird und nur aus einem Smilie besteht - das war an einem furchtbar unkreativen Tag, aber der Cache war eben auch unkreativ, insofern hat er meine Kreativität auch nicht geweckt - bin ich kein Freund von Kurzlogs. Ich finde ein "tftc" oder ein "gefunden" ist bei einem Tausendfüßer vielleicht angebracht, aber bei einem Cache, wo Owner sich Mühe gemacht haben, zu basteln, zu entwerfen, eine Laufstrecke zu tüfteln... finde ich das einfach nur undankbar. Nun habe ich auch schon häufiger Kurzlogs gelesen, wo Cacher sich darüber lustig machen, dass es so Fordeurngen, wie mindestens 100 Worte/Log zu schreiben, indem sie einen etwa hundert Worte umfassenden Fertigtext einfach an den Kurzlog hängen. Daher habe ich auf Basis von project-gc die Idee zu Challenge-Caches (Bronze, Silber, Gold) entwickelt, wonach man 50, 70 bzw. 100 Worte/Log (Durchschnitt) geschrieben haben muss, bei einer Logsimilarity von kleiner-gleich 25 %. Ich stehe derzeit bei einem Durchschnitt von 69 Worten bei einer Log-Similarity von 20 %. Das ist eine Challenge, die auch Cacher mit wenig Caches erfüllen können (aber ich denke, dass ich als Untergrenze 100 gefundene Caches ansetzen werde, ganz genau weiß ich das noch nicht), die aber ein bisschen Fleiß und Mühe (= Dankbarkeit gegenüber dem Owner) erfordert. Für Leute, die bereits 20.000 Funde haben, ist das viel schwerer zu erreichen, sofern sie nicht schon länger individuelle Langlogs schreiben.

 

46 minutes ago, quietmistymorning said:

Je nach Art des Verstecks sind auch Behälter aus Holz geeignet. Vogelhäuschen sieht man ja recht oft. Und auch kleinere Holzschachteln habe ich schon gesehen. Mit etwas Geschick im Basteln kann man sich da vielleicht auch selbst etwas zimmern, was zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Allerdings kamen die Varianten aus Holz meist nicht vollständig ohne Plastik aus (z.B. Logbücher sind da oft in einer Plastiktüte) aber vielleicht fällt dir da was ein, um auch das zu vermeiden :)

Das ist es eben. Im Vogelhäuschen liegt dann meist die Lock-Lock-Dose. Eine wasserdichte Holzdose (vielleicht mit Wachs) wäre aus meiner Sicht ideal. Aber dazu fehlt es mir an handwerklicher Rafinesse.

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11 minutes ago, Andreas260477 said:

Und als solcher ist es mir ein Anliegen, den Menschen die Augen für die Geschichte ihrer Stadt zu öffnen, dass sie nicht an irgendwelchen Bauwerken und Inschriften achtlos vorbeigehen.

Sehr schön, aber warum als Mystery und nicht als Multi? Da hätte man m.E. viel mehr Spaß bei einer Runde durch die Stadt anstatt vorher stundenlang zu Hause zu rätseln. Außerdem sieht man schon vorher wo man hin muss, bei Ratehaken hat man irgendwo das Fragezeichen auf der Karte, der Cache selbst liegt ganz woanders (vor allem für Besucher in einer Gegend problematisch).

11 minutes ago, Andreas260477 said:

Daher habe ich auf Basis von project-gc die Idee zu Challenge-Caches (Bronze, Silber, Gold) entwickelt, wonach man 50, 70 bzw. 100 Worte/Log (Durchschnitt) geschrieben haben muss, bei einer Logsimilarity von kleiner-gleich 25 %.

Wie du schon selbst geschrieben hast, für Leute mit vielen Caches evtl. kaum mehr erfüllbar. Außerdem fördert sowas nur sinnloses Aufblähen von Logs, sowas gibt's schon viel zu viel. 100 Wörter im Durchschnitt lassen sich auch wohl kaum erreichen ohne in den Logs halbe Romane zu schreiben die keiner wirklich lesen will. Die sind genauso sinnlos wie Kurzlogs.

 

Edited by hcy
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7 minutes ago, Andreas260477 said:

Das ist es eben. Im Vogelhäuschen liegt dann meist die Lock-Lock-Dose. Eine wasserdichte Holzdose (vielleicht mit Wachs) wäre aus meiner Sicht ideal. Aber dazu fehlt es mir an handwerklicher Rafinesse.

 

Eine L+L-Dose in einem Holzbehältnis ist in soweit unproblematisch, dass da keine Tiere rumknabbern. Holz hält Maus ab - Plastik hält Wasser ab.

Und ähnlich ists auch sonst: Was das Versteck oder die Überdachung oder die Örtlichkeit schon abhalten (ob vorhanden oder selbstgemacht) muss die Dose an sich nicht abhalten.

 

Wasserdichte Holzkiste ist schwierig bis unmöglich.

 

Gruss Zappo

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1 hour ago, Andreas260477 said:

Daher habe ich auf Basis von project-gc die Idee zu Challenge-Caches (Bronze, Silber, Gold) entwickelt, wonach man 50, 70 bzw. 100 Worte/Log (Durchschnitt) geschrieben haben muss,

Diese Idee gibt es schon, nennt sich die "Author Challenge Badge" - und sie führt keineswegs zu schönen, sondern nur zu langen Texten. Oft sind diese komplett sinnlos, mit unnützem Quatch aufgebläht und langweilen (im günstigsten Falle) bis verärgern die Nutzer die das lesen müssen. Da kommt dann so etwas heraus (wie in meiner Homezone eine Zeit lang von bestimmten Cachern geschrieben) - und zwar nicht nur einmal, sondern viele Tausende Male, monate- bis jahrelang:

 

-----------------------------------

Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist. Es ist nur schwer für die anderen. Genau so ist es, wenn du blöd bist.

Geocacher sterben nicht, sie werden archiviert.

.. weitere zig blöde Sprüche

-----------------------------------

..langatmige Erklärung, warum man jetzt für die Author-Badge immer etwas mehr Text schreiben wird

-----------------------------------

....../ )
.....' /
---' (_____
.TFTC . ((__)
..... _ ((___)
....... -'((__)
--.___((_)

Bis denne anner Lenne oder bis gleich am Deich,
...oder inner Spur auf der Ruhr.

Bis bald im Wald!

PS. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten

-----------------------------------

Dazu noch "Vielen Dank für den Cache" in 77 Sprachen, usw.usf.

 

Fazit: Sollen die Leute viel schreiben, tun sie das kaum mit sinnvollem Text - sie füllen mit Mist auf. So etwas sollte man nicht fördern.

 

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41 minutes ago, GerandKat said:

 

Nette Idee, wird aber so nichts werden:
image.png.e347f0f756cd08096af5c4cc6b25a936.png
 

Logtext kann keine Challenge Kriterium sein!

Was ist denn mit type of log genau gemeint?

 

Ich habe z.B. mal einen Challenge gesehen, da musste man 20 Logs haben, wo im Cache-Namen das Wort Hütte vorkam (Zwillbrocker Venn). Ein Arche-Noah-Cache (Hamm oder Unna) verlangt von den Loggern, dass sie 40 Caches mit Tiernamen geloggt haben (ohne dass sich ein Tier wiederholt bzw. GCSchwein, GCEber, GCSau, GCFerkel als vier Tiere gewertet werden. Manche verlangen, dass man an allen 365/6 Kalendertagen je mindestens einen Cache (oder vielleicht sogar in einer verschärften Version je einen Multi oder Mystery) geloggt haben muss. Es gibt jede Menge Challenge-Caches mit teils absurden, teils interessanten Anforderungen an die Community (wobei sich absurd und interessant nicht gegenseitig ausschließen müssen).

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Das heißt, dass es zählt, dass du etwas geloggt hast, aber nicht wie du etwas geloggt hast.
In dem Punkt über dem von uns genannten Punkt wird das präzisiert: Challenge cache criteria must be based upon caches with the seeker’s logs: Found it!, Attended, Webcam Photo Taken.

Schau dir doch einfach die aktuellen Challenge Cache Guidelines an, damit kannst du arbeiten.

Sich auf bereits gepublishte Caches als Präzedenzen zu berufen ist von unserem Seitenbetreiber seit jeher als nicht sinnvoll betrachtet worden, zumal es nach dem Challengecache Moratorium vor dem 21.04.2015 deutliche Beschränkungen bei den Challengecacherequirements gegeben hat.

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50 minutes ago, Andreas260477 said:

@jennergruhleDeshalb hatte ich ja auch die Log Similarity mit ins Boot genommen, dass also nicht nur auf Quantität sondern auch auf Qualität des Textes geachtet wird.

Ja und, dann generiert man sich halt unterschiedliche sinnlose Texte. Gibt bestimmt schon ein GSAK-Makro dafür. Qualität wirst du kaum prüfen können mit deiner Challenge, erst recht nicht bei so langen Texten.

 

Gut dass wenigstens sowas nicht mehr erlaubt ist.

 

 

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13 minutes ago, hcy said:

Ja und, dann generiert man sich halt unterschiedliche sinnlose Texte. Gibt bestimmt schon ein GSAK-Makro dafür.

Aber sicher - das sieht man ja immer an diesen Einheits-Logs die aus den Teilen "Standard-Gebrabbel à la » Heute mit Bla und Blub bei Ganzweitdraußen unterwegs ... Vielen Dank an alle Owner fürs Hegen und Pflegen«", wenn man Glück hat noch ein Satz zum Cache an sich, "Zeitstempel", "Cachefund Nummer x ", "Aufgeblähte Grußformel in möglichst >30 Sprachen" und "Dicke Matte voll Emojis" bestehen. Die werden aus Fieldnotes von GSAK erzeugt und hochgeladen. An sich eine gute Sache - wenn es nicht eben mit vielen Dingen übertrieben würde.

 

Da jetzt einen riesig aufgeblähten Zufallstext, Lorem Ipsum, zufällige blöde Sprüche etc. unterzubringen kann der geneigte Challenge-Erfüller ja leicht nachrüsten oder beim Computerversteher des geringsten Misstrauens in Auftrag geben.

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5 hours ago, Andreas260477 said:

wonach man 50, 70 bzw. 100 Worte/Log (Durchschnitt) geschrieben haben muss, bei einer Logsimilarity von kleiner-gleich 25 %

 

Ich logge mir nach Touren die Finger wund. Auch wenn das keiner lesen will, ich schreibe halt auch gerne und nutze Logs vor allen Dingen gerne daran, mich an Caches zu erinnern. Und die Behauptung "Bei so vielen Caches am Tag kann ich nur Einheitslogs schreiben, weil ich mich an die doch nicht erinnern kann." ist eine Ausrede oder zeigt, dass die Person das falsche Cacheverhalten hat. Ich erinnere mich oft an jeden Sch....ß und wenn nicht, dann schreibe ich mir etwas auf - wenigstens eine Kleinigkeit gibt es da immer zu berichten und manche Owner bedanken sich dann auch für die Logs. :-)

 

Ich habe bei einer durchschnittlichen Loglänge von 142 Wörtern eine Similarity von 26 %. Bei meinem Logverhalten würde ich schon blöd gucken, wenn ich deine Challenge nicht loggen könnte. ;-))

 

Aber wie schon gesagt wurde, geht das ja eh nicht. Die neuen Challenges haben durch die neuen Regeln gar nichts mehr mit Qualität oder kreativen Ideen (siehe deine Beispiele) zu tun, hier geht es nur noch um reine Quantität. Das ist schade, aber so ist die Entwicklung. Und weil es die einfachen Dinge (z. B. "81-er-Matrix voll") halt schon gibt, wird's einfach krasser gemacht ("10x 81-er-Matrix voll"). Die Challenge wird dadurch aber nicht kreativer. (Das ist jetzt offtopic.)

 

Deine historischen Ideen finde ich gut, für mich klingt das auch nach Multi und ein D1,5 wird das sicher auch nicht - macht doch aber nix, größerer Multi zu vielen Bauwerken, mehrere solcher spannenden Stationen mit nicht alltäglichen Aufgaben, D3, der einen zwei Stunden beschäftigt, große Dose am Ende. PERFEKT.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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6 hours ago, Andreas260477 said:

Deshalb hatte ich ja auch die Log Similarity mit ins Boot genommen, dass also nicht nur auf Quantität sondern auch auf Qualität des Textes geachtet wird.

 Wenn man Cacher zu schönen Logs motivieren möchte, geht das meiner Meinung nach am schönsten, wenn man schöne Caches auslegt und nicht über Statistikbelohnungen jedweder Art. Das ist zwar gut gemeint, aber bewirkt vom Ergebnis her oft das Gegenteil. Auch die Log Similarity, wenn man sie mit einbeziehen könnte, würde daran wohl kaum was ändern. Dann könnte man höchstens bald noch irgenwelche Logs mit sinnbefreiten zufallsgenerierten Zeichenketten lesen...

Grüßle Johannis10

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On 5/5/2021 at 2:51 PM, Andreas260477 said:

Allerdings bin ich handwerklich total unbegabt

Hab' schon Owner getroffen, welche das von sich auch behauptet haben, trotzdem haben sie teilweise hervorragende Caches. Die Gründe dafür: Sie lassen sich helfen, sei es von anderen Cachern oder von Handwerkern. Persöhnlich war ich auch schon öfters in der Autowerkstatt um z.B. etwas schweißen zu lassen, oder auch mal beim Grabmalsteinmetz. Zum andern wächst man mit den Aufgaben. Trotzdem gehöre ich nicht zu denen, welche erwarten, dass man aus Dank für's Suchen, selbst Caches legen sollte.

Grüßle Johannis10

Edited by Johannis10
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16 hours ago, Johannis10 said:

 Wenn man Cacher zu schönen Logs motivieren möchte, geht das meiner Meinung nach am schönsten, wenn man schöne Caches auslegt.....

 

Genau. "Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über".

 

Aber Begeisterung oder Applaus lässt sich nicht in Wortanzahl fassen. Ich freue mich auch über ein: "Ey, super schöne Strecke/Cache/Gegend/wasauchimmer". Oder das Gegenteil. Auch voll ok. Geschmäcker sind verschieden.

 

Die "Challenge" ist ja nicht Literatur, sondern ein ehrliches Statement. Der eine umarmt Gott und die Welt, der andere bringt Begeisterung mit "ja, geht durchaus schlechter :)" zum Ausdruck. Das steuern zu wollen oder irgendetwas damit zu bezwecken, halte ich für nen Irrweg. Und/oder irgendwie für ein unnötiges Zweitspiel.

 

Der Anspruch bzw. die Bitte ist einfach "loggt, ob es Euch gefallen hat und ob alles ok ist - oder obs Schwierigkeiten gab".

 

Gruss Zappo

Edited by Der Zappo
Litaratur verbessert :)
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3 hours ago, frostengel said:

Die neuen Challenges haben durch die neuen Regeln gar nichts mehr mit Qualität oder kreativen Ideen (siehe deine Beispiele) zu tun, hier geht es nur noch um reine Quantität.

 

Leider ist diese Verallgemeinerung nur deiner Erfahrung geschuldet, versuche dich doch mal mit diesen hier, eventuell änderst du ja deine Meinung:

GC838E1 Baden-Württemberg Classics Challenge
Edited by Mausebiber
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Hallo Mausebiber,

 

ist vom ganzen Punktesystem spannender ausgedacht als viele andere, da stimme ich dir zu. Das hätte ich bei dieser Ownerin aber auch nicht anders erwartet.

Aber auch das ist im Endeffekt nur eine "sammle diese Caches"-Challenge und da mir Caches unabhängig vom Alter gefallen oder nicht - ich gerate nicht in Extase, weil ein GC-Code fünfstellig ist - sagt mir die Challenge nicht mehr zu als andere.

 

Natürlich habe ich überprüft, wie weit ich bin, ich habe nicht einmal ein Drittel der benötigten Punkte (aber fast ;-)). Aber das motiviert mich jetzt gar nicht, genau diese Caches zu suchen, und dass es genau diese Caches sein müssen, stört mich auch ein wenig.

 

Aber danke für den Link! Ich halte mal mit https://www.geocaching.com/geocache/GC35VCF dagegen, eine großartige Challenge-Idee, die heute gar nicht mehr gehen würde... Erfüllbar mit zwei Caches, zu manchen Zeiten im Jahr sogar sehr einfach. Sowas finde ich gut. :-)

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Ich sehe ein, dass die von mir geplante Challenge den Regeln widerspricht. Nicht ganz einsehen kann ich das Argument mit den sinnlosen Zeichenketten. auch ein Lorem Ipsum-Text ist ja im Prinzip immer identisch. Viele Worte aber eben auch hohe Log-Similarity. Klar, man kann natürlich theoretisch die Texte der Top-Ten-platzieren Lieder der letzten 50 Jahre in seinen Log stellen, da hat man viele Worte und sicher eine Log-Similarity, die relativ niedrig ist. Aber die Gefahr halte ich dann doch für eher gering. Aber wenn's gegen die Regeln ist, dann lässt es eh kein Reviewer durch. Schade...Aber ist auch ne gute Rückmeldung, dass diese Challenge-Idee offensichtlich gar nicht gut ankommt.

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7 hours ago, Andreas260477 said:

Nicht ganz einsehen kann ich das Argument mit den sinnlosen Zeichenketten. auch ein Lorem Ipsum-Text ist ja im Prinzip immer identisch.

Ja sicher, aber man kann auch bei jedem Text eine neue zufällige Zeichenfolge generieren, dann hat man bei maximal sinnlosen Logs eine Log-Similarity von nahezu 0%.

 

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45 minutes ago, hcy said:

Ja sicher, aber man kann auch bei jedem Text eine neue zufällige Zeichenfolge generieren, dann hat man bei maximal sinnlosen Logs eine Log-Similarity von nahezu 0%.

 

Man kann sicherlich auf vielerlei Art manipulieren und es würde sicher vereinzelt Leute geben, die das machten. Es kann aber auch jeder User jeden Cache loggen, selbst, wenn er nie dort gewesen ist. Lediglich aufmerksame und engagierte Owner, die auch regelmäßig die Dosenfunde überprüfen, würden das bemerken und Logs ggf. löschen. Also insofern muss auch hier jeder wissen, ob er mit solchen Tricksereien in den Spiegel schauen kann. Und wie heißt es bei gefährlichen Caches immer so schön? "Man muss nicht jeden Geocache machen."

 

Behauptung von Schanie/Challenge-Man in GC5JX92 (Text von Januar 2015, der "Rekord" kann also durchaus schon "gebrochen" sein):

 

Quote

 

Die höchste Zahl an einem einzigen Tag gefundener Caches liegt momentan bei 3126! Funden, der zweite Platz mit nur noch 2485 Tagesdosen ist dagegen ja schon als "bescheiden" zu werten.
Rechnen wir mal kurz, das bedeutet für den Besten eine Dose alle 28 Sekunden und das 24 Stunden ohne Pause, auch der zweite hat nur 35 Sekunden Zeit je Fund.


 

 

 

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4 hours ago, Andreas260477 said:

Man kann sicherlich auf vielerlei Art manipulieren und es würde sicher vereinzelt Leute geben, die das machten.

 

Ich halte es aber für kein sinnvolles Vorgehen, alles aus der Richtung "dann kann aber jeder XYZ (hier beliebigen "Missbrauch" einsetzen)" anzudenken.

Eigentlich halte ich das sogar für ne ziemliche Unkultur und als den Blickpunkt von notorischen Verunmöglichern. Und das Ende vom Lied ist dann, dass vieles nicht geht, nur weil jemand -wahrscheinlich oder nicht - Missbrauch fürchtet.

 

Das ist furchtbar - und das nicht nur beim Cachen.

 

Gruss Zappo

 

 

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14 hours ago, Andreas260477 said:

Aber wenn's gegen die Regeln ist, dann lässt es eh kein Reviewer durch. Schade...

Das finde ich nicht schade, sonder hierfür erhält GS von mir ein dickes Lob.

Der Grund ist aber keinesfalls, dass ich Freunden der "Author Challenge Badge" oder ähnlich gestrickten Challenges, keinen "Erfolg" gönne, selbst wenn sie das mit zweifelhaften Methoden erreicht haben, sondern ich möchte bei meinen Caches keine unnötig aufgeblähten Datenmülllogs lesen müssen. Das stielt einem als Owner nur unnötig viel Zeit. Vor allem dann, wenn man den ganzen Müll liest, in der Hoffnung, dass sich noch evtl. irgendwo darunter ein sinnvoller Satz verbirgt.

Die meisten Logs zu meinen Caches halte ich noch für passend, aber der negative Einfluss der "Author Challenge Badge" ist dort auch schon im Vormarsch und eine weitere Befeuerung durch Challenges würde ich sehr bedauern.

Grüßle Johannis10

 

 

 

 

Edited by Johannis10
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16 hours ago, Mausebiber said:

Ja schon Jochen, nur von diesen gibt es halt wirklich jede Menge, hier nur ein Beispiel:

https://coord.info/GC4Q2PZ

 

 

Ja, da wurde damals einiges von dem von mir verlinkten Cache übernommen, meines Wissens ohne zu fragen. Meiner Meinung nach gab es sogar einen Fall, in dem der Owner einigen Text von famerlors Challenge 1 zu 1 übernommen hat - auch ohne Rücksprache.

Da habe ich schon das Original verlinkt. Geklauter Inhalt macht den Original(!)-Inhalt nicht schlechter.

 

So was hier - https://www.geocaching.com/geocache/GC1KJX4_project-81-cache-challenge?guid=5439842b-12d7-48ab-8615-f6be5cbddda8 - war 2009 auch noch eine tolle Sache. Heute ist das langweilig, aber da machen die neuen Kopien die alte kaputt (vor allem, weil's dann eben höher und weiter sein muss), vor 12 Jahren war das hier ganz außergewöhnlich und 2009 übrigens auch noch eine Leistung (im Gegensatz zu heute, wenn Wertungen hinterhergeworfen werden).

 

Das sind beides für mich tolle Challenges, die durch Kopien und "immer mehr und besser" kaputt gemacht wurden. Solche Challenges und dafür nur ganz selten, da wäre das eine richtig nette Sache. Die Challenges leiden durch die Dichte, aber auch durch die neuen Regeln.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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5 hours ago, Johannis10 said:

... sondern ich möchte bei meinen Caches keine unnötig aufgeblähten Datenmülllogs lesen müssen. Das stielt einem als Owner nur unnötig viel Zeit. Vor allem dann, wenn man den ganzen Müll liest, in der Hoffnung, dass sich noch evtl. irgendwo darunter ein sinnvoller Satz verbirgt.

Exakt das! Diese ganzen "Heute auf der Tour von A nach B über C mit X und Y anlässlich des Z-Tags ... blabla ... Selbstbeweihräucherung ... auch diese Dose gefunden." sind so schon nervig genug - und da es sie auch für Webcam, Virtual etc. gibt weiß man schon der Cacher hat da gar nicht hingesehen was er da überhaupt gefunden hat. Mein oben aufgeführtes Textbeispiel ist schon stark gekürzt, das Original war noch viel schlimmer. Cacher aus MV kennen das Original... :mad:

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8 hours ago, Der Zappo said:

Ich halte es aber für kein sinnvolles Vorgehen, alles aus der Richtung "dann kann aber jeder XYZ (hier beliebigen "Missbrauch" einsetzen)" anzudenken.

Eigentlich halte ich das sogar für ne ziemliche Unkultur und als den Blickpunkt von notorischen Verunmöglichern. Und das Ende vom Lied ist dann, dass vieles nicht geht, nur weil jemand -wahrscheinlich oder nicht - Missbrauch fürchtet.

Richtig, wir reden hier über eine eher unwahrscheinliche Art des Missbrauchs. Meine Idee war auch eigentlich darauf ausgerichtet, interessantere Logs zu schaffen, dazu anzuregen, darüber zu reflektieren, was man eigentlich in die Logs schreibt.

 

1 hour ago, jennergruhle said:

Exakt das! Diese ganzen "Heute auf der Tour von A nach B über C mit X und Y anlässlich des Z-Tags ... blabla ... Selbstbeweihräucherung ... auch diese Dose gefunden." sind so schon nervig genug - und da es sie auch für Webcam, Virtual etc. gibt weiß man schon der Cacher hat da gar nicht hingesehen was er da überhaupt gefunden hat. Mein oben aufgeführtes Textbeispiel ist schon stark gekürzt, das Original war noch viel schlimmer. Cacher aus MV kennen das Original... :mad:

Dagegen hätte bei meiner Idee ja die Regel gesprochen, das die Log Similarity unter 25 % liegen sollte. Da wären die ganzen Einheitslogs extrem kontraproduktiv gewesen.

 

Lustig ist allerdings, dass wir weiter über eine Idee sprechen, die ich nach der Beratung hier längst verworfen habe. :omnomnom:

Edited by Andreas260477
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4 minutes ago, Andreas260477 said:

eine Idee war auch eigentlich darauf ausgerichtet, interessantere Logs zu schaffen, dazu anzuregen, darüber zu reflektieren, was man eigentlich in die Logs schreibt.

Das wiederum finde ich durchaus passabel - es gab/gibt ja auch so Caches, bei denen man bestimmte Arten von Logtexten schreiben soll (Geschichten mit bestimmten Wörtern etc.), vielleicht hätte man das auch (vor der Änderung der Challenge-Bedingungen) für Challenges nehmen können.

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13 hours ago, Andreas260477 said:

Meine Idee war auch eigentlich darauf ausgerichtet, interessantere Logs zu schaffen, dazu anzuregen, darüber zu reflektieren, was man eigentlich in die Logs schreibt.

Eine sehr löbliche Idee, leider schafft man das nicht durch einfache Parameter wie Log-Länge und Ähnlichkeit. Auch ein kurzes Log kann sehr interessant sein, ein langes nur Blödsinn enthalten.

 

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Hallo Andreas!

Ich versuche, vor allem bei Stadtcaches, Recyclingmaterial zu verwenden. So zu sagen ein Upcycling durchzuführen.
Zum Beispiel, ein leerer Edding Stift ist ein idealer Cache Behälter (dicht, dünn und es passt trotzdem ein richtiges Logbuch rein). Oder eine kaputte Dummy Kamera, in deren Eingeweiden eine Kaugummidose schlummert, funktioniert auch recht gut.
Im Wald verwende ich derzeit noch die Klack Klack Dosen.
Eventuell bekommt das nächste Vogelhäuschen ein Einmachglas mit Drahtbügel.
Sind sehr robust und auch dicht. Ist meines Erachtens die Bruchgefahr sehr gering.
LG
Gerald

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On 5/5/2021 at 2:51 PM, Andreas260477 said:

Mir wurde in einer Diskussion vorgeworfen, dass ich noch keine Caches veröffentlich hätte. Im Grunde genommen ist mir dieser Vorwurf egal, damit kann ich umgehen (brauche also keine Trostpflästerchen ;) ). Aber in der Tat: Ich habe einige Ideen für ein paar einfache Mysteries und etwas fleißerfordernde Challenges, die ich durchaus gerne umsetzen möchte. Aber ich habe ein Problem: Ich möchte nach Möglichkeit kein Plastik einbringen und auch nur ungern Glas. Allerdings bin ich handwerklich total unbegabt.

Keinen Geocache veröffentlicht zu haben ist natürlich ein unsinniger Vorwurf, da fehlten wohl jemandem die Argumente. Und auch ohne handwerkliche Begabung sind interessante und gut gemachte Caches immer genau das: interessant und gut gemacht. Sich vorher Gedanken zu machen, ist natürlich Ehrensache (offensichtlich aber nicht Usus). Also nicht klein machen!

 

On 5/5/2021 at 2:51 PM, Andreas260477 said:

Warum kein Plastik?

Das liegt eigentlich auf der Hand. Wir sollten Plastikmüll reduzieren. Da Caches aber akzidentell oder durch Vandalismus verloren gehen, sich abnutzen, von Tieren angebissen werden (warum auch immer), ist jede Plastikdose potentiell in die Natur eingebrachtes Plastik. (Ich selbst habe auch schon mal eine Tarnung eines Caches entfernt, die aus Plastikefeu bestand, der nach Jahren in Wind, Regen und Sonne bereits brüchig wurde und sich in seine Einzelteile auflöste.)

Extra produziertes Plastik - bin ganz bei Dir. Ich habe einige Petling-Tradis, deren Material ist immerhin 100% recycled. Ich nutze einige Plastikdosen verschiedenen Ursprungs und verschiedener Form in "Zweitverwertung". Ich arbeite im Krankenhaus und habe so "natürlichen" Zugang zu allerlei Grundlagenmaterial inkl. geleg. "verwaister" Tupperdosen. Krankenhausmüll wird der direkten thermischen Entsorgung zugeführt, also sehe ich mein Handeln in relativ gutem Licht, ich recycle. Wenn etwas kaputt geht, ist es schnell gewechselt und sachgerecht entsorgt.

 

Nebenbemerkung: Was nicht Dir gehört, wird nicht verändert. Wenn Du der Meinung bist, der Owner müsse einschreiten, hast Du dazu online Möglichkeiten. Bitte nutze sie! Ggf. kann man dann weitersehen. Geocaches sind Eigentum des Owners, so sind sie auch unbedingt zu behandeln. Oder möchtest Du, dass jemand Deinen Geocache ohne Einwilligung verändert?

 

On 5/5/2021 at 2:51 PM, Andreas260477 said:

Warum kein Glas?

Zum einen wegen des möglichen Glasbruchs. Viel wichtiger finde ich aber, dass Glas im vom Klimawandel und der anhaltenden Dürre gebeutelten Wald schlichtweg eine Brandgefahr darstellt.

Bei mir fallen geleg. Gläser von Krümelkaffee und XXL-Marmeladengläser an, die sind robust und groß, geradezu ideal. Einzige Bedingung: das Versteck darf nicht sonnenbeschienen sein. Meist sind diese Gläser in einem "Außenbehälter" untergebracht oder aber anderweitig abgeschirmt. Abseits von Stein und Beton sind die unkaputtbar.

 

Glas erfreut sich m.W. auch einer relativ hohen Recycling-Quote, wäre also zumindest nicht der Ressourcenfresser. Dürregeplagte Wälder finden wir vor allem dort, wo der Mensch sie (zumindest in der Vergangenheit) exzessiv nutzt oder anderweitig in die natürliche Struktur eingegriffen hat (gerne auch über Jahrhunderte). Die Brandgefahr ist weniger der Geocache als der Geocacher.

 

On 5/5/2021 at 2:51 PM, Andreas260477 said:

Jetzt die Frage an euch: Was ist die Alternative zu Plastik oder Glas, was geeignet ist, einen physischen Cache zu verstecken? Selbst die wasserfesten Logbücher kapitulieren ja irgendwann, wenn der Behälter nicht 100% dicht hält.

 

Wer hat ne (nichtzündende) Idee?

 

Andreas

Was wäre die Alternative? Alu und Stahl fallen aus aus Sicht von Ressourcen- und Klimaschutz aus. Sicher kann man mit Naturmaterialien basteln, aber dann wird man zumindest eine Plastiktüte benötigen, um das Logbuch trocken zu halten. Material ist auch stark abhängig von der Versteckumgebung im allerweitesten Sinne.

 

Ich bin auch nicht der große Bastler, ich versuche etwas zu netzwerken und sinnvoll etwas Geld auszugeben sowie Fundstücke und Überreste zu nutzen. Ich ziehe mal exemplarisch meine Serie von ~30 Dosen in und um ein Dorf heran. Man kennt Leute, die Leute kennen, man schwatzt dem Handwerker mal was unter der Hand ab, irgendwo fällt immer was Brauchbares über drei Ecken oder beim Waldspaziergang ab. Man muss etwas kreativ sein (und natürlich die Möglichkeiten haben) und einfach mal Google & Co füttern, da staunt man echt. Nutze Deinen Freundeskreis, der hat auch Freundeskreise - und plötzlich fliegst Du zum Mond oder so. Ich habe einige Vogelhäuser erstanden, die in einem sozialen Projekt aus Holzresten gebaut wurden (noch etwas von mir nachbearbeitet), in einem alten Elektroschaltkasten wurde ein TB-Hotel eingerichtet, eine alte Laterne mit Kunstrasen statt Glas baumelt unsichtbar im Wind, für einen Zehner fiel ein ausgehöhlter Baumstumpf ab, Dosen und mehr fallen bei der Arbeit an, nützlicher Kleinkram im Privatleben - ich nutze, was kommt und mache das beste damit. 

 

Will sagen: Ich sehe da keine Patentlösung. Nutze vorhandene Dinge, Abfälle, Überreste, recycle, lasse Kreativität wirken. Da muss man letztlich nicht sonderlich begabt sein, sondern sich eher Zeit lassen. Und es muss dem Ort angepasst sein: ggf. für Tiere uninteressant, für die Sonne unerreichbar, gegen Regen abgehärtet etc. Bonus: Passend zur Location. Extra-Bonus: Eine Location. Überreste eigener (!) Geocaches sind nach einer etwaigen Archivierung zu entfernen.

 

Unter klimatischen Gesichtspunkten tust Du der Umwelt mit Geocaching rein prinzipiell nichts Gutes. Eine weltweite Infrastruktur 24/7, die Dir >3 Mio. Listings und Nebengeplänkel sofort abrufbar bereithält, die GPS-Satelliten hat Groundspeak zwar nicht selbst hochgeschossen, aber die fetten Server gemietet. Mit ressourcen- und energiefressenden Geräten (mit geringem Lebenszyklus) fahren und fliegen Millionen Menschen ständig wegen FTFs, Badges, Souvenirs, Challenges und sonstwas mitunter hunderte und tausende Kilometer und walzen vor Ort die Natur platt, hinterlassen Müll und zerstören irgendwann jedes noch so robuste Versteck. In diesen >3 Mio. Geocaches müssen ständig Logbücher gewechselt werden, unzählige müssen repariert oder ersetzt werden, eine sechsstellige Zahl wandert jährlich ins Archiv und mindestens ebenso viele entstehen neu. 

 

Vielleicht sind die neuen Lab-Caches eher etwas für Dich, man muss nur noch irgendwo hinreisen und Aufgaben erledigen ohne physischen Behälter. Ansonsten, so leid es mir tut, sehe ich Dich vor einem unlösbaren Dilemma, in dem ich keinen klugen Ausweg weiß. Ich bin eben Kompromisse eingegangen. Aber ich bin da auch eher die Ausnahme, wie bei manch anderen Dingen auch.

 

beste Grüße aus dem Nordosten & viel Glück bei der Suche nach dem umweltverträglichen Geocache ;-)

die Rampensau

 

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48 minutes ago, Rampensau said:

Unter klimatischen Gesichtspunkten tust Du der Umwelt mit Geocaching rein prinzipiell nichts Gutes. Eine weltweite Infrastruktur 24/7, die Dir >3 Mio. Listings und Nebengeplänkel sofort abrufbar bereithält, die GPS-Satelliten hat Groundspeak zwar nicht selbst hochgeschossen, aber die fetten Server gemietet. Mit ressourcen- und energiefressenden Geräten (mit geringem Lebenszyklus) fahren und fliegen Millionen Menschen ständig wegen FTFs, Badges, Souvenirs, Challenges und sonstwas mitunter hunderte und tausende Kilometer und walzen vor Ort die Natur platt, hinterlassen Müll und zerstören irgendwann jedes noch so robuste Versteck. In diesen >3 Mio. Geocaches müssen ständig Logbücher gewechselt werden, unzählige müssen repariert oder ersetzt werden, eine sechsstellige Zahl wandert jährlich ins Archiv und mindestens ebenso viele entstehen neu.

 

Ist ja alles nicht falsch.

 

Aber unbetrachtet der Tatsache, dass der Umweltaspekt vielleicht auch - oder eher - besser bei der Frage gestellt werden sollte, was man beruflich so macht  - weil viel bedeutender und problembehafteter* :

 

Geocaching wäre auch mit einem hundertstel der Dosen super, der E-Traffic wäre weniger, die Nebenspielchen und die Gimmicks sind auch nicht wirklich wichtiger Bestandteil des Spieles und am WE ins Auto zu hocken und ins Grüne zu fahren und Dosen zu suchen, ist ja - selbst mit den SUV :) eher eine umweltfreundliche Beschäftigung - zumindest 4 stunden Serienstreamen und/oder Urlaubsbildchen in die Cloud auslagern oder Furzvideos auf der Parkbank angucken dürfte unterm Strich nicht weniger Probleme bereiten.  Es kommt da immer drauf an, wie weit man die Klammer aussenrum macht.

 

Und es kommt immer drauf an, WIE man es macht. Das WAS ist eher zweitrangig.

 

Geocaching funktioniert auch, wenn man nur ne Handvoll Dosen legt - und somit Flurschäden usw verringert. Und auch mit nem alten Gerät - wenn auch die geplante Obsession :) auch gerade bei Garmin nervt. Und es funktioniert auch, wenn man Dosen legt, die LANGE liegen - also Moden, Hypes und dem eigenen Ehrgeiz ein wenig ausweicht. 

 

Und wenn etwas 15 Jahre liegt, halte ich den Blickwinkel, inwieweit der Behälter jetzt recycelt oder neu ist -und vielleicht NACH Gebrauch wiederverwendet werden kann - gegenüber dem unbedingtem Anspruch, dass es nicht SCHÄDLICH ist, für zweitrangig.

 

So gesehen teile ich auch ein wenig die Aversion gegen Plastik - zumindest dieses Plastik, was erfahrungsgemäss benagt wird. Aber das sind in erster Linie Plastiktüten - m.Es. weil die Kleintiere an das Wasser in den Falten wollen - und Gegenstände in oder an Tierbehausungen.

 

Gruss Zappo

 

* Das Problem beim Verbrennungsmotor ist auch nicht die Formel 1. Wie überhaupt gerne ausgerechnet an DEM rumgemäkelt wird, was anderen Freude bereitet und im ersten Ansehen nach zu nichts nütze ist.

Aber ein Grossteil dessen, was wir beruflich tun, herstellen, vertreiben ist das auch nicht. Das brauchen wir nur, um unseren Wohlstand (nicht immer gerecht) zu verteilen - weil uns keine andere Grundlage einfällt. Aber das ist ein anderes Thema - eigentlich zwei :)

 

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On 5/13/2021 at 6:37 PM, Rampensau said:

Ich nutze einige Plastikdosen verschiedenen Ursprungs und verschiedener Form in "Zweitverwertung". Ich arbeite im Krankenhaus und habe so "natürlichen" Zugang zu allerlei Grundlagenmaterial inkl. geleg. "verwaister" Tupperdosen.

Sehr löblich.

Für alle, die nicht im Krankenhaus arbeiten, ist dies hier vielleicht eine sinnvolle Alternative:

88 Tonne Petlinge zur Zweitverwertung

:D ;) :D

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On 5/13/2021 at 6:37 PM, Rampensau said:

Nebenbemerkung: Was nicht Dir gehört, wird nicht verändert. Wenn Du der Meinung bist, der Owner müsse einschreiten, hast Du dazu online Möglichkeiten. Bitte nutze sie! Ggf. kann man dann weitersehen. Geocaches sind Eigentum des Owners, so sind sie auch unbedingt zu behandeln. Oder möchtest Du, dass jemand Deinen Geocache ohne Einwilligung verändert

 

Moin, es ging in diesem Fall um Plastikefeu an einer Stelle, wo außer Geocachern niemand hinkommt, der Wald war umzäunt und man konnte nur über den Feldrain zum Cache gelangen, die Tarnung war also weitestgehend unnötig. Aber das war nicht der Grund, warum ich sie entfernt habe. Das Zeug zerbröselte schon. Da fühle ich mich mehr der Umwelt als dem Cacher-Kollegen verpflichtet.

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