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Fremde (vermeintliche Geocacher) ansprechen


*drcliff*
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Hi zusammen,

 

vermutlich für viele von euch eine echt "doofe" Frage, aber wie spricht man am "besten" fremde Personen an, wenn man vermutet, dass es sich auch um Geocacher handelt?

 

In Zeiten, wo es durchaus normal ist, dass Smobies über Feldwege stolpern, ist ja nicht immer davon auszugehen, dass eine Person mit Dauerblick auf ihr (vermeintliches)

Handy automatisch einen Geocache sucht.

 

Bei nun fast 500 Funden (OK, mit einiger Zeit Pause, aber immerhin), ist es mit am Wochenende das erste mal passiert, dass ich am Ende einer Cacherunde ein "auffälliges" Paar gesehen habe.

Da sie, vom Parkplatz aus sichtbar, auch noch genau an der ersten Station stehen blieben (es gab da nichts außer einen Stein im Graben unter dem ein PETling lag, war es ja fast klar, dass es sich um Cacher handeln musste. Daher habe ich sie auch angesprochen, zu eurer allgemeinen Belustigung hier mal der Dialog (bzw. Trialog, es war ja ein Paar).

Quote

 

Ich: Servus

Sie: schaut noch tiefer aufs Handy, Er: Hallo

Ich: Kann ich helfen? Sucht ihr was?

Er: Ne, wieso, suchst du was?

Ich: Ich hab schon gefunden.

Er: Was denn

Ich: Mehreres, eine ganze Runde sogar.

Ich hab dann einfach direkt gefragt: "Ihr seid doch Geocacher, oder".

 

Darauf haben beide mit ja geantwortet, und alles war gut und man hat sich kurz aber schön unterhalten.

 

Ich habe schon versucht im Forum und auch via google ein bisschen etwas herauszufinden, (etwa ein Wort oder einen Slogan),

aber auch nichts gefunden. Sicherlich hätte ich das dann auch schon anderweitig mitbekommen.

 

Also mal die Frage:

Wie macht ihr das so?

 

Danke und Gruß

drcliff

 

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Wenn man länger dabei ist und einige Events besucht kennt man die örtliche Cacherszene schön langsam und wenn man sich sieht, weis man schon von weitem das es ein Cacher ist - so ist es mir erst gestern passiert.

Bei unbekannten Personen ist das nicht so einfach denn wie Du sagst gibts heute mehr Leute die nur aufs Handy starren. Sobald ein GPS-Gerät, ein Rucksack mit Ausrüstung oder sogar ein Patch oder Shirt mit GC-Code dabei ist oder am Auto ein TB-Aufkleber ist dann ist es leicht und eindeutig.

Ansonsten wenn ein Cache in der Nähe ist kannst Du natürlich heimlich beobachten ob die Leute genau dort hin gehen. Wenn am Ort eines Caches Personen recht auffällig herumstarren habe ich auch schon mehrfach die Anrede "Sucht Ihr was" verwendet.

 

Wenn es sich dabei um Cacher handelt ist das Eis schnell gebrochen und oft ist das der Anfang einer kleinen Unterhaltung.

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Wenn ich Leute unterwegs anspreche, dann meist relativ direkt mit "ihr seid doch auch Geocacher", oder auch als Frage formuliert.

 

OB ich sie anspreche, hängt  von der Situation ab. Ich habe den Eindruck, dass zunehmend Geocacher unterwegs nicht mehr angesprochen werden MÖCHTEN (ist zwar schade, aber zu respektieren). Wenn jemand an mir "vorbeirast" und eigentlich wahrnehmen müsste, dass ich Cacher bin (GPS-Gerät, Cache-Ausdruck usw.) und dann schnell wieder wegguckt oder sich seinen Tätigkeiten zuwendet, will er halt nicht angesprochen werden und das ist auch OK....

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Wie die beiden vorher geschrieben haben ist das auch bei uns Situationsabhängig. Das obligatorische "sucht ihr auch was?" wird unserer Erfahrung nach nur selten sofort eindeutig beantwortet, sondern eher rumgedruckst. Andersrum ist das aber nicht anders. Wir wurden auch schon mit Taschenlampe im Gebüsch suchend angesprochen, waren uns dann nicht sicher, ob Muggel oder Cacher, da sagt man eher mal Sachen wie "haben einen Schlüssel/Stift/irgendwas verloren".

 

Eindeutige Zeichen wie Tracking-ID auf Shirt oder GPS in der Hand sind dann einfach, unsere Cacherunde liegt z.B. an unserer Gassistrecke, da weiss man im Grunde sofort welcher Cache besucht werden soll und kann fragen ob Hilfe benötigt wird. Aber auch das garantiert nicht, dass der gegenüber gesprächig ist.

 

Gruß

die_Schnoeldner

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Ich denke auch, "Sucht Ihr was?" ist die falsche Ansprache von Geocacher zu vermeintlichem Geocacher. Das erwartet man eher von jemandem, der das Hobby nicht kennt und nur wissen will warum da jetzt Leute so komisch herumstehen und -suchen. Wenn ich Leute sehe beim Suchen und Gucken aufs Gerät, frage ich eher gleich "Auch Geocacher?". Wenn ja, ist es sofort allen klar und es muss nicht herum gedruckst werden. Wenn nicht, kann man auf Nachfrage ja notfalls erklären wa das ist - ohne etwas zum konkreten Cache zu verraten.

 

Manchmal habe ich allerdings auch keinen Bock auf nen Tratsch und gehe einfach weiter.

 

Oft erkennt man auch, dass die Leute vor Ort da jetzt Pokemon Go oder Ingress spielen, z.B. weil so 3...12 Leute an einer Stelle (Pokestop bzw. Portal) lange Zeit rumhängen und auf ihre Smartphones starrren. Oder weil man selbst eines der Spiele spielt und die Stelle als solche kennt.

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20 hours ago, baer said:

dass zunehmend Geocacher unterwegs nicht mehr angesprochen werden MÖCHTEN

 

Ich bin so einigen begegnet, bei denen ich auf jeden Kontakt verzichtet habe, um die Notwendigkeit des "Fremdschämens" zu vermeiden. Da gab es welche, die sahen aus, als würden sie gerade in den Krieg ziehen, andere "zerlegten" den Wald im Umkreis des Caches usw.

 

Hat eigentlich noch jemand ein Funkgerät auf Kanal 2 dabei?

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28 minutes ago, radioscout said:

 

Ich bin so einigen begegnet, bei denen ich auf jeden Kontakt verzichtet habe, um die Notwendigkeit des "Fremdschämens" zu vermeiden. Da gab es welche, die sahen aus, als würden sie gerade in den Krieg ziehen, andere "zerlegten" den Wald im Umkreis des Caches usw.

 

Hat eigentlich noch jemand ein Funkgerät auf Kanal 2 dabei?

 

Funkgerät... keine Ahnung.

 

Wie sieht denn eine Person aus die in den Krieg ziehen will?

 

Wenn ich an einer meiner Dosen jemanden sehe der die Umgebung verwüstet oder sich sehr daneben benimmt dann hätte ich erst Recht einen Grund diese Person anzureden und zu fragen warum er/sie so vorgeht.

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6 hours ago, Pyro1 said:

Wie sieht denn eine Person aus die in den Krieg ziehen will?

 

Flecktarn in Komplettausführung. Am besten noch mit Knobelbecher oder anderen passenden Stiefeln, am besten noch mit zig Dingen an der Koppel. Sieht man gerade im osteuropäischen auch ausserhalb des Geocachen gerne mal, aber auch hierzutage in Deutschland.

 

Gruß

die_Schnoeldner

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9 hours ago, radioscout said:

Hat eigentlich noch jemand ein Funkgerät auf Kanal 2 dabei?

Hatte das denn je jemand? Und war das jetzt Kanal 2 auf CB-Funk, PMR-Funk (PMR446), Freenet oder SRD-Funk (ehem. LPD)? Nr. 1 und 2 hätte ich auch mitnehmen können, aber ich wüsste nicht warum ich da hätte jemanden hören sollen. Dazu müsste man ja während des Cache-Ausflugs ständig rufen (mit welchem Text eigentlich?), und das wäre mir am Fahrrad oder Auto nicht nur zu ablenkend, sondern auch generell zu albern (besonders in den Öffis, die ich gerne mit dem Fahrrad kombiniere).

Es gab ja auch mal Versuche, in Geocaching-Apps für Smartphone eine Funktion einzubauen mit der sich Cacher finden könnten die gerade in der gleichen Gegend unterwegs sind, aber das wurde wohl auch mangels Interesse wieder eingestellt.

 

Nicht alles, das technisch machbar ist, wird auch von den Nutzern angenommen. Ich persönlich würde je nach Umgebung beim Cachen auch eher unauffällig und im Hintergrund bleiben wollen.

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39 minutes ago, jennergruhle said:

(mit welchem Text eigentlich?

CQ Geocaching :D

Es gab im englischsprachigen Forum mal eine Idee sowas wie GCOTA (Geocaches on the air, analog zu SOTA (Summits on the air), IOTA (Islands on the air) etc.) als Aktivität zu machen. Gab aber offenbar keine Interessenten. Aber das ist natürlich auch nur was für Funkamateure, nicht für Jedermannfunk.

 

 

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Ich war mal allein auf einem Waldweg unterwegs und als der Cache ungefähr noch 5 Meter vom Weg runter rein in den Wald war, entdeckte ich 2 Radler (Menschen, nicht die Getränke :-) Ich wartete am Weg, um sie passieren zu lassen. Sie hielten bei mir an und fragten, ob ich wüßte, was ein Muggel sei. Ich antwortete; "Ich bin keiner" und somit war alles klar und wir suchten den Cache gemeinsam.

 

Ich hatte auch schon mal die Dose in der Tasche und musste sie noch zurück legen. In der Zwischenzeit war jemand anderes aufgetaucht, der keine Anstallten machte weiter zu gehen. Also habe ich ihn nach einer Ewigkeit angesprochen und gefragt, ob er wüßte, was Geocaching ist. Sein Grinsen verriet, daß es auch ein Cacher war.

 

Ich habe aber auch schon erlebt, daß ein Pärchen mich ignorierte, selbst als ich demonstrativ mit seinem GPS Gerät spielte. Deshalb dachte ich zunächst es wären Muggels und habe keinen Suchversuch unternommen. Dann bin ich einmal um die Ecke und nach 10 Sekunden wieder zurück und habe die beiden beim Suchen erwischt und so haben wir uns doch noch gut unterhalten.....
 

 

 

Edited by CacheTeddy
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12 hours ago, jennergruhle said:

Hatte das denn je jemand? Und war das jetzt Kanal 2 auf

 

Das hatten einige und ganz selten hatte ich auch mal Kontakt. Wenn damals ein neuer Cache oder sogar eine kleine Serie veröffentlicht wurde, dauerte es nicht lange und viele Cacher suchten danach. Dadurch war es recht wahrscheinlich, einen anderen Cacher zu erreichen.

 

Es wurde PMR benutzt. CB-Geräte bzw. deren Antennen sind zu groß (und CB-Funk schient auch tot zu sein), LPD hat eine zu geringe Reichweite und Freenet ist aufgrund des hohen Preises kaum verbreitet (was wohl auch erwünscht ist, um die Kanäle für seriöse Anwendungen freizuhalten). PMR-Funkgeräte gibt es für ein paar Euro, was zu einer hohen Verbreitung führt.

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On 1/6/2020 at 11:30 PM, *drcliff* said:

vermutlich für viele von euch eine echt "doofe" Frage, aber wie spricht man am "besten" fremde Personen an, wenn man vermutet, dass es sich auch um Geocacher handelt?

 

Wie wäre es mit "hallo"? So spreche ich eigentlich alle Menschen an. :-)

Aber mal im Ernst: Die Geocacher sind schon lange kein Geheimbund mehr und wir müssen uns auch nicht verstecken. Das heißt ja nicht, dass wir die Caches direkt rausholen müssen, wenn irgendjemand daneben steht, aber es passiert nichts schlimmes, wenn man die Menschen direkt fragt, ob sie auch Geocacher sind.

 

Ich sehe das also genau anders als radioscout, der einfach noch mehr "alte Schule" ist als ich.

 

On 1/8/2020 at 11:28 PM, radioscout said:

Man [...] wird vermeiden, von Muggels erkannt zu werden.

 

Das ist meiner bescheidenen Meinung nach schon lange vorbei. Übrigens kann man auch mit Muggeln wunderbar sprechen, sollen auch mal ganz nette Leute sei, die auch spannende Hobbies haben, über die man sprechen kann.

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

PS: "Ach, du machst dieses Geokätsching. Coooool!" Und wenige Minuten später hat er mir geholfen, den leider durch Nässe total verzogenen Cache aufzumachen. Und Wochen später kam ein Log rein, der eben diese Person auch getroffen hatte. Die Person ("Ecki") wurde dann in den Hint des Caches aufgenommen. :-)

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On 1/8/2020 at 7:47 AM, die_schnoeldner said:

 

Flecktarn in Komplettausführung. Am besten noch mit Knobelbecher oder anderen passenden Stiefeln, am besten noch mit zig Dingen an der Koppel. Sieht man gerade im osteuropäischen auch ausserhalb des Geocachen gerne mal, aber auch hierzutage in Deutschland.

 

Gruß

die_Schnoeldner

 

Ich weis ja das man als Soldat in Deutschland ausserhalb eines Hochwassers oder Schneekatastrophe kein Ansehen hat und leider auch manchmal doof angemacht wird aber das man sich nun auch noch fremdschämt nur weil wir Deutschland dienen und öfters sogar auch im Dienst  geocachen und  ist mir neu.

War sogar schon mit Gerödel und G36 am Cache: https://img.geocaching.com/cache/log/large/a55dc725-2ed4-47ca-bff6-fe8ce270550d.jpg

https://img.geocaching.com/cache/log/large/7e3f13b1-3852-4a4a-b5d1-4985cbdc62b7.jpg

und in Schneetarn:

https://img.geocaching.com/cache/log/large/d7c761ee-c9c0-4987-90e7-aeaccae6c9d3.jpg

und mit Klettergerödel:

https://img.geocaching.com/cache/log/large/cd2dc262-b0fb-4e4d-8408-c20289eb9fd7.jpg

...

 

Edited by Pyro1
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Weder Radioscout, noch der Herr Schnoeldner, haben von Soldaten in Flecktarn gesprochen, die zufällig während ihrer Dienstzeit Dosen suchen und dann dementsprechend so aussehen wie sie eben aussehen... das nennt man dann vorgeschriebene Arbeitskleidung.

 

Es ging um Zivilisten, die sich in "Kampfmontur" werfen, um einen Nano am Verkehrsschild zu suchen oder den Petling an der Leitplanke... solche sind zum Fremdschämen und auch wir würden diese Art Cacher nicht ansprechen, da "Ottonormalbürger" sowas eben auch peinlich finden.

 

Überwiegend in Osteuropa oder auch teilweise in Deutschland bzw. generell auf der Welt, findet man diese Art der Kleidung auch gerne bei Anglern und Landwirten. Aber auch da ist es keine vorgeschriebene Arbeitskleidung, sondern freiwillige Verkleidung.

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17 hours ago, die_schnoeldner said:

Weder Radioscout, noch der Herr Schnoeldner, haben von Soldaten in Flecktarn gesprochen, die zufällig während ihrer Dienstzeit Dosen suchen und dann dementsprechend so aussehen wie sie eben aussehen... das nennt man dann vorgeschriebene Arbeitskleidung.

 

Es ging um Zivilisten, die sich in "Kampfmontur" werfen, um einen Nano am Verkehrsschild zu suchen oder den Petling an der Leitplanke... solche sind zum Fremdschämen und auch wir würden diese Art Cacher nicht ansprechen, da "Ottonormalbürger" sowas eben auch peinlich finden.

 

Überwiegend in Osteuropa oder auch teilweise in Deutschland bzw. generell auf der Welt, findet man diese Art der Kleidung auch gerne bei Anglern und Landwirten. Aber auch da ist es keine vorgeschriebene Arbeitskleidung, sondern freiwillige Verkleidung.

 

Es war die Rede von "Personen" die aussehen als wollen die in den Krieg ziehen. Mir gelingt es nicht, einen Zivilisten der das Zeug ordentlich und komplett trägt (gibt ja auch Reservisten, ehemalige Soldaten usw.) von einem aktiven Soldaten zu unterscheiden - alles sind Personen, Menschen. Ganz ehrlich... egal wer das Zeug ordentlich trägt und sich anständig benimmt erfüllt sogar den Wunsch unserer Verteidigungsministerin AKK. Soldaten/Personen in Flecktarn sollen wieder häufiger in der Öffentlichkeit gesehen werden, deshalb z.B. auch kostenloses Bahnfahren in Uniform seit 1.1.20.

 

Ich gehe in meiner Freizeit auch immer wieder in einer Multicam-Hose im KSK- Style (nicht flecktarn, nicht dienstlich geliefert) zum geocachen weil es mit den grossen Beintaschen (viel Platz), den gepolsterten Kniebereich und den eingearbeiteten Gamaschen + Vektorenschutz (Zeckenschutz) einfach maximal praktisch/komfortabel ist und die Hosen sehr robust sind. Da ist jede Engelbert Strauss schon 2x kaputt. Zum Fremdschämen gibt es da für mich keinen Anlass.

 

Aber wie gesagt das ist leider generell ein Deutsches Problem mit der Uniform.  Jedesmal wenn ich nach Grafenwöhr komme, wo deutlich mehr Amerikaner leben, merkt man einen gravierenden Unterschied und es ist dort ganz anders.

 

 

 

Edited by Pyro1
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8 hours ago, Pyro1 said:

 

Es war die Rede von "Personen" die aussehen als wollen die in den Krieg ziehen. Mir gelingt es nicht, einen Zivilisten der das Zeug ordentlich und komplett trägt (gibt ja auch Reservisten, ehemalige Soldaten usw.) von einem aktiven Soldaten zu unterscheiden - ....


Ich weiß nicht.

 

Grundsätzlich habe ich ein gewisses Unverständnis dafür, dass man sich als Zivilist für ne eher "so mittel" anspruchsvolle Tätigkeit wie das Cachen in irgendeine komplette Schale wirft, die doch ziemlich overdosed daherkommt. Ob das nun Flecktarn ist oder die Everest-Ausrüstung beim Sonntagsspaziergang. Die Diskrepanz zwischen Ausstattung und Tätigkeit ist denn doch manchmal ziemlich groß.

 

Und bzgl. Flecktarn gibt eben diese "wannebe" - Krieger, die sich gerne allles kaufen - und anhängen - was ASMC so anbietet.

Das ist aber nicht dasselbe wie eben ne Flecktarnhose (oder nen Städtetarn-BH :)) zu tragen, weil es beim Angeln praktisch erscheint. Und auch nicht dasselbe wie ein Soldat im - oder außer - Dienst.

 

Es kann jeder anziehen, was er will -  aber ich habe Verständnis dafür, daß bei manchen die Bereitschaft zur Kommunikation ein wenig nachlässt, wenn der andere in Verkleidung daherkommt - und sich komplett wie der Krieger anzuziehen (ohne es zu sein oder wahrscheinlich sogar garnicht sein zu können) ist eben ne Verkleidung.

 

Aber mit der Frage des Ansehens von Soldaten hat das m.E. wenig bis garnichst zu tun.

 

Gruß Zappo

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On 1/10/2020 at 12:24 AM, radioscout said:

...........

Aber man sollte trotzdem aufpassen. Es kam schon öfter vor, daß der interessierte Muggel später wiederkam und den Cache gemuggelt hat.

 

 

Ähhhh....und woher weiß man das, dass das genau jener interessierte Muggel war? Logbucheintrag?

 

Im Ernst - das sind das nicht einfach unbewiesene Gerüchte? Ein schlecht versteckter Cache oder/und auffälliges Gebaren der Suchenden und neugierige Kinder/Anwohner/Passanten/Forstleute reichen da m.E. als Erklärung völlig aus.

 

Aber das "geheime Spiel" ist ja nicht geheim, weil Schachtelsuchen an sich geheim ist. Das ist es schon längst nicht mehr. Sondern weil es schön ist, sich selbst dieser Illusion hinzugeben.

 

Und es bleibt natürlich einfach deswegen geheim, weil 99,99 % der Vorbeilaufenden eben DOCH keine Ahnung haben, was sich unter der 5ten Mutter am Hinweisschild, hinter der Installation am Wegesrand, woimmer verbirgt. Die DOSE ist es, die geheim ist. Und das ist gut so.

 

Deshalb ist es meines Erachtens durchaus zwiespältig, ob man sich zu erkennen geben soll. Ist ein wenig launeabhängig - wenn ich jemanden AN der Dose oder definitiv beim Suchen erwische , ist das ziemlich klar und dann spreche ich ihn manchmal an - aber wenn mir z.B. Kinder begegnen, die vor den Eltern rumrennen, aufs Gerät starren und "noch 68 Meter" "murmeln" , dann verderbe ich denen nicht den Spaß am Geheimnisvollen.

 

Interessanter wäre es sicher, beim Schorle an der Wanderhütte zu wissen, wer da von den 40 Leuten ein "Kollege" ist - aber mehr als das GPS mit Nickname am Rucksack baumeln zu haben, kann man da nicht wirklich tun.

 

Gruß Zappo

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Alles gut.

Ich wollte nur mal deutlich erwähnen das es unter diesen "Personen die sich anziehen als wollen sie in den Krieg ziehen" auch mehrere tausend Personen gibt die das nicht unbedingt wollen sondern müssen weil Sie von der von uns allen gewähnten Regierung dort hin gesendet werden und Ihr Hobby Geocaching dann sogar in Mali, Afghanistan in wirklich voller Montur (die hier wohl den wenigsten bekannt ist) ausüben. Ja, es gibt in den deutschen Camps und drum herum im Auslandseinsatz diverse Caches!

 

Unter diesen Umständen ist eine pauschale Aussage das man sich über Leute die Flecktarn tragen fremdschämt nicht so toll.

 

 

Was aber stimmt und ich auch mache ist das ich durchaus auch einmal aufgrund des Erscheinungsbildes entscheide ob ich eine Person anspreche oder nicht anspreche.

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Hallo zusammen,

 

es wundert mich ein bisschen, dass das noch keiner angemerkt hat:

Also mir ist ziemlich egal, was jemand anderes beim Cachen als Kleidung trägt, aber eine Waffe hat da meiner Meinung nach nichts verloren. Wenn ich mit umgehängtem Sturmgewehr (oder wie immer das heißen mag) im Dienst unterwegs bin, dann weiß ich nicht, ob ich irgendwo Dosen suchen würde...

 

Meine bescheidene Meinung und auf die oben verlinkten Bilder wäre ich nicht stolz.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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On 1/11/2020 at 1:41 AM, Pyro1 said:

Mir gelingt es nicht, einen Zivilisten der das Zeug ordentlich und komplett trägt (gibt ja auch Reservisten, ehemalige Soldaten usw.) von einem aktiven Soldaten zu unterscheiden

 

Wenn ich mich richtig erinnere, ist Zivilisten das Tragen der BW-Uniform erlaubt, nicht jedoch die Verwendung der Dienstgradabzeichen. Unter der Annahme, daß niemand, der sich gerade in der Grundausbildung befindet (mit dem jeweiligen "Einstiegsdienstgrad", ohne Litzen und Dienstgradabzeichen ("Schulterglatze")) in den Einsatz geschickt wird, kann man daran mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen, wer gerade uns allen dient und wer nicht.

 

 

On 1/11/2020 at 12:42 PM, Pyro1 said:

Ich wollte nur mal deutlich erwähnen das es unter diesen "Personen die sich anziehen als wollen sie in den Krieg ziehen" auch mehrere tausend Personen gibt die das nicht unbedingt wollen sondern müssen

 

Es ging mir nicht um Soldaten sondern nur um die Leute, die sich beim Geocaching "Martialisch-Pseudomilitärisch" kleiden. Und bei denen sieht i.A. immer peinlich aus.

Edited by radioscout
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15 hours ago, frostengel said:

eine Waffe hat da meiner Meinung nach nichts verloren

Das hat mich auch etwas verwundert. Ich dachte man ist entweder im Dienst - dann sollte man keine Hobbies ausüben dürfen oder man hat Freizeit - dann sollte man nicht mit der Waffe rumlaufen dürfen (anders kenn ich das nur aus Israel, da rennen alle Soldaten ständig mit Waffen rum, auch wenn die z.B. nach Hause fahren). Aber vielleicht ist das heutzutage auch anders, ich hab ja noch in einer anderen Armee gedient und da wurden Waffen nur ausgegeben wenn sie unmittelbar für die Ausbildung oder Wache gebraucht wurden und kamen danach sofort wieder in die Waffenkammer.

 

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Kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern als mich ein Paar Mitte/Ende 50 auf einem Waldweg nach meinem Nickname gefragt hat nur weil ich aufs Handy schauend hinter ihnen spaziert bin. Das war zugegebenermaßen etwas irritierend für mich ;)

Was folgte war der Blick auf ihr Profil - über 14.000 Funde - wie soll das möglich sein?? die müssen schummeln - waren meine ersten Gedanken..

Knapp 3000 Funde später sehe ich die beiden immer noch als Vorbild und freu mich jedes mal wenn ich ihren Namen in einem Logbuch lese. (und noch mehr wenn ich ausnahmsweise mal vor ihnen dort war)

 

Eigentlich fand ichs bisher immer sehr nett fremde Cacher zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Außer man ist grad am Weg zu einem vermeintlichen FTF :)

 

 

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On 1/12/2020 at 4:31 PM, frostengel said:

Hallo zusammen,

 

es wundert mich ein bisschen, dass das noch keiner angemerkt hat:

Also mir ist ziemlich egal, was jemand anderes beim Cachen als Kleidung trägt, aber eine Waffe hat da meiner Meinung nach nichts verloren. Wenn ich mit umgehängtem Sturmgewehr (oder wie immer das heißen mag) im Dienst unterwegs bin, dann weiß ich nicht, ob ich irgendwo Dosen suchen würde...

 

Meine bescheidene Meinung und auf die oben verlinkten Bilder wäre ich nicht stolz.

 

Herzliche Grüße

Jochen

Der Begriff "Sturmgewehr" war im Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus sehr gebräuchlich und ist somit durch die Vergangenheit etwas belastet. Heute spricht man nicht mehr davon bzw. wird das Wort gern vermieden. Das Gewehr auf den Bildern ist ein HK G36, das aktuelle Standartgewehr in der BW.

Wo steht das ich auf die Bilder stolz wäre??

 

On 1/12/2020 at 5:57 PM, radioscout said:

 

Wenn ich mich richtig erinnere, ist Zivilisten das Tragen der BW-Uniform erlaubt, nicht jedoch die Verwendung der Dienstgradabzeichen. Unter der Annahme, daß niemand, der sich gerade in der Grundausbildung befindet (mit dem jeweiligen "Einstiegsdienstgrad", ohne Litzen und Dienstgradabzeichen ("Schulterglatze")) in den Einsatz geschickt wird, kann man daran mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen, wer gerade uns allen dient und wer nicht.

 

 

 

Es ging mir nicht um Soldaten sondern nur um die Leute, die sich beim Geocaching "Martialisch-Pseudomilitärisch" kleiden. Und bei denen sieht i.A. immer peinlich aus.

 

Zum 1. Absatz... soweit die Theorie, die Praxis sieht anders aus und ehemalige Soldaten/Reservisten mit Dienstgrad berücksichtigst Du garnicht.

 

Weiter oben wurde da aber nicht differenziert, da waren alle in einem Topf. Hier in meiner Region und darüber hinnaus gibt es sehr viel mehr die sich von oben bis unten in Engelbert Strauss Workwear stecken. Der Vorteil daran ist wenn man ausserhalb der Homezone auf ein Event an einem öffentlichen Platz kommt erkennt man die Geocacher doch recht einfach.

 

 

 

17 hours ago, hcy said:

Das hat mich auch etwas verwundert. Ich dachte man ist entweder im Dienst - dann sollte man keine Hobbies ausüben dürfen oder man hat Freizeit - dann sollte man nicht mit der Waffe rumlaufen dürfen (anders kenn ich das nur aus Israel, da rennen alle Soldaten ständig mit Waffen rum, auch wenn die z.B. nach Hause fahren). Aber vielleicht ist das heutzutage auch anders, ich hab ja noch in einer anderen Armee gedient und da wurden Waffen nur ausgegeben wenn sie unmittelbar für die Ausbildung oder Wache gebraucht wurden und kamen danach sofort wieder in die Waffenkammer.

 

 

Früher lebte man in Höhlen, ging mit Pfeil und Bogen zum jagen, war unterwegs nicht telefonisch erreichbar usw.

Die Erde dreht sich, die Zeiten ändern sich und vieles ist heute anders als früher.

Wenn Du in einer anderen Armee gedient hast, gabs da auch noch die Bedrohung und den Feind aus dem Osten - auch das ist Geschichte.

 

Aus Deinem angenommenen bzw. gewünschtem "nicht dürfen" im Dienst ist heute teils sogar ein "müssen" geworden und ich geh manchmal sogar mit meinem G36 ins Bett. Desweiteren steht sogar Sport bzw. Geocachen (z.B. im Form von Orientierungsmarsch, Gebirgsmarsch...) ganz offiziell auf dem Dienstplan und ja, manchmal dienen Geocaches als Anlaufpunkt. Oder ich mache mit KFZ Marschüberwachung und darf mit Y-Kennzeichen sogar  im Wald, im Natur/Landschaftsschutzgebiet fahren und kann aus einem entfernten Wandercache ganz offizell einen Drive In machen.

 

Auch wenn das jetzt bei manchem die persönliche Vorstellungskraft übersteigt - es ist so. Wer will kann das gern überprüfen und zur BW gehen. Karriereberater gibt es flächendeckend überall und gutes Personal wird immer gesucht.

 

Im übrigen... wer während seiner Arbeitszeit keine 2 Minuten privates macht der werfe den ersten Stein.

Edited by Pyro1
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7 hours ago, Pyro1 said:

.....

Weiter oben wurde da aber nicht differenziert, da waren alle in einem Topf. .....

 

Es ist interessant, wie man aus demselben Text zwei völlig unterschiedliche Eindrücke gewinnen kann.

 

Aber danke für Deinen Exkurs über die modernen BW-Gepflogenheiten. "Damals"   galt bis auf Ausnahmen jenseits des Kasernentor: Ausgehanzug. Und Haarnetz :):):) 

 

Gruß Zappo

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8 hours ago, Pyro1 said:

Wo steht das ich auf die Bilder stolz wäre??

 

Ich habe nichts dagegen, wenn du während der Arbeit Caches suchst.

Ob ihr in Nichtkriegsgebieten Waffen offen tragen müsst oder nicht, das steht mir auch nicht frei zu entscheiden.

 

Aber ich würde solche Fotos hier definitiv nicht posten. "Stolz" ist vielleicht das falsche Wort, aber du stellst das Ganze hier schon deutlich zur Schau... Warum?

 

Das war nicht als Vorwurf gedacht, wenn es so ankam, tut es mir leid. Ich finde Waffen in der Öffentlichkeit (auch bei der Polizei) allgemein nicht so toll, wenn es keinen Grund dafür gibt. Krisengebiete oder auch Ecken in Städten, in denen es zu Gewalt kommen kann, sind ja andere Dinge, aber wieso laufen die Polizisten bei uns durch den Schlosspark mit (sichtbarer) Waffe? Aber das ist ein ganz anderes Thema...

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1 hour ago, frostengel said:

wieso laufen die Polizisten bei uns durch den Schlosspark mit (sichtbarer) Waffe?

Vielleicht weil da angrenzend das BVerfG ist? Aber sonst Zustimmung, mehr Waffen bringen nicht mehr Sicherheit (sonst wären die USA das sicherste Land der Welt).

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@Der Zappo Darf ich wissen wann "damals" war?  Solch eine Regelung ist mir gänzlich unbekannt.

 

@frostengel Bei der Polizei gehört eine Pistole zur Uniform und das immer und überall. Zusätzlich sind in den Fahrzeugen idR. zumindest in Bayern auch schwerere Waffen Bestandteil der Beladung. Es kann schnell einen Grund geben und dann ist es gut wenn man nur ins Gürtelholster fassen muss bzw. alles dabei hat. Jeder Uniformträger in Deutschland hat diverse Sonderbefugnisse und das alles regeln die zuständigen Ministerien. Du würdest Fotos mit Waffen definitv nicht posten - das glaube ich Dir. Ich vermute das dies auch niemals möglich wäre da ich annehme das Du niemals mit einer Waffe herumlaufen würdest/dürftest und eine Abneigung dafür hast. Das ist auch Dein gutes Recht, aber es gibt eben auch Menschen die anders denken und andere Berufe ausüben.

 

Gut, nun sind wir weit weg vom eigendlichen Thema. Ob wir da wieder zurückfinden?

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9 hours ago, Pyro1 said:

@Der Zappo Darf ich wissen wann "damals" war?  Solch eine Regelung ist mir gänzlich unbekannt.........

 

Gut, nun sind wir weit weg vom eigendlichen Thema. Ob wir da wieder zurückfinden?

 

74 bis 76. Damals, als am Wochenende Rauchschwaden durchs Dienstgebäude zogen, Pink Floyd ertönte und die meisten der Überzeugung waren, daß der Quatsch mit der Armee in spätestens 3 oder 5 Jahren ein Ende hat. Und man auf dem BW-Unterhemd aufgestickte Peace-Zeichen trug - und trotzdem seinen Dienst gut erledigte - so man das Glück hatte, daß am Standort wirkliches Arbeiten erforderlich war. Zugegebenerweise -ud leider- war das schon NACH der Aufhebung des Haarnetzerlasses - in der "German Hair Force" war ich also nicht. Wir mussten wieder geschoren antreten. 

 

Aber das solls gewesen sein aus der Reihe "Großvater erzählt".

 

Zum Thema:

 

Vielleicht hilft es auch, wenn man die Fails schildert:

 

Die Frage "Haben Sie ein GPS" eines Geocachers habe ich schonmal als ortskundiger, hilfbereiter (und ahnungsloser) Letterboxer aufm Berg mit "Warum, haben Sie sich verlaufen?" beantwortet. Der war richtig eingeschnappt. Was die Frage sollte, hab ich dann erst im nachhinein und später realisiert.

 

Gruß Zappo

Edited by Der Zappo
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On 1/15/2020 at 9:13 AM, Der Zappo said:

 

74 

 

Das ist sehr lange her, da war ich noch nicht einmal geplant... Meine Erfahrungen bei und mit der BW beziehen sich auf dieses Jahrtausend.  Hätte Dich jetzt jünger eingeschätzt. :)

Später geh ich auf ein GC-Event, vorab dreh ich noch eine Wartungsrunde. Vielleicht treffe ich auf der Runde andere unbekannte Leute die Geocacher sein könnten und dann schau ich mal wie ich dieses Threadthema umsetze.

Edited by Pyro1
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On 1/6/2020 at 11:30 PM, *drcliff* said:

Hi zusammen,

 

vermutlich für viele von euch eine echt "doofe" Frage, aber wie spricht man am "besten" fremde Personen an, wenn man vermutet, dass es sich auch um Geocacher handelt?

 

In Zeiten, wo es durchaus normal ist, dass Smobies über Feldwege stolpern, ist ja nicht immer davon auszugehen, dass eine Person mit Dauerblick auf ihr (vermeintliches)

Handy automatisch einen Geocache sucht.

Erst mal, die Frage ist nicht doof, sondern Deiner Höflichkeit geschuldet.

Sprech sie doch so an: "Na, sucht Ihr auch was?" Oder klar heraus: "Seid Ihr auch Geocacher?"

An der Reaktion wirst Du schnell erkennen, ob es Gildenmitglieder sind oder nicht!

Entweder werden sie lachen, bejahen oder evtl. sagen, "Geo, was?"

 

Edited by RaDWe
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Da reagiere ich ganz situationsabhängig.

 

Eine einfache Methode ist, einfach mal "unauffällig" sein GPS-Gerät rumbaumeln zu lassen - vorausgesetzt, man ist nicht mit dem Smartphone unterwegs.

 

Wenn ich selbst frage, dann nicht "Suchen Sie was ?", denn dann hält mich der andere vermutlich für einen Muggel und antwortet nur ausweichend. Wenn, dann frage ich "Schon gefunden ?" oder "Immer noch nicht gefunden ?" - dann weiß der andere zumindest, dass ich weiß, dass es da in der Gegend was zu finden gibt.

 

Im München hat mich mal jemand einfach von hinten angesprochen "Wer als erster fündig wird, sagt dem anderen Bescheid - O.K. ?"

 

In Manchester hat mich mal jemand an einem Earthcache angesprochen und gefragt , ob ich Geocacher sei. Das sind nämlich die einzigen, die immer mit einem Meterstab den Findling abmessen, der dort rumliegt ...

 

Auf Malta habe ich mal ein Pärchen gesehen, das sehr verdächtig unauffällig ein Verkehrsschild untersucht hat, allerdings 50 Meter weiter. Ich habe mich dann erst mal demonstrativ weiter für das Efeu interessiert - und tatsächlich kamen sie her und fragten mich, ob es sein könne, dass wir das gleiche Hobby hätten.

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Gestern habe ich einen kleinen Multi gemacht und vorher eine Familie passiert, die nett Platz gemacht haben (hallo, danke usw.). Wenige Minuten später sehe ich, wie sie links des Weges im Wald stehen, mein GPS zeigt genau da hin. Da habe ich halt laut "Seid ihr auch Geocacher?" gefragt? Die lustige Antwort: "Zufälligerweise." Tatsächlich fanden sie den Baumstumpf so toll und wollten ein Foto mit dem kleinen Sohnemann machen, der auf dem Stumpf steht. Sie waren tatsächlich Gelegenheits-Geocacher, das war so alllerdings völliger Zufall.

 

Wären sie keine Cacher gewesen, wäre es trotzdem gut gewesen, dass ich nachgefragt habe, denn dann hätte ich ihnen erklären können, was es mit dem Ding auf sich hat. Und das hätte auch die Chance erhöht, dass die nicht zu übersehende Dose vor Ort bleibt. Ich sehe also keinen Nachteil im freundlichen Nachfragen.

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