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Cachen in Zeiten von Corona


mati16348
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Hi,

Gestern bin ich das erste mal in einen Kontrollpunkt gekommen - mitten im Wald war an der Bundesstraße eine Kontrollstelle aufgebaut, mit Nagelketten zur Verhinderung eines Durchbruchs und allem PiPaPo. Mir wurde freundlich erklärt, dass die Landesgrenze(!) zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geschlossen ist und ich nur mit einem triftigen Grund passieren darf.  Zur  Bestätigung des triftigen Grundes (da ich keine Bescheinigung dabei hatte) musste ich auf meinem Handy mit Lautsprecher zum Mithören die Firma anrufen. Firmenadresse und mein Wohnort wurden dann abgeglichen.

 

Es wird also ernst für das Cachen in Zeiten von Corona, auch wenn die meisten geltenden Ausgangsbeschränkungen (bspw. Bayern) allein durchgeführte Waldrunden nicht ausschließen.

Wie sehen bei Euch aktuell die Erfahrungen aus? Gibt es Personenkontrollen auf Zufahrtsstraßen?  Wird die "Bewegung an frischen Luft zur Gesunderhaltung" als Grund anerkannt?

LG Mati16348

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41 minutes ago, mati16348 said:

.....Mir wurde freundlich erklärt, dass die Landesgrenze(!) zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geschlossen ist und ich nur mit einem triftigen Grund passieren darf.  ......

 

Meines Wissens ist das zur "Abwehr" der Einreise von Urlaubern und eine spezielle Meck-Pomm-Angelegenheit.

 

https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/erste-kontrollstellen-an-mv-landesgrenze-in-betrieb-1938784703.html

 

Bin eigentlich nur mal so drübergestolpert - ist weder meine Region noch meine Zeitung :)

 

Gruß Zappo

 

PS: Und wie es bei uns aussieht? die Grenze BW zur Pfalz war heute morgen ohne Einschränkungen passierbar.

Aber unsere Heizung ist gerade ausgefallen. 6 Parteien frieren. Da ist es draussen zumindest in der Sonne wärmer ......

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3 minutes ago, Der Zappo said:

und eine spezielle Meck-Pomm-Angelegenheit.

Nö, SH hat seine Grenzen für Touris auch seit einiger Zeit geschlossen.

 

NB: Das Land heißt Mecklenburg-Vorpommern -> Meck-Vopo (und nicht Pomm, denn der größte Teil Pommerns liegt nun mal in Polen) ;)

Edited by HHL
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59 minutes ago, HHL said:

 

 

NB: Das Land heißt Mecklenburg-Vorpommern -> Meck-Vopo (und nicht Pomm, denn der größte Teil Pommerns liegt nun mal in Polen) ;)

 

Die Buchstaben gebens aber her :)

 

Für uns hier ist aber alles nördlich Frankfurt schon Südschweden - gewisse Unschärfen in der richtigen Bezeichungen bitte ich deshalb zu entschuldigen.

 

gruß Zappo

 

 

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58 minutes ago, Der Zappo said:

 

Für uns hier ist aber alles nördlich Frankfurt schon Südschweden...

 

@Der Zappo: Da hast du aber etwas dick aufgetragen oder?;) Dagegen sind die bei uns gängigen Gebietsbezeichnungen ja fast schon perfekt:

Nach dem Weltbild der Schwaben beginnt Norddeutschland gleich nördlich der Mainlinie. Des mus mar net verschdea des isch so.**
** Schwäbisches nicht widerlegbares Argument. ;-) (Quellenangabe hier)

Grüßle Johannis10

Edited by Johannis10
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4 hours ago, Der Zappo said:

PS: Und wie es bei uns aussieht? die Grenze BW zur Pfalz war heute morgen ohne Einschränkungen passierbar.

Danke für die Info. Hoffen wir für Euch das es so bleibt. Übrigens waren heute bei uns alle Waldparkplätze überfüllt, aber alle vorschriftsgemäß nur in Kleinstgruppen unterwegs.

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Laut Spiegel aktuell beschlossen:

  • Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden demnach grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

  • In der Öffentlichkeit muss ein 1,50-Meter-Abstand eingehalten werden.

  • Der Weg zur Arbeit, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sollen der Vereinbarung zufolge aber weiterhin möglich sein. Ausnahmen gelten demnach zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen

 

Damit ist Cachen zwar weiter möglich, aber bei der Anfahrt kann es trotzdem Probleme geben.

 

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In Sachsen ist das Cachen aber nur noch mit Einschränkungen möglich, denn dort werden die Leute jetzt komplett weggesperrt. Kein Verlassen der Wohnung mehr erlaubt, außer für die üblichen bekannten Ausnahmen (Arbeit, Einkaufen, Arzt etc.).

Zitat: Das Land Sachsen verhängte von Montag 0.00 Uhr für den gesamten Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Danach ist das Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund untersagt. Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen bleiben erlaubt.

 

Man sollte also nur noch Cachen auf dem Weg zur / von der Arbeit, sonst könnte es Probleme geben, z.B. mit "mal schnell für die Cacheserie in den Nachbarkreis fahren"."

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3 hours ago, mati16348 said:

Damit ist Cachen zwar weiter möglich, aber bei der Anfahrt kann es trotzdem Probleme geben.

Ich würde keine Probleme erwarten - jedenfalls, wenn die "Anfahrt" nicht gerade aus einer Fahrt durchs halbe Bundesland besteht.

Hier (in Bayern) ist " Sport und Bewegung an der frischen Luft" alleine oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt ausdrücklich erlaubt. Und ich gehe davon aus (und habe auch nichts Gegenteiliges gelesen), dass man dazu auch mit dem Auto ein paar km aus der Stadt raus fahren darf. Wenn man eben nicht zwischen den Häuserschluchten, sondern mehr in der Natur spazieren gehen will. Das halte ich sogar für förderlich, weil sich die Menschen dann noch besser verteilen, als wenn alle im kleinen Stadtpark joggen / Hund ausführen / etc.

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2 hours ago, jennergruhle said:

In Sachsen ist das Cachen aber nur noch mit Einschränkungen möglich, denn dort werden die Leute jetzt komplett weggesperrt.

Stimmt nicht, Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel

Quote

Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie der Besuch des eigenen Kleingartens sind weiter möglich.

Nicht so viel Panik machen.

 

  • Upvote 1
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13 hours ago, mati16348 said:

Wird die "Bewegung an frischen Luft zur Gesunderhaltung" als Grund anerkannt?

 

Ich vermute mal, das hängt davon ab, wo du frische Luft schnappst: nahe am Wohnort -> OK, weiter weg -> eventuell nicht OK, da (touristische) Reise. Ist natürlich doof, wenn die unmittelbare "Homezone" schon völlig abgegrast ist.

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5 hours ago, eigengott said:

 

Ich vermute mal, das hängt davon ab, wo du frische Luft schnappst: nahe am Wohnort -> OK, weiter weg -> eventuell nicht OK, da (touristische) Reise. Ist natürlich doof, wenn die unmittelbare "Homezone" schon völlig abgegrast ist.

Wir haben für UNS entschieden, unsere Caching-Aktivitäten vorläufig einzustellen.

 

Zwar KÖNNTE man (wie wir das eigentlich schon immer gemacht haben) immer noch ein schönes Stück fahren, um genau in einsame Gebiete zu kommen, wo man keinen Menschen trifft und wo auch der Cache nur alle 3 Monate gefunden würde und das VIELLEICHT sogar bei einer Kontrolle rechtfertigen - im Grunde würde man aber damit ein schlechtes Beispiel geben. Die Nachbarn würden ja sehen, dass man mit dem Rucksack im Auto aufbricht und denken, dann kann das alles nicht so schlimm sein. Und da es ja anscheinend immer noch uneinsichtige Menschen gibt...

 

Stattdessen jetzt die nahe gelegenen vermuggelten Innenstadt-Caches zu suchen, um die wir schon seit Jahren einen Bogen machen, wäre aber ein NOCH falscheres Signal.

 

Also machen wir jetzt "azyklisch" Spaziergänge in der heimischen Umgebung. Azyklisch heißt, zu Zeiten, wo eh nicht so viel los ist.

 

Wir haben dann in zu Fuß erreichbarer Entfernung eine so schöne Fels-Formation entdeckt, die wir bislang so eigentlich nicht im Blick hatten und die so schön ist, dass, wenn sie in Spanien wäre, wir in Spanien in Urlaub wären, und sie im Internet als Wander-Ziel zu finden wäre, einen Tages-Ausflug dahin geplant hätten (kann man den konfusen Satz verstehen?).

 

Also, es gibt auch ein Leben nach bzw. zwischen dem Cachen...

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8 hours ago, eigengott said:

nahe am Wohnort -> OK, weiter weg -> eventuell nicht OK, da (touristische) Reise. Ist natürlich doof, wenn die unmittelbare "Homezone" schon völlig abgegrast ist.

Genau das meinte ich weiter oben mit "mal schnell für die Cacheserie in den Nachbarkreis fahren".

 

Größere Ausflüge zum Cachen mache ich in nächster Zeit auch nicht, aber in Stadt und Landkreis herum fahren/gehen muss man ja ohnehin (Einkaufen etc.), da fällt dann auch noch mal ein Spaziergang zum Cachen nebenbei ab, ohne dass dies jetzt touristische Aktivität signalisiert. Obwohl ja Tagesausflüge innerhalb des eigenen Bundeslandes momentan nicht untersagt sind.

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8 hours ago, eigengott said:

 

Ich vermute mal, das hängt davon ab, wo du frische Luft schnappst: nahe am Wohnort -> OK, weiter weg -> eventuell nicht OK, da (touristische) Reise. Ist natürlich doof, wenn die unmittelbare "Homezone" schon völlig abgegrast ist.

 

Nun ja, deshalb ist ja die Homezone das, was man nicht abgrast, sondern was man sich aufgehoben hat - für später, wenn es mit den Füßen garnicht mehr gut geht - oder jetzt - unvermuteterweise - wegen "Krönchen".

 

Der zugehörige Gruß (statt Händeschütteln) ist im übrigen AUS DER FERNE das Heben der Hand über den Kopf mit 4 abgespreizten Fingern - Krönchen eben.

 

:)

 

Gruß Zappo

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11 hours ago, Der Zappo said:

Nun ja, deshalb ist ja die Homezone das, was man nicht abgrast, sondern was man sich aufgehoben hat

Bei mir rächt sich, dass ich mich bisher strikt geweigert habe wegen irgendwelchen "Tages-Statistiken" einen Cache "nicht" anzugehen.

Aber was solls, dafür kann man nun den "Longest Slump" in der Statistik in die Höhe treiben.

 

Bleibt gesund

mati16348

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2 hours ago, Lipsiatrucker1 said:

Bei Opencaching gab es ja schon virtuelle Events. Schade, dass GC nicht so flexibel ist und wenigstens für diese Zeit, die sonst so beschworene Gemeinschaft pflegt und diesen Kanal öffnet.

 

Ich zitiere mich selbst aus dem englischsprachigen Forenteil

 

 

Und unabhängig von der Sprache: Es können sich doch alle Geocacher online treffen. Was fehlt sind Listing und Gummipunkt.

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13 hours ago, Lipsiatrucker1 said:

Bei Opencaching gab es ja schon virtuelle Events. Schade, dass GC nicht so flexibel ist und wenigstens für diese Zeit, die sonst so beschworene Gemeinschaft pflegt und diesen Kanal öffnet.

 

Wenns keinen Schnee hat, kann ich nicht Skifahren, wenns Schnee hat, nicht Motorradfahren. Wenn man sich nicht treffen kann, kann man nicht Skat spielen.

Für einen Eventgeher ist ein virtuelles Event wohl genauso wenig ein vollwertiger Ersatz wie es für nen Motorradfahren der Simulator darstellt.

 

Alsoich seh das Bedürnis tatsächlich nicht. Ists der Punkt? Cachen kann man doch eh noch - halt nur mit Vorsichtsmaßnahmen.

 

Gruß Zappo

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Ich habe mir das erste Online-Event von Opencaching einmal angesehen:

 

Aus dem Listing: "Das Event beginnt am 22.03.2020 um 18 Uhr und dauert mindestens 30 Minuten."

Aus einem Log: "die halbe Stunde war schnell vorüber"

 

Da wurde also eine ganz neue Event-Art ausprobiert und dann war nach 30 Minuten Schluss. Soll erfüllt, Punkt verdient (ja, auch bei opencaching gibt es Punkte).

Damit ist die Sache eigentlich geklärt, oder?

 

Hoffen wir mal, dass die nächsten Events (ein Newbie-Event steht an, das finde ich ja eine schöne OC-Idee) da etwas mehr Event-Charakter haben.

 

 

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Also tatsächlich hat das Event 40 Minuten gedauert (maximale Zulassung für kostenfreie Übertragung bis 100 Personen). Wir hatten tatsächlich Spaß, man sieht sich ja per Cameras, kann was sagen , es wurden TB`s gecovert. Im Grunde wie beim echten Event (die häufig auch nur 30 Minuten gehen). Punkt hin oder her, da ging es eigentlich um Punkte (denke ich). Ich sehe es als Alternative und ,it mehr als 30 Teilnehmern war es so schlecht nicht besucht

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2 hours ago, Lipsiatrucker1 said:

Punkt hin oder her, da ging es eigentlich um Punkte (denke ich).

 

Fehlt da ein Wort (vielleicht "nicht um Punkte"?) oder bin ich einfach zu blöd, den Satz zu verstehen?

 

Dass TBs discovert wurden, ist ja leider tatsächlich für viele ein wichtiger Grund für Events geworden. Irgendwann kommen dann doch die vielen Discover-Logs "online gesehen". Sorry, aber auch das ist eine Art Punkte-Wahn. Und TBs tauschen, damit diese Reisen können, das geht ja leider nicht.

 

Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit wenige Events besucht habe und deswegen nicht so schnell "Entzugserscheinungen" kriegen werde. Da spielt auch die Event-Schwemme mit, da inzwischen eigentlich fast alles zu Events gemacht wird - Dauer möglichst kurz, Wiederholung häufig oft. Das ist ja auch einer der Gründe, weswegen die Regeln hier angepasst wurden - die "mindestens 30 Minuten"-Regel für Events bei geocaching.com ist ja noch gar nicht sooooo alt?!

 

Wenn ihr Spaß habt, ist alles okay. Darauf kommt es im Endeffekt an. Dass Groundspeak "nein" zu Online-Events sagt, finde ich aber gut (subjektive Meinung), da das Treffen ja problemlos Event-los möglich ist. Übrigens bei anderen Hostern auch problemlos den ganzen Abend.

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Ich habe in den letzten 10 Tagen meinen Heimatlandkreis nicht verlassen, weis aber das es keine Probleme oder Kontrollen gibt wenn man von Bayern nach BaWü oder Hessen oder Thüringen fährt.

Anders verhält es sich an den Landesgrenzen. Gestern habe ich die Info erhalten das Tschechien für mindestens 6 Monate die Grenze schließt. Einzig Personen die im Medizinbereich arbeiten dürfen pendeln, sonst keiner. Das bedeutet das einige Events, Mega-Events und evtl. sogar das auf September verschobene  Giga Event in Prag nicht besucht werden kann da die Grenzen für Urlauber zu sind.

Ganz hart trifft es natürlich unsere Raucher die nun mind. 6 Monate keine billigen Glimmstängel mehr bekommen. Hoffentlich nutzen manche den Umstand um mit dem Rauchen aufzuhören.

 

Was mit den geschlossenen Grenzen nach Österreich und in die Schweiz ist weis ich nicht.

 

Wir haben in BY nun schon fast 1 Woche die Ausgangsbeschränkungen aber für die Arbeit, Sport, Lebensmitteleinkauf darf man das Grundstück verlassen. Vorschriften das ich im nächstgelegenen Supermarkt einkaufen muss gibt es nicht, ebenso Vorschriften das ich auf direktem Weg zur Arbeit fahren muss.

 

Ich war auch schon zum Spaziergang 10KM entfernt an der Donau, war in meinem Wald zum Holz schneiden und wenn morgen der eiskalte Wind nachlässt werde ich eine Runde Enduro mit meiner KTM fahren - das zähle ich auch zu Sport.

Edited by Pyro1
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18 minutes ago, radioscout said:

Verletz Dich nicht. Ein Krankenhausaufenthalt ist momentan besonders unangenehm.

Immerhin gibt es noch Behandlungen. Im Elsass wird beispielsweise ein Knochenbruch derzeit nicht mehr operiert, da keine Narkose möglich. Falls danach der Arm nur noch eingeschränkt benutzbar weil krumm zusammengewachsen ist hast Du Pech gehabt.

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1 hour ago, jennergruhle said:

Ich kenne nur die Infos, dass geplante Operationen abgesagt werden. Aber bei Vollnarkosen werden ja auch Beatmungsgeräte gebraucht, und die werden fehlen.

 

So ganz sicher bin ich mir da nicht, daß ein "Beatmungsgerät" für ne (Arm)operation in derselben Liga spielt wie ein Beatmungsgerät für Leute, die nicht mehr selbstständig atmen können.

 

Bei "kleinen" Narkosen kriegt man eh nur ne Spritze - und der nächste Schritt ist ne Atemmaske mit Narkotika aus der Flasche.

 

Aber ist Spekulation eines Nichtkundigen - deshalb habe ich ja nach weiteren Informationen bzw. ner Quelle gefragt......

 

Gruß Zappo

 

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Ich bin zwar kein Mediziner, aber habe meinen Zivildienst im OP-Trakt geleistet. Sobald die Patienten nicht nur narkotisiert werden (heute geht das nicht mehr mit Äthermaske, sondern per Injektion) sondern auch Muskelrelaxantien bekommen, ist es vorbei mit dem selbsttätigen Atmen - dann wird intubiert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Das Narkosegas enthält dann auch Inhalationsanästhetika, um die Narkose aufrecht zu erhalten.

Diese Geräte stehen dann allerdings im OP-Trakt (2 pro OP-Saal, also ein fest montiertes im Saal und eins im Narkoseraum) und werden normalerweise nicht woandershin gebracht. Mag aber sein, dass man solche die nicht fest montiert sind jetzt auch auf andere Stationen bringt weil sie für die Corona-Kranken gebraucht werden.

 

Operationen an Arm oder Bein werden auch per Leitungsanästhesie durchgeführt, dafür braucht man dann kein Beatmungsgerät.

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1 hour ago, jennergruhle said:

Ich bin zwar kein Mediziner, aber habe meinen Zivildienst im OP-Trakt geleistet. Sobald die Patienten nicht nur narkotisiert werden (heute geht das nicht mehr mit Äthermaske, sondern per Injektion) sondern auch Muskelrelaxantien bekommen, ist es vorbei mit dem selbsttätigen Atmen - dann wird intubiert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Das Narkosegas enthält dann auch Inhalationsanästhetika, um die Narkose aufrecht zu erhalten.

Diese Geräte stehen dann allerdings im OP-Trakt (2 pro OP-Saal, also ein fest montiertes im Saal und eins im Narkoseraum) und werden normalerweise nicht woandershin gebracht. Mag aber sein, dass man solche die nicht fest montiert sind jetzt auch auf andere Stationen bringt weil sie für die Corona-Kranken gebraucht werden.

 

Operationen an Arm oder Bein werden auch per Leitungsanästhesie durchgeführt, dafür braucht man dann kein Beatmungsgerät.

 

Danke für Deine Info. Man lernt nie aus - und wissen ist erstmal nix Verkehrtes.

 

Gruß Zappo

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Das mit den Knochenbrüchen wurde ja in den Nachrichten nur als Beispiel von Unfällen genannt, die jetzt ohne OP heilen müssen. Wenn das meistens gut geht um so besser. Trotzdem besteht das Problem, dass in den Corona-Hotspots mit überlasteten Kliniken weiterhin Unfälle passieren oder Menschen Herzinfarkte, Schlaganfälle u.a. bekommen. Und das ist für die Betroffenen eben dramatisch.

Um mal wieder zum Cachen zu kommen - ich gehe zwar im Moment noch allein einsame Walddosen an (zum Glück habe ich einen Satz gelöste Myst in der Schublade), aber Klettercaches und LP vermeide ich wegen des Unfallrisikos (die sollte man ja auch nicht allein machen).

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On 3/27/2020 at 7:53 PM, radioscout said:

 

Verletz Dich nicht. Ein Krankenhausaufenthalt ist momentan besonders unangenehm.

 

 

Danke, ich habe Deinen Rat befolgt, die Runde war sehr toll und alles ist gut.

 

100% ige Sicherheit gibt es aber nicht, egal was jeder von uns zuhause tut besteht überall die Gefahr sich zu verletzen.

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7 hours ago, Pyro1 said:

 

100% ige Sicherheit gibt es aber nicht, egal was jeder von uns zuhause tut besteht überall die Gefahr sich zu verletzen.

 

Also ich denke doch, daß die bei jedem normalerweise vorhandene Angst davor, zu verunglücken und/oder ins Krankenheus zu müssen auch zu "Normalzeiten" SO groß ist , daß er das MAXIMAL zu vermeiden sucht. Immer.

Und wenn was passiert, dann sicher nicht deswegen, weil der Gedanke, "es DARF nix passieren", nicht groß genug ist oder war.

 

Und ja, bei so ziemlich allem, was ich sonst so treibe, ist das UnfallRISIKO größer als beim Cachen. Die UnfallGEFAHR vielleicht nicht - aber man passt dann einfach besser auf als z.B. beim Glühbirneneinschrauben zuhause.

 

Mir wird schon schwindlig, wenn ich auf nen Stuhl stehe und ne Anlehnleiter wackelt schon bei 2 Metern, weil mir die Knie zittern. Trotzdem bin ich letztes WE auf ner installierten 15 meter-Leiter den Fels hoch. Da "versammelt" man* sich innerlich, greift und steigt konzentriert eine Stufe nach der anderen - und ne Rückenschutz hatte die auch. Sicher ungefährlicher, als das Treppenhaus runterzulaufen und zu meinen, man könne gleichzeitig nen Pulli anziehen :)

 

Gruß Zappo

 

* die nach mir kommenden Muggel- Kinder natürlich nicht. Da gehts "ey, ne Leiter" und schon klettern die da hoch. Aber denen passiert ja eh nix.

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On 4/4/2020 at 8:45 AM, Der Zappo said:

Also ich denke doch, daß die bei jedem normalerweise vorhandene Angst davor, zu verunglücken und/oder ins Krankenheus zu müssen auch zu "Normalzeiten" SO groß ist , daß er das MAXIMAL zu vermeiden sucht. Immer.

Und wenn was passiert, dann sicher nicht deswegen, weil der Gedanke, "es DARF nix passieren", nicht groß genug ist oder war.

Nun ja, z.B. beim Klettersteig geht man ja auch immer davon aus das "nichts" passiert. Die Sicherung ist dafür da, beim "falls doch" schlimmes zu verhindern. Aber eigentlich ist jedem klar, dass am Klettersteig ein Sturz an der Wand entlang bis zum nächsten Haken auch mit Sicherung nicht ohne Folgen bleibt - Aber Prellungen, Hautabschürfungen, Bänderdehnungen oder gar z.B. ein Bruch eines Fingers gelten für die meisten in Normalzeiten als hinnehmbar. Dies sieht derzeit schon anders aus. LG Mati

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On 4/4/2020 at 8:45 AM, Der Zappo said:

 

Also ich denke doch, daß die bei jedem normalerweise vorhandene Angst davor, zu verunglücken und/oder ins Krankenheus zu müssen auch zu "Normalzeiten" SO groß ist , daß er das MAXIMAL zu vermeiden sucht. Immer.

Und wenn was passiert, dann sicher nicht deswegen, weil der Gedanke, "es DARF nix passieren", nicht groß genug ist oder war.

 

Also ich kenne niemanden der sich absichtlich gern verletzt.

 

Ich habe nur auf den Beitrag von @radioscout geantwortet der freundlich fürsorglich antwortete ich sollte mich nicht verletzen wegen Krankenhaus und Corona usw.

 

Bei uns in Bayern sind diese Aufrufe allgegenwärtig und teilweise ist auch einiges deswegen verboten. Während in allen anderen Bundesländern Baumärkte offen sind haben bei uns alle Baumärkte geschlossen. Ein Grund - von mehreren - ist Verletzungsvorbeugung. Wenn kein Baumaterial da dann auch keine handwerklichen Tätigkeiten zuhause. 2. Beispiel... während in anderen Bundesländern Motorradfahren meines Wissens nach erlaubt ist, ist das in Bayern verboten, wegen der Unfallgefahr und last but not least als 3. Beispiel weil @Der Zappo mir gerade das Wort in den Mund legt: Bergwandern, Bergsteigen und erst recht Klettersteige zu gehen ist in Bayern ebenfalls aufgrund Unfallgefahr verboten derzeit.

 

 

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7 hours ago, Pyro1 said:

Wenn kein Baumaterial da dann auch keine handwerklichen Tätigkeiten zuhause.

Naja... Die meisten Leute mit Eigenheim haben sicher genug Baumaterial gehortet für etliche Wochen/Monate Arbeit zuhause. Und liefern lassen kann man ja immer noch alles Mögliche.

Bohrmaschine, Kreissäge, Betonmischer etc. sind auch alle schon vorhanden. Blümchen, Sitzgruppe, Grill, Gipskarton-Platten, Bauholz etc. haben die Leute ja ohnehin gehortet als es noch ging, oder sind in die Nachbarbundesländer gefahren soweit praktikabel.

Und jetzt da vermehrt zu Hause geblieben werden muss, nutzen sicher etliche Leute die Zeit vermehrt für handwerkliche Dinge zu Hause.

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Werden jetzt eigentlich noch Caches veröffentlicht oder handeln die Reviewer im vorauseilenden Gehorsam nach dem Motto "das ist keine nötige Aktivität außerhalb der Wohnung" (dabei ist ja spazieren gehen und Sport explizit erlaubt)?

 

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Das finde ich schon etwas übertrieben. Keine Events ist klar, aber auch keine normalen Caches? Ich war in den letzten Tagen immer alleine im Wald unterwegs und besseres social distancing als dort gab's nicht. Und zumindest in MV sind Spaziergänge alleine, zu zweit oder mit Familie ja erlaubt.

Für die Statistik-Freaks wird das dann ja auch hart, da bleibt dann ewig eine Lücke in der Matrix für April 2020 :D

 

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2 hours ago, hcy said:

Für die Statistik-Freaks wird das dann ja auch hart, da bleibt dann ewig eine Lücke in der Matrix für April 2020

Für diese "Monatsmatrix" zählt nicht das Publish-Datum, sondern das vom Owner eingetragene Versteckdatum. Und da dürfte es, nach Aufhebung des Piublish-Stopps. dann jede Menge Caches mit einem Versteckdatum im April 2020 geben.

  • Upvote 1
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1 hour ago, hcy said:

Ach so, da kann man ja alles eintragen. Da kann ich dann Caches mit "Versteckdatum" Mai 2000 legen.

 

Nein, kannst du nicht ;) . Offensichtliche Phantasiedaten werden vom Reviewer korrigiert, aber ein paar Monate vor dem Publish sind ganz normal. Manche Caches brauchten auch vor Corona schon ne längere Vorbereitungszeit.

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