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Umgang mit 'Falschloggern' und vermeintlichen Betrügern


Rampensau
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Moin zusammen! 

 

Jedem Cache-Owner sind sicher schon Fund-Logs untergekommen, in denen geschildert wird, dass der Geocache nicht gefunden wurde. Oder bei einer Durchsicht des Logbuchs ist ein "Mitspieler" mit Online-Log nicht aufzufinden. Oder anderes - jedenfalls irgendeine Unstimmigkeit. Sofern es mir auffällt und ich die Zeit (und Lust) habe, schicke ich dann mal eine Message an die betreffende Person und frage mal nach, ob ein Problem o.ä. vorlag, und bitte um ggf. Änderung oder Löschung des Logs. Ich bin Optimist, man kann ja mal eine Dose verwechseln oder hat als Team das Logbuch signiert oder schon vor langer Zeit oder was weiß ich. Ist mir selbst sicher auch schon passiert. 

 

Übertreibe ich es oder ist es okay oder sollte ich etwas an meinem Vorgehen ändern? Leider kommt selten eine Antwort (und noch seltener eine Änderung), sodass mir irgendeine Rückkopplung fehlt. 1x habe ich tatsächlich einen Fundlog gelöscht, der Cache war deaktiviert und keine Dose vor Ort, da kam eine sehr unfreundliche Reaktion zurück. Ich bin ja nicht der Geocaching-Sheriff und es ist ja nur ein "Spiel", aber Ehrlichkeit und so... Mich würde interessieren, wie Ihr verfahrt.

 

Manchmal kommen mir andere Accounts, die meine Caches (vorgeblich) besucht haben, auch etwas "spanisch" vor. Viele Funde in sehr kurzer Zeit, eine vergleichsweise hohe Tagesfundrate über Jahre, in mehrfacher Potenz Trackables disvovered ggü. Geocache-Funden u.ä. Manchmal findet sich eine Erklärung, manchmal ist es ein "Kamikaze-Statistik-Cacher", manchmal bleibt ein "Gschmäckle" zurück. Nun stolperte ich wieder einmal im Dashboard über so einen Fall und würde auch dazu gerne mal ein paar Kommentare hören.

 

Ein Account mit wenigen Logs hat eine meiner Dosen gefunden, das Log bestand aus einem Buchstaben. Dachte erst, ein "Neuling" oder jemand hat unterwegs vorgemerkt zum späteren ausführlicheren Schreiben. Zwei Tage später, Log unverändert, hatte ich etwas Langeweile und habe mir den Account mal näher angesehen. Eingerichtet wurde das Profil am 23.11. Am 23. auch die ersten 40 Funde, in Nevada und Kalifornien. Am 25. die nächsten 27 Funde (so auch bei mir) in M-V, BB, Berlin, Thüringen und Sachsen. Die Logs, soweit mal nachgesehen, immer ähnlich zu dem bei mir. Soweit noch alles irgendwie okay und nachvollziehbar (okay, wir haben eine Pandemie samt Beschränkungen, aber sicher gibt's bis hierher Erklärungen). Am 26. dann 52 Funde, in der Reihenfolge Kanada, Grönland, Irland, Antarktis, Island, Deutschland (M-V, S-H, NRW), Niederlande, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland (Saarland, Bayern), Österreich, Liechtenstein, Italien, Deutschland (NRW), Jan-Mayen-Inseln, Norwegen. Am 27. 16 Funde in Japan, darunter ein FTF. 135 Funde in vier Cachetagen. Nun könnte es ja sein, dass da jemand wirklich sehr viel rumkommt und bislang ohne Account mitgespielt hat (war bei mir anfangs auch so) und nun quasi nachlogt. Nur in meiner Dose liegt noch das allererste Logbuch (erst gut vier Monate aktiv, keine möglichen "Altlasten" in der Umgebung) und es stimmt 1:1 mit den Online-Logs überein - bis auf betreffenden angeblichen Besucher, der findet sich nicht darin, an diesem Datum war auch sonst niemand vor Ort.

 

Ich denke, "auf gut Deutsch", dass hier jemand "bescheißt" und habe heute eine Nachricht geschrieben mit der freundlichen Bitte, den Fund online zu löschen, sofern es keine Erklärung gibt, wie/wann/was gefunden wurde. Zudem äußerte ich leichte Zweifel an den Funden im Allgemeinen und habe gefragt, ob evtl. die "Spielregeln" missverstanden worden sein könnten.

 

Wie verfahrt Ihr in solchen Fällen? Ist Euch dergleichen überhaupt schon einmal untergekommen - oder gibt's das gar häufiger? Oder übersehe ich hier irgendeine mögliche schlüssige Erklärung? Natürlich, alles nur ein Spiel, ich will's auch gar nicht übertreiben mit Verdächtigungen, Unterstellungen, Anschuldigungen. Aber es wurmt mich schon etwas und ich würde es gerne verstehen , und wenn da nur jemand Probleme mit sich selbst kompensiert...

 

Danke für Eure Antworten!

Edited by Rampensau
Edit fand Felher
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13 minutes ago, Rampensau said:

Sofern es mir auffällt und ich die Zeit (und Lust) habe, schicke ich dann mal eine Message an die betreffende Person und frage mal nach, ob ein Problem o.ä. vorlag, und bitte um ggf. Änderung oder Löschung des Logs.

 

Wer so höflich nachfragt und um Aufklärung bittet macht bestimmt nichts verkehrt.  Ich finde, du machst das vorbildlich, weiter so.

Edited by Mausebiber
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9 hours ago, Rampensau said:

Übertreibe ich es oder ist es okay oder sollte ich etwas an meinem Vorgehen ändern?

Nein alles ok, halte ich auch so. Ebenso bei Earthcaches die ohne den Versuch einer Antwort geloggt werden. Ich frage nach, kommt dann keine Reaktion wird das Log gelöscht.

Und gerade den Leuten mit den exorbitanten Fundzahlen die offenbar alles loggen wo sie das Listing gesehen haben wird es nicht mal auffallen wenn einige Logs gelöscht werden, da kann man sich sogar die Nachfrage sparen.

 

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22 hours ago, Rampensau said:

Manchmal kommen mir andere Accounts, die meine Caches (vorgeblich) besucht haben, auch etwas "spanisch" vor. Viele Funde in sehr kurzer Zeit, eine vergleichsweise hohe Tagesfundrate über Jahre

 

Bei Cachern aus der Umgebung kennt man die "Pappenheimer" die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Da ist es mir eigentlich egal - auch die anderen Cacher der Gegend wissen, das man bei denen der Statistik nicht trauen kann.

 

Bei unbekannten Cachern, die mit Scripten offenbar alle Caches der Umgebung automatisiert loggen bin ich da weniger nachsichtig. Da lösche ich auch schon mal ohne Nachfrage, wenn kein korrespondierender Log im Papierlogbuch zu finden ist.

 

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Natürlich ist der Owner nicht die Cachepolizei. Aber ein Abgleich, ob sich im Spielbereich des Owners die Leute an die Regeln halten, liegt klar im Ermessen des Owners. Und wenn der Owner prüft, ob Online-Logs auch Offline zu finden sind, dann ist das legitim. Vor allem im Zusammenhang mit einer freundlichen Frage. 

 

Ich finde das vollkommen ok wie du das machst.

 

Noch stehe nicht vor dieser Aufgabe, aber wenn es denn soweit ist, weiss ich nicht ob ich die Geduld aufbringe, daß alles nachzuprüfen. Vor allem sind Hilfsmittel von Groundspeak nicht mal ansatzweise vorhanden. Solange ich im weiteren Verlauf meines Ownerlebens nur alle 1-2 Monate so 1-2 Logbücher anschauen muss, würde ich das noch machen. Aber ich weiss ja selbst, wie ich das manchmal hinkrickel. Eigentlich ist das schon ein Grund, selbst keine Nanos (also die richtig kleinen, magnetischen!) zu legen. 

Dann gibts wohl auch Experten die zu fünft kommen, und ins Log dann nur ein Synonym für alle Fünf schreiben. Sozusagen Mysteries aus dem Logbuch.... 

 

Ich stelle mir das als relativ aufwändige Arbeit vor. Gerade bei beliebten Caches.  

 

 

 

 

Edited by LueKai
die gröbsten Fehler behoben.... manmanman....
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48 minutes ago, LueKai said:

Aber ein Abgleich, ob sich im Spielbereich des Owners die Leute an die Regeln halten, liegt klar im ermessen des Owners.

Genau genommen ist es seine Pflicht und liegt nicht nur in seinem Ermessen. Aber in der Praxis hast du völlig recht, ich vergleiche das Geschmiere auf den Logzetteln auch nicht mehr mit den Online-Logs. Nur offensichtliche Fake-Logs werden gelöscht.

 

 

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Danke für die bisherigen Rückmeldungen! Als kleines Update meinerseits:

 

Der Logeintrag wurde heute von mir gelöscht (ich wünsche mir ein optionales Kommentarfeld an der Stelle). Der Geocacher selbst hat sich innerhalb von neun Tagen nicht zurückgemeldet. Nach meinem ersten Post ging die Zahl der Funde des Nutzers übrigens zurück von 135 auf nunmehr 131, angefangen mit dem FTF in Japan.

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Ich persönlich hatte mir mal irgendwann die Mühe gemacht, offensichtliche Falschlogs anzuschreiben.

Meist kamen dabei sogar halbwegs plausible Antworten zurück ala "hatte noch keinen eigenen Account" oder "Stift vergessen".

Irgendwann wurden dann ja auch Fotologs stillschweigend akzeptabel. Das war vor 3 oder 4 Jahren gewesen. Ab da sank leider das Niveau.

Erfreulicher Weise bekomme ich auch heute immer noch Anfragen per PN / E-Mail VOR dem Logen mit der Bitte um Logfreigabe, wenn z. B. jemand den Stift vergessen hat oder die Dose tatsächlich aus irgendwelchen Gründen weg oder nicht erreichbar ist.

 

Manche Dosen werden laut Logdatum von Cachern teils ein Jahr vor der Auslegung gefunden - da wusste ich noch gar nicht mal, dass ich da ne Dose hinlege...

Die Krönung war dieses Jahr ein Log "hab die Dose gesehen - Danke".

 

Die Mühe des Anschreibens oder Löschens mache ich mir nicht mehr. Auf manche Diskussion habe ich keine Lust und außerdem bescheißen sich die Cacher nur gegenseitig.

Geocaching ist ein Spiel, was man weder gewinnen noch durchspielen kann. Das hat sich aber leider noch nicht überall rumgesprochen.

 

 

 

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17 minutes ago, Thor1301 said:

die Dose tatsächlich aus irgendwelchen Gründen weg oder nicht erreichbar ist

Das ist doch genau der Grund für ein DNF. Stift verloren und Dose gefunden verstehe ich ja noch (ist ja ein Fund) aber eine Dose die weg ist kann man nicht finden.

 

 

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2 hours ago, hcy said:

Das ist doch genau der Grund für ein DNF. Stift verloren und Dose gefunden verstehe ich ja noch (ist ja ein Fund) aber eine Dose die weg ist kann man nicht finden.

 

 

Immerhin wird gefragt.

 

es gibt ja auch oft genug welche, die nach 5DNFs am Stück ein Fund mit „Dose weg“ loggen...

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On 12/17/2020 at 12:47 PM, Thor1301 said:

Die Mühe des Anschreibens oder Löschens mache ich mir nicht mehr. Auf manche Diskussion habe ich keine Lust und außerdem bescheißen sich die Cacher nur gegenseitig.

Geocaching ist ein Spiel, was man weder gewinnen noch durchspielen kann. Das hat sich aber leider noch nicht überall rumgesprochen.

Hallo miteinander, Sawadee krap,

 

als durch ein länger zurückliegendes nächtliches Kneipengespräch in Bangkok neu für dieses Spiel interessierter habe ich nun endlich vor einigen Wochen die Zeit und Muße gefunden mich näher mit der Sache zu befassen und habe mich mal ein wenig hier im Forum umgesehen – man möchte sich ja informieren. Schnell wurde mir klar daß die eigentlich nette Idee offensichtlich nicht nur extrem stark an Vorgaben eines kommerziellen US-Unternehmens gekoppelt wird bzw. viele sich wohl diesen «Spielregeln» (Ordnung muß sein… ) gerne unterwerfen, sondern – wie wohl in vielen Vereinen – vorrangig eine gewisse, ich nenne es mal ‘Eingeborenengesellschaft’ , sich als besonders Elitär betrachtet und wohl andere gerne zu maßregeln wünscht da sie sich selber offenkundig und bierernst als Hüter der heiligen Vereinssatzung sehen, denn selber haben die nie neu angefangen – die waren schon die allwissenden als sie noch in Papas Säckchen Aufzug gefahren sind.  Ich muß gestehen daß ich mich nach diesem Beitrag

https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/topic/336947-unh%C3%B6fliche-logs/

nicht als sonderlich willkommen gefühlt habe und bar dieser Diskussion, welche sich liest wie eine Zusammenkunft des Dackelvereins von Hausmeister Krause, instinktiv eine vorher nicht vorhandene Unlust, vor allem gewissen nach Anerkennung winselnden Fanatikern den schwer übersehbaren Muttermilchmangel zu hätscheln, entwickelt und beschlossen habe gar nicht – also auch nicht «FALSCH» – zu loggen. Doch eine Frage an diese Gemeinschaft bleibt:

Warum?

Warum sind denn Quoten und Logeinträge und Datum und echter Log oder nicht – warum ist denn das sooooo wichtig – bei etwas was Spass machen sollte? Warum kann man sich nicht einfach freuen (ich würde das – oder werde das eventuell auch) wenn jemand seine Freude hatte den Cache zu finden? Da reicht doch auch ein einfaches Smilie, oder TFTC oder Danke oder meinetwegen auch gefunden… Wenn ich mal einen legen sollte braucht mir keiner blöde krampfhaft zusammengemurkste Dankesreden zu schreiben wenn man da keinen Bock drauf hat – wenn einer Bock hat auch ok und offen gestanden – wenn einer das für seinen Ego braucht einen nicht gefundenen als Fund zu reklamieren – meine Güte, sei es doch gegönnt… wenn einer einen Haufen Quark schreibt um auch hier irgendeine doofe Statistik zu tunen – wenn es gut tut… hier geht es doch nicht, so wie ich das bisher verstanden habe, um Vollstreckung oder Begnadigung bei einem Todesurteil, es geht doch nur um ein Spiel... dachte ich…

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1 hour ago, insulinjunkie said:

 Ich muß gestehen daß ich mich nach diesem Beitrag

 

https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/topic/336947-unh%C3%B6fliche-logs/

 

nicht als sonderlich willkommen gefühlt habe und bar dieser Diskussion, welche sich liest wie eine Zusammenkunft des Dackelvereins von Hausmeister Krause, instinktiv eine vorher nicht vorhandene Unlust, vor allem gewissen nach Anerkennung winselnden Fanatikern den schwer übersehbaren Muttermilchmangel zu hätscheln, entwickelt und beschlossen habe gar nicht – also auch nicht «FALSCH» – zu loggen.

Also jetzt hast Du aber schon ganz schön übertrieben - mit den den paar Fanatikern die anderen das Leben schwer machen wollen (wegen des Nichtbefolgens der Regeln) solltest Du doch normalerweise gar nicht in Berührung kommen. Und auch wenn viele (so wie ich selbst) versuchen, die Regeln soweit möglich und sinnvoll zu befolgen, so wird niemand einem Neuling Vorwürfe machen wenn ein paar Feinheiten jetzt nicht befolgt werden.

 

Du musst natürlich nicht loggen. Es gibt ein paar Leute, die ihre Funde online nicht loggen - hauptsächlich um nicht in "Wettbewerb" zu anderen zu treten (den es ja aber objektiv gesehen nicht gibt). Wie hier schon bemerkt:

On 12/17/2020 at 12:47 PM, Thor1301 said:

Geocaching ist ein Spiel, was man weder gewinnen noch durchspielen kann.

 

Dennoch bringst Du dich mit gar-nicht-Loggen um die Möglichkeit, zu sehen wo Du schon warst und was Du dort erlebt hast (und andere Leute daran teilhaben zu lassen). Das ist z.B. mein Hauptgrund meine Funde zu loggen. Nicht um andere Leute zu beeindrucken oder mit ihnen zu wetteifern.

Wenn ich nicht online loggen würde, müsste ich mir ja nebenher eine Liste führen wo ich schon war und was ich noch nicht gesehen habe.

 

Und Extremisten gibt's bei jedem Hobby, nicht nur bei den Dackelzüchtern...

 

Achso, und zum richtigen Datum beim Log: Wenn ich vorletzten Dienstag einen Cache fand und den vergesse habe zu loggen, trage ich dann wenn ich mich wieder dran erinnere einfach das "richtige Datum" ein weil ich es so für richtig halte (das war nun mal vorletzten Dienstag!), nicht weil mich jemand bedroht wenn ich es nicht tue. Das hilft vor allem anderen Leuten die den auch noch suchen wollen. Dieses bisschen Rücksicht nehme ich dann einfach, das tut mir nicht weh.

 

Und einen Nichtfund als Fund ausgeben mache ich genauso wenig wie ein Fußballspieler "Tor" ruft und einen Punkt in Anspruch nimmt wenn er nur den Pfosten getroffen hat. Das ist dann einfach so der gemeinsame Konsens, wie das Spiel abläuft.

Edited by jennergruhle
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1 hour ago, insulinjunkie said:

Warum sind denn Quoten und Logeinträge und Datum und echter Log oder nicht – warum ist denn das sooooo wichtig – bei etwas was Spass machen sollte? Warum kann man sich nicht einfach freuen (ich würde das – oder werde das eventuell auch) wenn jemand seine Freude hatte den Cache zu finden? Da reicht doch auch ein einfaches Smilie, oder TFTC oder Danke oder meinetwegen auch gefunden… Wenn ich mal einen legen sollte braucht mir keiner blöde krampfhaft zusammengemurkste Dankesreden zu schreiben wenn man da keinen Bock drauf hat – wenn einer Bock hat auch ok und offen gestanden – wenn einer das für seinen Ego braucht einen nicht gefundenen als Fund zu reklamieren – meine Güte, sei es doch gegönnt… wenn einer einen Haufen Quark schreibt um auch hier irgendeine doofe Statistik zu tunen – wenn es gut tut… hier geht es doch nicht, so wie ich das bisher verstanden habe, um Vollstreckung oder Begnadigung bei einem Todesurteil, es geht doch nur um ein Spiel... dachte ich…

 

 

Hi,

 

du denkst etwas kurz, nur aus der Sicht des Finders. Versetz dich einmal in die Lage des Legers, dann siehst du die Sache vielleicht anders.

 

Das hat etwas mit Höflichkeit, Anerkennung und Rücksicht zu tun. Das ist jemand, der eine Dose auslegt, die du dann suchen, finden und loggen kannst. Ohne diejenigen, die das tun, könntest du dem Hobby gar nicht nachgehen. Da ist es doch nur anständig, wenn man die - mal größere, mal kleinere - Mühe des Owners auch mit etwas mehr würdigt als nur mit einem Smilie oder vier Buchstaben. Klar fällt einem bei einem So-da Petling wenig mehr ein als "Danke für den Cache", aber ein paar Worte mehr tun doch nicht weh. Herrliches Wetter, toller Ausblick, schöner Spaziergang usw. Und wenn er wirklich schlecht war - Hundeklo um die Ecke, Logbuch nass,... - dann sollte man auch das schreiben. Als Hinweis an den Owner, dass der Cache nicht sooo dolle ist, und als "Warnung" an andere Cacher. Und bei aufwendigen Caches - besondere Dosen, besondere Orte, oder beides - ist solch ein kurzer Log geradezu eine Beleidigung. Versetz dich doch einmal in denjenigen, der den Cache gelegt hat - der investiert viele Stunden, damit andere ein schönes Erlebnis haben, und bekommt dann einen Smilie, ein TFTC, oder ein +1. Nicht schön.

 

Und dass man keine Caches als "gefunden" loggt, die man nicht gefunden hat, hat etwas mit Rücksicht auf andere zu tun. Ein Nichtfund - insbesondere mehrere nacheinander - sind ein Zeichen dafür, dass mit dem Cache etwas nicht stimmt. Dann geht der Owner nachschauen, und andere sparen sich den Weg erstmal. Wenn jetzt aber nach zwei Nichtfunden jemand den Cache als gefunden loggt, gehen alle davon aus, dass er auch da ist - um dann festzustellen, dass er nicht da ist und der Fundlog ein falscher Fundlog war. Auch nicht nett.

 

Edit: Ich habe mir gerade einmal deinen Logeintrag angesehen, der ist doch ganz OK - und es hat sicherlich nicht wehgetan, ein paar Worte zu schreiben, oder? Du hast dich für den Cache bedankt und darauf hingewiesen, dass er nicht mehr ganz taufrisch ist. Jetzt hat der Cache dank dir ein frisches Logbuch und neue Stifte - bei einem einfachen "TFTC" wäre das wohl kaum so schnell passiert.

 

Edited by Henne1312
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4 hours ago, insulinjunkie said:

Schnell wurde mir klar daß die eigentlich nette Idee offensichtlich nicht nur extrem stark an Vorgaben eines kommerziellen US-Unternehmens gekoppelt wird bzw. viele sich wohl diesen «Spielregeln» (Ordnung muß sein… ) gerne unterwerfen, sondern – wie wohl in vielen Vereinen – vorrangig eine gewisse, ich nenne es mal ‘Eingeborenengesellschaft’ , sich als besonders Elitär betrachtet und wohl andere gerne zu maßregeln wünscht da sie sich selber offenkundig und bierernst als Hüter der heiligen Vereinssatzung sehen, denn selber haben die nie neu angefangen – die waren schon die allwissenden als sie noch in Papas Säckchen Aufzug gefahren sind.

Du stellst ja hier sehr merkwürdige Vergleiche an (und bemühst hier eine Sprache, die ich in einem Forum eines als familienfreundlich definierten Hobbies nicht lesen möchte).

Keiner zwingt dich, dich irgend was zu "unterwerfen". Geocaching geht auch ohne kommerzielle US-Unternehmen, such dir einfach eine andere Plattform oder mach es gleich ganz ohne, da du ja sowieso nicht loggen willst. Für deinen allerersten Post eine tolle Vorstellung.

 

 

Edited by hcy
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4 hours ago, insulinjunkie said:

habe mich mal ein wenig hier im Forum umgesehen – man möchte sich ja informieren. Schnell wurde mir klar daß die eigentlich nette Idee offensichtlich nicht nur extrem stark an Vorgaben eines kommerziellen US-Unternehmens gekoppelt wird

Falls Du es noch nicht bemerkt hast - dies ist das Forum des US-Unternehmens. Es gibt andere Geocaching-Plattformen, über die in deren Plattformen diskutiert wird. Die Regeln des Spiels sind dort aber ähnlich. Den wirren Rest haben schon andere kommentiert, da sage ich jetzt besser nichts zu ...

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Hallo und Danke an Euch alle daß Ihr meinen Gedanken – in welcher Form auch immer – gewürdigt habt.

 

@jennergruhle

10 hours ago, jennergruhle said:

Also jetzt hast Du aber schon ganz schön übertrieben

Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben.   Gustave Flaubert

10 hours ago, jennergruhle said:

Dennoch bringst Du dich mit gar-nicht-Loggen um die Möglichkeit, zu sehen wo Du schon warst und was Du dort erlebt hast (und andere Leute daran teilhaben zu lassen). Das ist z.B. mein Hauptgrund meine Funde zu loggen.

 

Das ist sicherlich so, doch wie mache ich es denn Recht? Einerseits sagt man es sei unhöflich sich kurz zu fassen, gar beleidigend, andere wollen nicht "zugemüllt" werden - lange Logs werden dort als unübersichtlich und arbeitsaufwendig bezeichnet - mein Fazit um nicht zu beleidigen oder zu belasten kann doch dann nur sein vom loggen Abstand zu nehmen - denn dann kann sich kein Cachebesitzer falsch gewürdigt fühlen - klar, schön ist das nicht als Cachebesitzer dann keine Rückmeldung zu bekommen - doch bei solchen Befindlichkeiten

https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/topic/336947-unhöfliche-logs/&do=findComment&comment=5560244

wird man einfach nur unsicher... Ich habe einen einzigen Log hier - leider ein Falschlog wie ich aufgeklärt wurde... s*** happens ! Ich hab es in dem Moment einfach nicht so erkannt.

10 hours ago, jennergruhle said:

Und Extremisten gibt's bei jedem Hobby, nicht nur bei den Dackelzüchtern...

ja, das ist wohl so, das habe ich auch, wohl etwas unglücklich, versucht auszudrücken indem ich es erwähnte: – wie wohl in vielen Vereinen –

10 hours ago, jennergruhle said:

Achso, und zum richtigen Datum beim Log: Wenn ich vorletzten Dienstag einen Cache fand und den vergesse habe zu loggen, trage ich dann wenn ich mich wieder dran erinnere einfach das "richtige Datum" ein weil ich es so für richtig halte (das war nun mal vorletzten Dienstag!), nicht weil mich jemand bedroht wenn ich es nicht tue. Das hilft vor allem anderen Leuten die den auch noch suchen wollen. Dieses bisschen Rücksicht nehme ich dann einfach, das tut mir nicht weh.

Ja gut - ist nachvollziehbar. Mein laienhaftes Unverständnis zielt eigentlich auch mehr auf die Frage: warum sind die Statistiken für so viele so unfassbar wichtig - diesen Sinn habe ich noch nicht wirklich verstanden

10 hours ago, jennergruhle said:

Und einen Nichtfund als Fund ausgeben mache ich genauso wenig wie ein Fußballspieler "Tor" ruft und einen Punkt in Anspruch nimmt wenn er nur den Pfosten getroffen hat.

Was dich nicht brennt, das versuche nicht zu löschen.  Deutsches Sprichwort

Danke für Deinen Post.

@Henne1312

10 hours ago, Henne1312 said:

du denkst etwas kurz, nur aus der Sicht des Finders. Versetz dich einmal in die Lage des Legers, dann siehst du die Sache vielleicht anders.

 

Das hat etwas mit Höflichkeit, Anerkennung und Rücksicht zu tun. Das ist jemand, der eine Dose auslegt, die du dann suchen, finden und loggen kannst. Ohne diejenigen, die das tun, könntest du dem Hobby gar nicht nachgehen. Da ist es doch nur anständig, wenn man die - mal größere, mal kleinere - Mühe des Owners auch mit etwas mehr würdigt als nur mit einem Smilie oder vier Buchstaben.

Ok - ich versuche das mal als Owner zu betrachten, also ich, ganz subjektiv:

Mir ist bewußt das es Menschen und auch Tageslaunen gibt die freudig, angenehm überracht und einfach gerade positiv drauf sind, das auch gerne mit anderen teilen, ein toller Moment in dem man das mit vollem Herzen tun kann, das ist sicherlich schön - aber auch jene die da gar keinen Nerv haben.  Empfände ich es dann noch als ehrliche Würdigung wenn ich einen mit aller Gewalt zusammengenagelten "mindestens 100 Zeichen"-Log bekomme, nur "weil man das so macht", möglichst schon 1257 mal recycelt und vom Bot mit Datum ergänzt? Nein, irgendwie nicht, da wäre mir ein ehrliches 'ich war hier' lieber.

10 hours ago, Henne1312 said:

Herrliches Wetter, toller Ausblick, schöner Spaziergang usw.

Echt - das findest Du nicht belanglos?

10 hours ago, Henne1312 said:

Versetz dich doch einmal in denjenigen, der den Cache gelegt hat - der investiert viele Stunden, damit andere ein schönes Erlebnis haben,

Jaja - das Argument habe ich schon mal gehört, da hat irgendwo hier im Forum einer, der entsprechende Lobhuddelei tiefster Dankbarkeit fordert, gesagt daß er schließlich "Zeit und Spritgeld investiert hat" . Wow.

Ich dachte irgendwie das sei ein Teil des Hobbys - oder auf mich bezogen, wenn ich einen Cache lege dann doch deshalb weil es mir dann auch Spass macht, ich Freude empfinde etwas zu realisieren und es mich freut wenn andere das annehmen und mein Werk, meine Idee und Umsetzung suchen. Meine Erwartung wäre kein Zwangsdank, ich würde mich einfach nur freuen wenn sich andere die Mühe machen mein kleines Werk zu besuchen - auf die Idee überhaupt zu erwähnen das MEIN HOBBY ja ein Invest von Zeit, Geld, Material etc. von mir abfordert würde ich selbst in schlechten Träumen echt nie kommen - ehrlich !! Wem das eine Äußerung wert ist, sorry - ist einfach mal meine Sicht - der sollte es echt besser lassen. Ach Mist, Falle, wer streichelt denn dann die bedürftige Seele ?!? Mein Denkfehler, hab ich nicht bedacht... das ist allerdings eine Zwickmühle...

10 hours ago, Henne1312 said:

Und dass man keine Caches als "gefunden" loggt, die man nicht gefunden hat, hat etwas mit Rücksicht auf andere zu tun. Ein Nichtfund - insbesondere mehrere nacheinander - sind ein Zeichen dafür, dass mit dem Cache etwas nicht stimmt. Dann geht der Owner nachschauen, und andere sparen sich den Weg erstmal. Wenn jetzt aber nach zwei Nichtfunden jemand den Cache als gefunden loggt, gehen alle davon aus, dass er auch da ist - um dann festzustellen, dass er nicht da ist und der Fundlog ein falscher Fundlog war. Auch nicht nett.

Da ist allerdings was drann - das sehe ich ein. Danke für Dein Argument.

 

10 hours ago, Henne1312 said:

Edit: Ich habe mir gerade einmal deinen Logeintrag angesehen, der ist doch ganz OK

... und doch - leider - wohl in der falschen Form...

 

Auch Dir ein Dank für Deine Gedanken.

 

@hcy

9 hours ago, hcy said:

Du stellst ja hier sehr merkwürdige Vergleiche an (und bemühst hier eine Sprache, die ich in einem Forum eines als familienfreundlich definierten Hobbies nicht lesen möchte).

Sorry - wenn ich Dich persönlich verletzt haben sollte, das war nicht die Absicht daß Du Dich direkt so angesprochen fühlst.

Auch ein herzlicher Dank an Dich für diesen wertvollen Hinweis:

9 hours ago, hcy said:

Geocaching geht auch ohne kommerzielle US-Unternehmen, such dir einfach eine andere Plattform oder mach es gleich ganz ohne, da du ja sowieso nicht loggen willst.

 

@mati16348

7 hours ago, mati16348 said:

Falls Du es noch nicht bemerkt hast - dies ist das Forum des US-Unternehmens

Danke, ich habe es bemerkt. Ich hoffe daß Du Deinerseits bemerkt hast das der Satz, auf welchen Du Dich beziehst, nicht alleine steht und eine Einleitung auf einen weitergeführten Gedanken darstellt.

Edited by insulinjunkie
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3 hours ago, insulinjunkie said:

wird man einfach nur unsicher... Ich habe einen einzigen Log hier - leider ein Falschlog wie ich aufgeklärt wurde... s*** happens ! Ich hab es in dem Moment einfach nicht so erkannt.

 

Das ist keineswegs ein falsches Log. Du hast den Cache gefunden, Dich ins Logbuch eingetragen und auf der Plattform als fund geloggt. Da ist nichts falsch.

Du hättest nun ein zweites Log verfassen können. Ein Needs Maintenance (benötigt Wartung). Damit bekommt der Owner einen Hinweis, dass mit dem Cache etwas nicht stimmt.

 

Aber woher soll das ein Anfänger wissen? Jetzt weißt Du es und könntest es beim nächsten Cache machen, der mal von Owner geprüft werden sollte. :-)

 

Also weitermachen. Ist ein schönes Hobby. 

 

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5 hours ago, insulinjunkie said:

Mein laienhaftes Unverständnis zielt eigentlich auch mehr auf die Frage: warum sind die Statistiken für so viele so unfassbar wichtig - diesen Sinn habe ich noch nicht wirklich verstanden

Die Statistiken sind nicht für alle extrem wichtig - manche ignorieren sie, andere zelebrieren sie als hohe Kunst und bemessen ihnen fast mehr Bedeutung bei als dem Erlebnis beim Funden der Dose. Ich finde sie nur nett um im Nachhinein noch mal sehen zu können was ich schon mal alles geschafft habe.

 

Ich meinte damit nur, dass es nicht nur für den Eigentümer, sondern auch für nachfolgende Cache-Sucher wertvolle Information bedeutet zu wissen, wann ein Cache noch in Ordnung war/ist und gefunden werden kann. Wenn ich sehe, dass vor mir schon fünf Leute erfolglos waren, suche ich nicht erst sehr lange (und denke "Der muss doch hier sein!"), sondern kann annehmen dass er wahrscheinlich weg ist. Und wenn falsch datierte Logs heute sagen "Cache ist weg/kaputt" dann verschiebe ich den Besuch unnötigerweise obwohl alles gut wäre.

Aber das letztere sind schon spezielle Bedingungen, da muss man sich jetzt nicht gleich nen Kopp drum machen. Die Auswahl für das Funddatum beim Dialog für's Online- Loggen ist halt nicht nur Dekoration...

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5 hours ago, insulinjunkie said:

warum sind die Statistiken für so viele so unfassbar wichtig

Das ist in der Tat etwas das ich auch kritisiere und das viele negative Nebeneffekte hat. (Erst kürzlich sagte mir z.B. ein Cachekollege, dass er bestimmte Caches nicht sucht weil sie ihn von der Wertung nicht interessieren. Es geht ihm also gar nicht mehr um den Cache an sich sondern nur noch um die Statistik.)

Aber leider befeuert Groundspeak selbst das in letzter Zeit auch immer mehr. Sei es durch die Einführung der Challenges (und noch mehr durch die Beschränkung ihrer Bedingungen auf Statistik-Kram) oder kürzlich durch die Integration von Statistik in die offizielle App (https://www.geocaching.com/blog/2021/02/new-streaks-milestones-and-d-t-statistics-in-the-geocaching-app/). Als ob es da nicht Wichtigeres gibt was man hätte entwickeln können.

 

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On 2/20/2021 at 4:30 AM, insulinjunkie said:

 

Das ist sicherlich so, doch wie mache ich es denn Recht? Einerseits sagt man es sei unhöflich sich kurz zu fassen, gar beleidigend, andere wollen nicht "zugemüllt" werden - lange Logs werden dort als unübersichtlich und arbeitsaufwendig bezeichnet - mein Fazit um nicht zu beleidigen oder zu belasten kann doch dann nur sein vom loggen Abstand zu nehmen - denn dann kann sich kein Cachebesitzer falsch gewürdigt fühlen - klar, schön ist das nicht als Cachebesitzer dann keine Rückmeldung zu bekommen - doch bei solchen Befindlichkeiten


Empfände ich es dann noch als ehrliche Würdigung wenn ich einen mit aller Gewalt zusammengenagelten "mindestens 100 Zeichen"-Log bekomme, nur "weil man das so macht", möglichst schon 1257 mal recycelt und vom Bot mit Datum ergänzt? Nein, irgendwie nicht, da wäre mir ein ehrliches 'ich war hier' lieber.

 

Jaja - das Argument habe ich schon mal gehört, da hat irgendwo hier im Forum einer, der entsprechende Lobhuddelei tiefster Dankbarkeit fordert, gesagt daß er schließlich "Zeit und Spritgeld investiert hat" . Wow.

Ich dachte irgendwie das sei ein Teil des Hobbys - oder auf mich bezogen, wenn ich einen Cache lege dann doch deshalb weil es mir dann auch Spass macht, ich Freude empfinde etwas zu realisieren und es mich freut wenn andere das annehmen und mein Werk, meine Idee und Umsetzung suchen. Meine Erwartung wäre kein Zwangsdank, ich würde mich einfach nur freuen wenn sich andere die Mühe machen mein kleines Werk zu besuchen - auf die Idee überhaupt zu erwähnen das MEIN HOBBY ja ein Invest von Zeit, Geld, Material etc. von mir abfordert würde ich selbst in schlechten Träumen echt nie kommen - ehrlich !! Wem das eine Äußerung wert ist, sorry - ist einfach mal meine Sicht - der sollte es echt besser lassen. Ach Mist, Falle, wer streichelt denn dann die bedürftige Seele ?!? Mein Denkfehler, hab ich nicht bedacht... das ist allerdings eine Zwickmühle...

 

 

 

 Nun gibt es aber noch eine ganze Platz zwischen dem, ich nenne es mal, „dahingerotzten“, TFTC und dem mit aller Gewalt krampfhaft zusammengenagelten 100 Zeichen Log. Ein paar Worte des Lobes über den Ort, den Cache, oder auch Kritik, wenn einem der Cache nicht gefallen hat, sollte jeder hinkriegen. Für den Owner, für die nachfolgenden Mitspieler, aber auch für sich selbst. Ich schreibe gerne auch solche Dinge rein, die du „belanglos“ nennst, weil ich mir ab und an meine Fundlogs anschaue. Ich logge ja auch für mich. „In Erinnerungen schwelgen“ ist dafür vielleicht etwas hoch gegriffen, aber an manche Vorkommnisse während meiner Ausflüge erinnere ich mich später schon gerne. Wenn du nicht auf Belanglosigkeiten stehst, belässt du es einfach bei einem „schöner Ort mit schöner Aussicht“ oder „die Stelle hat mir nicht gefallen, weil nebenan ein beliebtes Hundeklo ist“. 
 

Es geht auch hier nicht um „tiefste Dankbarkeit“ oder um „Seele streicheln“, aber du scheinst gerne die jeweils extremen Positionen aufzugreifen. Einfach ein kleines Dankeschön dafür, dass andere dir ermöglichen, dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Man legt ja - in der Regel - eine Dose nicht deshalb, weil man krampfhaft eine Dose legen möchte. Sondern, weil man anderen etwas zeigen möchte. Einen schönen Ort, eine nette Wanderrunde, oder eine tolle Spielerei oder Knobelei vor Ort. Wer z.B. einen Cacche an einem Ort hat, bei dem man einen schönen Fernblick hat, freut sich natürlich auch darüber, wenn andere sich auch über diesen Blick freuen und die Dose nicht nur als „eine mehr“ mitgenommen haben. Und genau das hast du ja auch selbst geschrieben - Freude, wenn andere das annehmen und mein Werk, meine Idee und meine Umsetzung suchen. Dazu gehört aber, dass man mehr als nur ein paar Buchstaben hinrotzt. Einfach ein paar nette Worte als Dank und Motivation können doch nun wirklich nicht zu viel verlangt sein. 

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5 hours ago, Henne1312 said:

aber du scheinst gerne die jeweils extremen Positionen aufzugreifen

Welche Gemeinschaft möchte man denn ansprechen wenn man nicht deren äußere Grenze umarmt?

 

How ever - dieser kleine Gedankenaustausch - für den ich Euch wirklich sehr dankbar bin, da er mir zeigt daß in diesem Forum eine Diskussion bei konträren Gedanken friedlich möglich ist - geht jetzt echt ziemlich in's off - die Grundfrage dieses Fred war ja immerhin jene wie mit absichtlichen Falschloggern zu verfahren sei und mein entsprechender Gedanke war: Warum?

Warum macht man das - für eine Statistik bzw. Statistiken die niemenden beindrucken weil man eh in der Masse untergeht - Statistiken die keinen Stolz erzeugen können wenn man sich selber besch... ?

Ich meine - gut - wenn man bei einem Date behauptet der Generaldirektor eines großen Unternehmens zu sein obgleich man eigentlich nur die Ablage im Archiv erledigt kann man sich mitleidig vorstellen daß hier wohl jemand beeindruckt werden soll, wenn Kind beim Malwettbewerb ein Bild einreicht welches nicht wirklich das eigene ist kann vermutet werden daß es auf den Besuch im Disneyland, der als Hauptgewinn ausgelobt wurde, scharf ist.... aber hier? Was will man erreichen mit einer Statistik die man sich auch selber zuhause auf einen Malblock  kritzeln könnte? Die interessiert bestimmt genau die gleiche Menge an Leuten, nämlich keinen - und es sind offensichtlich viele die das tun, sonst wäre es ja hier kein Thema...

 

Gleichzeitig habe ich mir in meinem - zugegeben leicht provokativen - 1.Beitrag die Frage gestellt weshalb denn das überhaupt ein Thema sein muß - lasst doch die Leute machen wenn es glücklich macht - ich habe ja schließlich auch eine eigene (nun genug breit getretende) Haltung zum Loggen gewonnen, so meine eigentliche Grundeinstellung, jeder hat seine kleinen Ticks und Macken (... ja - sogar ich, man glaubt es kaum :lol: )

 

Eure Einwände, Argumentationen und Gedanken haben mir aufgezeigt daß es wohl doch Nebenwirkungen gibt die ich - als ein bis jetzt mehrheitlich von außen Beobachtender - so nicht gesehen habe.

 

Ich hoffe niemanden zu sehr auf den Nerv getreten zu haben (naja -  ein bischen pieksen sollte es schon) - wenn sich jemand persönlich angegriffen gefühlt haben sollte möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen.

 

An alle somit: Viel Spaß weiterhin an Eurem schönen Hobby - lasst Euch nicht von mir Ärgern.... ;) - mit lieben Grüßen aus zZt. (leider) München - Servus Leute....

 

Euer insulinjunkie

Edited by insulinjunkie
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2 hours ago, insulinjunkie said:

weshalb denn das überhaupt ein Thema sein muß ...... jeder hat seine kleinen Ticks und Macken

Das hast Du Dir gerade selber beantwortet!
 

Das sieht halt jeder etwas anders. Da gibt es die einen, die einen Log löschen, weil kein Eintrag im Logbuch ist (z.B. Stift vergessen...) und die anderen, die das einfach hinnehmen und die ganz anderen, die das gar nicht interessiert.

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3 hours ago, insulinjunkie said:

Welche Gemeinschaft möchte man denn ansprechen wenn man nicht deren äußere Grenze umarmt?

Bah, was für ein Pathos. Da trieft ja das Schmalz heraus.

 

3 hours ago, insulinjunkie said:

Warum macht man das - für eine Statistik bzw. Statistiken die niemenden beindrucken weil man eh in der Masse untergeht - Statistiken die keinen Stolz erzeugen können wenn man sich selber besch... ?

Vermutlich weil man irgendeine "Challenge" angenommen hat wie "finde ein Jahr lang jeden Tag mindestens einen Cache" oder "fülle Deine 81er-Matrix der D/T-Wertungen von je 1...5 insgesamt 27-Mal" und jetzt ein Nichtfund die ganze Geschichte verunmöglicht. Da mogelt man kurz mal und macht dann weiter wie gehabt. Und schon kann man am Ende eine Pappmedaille in sein Profil verlinken oder einen tollen Challenge-Cache loggen.

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15 hours ago, insulinjunkie said:

Was will man erreichen mit einer Statistik die man sich auch selber zuhause auf einen Malblock  kritzeln könnte?

Ja gute Frage, ich weiß es auch nicht. Manch einer gibt vielleicht in seiner Peer-Group an, ein anderer hat vielleicht sonst keine Herausforderungen im  Leben - die Gründe sind sicher vielfältig-

Ist ja aber nicht nur bei diesem Hobby so, "Punkte" sammeln gibt's doch überall. Briefmarkensammler (eigentlich Sammler aller Couleur) freuen sich wenn sie ein bestimmtes Gebiet komplett haben, Funkamateure sammeln DXCC-Punkte, Wanderer Stempel von irgendwelchen Zielen usw.

 

 

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17 hours ago, insulinjunkie said:

Warum macht man das - für eine Statistik bzw. Statistiken die niemenden beindrucken ......
 

 

Die Leute machen eben Dinge, weil sie das so wollen. Gerüchtehalber soll es sogar Leute geben, die ihr Unverständnis für das Handeln Anderer in einen Wust von Hinterfragen von gleich "allem und auch noch dem Rest" auszudrücken versuchen. Und -mir völlig unerklärlicherweise- nicht einfach schreiben, was sie denken, sondern damit was "erreichen" oder "verursachen" oder "pieksen" wollen :)

 

Gerüchteweise - man muss ja nicht alles glauben.

 

Aber wenns der Wahrheitsfindung dient - das reine Betrachten der "Punktezahl" ist da m.Es. zu kurz gegriffen - der Fund schiebt nicht nur den Zähler hoch, sondern verwandelt das Symbol auf der Karte eben auch in einen Smilie. Und das hat(te) für Leute, die die ganze Planung KARTENorientiert angehen und keine Listen usw. führen, durchaus was zu sagen - und zwar "ich war dort". Ist natürlich seit der Einführung des "DNF-Smilies" vor einigen Jahren anders, aber vorher?

 

Und wenns eh um die Location geht, ist die Frage, ob man die Dose in realo in den Händen hielt oder ob sie sich gerade unter Laub und Schnee verbirgt, eventuell sowieso sekundär. Geocaching hat - wie anderes Schachtelsuchen auch - verschiedene "Kunden". Die verschiedenartig mitmachen - manche tragen sich garnicht ein, manche tragen sich zuviel ein.

 

Dabei haben wir viele Sachen noch garnicht gestreift. Wenn der Owner meint, an der an sich lohnenden Location das Versteck und die Dosengrösse SO auswählen zu müssen, dass man da jeden Stein rumdrehen muss, weil alles gleich aussieht, wenn man den Nano nicht aufkriegt oder wenn, dann nicht mehr zu usw - dann wird sich die Verantwortung und Loyalität des Suchenden eventuell auch mal zur Retourkutsche oder einer LmaA-Haltung verdrehen.

 

Würd ich natürlich nie machen*.

 

Gruss Zappo

 

* und wenn, dann nicht zugeben.

 

 

Edited by Der Zappo
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Hallo insulinjunkie,

 

erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum. Hast du das schon bekommen? Ich sehe/hoffe nicht, dass Neulinge hier schlecht behandelt werden, nur von manchen Spezis, aber bei denen lernt man bald, dass sie mehr bellen als beißen. Von dem her: Hoffentlich fühlst du dich hier irgendwann wohl, natürlich auch in der Geocacherszene allgemein. Am Wochenende habe ich auf Touren vereinzelt Cacher getroffen, kurz geplaudert und dabei wie oft festgestellt, dass da im realen Leben - nicht unbedingt hinter der Tastatur - ganz viele nette Menschen rumlaufen, die das gleiche Hobby haben wie ich.

 

Über einen deiner Sätze bin ich gestolpert.

 

On 2/20/2021 at 4:30 AM, insulinjunkie said:

Ok - ich versuche das mal als Owner zu betrachten, also ich, ganz subjektiv:

 

Ich behaupte, das geht nicht (tut mir leid). Du gibst hier deine Ansicht wieder von etwas, dass du einfach nicht erlebt hast. Und bedenke auch, dass es Owner gibt, die locker 50 und mehr Stunden in ein Cache-Projekt stecken. Und dann stecken da natürlich mehr Herzblut und folglich mehr Emotionen drin, als wenn jemand einen PETling auf die Schnelle als Tradi irgendwo versteckt. Und insbesondere dieses "Gleichmachen" von dem einfachen Tradi-PETling (Aufwand für den Owner: 2 Stunden) und deinem Herzblut-Großprojekt (Aufwand: 100+ Stunden) durch ein und den gleichen Copy&Paste-Log, das tut als Owner weh, ganz unabhängig übrigens vom Inhalt - der Inhalt und die Länge eines kopierten Logs ist völlig egal, denn der hat mit deinem individuellen Werk nichts zu tun.

 

Man versteht als Nichtowner vielleicht, dass das nicht gut ist - aber richtig erleben kann man es erst, wenn man selbst mit viel Mühe (!) einen Cache legt und es erfährt. Und dann kann man mitreden und dann wechseln die meisten auch iher Ansicht. Leider ist es auch selten geworden, dass sich jemand richtig Mühe gibt - und du darfst gerne raten, wieso das so ist. Ich werde das Rätsel nicht auflösen.

 

Ich möchte eigentlich nicht weiter ins Detail gehen, gerne mal bei einem netten Plausch auf einem Event, wenn es mal wieder welche geben darf.

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

PS: Übrigens hier ein ganz konkretes Argument für individuelle Logs mit Inhalt, der das beschreibt, was da vor Ort passiert ist. Am Samstag haben wir einen Cache einer kleinen Serie gemacht, der eigentlich in einem Baum zum Angeln hängen sollte, allerdings haben Waldarbeiter den Baum platt gemacht und netterweise die Dose gerettet und 20 Meter weiter in Brusthöhe aufgehängt. Die meisten Logs sind durch die Serie mit Copy&Paste durchgegangen, aber einer der letzten Logs hat das beschrieben. Durch diesen einen Log konnten wir die Dose finden (sonst hätten wir wohl keine Chance gehabt, da wir immer nach oben gesehen haben) und der Owner weiß, dass er hier mal nachbessern muss. Das Feedback der Logs geht nicht nur an den Owner, es geht auch an nachfolgende Sucher.

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2 hours ago, Der Zappo said:

Und das hat(te) für Leute, die die ganze Planung KARTENorientiert angehen und keine Listen usw. führen, durchaus was zu sagen - und zwar "ich war dort". Ist natürlich seit der Einführung des "DNF-Smilies" vor einigen Jahren anders, aber vorher?

Der heißt übrigens "DNF frownie" oder im Deutsch gern auch "Heulie" :)

Und an der Bedeutung der Kartensymbole hat er ja nichts geändert - ich kann nur zusätzlich noch sehen wo ich mal nicht erfolgreich war (und könnte entscheiden, es dort mal wieder zu versuchen).

 

2 hours ago, frostengel said:

Das Feedback der Logs geht nicht nur an den Owner, es geht auch an nachfolgende Sucher.

Und genau deshalb ist es zwar nicht so wichtig dass der Logtext "schön" oder "kreativ" ist - aber umso mehr, dass er beschriebt was man vorgefunden hat wenn es mal nicht wie erwartet ist.

Das hat schon etliche nachfolgende Funde gerettet - weil da z.B. stand "mussten uns etwas anstrengen um heranzukommen" oder "erst als wir mal von anderen Bickwinkeln schauten konnten wir die Dose erblicken".

Dafür ist der Standardtext "Heute auf der Megatour von A nach B mit X, Y und Z alle 753 Dosen gut gefunden", ergänzt um ein Dutzend per Gießkanne verteilter Emoji grundsätzlich unbrauchbar - weil er keine Aussage zum konkreten Cache beinhaltet.

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4 hours ago, jennergruhle said:

Der heißt übrigens "DNF frownie" oder im Deutsch gern auch "Heulie" :)

Und an der Bedeutung der Kartensymbole hat er ja nichts geändert - ich kann nur zusätzlich noch sehen wo ich mal nicht erfolgreich war (und könnte entscheiden, es dort mal wieder zu versuchen).

 

Wie gesagt - das WAR mal. Und der Vorteil JETZT am Heuli :) ist, dass ich weiss, dass ich dort war.  Auch wenn das erfolglos war. Ich hab die Location gesehen und öffne beim Planen nicht auf der Karte Caches, bis ich merke, da war ich schon.

Ein System, was m.Es noch unheimlich ausbaufähig wäre. Aber das ist ne andere Geschichte.

 

Eigentlich wollte ich nur deutlich machen, dass es neben dem reinen "ätsch ich hab zwei Funde mehr als mein Konkurrent" noch viele andere Dinge gibt und gab, weswegen man/manche/einige nen Fund loggen, der bei genauem Betrachten nicht wirklich standhält.

 

Gruss Zappo

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18 hours ago, hcy said:

Ist ja aber nicht nur bei diesem Hobby so, "Punkte" sammeln gibt's doch überall. Briefmarkensammler (eigentlich Sammler aller Couleur) freuen sich wenn sie ein bestimmtes Gebiet komplett haben, Funkamateure sammeln DXCC-Punkte, Wanderer Stempel von irgendwelchen Zielen usw.

Nun ja, sie düfen sich ja auch freuen wenn die spezielle Sammlung einer gewünschten Richtung entspricht - aber ob sich der Briefmarkensammler über eine selbst gemalte Marke an Stelle einer echten nicht vorhandenen freut und dann auch noch ernsthaft der Meinung ist die Sammlung sei komplett - ich glaube es nicht ohne das tatsächlich praktisch zu wissen da ich keine Briefmarken oder DXCC-Punkte (was auch immer das ist) sammele.

 

16 hours ago, Stellinger said:

Oh ja, das habe ich auch mal gemacht. CW: 236, RTTY:141, SSB: 1 :D

 

73!

นั่นคือภาษาจีนสำหรับฉัน

 

16 hours ago, Der Zappo said:

Die Leute machen eben Dinge, weil sie das so wollen. Gerüchtehalber soll es sogar Leute geben, die ihr Unverständnis für das Handeln Anderer in einen Wust von Hinterfragen von gleich "allem und auch noch dem Rest" auszudrücken versuchen.

Ich bekenne mich schuldig - habe als Kind zu viel Sesamstraße geschaut - die Sendung mit der Maus fand ich auch immer klasse....

16 hours ago, Der Zappo said:

Und -mir völlig unerklärlicherweise- nicht einfach schreiben, was sie denken, sondern damit was "erreichen" oder "verursachen" oder "pieksen" wollen :)

eventuelle Unsicherheit weil man sich noch in der Orientierung befindet und eventuell noch nach dem richtigen Weg, gar nach den richtigen Fragen sucht ?1?

16 hours ago, Der Zappo said:

Gerüchteweise - man muss ja nicht alles glauben.

Aber ein gewisses Grundrauschen erzeugen solche Gerüchte dann aber doch sehr oft... vom Glauben ganz unabhängig...

16 hours ago, Der Zappo said:

Und wenns eh um die Location geht, ist die Frage, ob man die Dose in realo in den Händen hielt oder ob sie sich gerade unter Laub und Schnee verbirgt, eventuell sowieso sekundär.

OK - jetzt bin ich wieder verwirrt - dabei hatte ich doch gerade versucht dieser ganzen Sache eine gewisse Logik zuzugestehen

16 hours ago, Der Zappo said:

Dabei haben wir viele Sachen noch garnicht gestreift.

Das habe ich fast schon befürchtet

15 hours ago, frostengel said:

erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum. Hast du das schon bekommen? Ich sehe/hoffe nicht,

Bisher noch nicht - Du hast da gewissermaßen den FTF :D - Danke. Ich gestehe daß ich das auch nicht wirklich erwartet habe - im Gegenteil, mein Einstieg hier hatte mich durchaus andere "Hardcorefans" erwarten lassen - von daher muß ich schon sagen daß ich echt positiv von den bisherigen Reaktionen überrascht bin - von Euch allen hier !  - und das auch mal einfach als eine freundliche Geste interpretiere - vielen Dank

15 hours ago, frostengel said:

Ich behaupte, das geht nicht (tut mir leid). Du gibst hier deine Ansicht wieder von etwas, dass du einfach nicht erlebt hast. Und bedenke auch, dass es Owner gibt, die locker 50 und mehr Stunden in ein Cache-Projekt stecken. Und dann stecken da natürlich mehr Herzblut und folglich mehr Emotionen drin, als wenn jemand einen PETling auf die Schnelle als Tradi irgendwo versteckt. Und insbesondere dieses "Gleichmachen" von dem einfachen Tradi-PETling (Aufwand für den Owner: 2 Stunden) und deinem Herzblut-Großprojekt (Aufwand: 100+ Stunden) durch ein und den gleichen Copy&Paste-Log, das tut als Owner weh, ganz unabhängig übrigens vom Inhalt - der Inhalt und die Länge eines kopierten Logs ist völlig egal, denn der hat mit deinem individuellen Werk nichts zu tun.

Hmmm - mag sein, ich habe es mal aus der Sicht des "gestaltenden" versucht zu sehen. Ich habe früher in jungen Jahren (und das ist leider schon sehr weit weg, oh je...) Modellboote gebaut - also ferngesteuerte Rennboote. Die waren teilweise auch richtig richtig aufwendig, teilweise mit Details versehen die anderen selten auffielen - und schweine teuer, vor allem wenn man das Taschengeld-Budget eines 13 Jährigen bedenkt. Warum habe ich das gemacht? weil ICH das wollte, nicht wegen irgendwen anderen, im Gegenteil, viele viele einsame knifflige Stunden gingen beim Bootsbau drauf die andere in der Clique "abhingen". Klar war ich Stolz wenn das Teil dann über den Baggersee flitzte, klar hab ich mich gefreut wenn dann mal einer sagte - hey, das ist ja toll, was, selber gebaut? - klar bin ich in diesem Moment einen Zentimeter gewachsen, aber habe ich es dafür gemacht? Nein, ganz deutlich nein. Ich habe nicht dafür auf Freizeitheim, Taschengeld und Badesee mit Freunden verzichtet, ich habe es gemacht weil ich das machen wollte, auch wenn die allermeisten Spaziergänger am See einfach nur vorbeigegangen sind.

15 hours ago, frostengel said:

Ich möchte eigentlich nicht weiter ins Detail gehen, gerne mal bei einem netten Plausch auf einem Event, wenn es mal wieder welche geben darf.

Gerne, ich befürchte aber daß uns gewisse Einschränkungen noch ziemlich lange erhalten bleiben.

13 hours ago, jennergruhle said:

Und genau deshalb ist es zwar nicht so wichtig dass der Logtext "schön" oder "kreativ" ist - aber umso mehr, dass er beschriebt was man vorgefunden hat wenn es mal nicht wie erwartet ist

Ha, jawohl!!!! Genau das ist es was ich auch meine. Es ist, wie ich das empfinde, schon ein Unterschied ob ich Fakten benenne oder über tolle Aussicht, herrliches Wetter und so suuuuper toller Location, blah... blub.... sabber - bin ja so unendlich dankbar usw. usf. rede. Warum fallen mir eigentlich  nie die richtigen Sätze ein um auszudrücken was ich meine...

Edited by insulinjunkie
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6 hours ago, insulinjunkie said:

klar bin ich in diesem Moment einen Zentimeter gewachsen, aber habe ich es dafür gemacht? Nein, ganz deutlich nein.

Moin,

Anerkennung streichelt die Seele. Und ja, wir freuen uns auch, wenn bei unseren (zumindest den aufwändigen) Caches, die Besucher einige anerkennende Worte oder eine kurze Story, was vor Ort passiert ist, loggen.

Klar machen wir das auch, weil es uns Spaß macht, gewisse Basteleien oder Rätseleien an den Cacher zu bringen.

Aber - die Motivation, auch etwas interessanteres als die Filmdose oder der Petling in den Boden getreten zu machen, kam auch erst, nachdem wir aufwändige Caches anderer Owner erlebt und das Gefühl - was heute leider immer seltener wird - "Wow! Wie cool ist das denn!" erlebt hatten.

Und genau bei diesen Caches war es uns dann auch ein Bedürfnis, einfach mehr zu schreiben.

Und ja - Cachen mit dem Smartphone ist im weitesten Sinne komfortabel und trägt nicht zu einer längeren Logdokumentation bei.

Und noch ein Wort zu den "Betrügern". Im Prinzip ist es uns egal, was andere machen, ob sie unsere Dose besucht haben oder nicht. Nachfragen tun wir nur, wenn es zu offensichtlich wird, dass vor Ort kein Besuch gewesen sein konnte. Das gilt insbesondere auch bei unseren EC's. Nicht zuletzt ist es im Sinne der Guidelines unseres in dem Falle gemeinsam gewählten Spieles, dass grober Missbrauch (extra provokativ) angesprochen wird.

Als bestes Beispiel sei hier der letztes Jahr aufgelegte "locationsless Cache" mit einer klaren Logbedingung genannt, wer den alles wie loggt.

Edited by black-tomcat
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6 hours ago, insulinjunkie said:

Hmmm - mag sein, ich habe es mal aus der Sicht des "gestaltenden" versucht zu sehen. Ich habe früher in jungen Jahren (und das ist leider schon sehr weit weg, oh je...) Modellboote gebaut - also ferngesteuerte Rennboote. Die waren teilweise auch richtig richtig aufwendig, teilweise mit Details versehen die anderen selten auffielen - und schweine teuer, vor allem wenn man das Taschengeld-Budget eines 13 Jährigen bedenkt. Warum habe ich das gemacht? weil ICH das wollte, nicht wegen irgendwen anderen, im Gegenteil, viele viele einsame knifflige Stunden gingen beim Bootsbau drauf die andere in der Clique "abhingen". Klar war ich Stolz wenn das Teil dann über den Baggersee flitzte, klar hab ich mich gefreut wenn dann mal einer sagte - hey, das ist ja toll, was, selber gebaut? - klar bin ich in diesem Moment einen Zentimeter gewachsen, aber habe ich es dafür gemacht? Nein, ganz deutlich nein. Ich habe nicht dafür auf Freizeitheim, Taschengeld und Badesee mit Freunden verzichtet, ich habe es gemacht weil ich das machen wollte, auch wenn die allermeisten Spaziergänger am See einfach nur vorbeigegangen sind.

 

 

Das Beispiel passt auf denjenigen, der einen Geocache legt, aber nur bedingt. Denn der baut ja, im Gegensatz zu dir und deinem Boot, etwas, mit dem ANDERE spielen. Das wäre dann so, als hättest du dein sauteures, selbst veredeltes Rennboot an andere verliehen (wenn man sowas überhaupt macht, ich kenne mich damit nicht aus). Die fahren dann damit, haben eine Menge Spaß damit, geben es dir zurück, und statt das tolle Boot zu loben, mit dem sie soviel Spaß hatten, bekommst du nur ein "Danke." Ohne Ausrufezeichen, nur mit einem Punkt. Kein Wort darüber, dass oder ob sie Spaß hatten, dass sie toll finden, was du da gebastelt hast, und was sie vielleicht auch nicht so toll fanden. Nur ein ausdrucksloses "Danke". Oder sie legen es dir beim nächsten Traffen einfach vor die Füße, ganz ohne etwas zu sagen. Das wäre sicherlich nicht das, was du dir erwartet hattest. Natürlich hast du das Boot nicht aufgebaut und verliehen, damit sich der andere überschwänglich bedankt, schließlich ist es ja dein Hobby. Aber der andere hatte - mutmaßlich - genauso viel Spaß mit deinem Boot wie du selbst. Und ist ggf. durchaus auch ein Fachmann wie du, der zu würdigen weiß, was du da gemacht hast, oder dir auch sagen kann, was du besser machen kannst. Dann erhoffst du dir doch sicherlich auch mehr als nur "Danke."

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7 hours ago, insulinjunkie said:

OK - jetzt bin ich wieder verwirrt - dabei hatte ich doch gerade versucht dieser ganzen Sache eine gewisse Logik zuzugestehen

....

 

 

Es ist ein Spiel von Menschen. Von denen jeder eine leicht andere Art hat, das zu spielen, Schwerpunkte zu setzen und unterschiedliche Sachen gut, wichtig und falsch zu finden. So wie Du Dir von 5 Motorradfahrern 6 unterschiedliche Meinungen abholen kannst, warum sie das machen.

 

Und die von Dir angesprochene "Thematik"  des (Zitat) "extrem stark an Vorgaben eines kommerziellen US-Unternehmens gekoppelt wird bzw. viele sich wohl diesen «Spielregeln» (Ordnung muß sein… ) gerne unterwerfen....." ist doch eher das gemeinsame Erkennen, dass die Regeln eben so sind, wie man sie braucht und wie sie nützlich sind - mit Abstrichen und mit Vorbehalten. Regeln, die man sicher ein wenig dehnen und verbiegen kann - aber ein grundsätzliches Halten an gemeinsame Spielregeln ist nicht "unterwerfen".

 

Und dann noch "sondern – wie wohl in vielen Vereinen – vorrangig eine gewisse, ich nenne es mal ‘Eingeborenengesellschaft’ , sich als besonders Elitär betrachtet und wohl andere gerne zu maßregeln wünscht da sie sich selber offenkundig und bierernst als Hüter der heiligen Vereinssatzung sehen.... "

 

Tut mir leid, das - und anderes - ist einfach Quatsch. Du stülpst da völlig unkundig des grundsätzlichen Betriebs anscheinend nur per Lektüre von Forenbeiträgen (! wie kann man nur auf ein SO schmales Brett kommen? ) alles Mögliche über, was sich in der Realität eben nicht wiederfindet. Die spielt sich nämlich draussen ab - und untereinander. Und da ist das Forum SICHER kein Abbild. Und zumindest DER Effekt ist auch nicht cacherexclusiv.

 

Nöh, tut mir leid - das ist alles ziemlicher Blödsinn, bei dem ich mich ernsthaft frage, auf welcher Grundlage der entstanden ist.

 

Und nein, ich bin kein Freund von "Newbies" niedermachen - aber auch kein Freund davon, anderen alles mögliche vorzuwerfen. Warum?

 

Gruss Zappo

 

 

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Wir können auch gerne bei dem Boot-Beispiel bleiben. Ich sehe mehrere Arten, hier Feedback zu geben und versuche mal, es mit dem  Logverhalten gleichzusetzen:

 

1) kommentarlos vor die Füße legen = Leerlog bzw. "." bzw. Smiley [muss man nicht kommentieren]

2) "heute Boot gefahren" = "schnell gefunden, TFTC" [sinnloser Leerlog mit Floskeln, der nichts aussagt - übrigens kann "schnell gefunden" durchaus beinhalten, dass nach 20 Minuten Suche ein Telefonjoker angerufen wurde, aber das ist ein anderes Thema ;-)]

3) "Heute war ich Bootfahren. Auch dieses Boot ist gefahren." = "Heute habe ich ganz viele Caches gemacht, dieser war einer davon." [mit oder ohne "thanks for the boat/cache", das macht auch nicht mehr aus - beschreibt den ganzen Tag; der Stock, den jemand anderes als Boot anbietet, bekommt die gleiche Rückmeldung wie du für dein Superboot]

4) "Heute habe ich 20 Stöcke schwimmen lassen. Der Bonusstock bekommt eine Auszeichnung als tolles Boot." = Das ist meine "Lieblingslogart". Die Cacher haben einen Powertrail gemacht (viele Stöcke schwimmen lassen) und haben deinen Cache (dein Boot) ebenfalls entdeckt. Du bekommst den Copy&Paste-Log des Powertrails und dein Cache/Boot wird nicht einmal erwähnt.

usw. usf.

 

Eine vernünftige Rückmeldung zu dem Boot könnte doch in etwa Folgendes erhalten:

 

-> In letzter Zeit habe ich viele einfache Boote schwimmen lassen. Da war dieses hier schon etwas Besonderes. Der Motor ist echt nicht schlecht und mir hat vor allem der Aufdruck auf der Heckflosse gut gefallen - witzige Idee. Der See, auf dem das Boot heute schaukeln durfte, ist auch wirklich schön, so dass ich hier insgesamt einen schönen Bootstag erlebt habe. Danach habe ich noch ein paar Stöckchen schwimmen lassen, das war auch ganz nett. Danke, dass ich mir das tolle Boot ausleihen durfte!

 

Ganz wichtig wäre aber auch das Feedback und der Log für die Stöckchen. So schwer ist es nicht, auch kritische Rückmeldung zu geben, ohne dass sich der Owner angegriffen fühlt, wenn man es in einen wohltuenden Textbaustein einbaut:

 

-> Nachdem ich mit dem Superboot von insulinjunkie gespielt habe, habe ich auch noch dieses Stöckchen schwimmen lassen. Das ist natürlich vergleichsweise ein eher einfaches Boot, ich hatte trotzdem Spaß daran. Ein wenig schade fand ich, dass blablablubb [irgendwelche technischen Daten über das Boot einfügen], aber schlussendlich ist das Boot nicht untergegangen und das ist die Hauptsache. Insgesamt war es ein toller Bootstag an einem schönen See. Vielleicht versucht sich der Owner ja nächstes Mal auch an einem größeren Ast, dieser schöne See bietet da auf jeden Fall das Potential. TFTB [thanks for the boat]

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17 hours ago, Henne1312 said:

Denn der baut ja, im Gegensatz zu dir und deinem Boot, etwas, mit dem ANDERE spielen.

Ja nun gut - vermutlich ist es wohl so daß ein Versuch sich in die Ownersituation durch Vergleich hineinzuversetzen schwierig ist - mal sehen ob, und wenn wie, es mir möglicherweise selber mal im freien Feld ergehen wird - eine Idee  hatte ich ja bereits - doch die Realisierung scheint aufgrund der örtlichen Situation unmöglich zu sein, mal sehen was die Zeit so bringt. Die Statistik tunen zu wollen kann ich jedoch noch immer nicht so wirklich verstehen - aber ok, vieleicht braucht es da auch noch erst mehr Einblick in dieses Spiel...

 

Ich danke Euch für Eure Argumentationen und Eure Blickwinkel - ich denke jetzt muß ich erst mal eine Weile im stillen auf die Pirsch...

 

Alles Gute und weiterhin viele tolle Überraschungen wünsche ich Euch  - Servus

 

Euer insulinjunkie

 

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4 hours ago, insulinjunkie said:

vieleicht braucht es da auch noch erst mehr Einblick in dieses Spiel

Das auf jeden Fall, mit einem einzigen Fund das Spiel erklären wollen, das viele hier seit 10-15 Jahren spielen ist schon etwas sehr ambitioniert um es mal vorsichtig auszudrücken.

Also weniger in Foren rumhängen sondern erst mal mehr cachen gehen.

 

Edited by hcy
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21 minutes ago, hcy said:

mit einem einzigen Fund das Spiel erklären wollen, das viele hier seit 10-15 Jahren spielen

 

Tatsächlich habe ich den Junkie so verstanden, dass er schon mehr Caches gefunden hat, diese aber nicht mehr online geloggt hat.

 

Das ist sicher tatsächlich ein weiterer Nachteil von Nichtloggern: Man ist kein besserer Mensch, wenn man die 1000- oder 10000- oder was-weiß-ich-Schallmauer an Cachefunden durchbrochen hat. Aber natürlich bekommt man mit jedem Cachefund - und auch jedem DNF! - mehr Erfahrung und auf dem Papier (!) wird da bei ihm jetzt natürlich der 1-Fund-Newbie bleiben.

 

Und das hat schon einige Konsequenzen, wie man "behandelt" wird: Ein DNF eines Anfängers werde ich zum Beispiel weniger ernst nehmen als den eines erfahrenen Cachers. In meiner Anfangszeit habe ich urbane 1/1-Caches oft nicht gefunden, die ich heute in Sekunden erspähen würde. Ich habe schon Mysterys an den Pseudokoordinaten gesucht, weil ich das nicht wirklich geblickt habe. Usw usf.

Auch - und gerade? - bei versteckten Caches bin ich sehr vorsichtig geworden, wenn sie von einer Person mit sehr wenigenFunden kommen. Da weiß man nie, was die für Anfängerfehler einbauen. Und das soll nicht respektlos erscheinen, wie sollen sie das besser hinkriegen? Sie hätten lieber einfach noch ein wenig warten und Erfahrung sammeln sollen.

 

Wer seine Statistik über alle Maßen boostet, wird aber auch wieder suspekt. Am meisten "Respekt" habe ich vor denen, die normale Fundzahlen generieren, laut Logs Spaß am Cachen haben usw. usf. "Normal" ist da sicher relativ, vermutlich bin ich mit 10.000+ Funden für viele auch suspekt.

Auf jeden Fall gilt nicht: Je mehr Caches jemand gefunden (bzw. geloggt!) hat, desto mehr Respekt habe ich vor ihm. Für die Cacher mit 200.000+ Funden (führt immer noch Alamogul die Liste an?) habe ich eher Mitleid. :-\

 

Trotzdem sollte dir das bewusst sein, Insulinjunkie: Ohne zu loggen, wird dir dauerhaft ein Anfänger-Status anhaften.

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1 hour ago, frostengel said:

Und das hat schon einige Konsequenzen, wie man "behandelt" wird: Ein DNF eines Anfängers werde ich zum Beispiel weniger ernst nehmen als den eines erfahrenen Cachers. ......

Auch - und gerade? - bei versteckten Caches bin ich sehr vorsichtig geworden, wenn sie von einer Person mit sehr wenigenFunden kommen. .......wird dir dauerhaft ein Anfänger-Status anhaften.

 

Nun ja, Jochen - da tu ich mich schwer mit.

 

Irgendwie sind mir Menschen und Hobbykollegen gleich lieb - egal, wieviel Funde einer hat. Und dass jemand wenig Erfahrung hat (was ja auch nicht unbedingt mit der Fundzahl einhergeht) mag im NACHINEIN bei nem unberechtigten DNF oder nem ungeschickt gelegten Cache eine Erklärung bieten - aber im Voraus regelt das kein Verhalten meinerseits. Ich krieg das ja auch eher weniger mit - zumindest beim Suchen schau ich doch nicht drauf, wieviele Caches der Owner gefunden oder gelegt hat - das erscheint mir eher -hüstl- albern.

 

Einen guten Cache legen - oder zumindest einen, den ich als Cache einordne :) - kann jeder Depp. DIE Messlatte hängt doch sehr tief - zurecht. Das hat nichts mit Erfahrung zu tun, sondern mit der Frage, ob einem ein Licht aufgegangen ist, was das alles soll. Und das geht dem einen schon beim ersten Geländespiel - und dem anderen nach zig Funden immer noch nicht.

 

Und jeder, der sich dazugesellt, ist ok - und voll gleichberechtigt. Ob er jetzt tausende Funde oder keinen hat (ich hab auch manchmal Muggels beim Event, die eigentlich nicht mitmachen, aber mehr Ahnung haben) oder ob er jetzt am am Motorradstammtisch 50 oder 1000 cm3 "vorweisen" kann oder beim Fussball alle Tore schiesst - oder keines. Warum sollte man sonst ein Hobby MITEINANDER betreiben?

 

Du siehst mich da ein wenig erstaunt :)

 

Gruss Zappo

 

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Hallo Zappo,

 

das hat ja nichts mit liebhaben zu tun und zum Beispiel auf Events spreche ich gerne mal mit "Frischlingen". Ab und zu werde ich auch mit Anfängerfragen angeschrieben und helfe immer gerne, denn ich finde, das gehört dazu. Wir waren ja alle mal Anfänger - ich vermutlich sogar ziemlich lange. :-)

 

Das ändert nichts daran, dass am Anfang einfach die Erfahrung fehlt. Ging mir zumindest lange so. Und das kann zum Beispiel beim ersten eigenen versteckten Cache einiges bedeuten:

 

Koordinaten nicht so gut oder ganz falsch angegeben?

D-/T-Wertung nicht passend (D1,5/T1,5 stehen gelassen)?

Falsche Größenangabe?

Cache-Typ verwechselt (Tradi angelegt, obwohl es eine Station gibt)?

 

usw. usf. Ich finde das alles nicht ganz einfach und man muss sich schon ein bisschen reinfuchsen. Und wenn dann jemand fünf Tage angemeldet ist und zwei Tradis gefunden hat, dann kann sein veröffentlichter Multi ganz toll sein - ich warte aber lieber ab, was andere schreiben, bevor ich mich daran versuche (vielleicht auch, nachdem der Owner mit deren Hilfe die Probleme ausgemerzt hat ;-)).

 

Für mich heißt das ja nur, dass ich bei einem erfahrenen Cacher vielleicht abends mal noch losradle und einen FTF versuche (lange nicht mehr, früher häufiger), während ich bei einem Cache eines Neulings einfach erst einmal die ersten Logs abwarte, bevor ich selbst losziehe.

 

Übrigens hängt das sicher nicht nur von der Fundzahl ab: Wenn jemand 800 Tradis findet, dann bin ich genauso vorsichtig, wenn sein erster Multi veröffentlicht wird. Wenn jemand nur Caches T<=3 macht und einen T5er veröffentlicht, lasse ich auch andere vor.

 

Das hat nichts damit zu tun, wer der bessere Mensch ist, da sind wir uns einig. :-)

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Guten Morgen,
passend zum Thema: ich habe gestern Abend meinen Adventure Lab live gestellt und eine Stunde später war der FTF da. Die Reihenfolge der Stationen und die Zeit dazwischen waren realistisch. Heute morgen kamen dann aber zwei Loggs fast zeitgleich und innerhalb 15 Min. für alle Stationen. Der Weg beträgt min. 2 km - mit Fahrrad theoretisch zu schaffen. Auf meine Gratulation zum 2. Platz schrieb einer dann sie seien im Team unterwegs und mit Auto. Nur das zwei der Stationen gar nicht mit dem Auto erreichbar sind.
Und zum Überfluß: beide haben vor zwei Jahren auch den Lab eines Freundes als erster und zweiter geloggt und wohnen 30 km von Köln entfernt. 
Das man den GPS-Standort manipulieren kann ist klar - aber wie kommen die Fake-Logger an die Antwort der Fragen die in drei von fünf Fällen nur vor Ort zu finden sind? Hacken die auch die Antworten?
Gruß

lemansde

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Nein, es gibt auch Leute die erst alle Stationen besuchen und die Antworten notieren, und dann alles auf einmal loggen. Das geht, wenn man die Stationen alle einmal besucht hatte. Mit richtiger Vorbereitung (z.B. Stationen und Fragen vorab in GSAK importiert und angesehen) auch bei "erzwungener" Reihenfolge, sofern man überall tatsächlich war.

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Was auch eine Möglichkeit wäre, ist, dass die Lösungen der Stationen mit Google Street View sichtbar sind.

Da bin ich auch erst durch Zufall draufgekommen, als ich es mal bei meinem LAB ausprobiert habe...

 

Also, 1) GPS-Standort manipulieren und 2) parallel mit Street View wäre es möglich. Zumindest bei meinem...

Aber ich bin der Meinung, da muss ich doch schon ordentlich was an der Waffel haben, wenn ich so etwas veranstalte wegen ein paar Punkte...

Ist aber nur meine Meinung.

Liebe Grüße

 

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Weiß jemand, in welcher Form die Antworten in der App gespeichert sind? Stehen sie irgendwo im Klartext, so dass tatsächlich jemand ein Adventure knacken und die Antworten auslesen kann? Wenn das jemand macht, dann wird diese Person vermutlich sehr - seeeeehr - viele Labs "gespielt" haben, das kannst du einmal kontrollieren, lemansde. Wenn die Gruppe nur eine normale Anzahl an Labs gespielt hat, würde ich das ausschließen.

Vielleicht sind die Antworten auch mit einer Hash-Funktion verschlüsselt in der App gespeichert? Das fände ich ja deutlich sinnvoller, aber das ist ein anderes Thema.

 

Es gibt ansonsten noch einige Möglichkeiten, die mehr oder weniger gut wären:

- jennergruhles Vorschlag ist der sympatischste und das wären absolut ehrlich verdiente Logs. :-)

- Max StCools Vorschlag wäre bei Weitem nicht so "kriminell" (pardon) wie ein Hacken der App, aber natürlich unschön.

- Denkbar wäre auch, dass der FTFler ihnen die Antworten weitergegeben hat.

- Vielleicht ist es auch möglich - und darauf könnte der Hinweis auf die Gruppe deuten - dass die Gruppe an verschiedenen Stellen gestartet hat. Person A holt Station 1 ab, während Person B schon einmal zu Station 2 läuft. Auf diese Art und Weise werden ja auch Powertrails gerne mal extraschnell geloggt. Wenn es ein Team ist, dann ist das ja nicht mal soooo verkehrt gedacht, da muss ja nicht jeder zu jeder Stage?!

- Auch nicht ausschließen würde ich übrigens (leider) Folgendes: Meiner Erfahrung nach ist "Da kann man nicht mit dem Auto hinfahren." sehr dehnbar. Das können wir natürlich aus der Distanz nicht beurteilen, wenn es eine schmale Treppe hochgeht, geht das wirklich nicht. Aber ein Verbotsschild, Waldweg oder sonstiges hält viele Cacher nicht davon ab, mit dem Auto ganz nah ran zu fahren. :-(

 

Alles in allem gibt es viele Möglichkeiten, für die die App nicht gehackt werden muss. Wenn das aber der Fall wäre, dann wäre das schon heftig.... Nachweisen kann man es vermutlich aber nicht, aber ich denke, dass die Anzahl und die Verbreitung der gefundenden Labs (11:00 Uhr Köln, 11:15 Uhr München, 11:25 Wien) dann schon ein deutlicher Hinweis wäre.

 

Hast du sie eigentlich einfach einmal gefragt? "Ich bin überrascht blablubb Details einfügen blablubb, weil man einige Stationen gar nicht mit dem Auto anfahren kann. Wie habt ihr das denn dann innerhalb von 15 Minuten geschafft?"

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Ich denke, dass die Antworten nicht in der App gespeichert sind, sondern immer online an den Server bei Groundspeak gesendet werden. Das kann auch passieren, nachdem man am Punkt mit der Frage war und diese "aktiviert" wurde (EIngabefeld aktiviert, kurzes Vibrieren). Auch dann, wenn man dort keine Verbindung hatte und daher die Antwort später erst eingeben kann, wenn man schon längst wieder weg ist, aber Netz hat. Genau das wurde hier schon irgendwo besprochen.

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1 hour ago, frostengel said:

Weiß jemand, in welcher Form die Antworten in der App gespeichert sind? Stehen sie irgendwo im Klartext, so dass tatsächlich jemand ein Adventure knacken und die Antworten auslesen kann?

Es gibt zumindest ein Tool, welches die Texte, die in den Stationen stehen/die ins Journal geschrieben wurden, als Klartext mit anzeigt. Wenn das dann etwas ist, was man zu Hause lösen kann, oder die KOs zur Bonusdose sind...

 

Nein, ich habe es nicht und ich habe auch noch keinen einzigen Lab gespielt. 

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1 hour ago, jennergruhle said:

Ich denke, dass die Antworten nicht in der App gespeichert sind, sondern immer online an den Server bei Groundspeak gesendet werden.

Ich denke nicht. Wenn man eine falsche Antwort eingibt kommt in der App immer sofort eine Fehlermeldung, das sieht mir nicht so aus als wird das erst irgendwas gesendet. Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass manche die mobilen Daten abschalten um Traffic zu sparen und auch dann zumindest eine Fehlermeldung bei falscher Antwort erhalten.

 

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