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Nach 10 Tagen kein Eventpublish, keine Bearbeitung


Pyro1
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41 minutes ago, Mausebiber said:

Na ja, wenn du im Februar ein Event-Cache einreichst

Dem Threadtitel (Nach 10 Tagen ...) entnehme ich, daß ein möglicher Tipfehler wohl 18.12. heißen soll. Und das wäre verdammt knapp.

 

Hans

Edited by HHL
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2 hours ago, HHL said:

Und das wäre verdammt knapp

 

Volle Zustimmung, besonders auch in der Hinsicht, dass Weihnachten und die ganzen Feiertage dazwischen lagen:

 

Aus den Guidelines:

 

Review process

A local reviewer checks your cache page against our guidelines and regional policies, but does not visit the physical location of your cache. Typically, review begins within 7 days of the date that you submit your cache. But reviews may take longer in the week before or after holidays and large geocaching events.

What timeframes do I need to know?

  • Event caches should be submitted no less than two weeks prior to the date of the event, so that potential attendees will have sufficient notice to make their plans.

 

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5 hours ago, Mausebiber said:

Typically, review begins within 7 days ...

Das ist ein, mal mehr oder mal auch weniger passender Richtwert für normale Caches. Bei Eventcaches dagegen habe ich schon mitbekommen, dass diese von der normalen Warteschlange ausgenommen sind, was ja auch Sinn macht. Trotzdem ist es sicherer, wenn möglich die 14-Tage Mindest-Frist nicht auszureizen. An deiner Stelle würde ich ein Reviewer deiner Wahl kontaktieren und mal höflich nachfragen. Viel Erfolg. Grüßle Johannis10

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3 hours ago, Johannis10 said:

Bei Eventcaches dagegen habe ich schon mitbekommen, dass diese von der normalen Warteschlange ausgenommen sind

 

Schon, aber wenn ich richtig rechne, dann sind es vom 18.12. - 1.1. genau 14 Tage.  Wenn der Reviewer erst am nächsten Tag sich das Listing angesehen hat, war die 14 Tage Frist schon verstrichen. 

 

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Das mit dem 18.2. ist ein Tippfehler, sorry.

 

Ein Event kann man nicht verspätet einreichen denn dann ist das Datum grau und kann nicht mehr angewählt werden. Es besteht also seitens System keine Chance das Listing zu spät einzureichen. Die 14 Tages Frist gilt im übrigen soweit ich die Regeln verstehe nur fürs einreichen, nicht fürs publish. Ich kenne mehrere Events die erst 13, 12 oder 11Tage vor dem Eventbeginn veröffentlicht wurden. Ausserdem hätte in diesem Fall ein Reviewer eine Reviewer Note geschrieben das es zu spät ist. Das eingereichte Eventlisting ist aber bis heute unbearbeitet, sprich ohne jegliche Reaktion eines Reviewers!

 

Ein befreundeter Cacher hat an Weihnachten sein Eventlisting eingereicht (wir haben uns am 25.12. noch zeitlich abgestimmt) und das Event ist inzwischen veröffentlicht - innerhalb von 2 Tagen.

 

 

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Wie geschrieben hat sich noch kein Reviewer dem Event angenommen. Ich kann ja nicht einfach irgendeinen anschreiben, es gibt ja einige...

 

Wenn es ein Problem gäbe dann schreibt mir ein Reviewer in einer Reviewer Note und nennt mir das Problem. Dann kann ich in einer Reviewer Note antworten und wir klären die Sache.

 

Hier erfolgte aber bis jetzt keine Reaktion, keine Bearbeitung... also gibt es noch keinen Reviewer dem ich schreiben kann.

 

 

Edit: Wo lasse ich Dampf ab? Darf ich nicht fragen was ich in diesem Fall den ich in 7 Jahren und nach 46 eigenen Events noch nicht hatte  machen könnte. Für sowas sollte doch ein Forum da sein, oder?

Edited by Pyro1
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33 minutes ago, Pyro1 said:

Ein Event kann man nicht verspätet einreichen

Erstmalig kann man es nicht verspätet einreichen und selbstverständlich zählt der Einreichungszeitpunkt und nicht der Publischzeitpunkt. Wenn du aber die Wartezeit bis sich der Reviewer erstmalig meldet dazu nutzt, nochmals für ein paar Sekunden das Listing zu editieren um ein Rechtschreibfehler oder die mit anderen abgestimmte Uhrzeit zu ändern und erneut wieder dem Reviewerprozess zuführst, kann dir das ein Reviewer als verspätet eingereicht werten und das war's dann. Hat schon vor dir jemand "erfolgreich" ausprobiert und dann hier oder im grünen Forum darüber berichtet. Deshalb ist es in so einem Fall besser, erst nach dem Publisch mit einem Announcement die abgestimmte Uhrzeit zu ändern, falls unbedingt nötig. Eine andere Möglichkeit für die Verzögerung ist, ein Reviewer hat sich das Listing geschnappt, hat noch nicht reagiert und ist zwischenzeitlich krank geworden. Das gab's bei mir auch schonmal. Gemerkt hatte ich das, weil man damals noch sehen konnte, ob es vor der Veröffentlichung jemand auf der Watchlist hat und der Reviewer den Sachverhalt nach dem Krankenstand bestätigt hat. War dann immer ganz interessant wenn ein Listing gleich mehrere Reviewer auf der Watchlist hatten, dann wusste man, dass das Listing wohl von "besonderem Interesse" war [;)] , aber das ist jetzt ein anderes Thema. Anschreiben würde ich einfach ein Reviewer deiner Wahl, der für dein Bundesland zuständig ist und mit dem du bisher am besten klargekommen bist. Viel Erfolg. Grüßle Johannis10

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Was hindert dich daran, einen der Reviewer aus deiner Region, unter Angabe des GC-Codes, anzuschreiben? Der kann dann nachsehen, was mit deinem Listing ist. Das sollte allemal schneller gehen, als der Umweg übers Forum. 

 

Viele Grüße

6foot3

Edited by 6foot3
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13 hours ago, Pyro1 said:

Ich kann ja nicht einfach irgendeinen anschreiben, es gibt ja einige...

Klar kannst du das machen. Schreib einfach den Reviewer deines Vertrauens an, oder den der in letzter Zeit am aktivsten war.

Du solltest nur drauf achten, das er für deine Region zuständig ist.

 

14 hours ago, Pyro1 said:

Die 14 Tages Frist gilt im übrigen soweit ich die Regeln verstehe nur fürs einreichen, nicht fürs publish.

Klar, wäre sinnbefreit wenn nicht, denn dann müsste ja ein Reviewer noch am selbem Tag darauf gucken. Ich habe auch mal ein Event so kurzfristig eingereicht, bzw müsste wegen eines anderen Events das Datum verschieben und deswegen war es so kurzfristig. Als mir der Reviewer vier Tage später geantwortet hat, durfte er es nicht mehr veröffentlichen, da es weniger als 7 Tage zum Publish waren. Als gilt für den Publish wohl eine 7 Tage Frist.

 

Ich denke du könntest einen Reviewer sehr freundlich fragen und hoffen. Aber wahrscheinlich wird es nicht mehr veröffentlicht.

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@Johannis10  Ich habe das Listing am 18.12. kurz nach Mitternacht erstellt und zum publish eingereicht. Ich habe das Listing bis heute nicht gecancelt, nachbearbeitet und erneut eingereicht. Ich sehe keinen Fehler bei mir, ich hab schon dutzendfach Events eingereicht.

Das ganze sieht man an den Reviewer Notes, Bild im Anhang. Ich habe, damit das eingereichte Event in der Bearbeitungsliste der Reviewer nochmal aufploppt am 28.12. nochmal eine Reviewernote geschrieben - wieder keine Reaktion bis heute.

 

Das mit der Watchlist verstehe ich nicht, man kann doch einen Cache nur nachdem er published ist auf die Watchlist setzen. Zumindest sehe ich bei meinem eingereichten Eventlisting nichts das dieses Listing irgendjemand auf der Watchlist hätte.... siehe Bild 2.

 

 

Das Event soll in 24,5 Stunden stattfinden und irgendwie hab ich nun keine Lust mehr dazu. Ich hatte mich gegenüber mehreren Cachern bereit erklärt ein Event zu organisieren aber mein Engagement ist auch irgendwann mal zu ende. Ich hab mit den Screenshots den Leuten die sich auf ein Event gefreut haben bewiesen das es nicht an mir liegt das es nun kein Neujahrsevent in der Großstadt Ingolstadt gibt. Den Schaden hat die Community.

 

Klar darf man von Leuten die einen Job nur ehrenamtlich und unentgeltlich machen nichts erwarten, aber.... egal.

listing1.JPG

listing.JPG

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Zu sagen "Es liegt nicht an mir" hilft niemanden. Auch wenn Reviewer mit den ganzen Regeln oft mal nerven, können sie nichts dafür, sie machen nur ihren Job. Wenn sie keine Zeit haben, machen sie ihn nicht. Müssen sie auch nicht, ist ja ein ehrenamt und freiwillig. Du hättest auch schon an Tag sieben einen Reviewer anschreiben können. So hätte ich das gemacht. Einfach natt fragen und höflich erklären, warum es dringend ist. Ich habe das auch schonmal gemacht: Hallo ReviewerX, mein Event ist in zwei Wochen und ich habe es leider nur sehr kurzfistig geschafft es einzureichen. Es wäre nett, wenn du kurz Zeit hättest es zu reviewn, damit es rechtszeitig gepublished wird. Viel Grüße und Danke...

Ich denke kein Reviewer hätte dir eine solche Nachricht übel genommen.

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Eine Reviewernote sieht ein Reviewer auch erst, wenn er sich das Listing ansieht, daher wird diese Vorgehensweise nicht zur Beschleunigung des Vorganges beitragen. Das hilfreichste und auch schnellste wäre gewesen, einen Reviewer aus deiner Region direkt anzuschreiben, dazu wurde dir in diesem Thread bereits mehrfach geraten.

Warum ignorierst du das so konsequent? 

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15 hours ago, Pyro1 said:

....... Ich habe das Listing am 18.12. kurz nach Mitternacht erstellt und zum publish eingereicht.

 

Irgendwie will mir nicht in den Kopf, wieso man von einer -zugegeben und erfahrungsgemäß - eher fragilen und weichen "Klaviatur" wie dem Reviewerprozeß unnötig Höchstleistungen verlangt. Und Anliegen, die über Weihnachten (!) zeitliche Fristen ausreizen, sind eben genau DAS.

Das kann man vielleicht von dhl verlangen (und macht das eher bitte auch nicht) - aber nicht von "hier".

 

M.E. ist das alles dafür gedacht, daß man Events in ausreichendem zeitlichen Abstand plant und einreicht - und dann klappt das auch alles ziemlich gut. Ich verstehe da weder die Hektik noch die Notwendigkeit, Fristen unnötig zu beanspruchen. Wir sind beim Cachen, nicht auf der Flucht.

 

Wenn ich ein Silvesterevent machen wollte, dann würde ich das 4 bis 6 Wochen früher publik machen wollen. Schließlich sollten die Besucher ja auch ne Chance haben, sich dafür zu entscheiden, da gezielt mitzumachen, sich drauf zu freuen und den Termin vorzumerken.
Andernfalls schneien dann nur zwischen Silverstergottesdienst  :)und Mit-Oma-Anstoßen ganz schnell ein paar Leute vorbei, die den Punkt (und das Souvenir) abgreifen wollen. Das ist m.E. aber weder tatsächlich ein Event noch ist das Nichtstattfinden für die "Community" ein Verlust.

 

Genaugenommen sind die nicht mal die Community.

 

Ich mach ja auch ab und an komische Dinge - aber bei allem und jedem optimiertes Zusammenspiel abzufordern und sich dann zu beklagen, wenn es -eher erwartungsgemäß- nicht klappt, halte ich für ne ziemlich uneinträgliche Art, sich aufzuregen.

 

Das ist, wie wenn mein Kumpel sagt, er kommt um 12 Uhr zum Holz abladen helfen. Da kann ich um 13 Uhr noch gemütlich ein Bier aufmachen.......   :)

 

gruß Zappo

Edited by Der Zappo
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Besten Dank, dass du deine Erfahrungen hier teilst, denn dann kann wer möchte, das System besser verstehen und Fehler vermeiden. In deinem Fall war das Problem offensichtlich deine Reviewernotes. Last Updated steht bei deinem Listing auf 28.12. nicht 18.12. Das bedeutet: Falls noch kein Reviewer dein Listing unter seine Fittiche genommen hat katapultierst du dich mit jeder Reviewernote wieder ans Ende der Warteschlange, denn jede Reviewernote setzt den „Last Updated“ Termin wieder auf das aktuelle Datum. Wenn du das oft genug machst, immer kurz bevor dein Cache bearbeitet würde, wird dein Cache nie veröffentlicht…
Deshalb ist es ratsam in so einem Fall einen Reviewer deiner Wahl direkt zu kontaktieren und nicht über eine Reviewernote. Hoffe du lässt dich nicht entmutigen und hast noch viele schöne Erlebnisse mit Geocaching.

Grüßle Johannis10

PS.: Bevor eine Cache veröffentlicht wird, können den nur Reviewer auf die Watchlist nehmen. Früher hat man das auch gesehen. Nach einem Update von Groundspeak sieht man das aber leider nicht mehr. Der Effekt aber, dass ein Reviewer den Cache schon unter seine Fittiche genommen hat, krankheitsbedingt ausfällt und der Cache von anderen Reviewern deshalb nicht mehr beachtet wird, dürfte es aber nach wie vor geben. In deinem Fall dürfte die Ursache für das Nichtbearbeiten aber, wie oben beschrieben eine andere sein.

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Erst mal ein gutes neues Jahr.

 

@HHL Gefühlt 80% der Cacher schreibt keine ganzen Sätze und wenn dann nur Einheitslogs. Drei Fragezeichen um zu verdeutlichen was hier los ist, warum sich kein Reviewer dem Event annimmt. Inzwischen hab ich aber über Umwege erfahren das die keinen Bock drauf hatten und eine Silvesterfeier in einem Hotel dort in der Nähe mal wieder als ein GC-fremd organisiertes Event ansahen. Der Kindergarten wird also immer größer und wenn für alle Cacher die gleichen Regeln gelten würden könnte fast kein Event mehr stattfinden da an jedem Tag in fast jedem Strassenzug irgendwer Geburtstag hat und diesen feiert. Ich find das inzwischen sehr lächerlich.

 

15 hours ago, capoaira said:

Zu sagen "Es liegt nicht an mir" hilft niemanden. Auch wenn Reviewer mit den ganzen Regeln oft mal nerven, können sie nichts dafür, sie machen nur ihren Job. Wenn sie keine Zeit haben, machen sie ihn nicht. Müssen sie auch nicht, ist ja ein ehrenamt und freiwillig. 

 

Sorry aber ich habe auch diverse Ehrenämter und die übernehme ich nur wenn ich weis das ich den Job machen kann und zur Verfügung stehe. Das muss man sich überlegen bevor man ja sagt denn alles andere ist kontraproduktiv. Für den Fall das einer oder zwei mal keine Zeit haben (das ist ganz normal) gibt es ja auch mehrere. Stell dir mal vor es brennt, Du rufst die Feuerwehr und keiner kommt weil keiner im Moment Zeit oder Bock hat. Sowas geht nicht.

 

12 hours ago, Der Zappo said:

 

Irgendwie will mir nicht in den Kopf, wieso man von einer -zugegeben und erfahrungsgemäß - eher fragilen und weichen "Klaviatur" wie dem Reviewerprozeß unnötig Höchstleistungen verlangt. Und Anliegen, die über Weihnachten (!) zeitliche Fristen ausreizen, sind eben genau DAS.

Das kann man vielleicht von dhl verlangen (und macht das eher bitte auch nicht) - aber nicht von "hier".

 

M.E. ist das alles dafür gedacht, daß man Events in ausreichendem zeitlichen Abstand plant und einreicht - und dann klappt das auch alles ziemlich gut. Ich verstehe da weder die Hektik noch die Notwendigkeit, Fristen unnötig zu beanspruchen. Wir sind beim Cachen, nicht auf der Flucht.

 

Wenn ich ein Silvesterevent machen wollte, dann würde ich das 4 bis 6 Wochen früher publik machen wollen. Schließlich sollten die Besucher ja auch ne Chance haben, sich dafür zu entscheiden, da gezielt mitzumachen, sich drauf zu freuen und den Termin vorzumerken.
Andernfalls schneien dann nur zwischen Silverstergottesdienst  :)und Mit-Oma-Anstoßen ganz schnell ein paar Leute vorbei, die den Punkt (und das Souvenir) abgreifen wollen. Das ist m.E. aber weder tatsächlich ein Event noch ist das Nichtstattfinden für die "Community" ein Verlust.

 

Zum 1. Absatz: Bezüglich Event GC8H9WV habe ich mit dem jetzt gelisteten Owner am 26.12. um 18.10 Uhr per Mail alles ausgemacht, er hat im Anschluss ein Listing erstellt und zum publish eingereicht. Das Event wurde am 28.12. veröffentlicht. Geht also auch über die Feiertage und innerhalb von wenigen Stunden wenn man mag und wenn der "richtige" Owner das Event veranstaltet.

 

Zum 3. Absatz: Manchmal bespricht man sich in der Community und das macht man am besten bei vorausgehenden Events oder wenn man anderweitig zusammenkommt und dann hat man eben nicht 4 bis 6 Wochen Vorlaufzeit. Hinzu kommt das ich im Dezember trotz Weihnachten und Feiertage knappe 300 Arbeitsstunden geleistet habe und damit nicht viel Freizeit hatte.

 

12 hours ago, Johannis10 said:

 Hoffe du lässt dich nicht entmutigen und hast noch viele schöne Erlebnisse mit Geocaching.

 

Grüßle Johannis10

 

 

2017 veranstaltete ich 14 Events und legte 18 Caches mit aktuell 841 FP.

2018 veranstaltete ich 13 Events und legte 21 Caches die aktuell in Summe fast 1000 FP haben.

2019 veranstalte ich 3 Events und legte 0 Caches. Auch bei den Funden war 2019 das mit Abstand schlechteste Jahr

 

Ich denke diese Statisitk spricht eine deutliche Sprache wie ich inzwischen zum Thema Geocaching stehe und mit solchen Erfahrungen wird die 2020er Statistik eher nochmal schlechter.

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18 hours ago, Pyro1 said:

Auch bei den Funden war 2019 das mit Abstand schlechteste Jahr

 

Das gleiche Problem habe ich auch, was aber einfach nur daran liegt, daß (hier in erreichbarer Nähe) fast keine neuen Caches mehr versteckt werden bzw. viele dieser Dosen unattraktiv (z.B. vermuggelt) sind.

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On 1/1/2020 at 3:27 AM, Pyro1 said:

@HHL............Manchmal bespricht man sich in der Community und das macht man am besten bei vorausgehenden Events oder wenn man anderweitig zusammenkommt und dann hat man eben nicht 4 bis 6 Wochen Vorlaufzeit..............Auch bei den Funden war 2019 das mit Abstand schlechteste Jahr

 

Ich denke diese Statisitk spricht eine deutliche Sprache wie ich inzwischen zum Thema Geocaching stehe und mit solchen Erfahrungen wird die 2020er Statistik eher nochmal schlechter.

 

Zusammenkommen sind ja nicht nur sinnvoll, wenn das als Event gelistet ist. Und eine Community, die SO kurzfristig zu nem Event zusammenkommen kann, ist m.E. eine verschwindend kleine Kleinstmenge der "Community" - das sind Kumpels :) . Zu nem wirklichen Event gehört für die "Community" eben eine sinnvolle Vorlaufzeit für Teilnehmende. So ist das m.E. gedacht.

 

Nicht alles, was ich mache, muß im Rahmen von Geocaching passieren - weder Treffen noch Wanderung noch Hundeausführen.

 

Jeder ist anders - aber ich habe, gerade was die Thematik des "sich ums Cachen verdient machen" denn doch ne ganz andere Sichtweise als die Frage, wieviel ich veranstaltet oder gelegt habe und wieviele Fav-points ich dafür "ernten" konnte. Das hat doch eher damit zu tun, wie ich mich da draussen als Cacher und Owner verhalte (im Idealfall ideal :) ) und mich bei den Hobbykollegen benehme (im Idealfall freundlich und hilfreich).

 

Damit hat sichs aber.

 

Darüber hinaus muß ich weder etwas für die "Community" erbringen noch hat diese irgendeine Bringschuld mir gegenüber, weil ich Caches gelegt habe. Das mache ich aus Freude an der Sache - an MEINER Freude an der Sache. Und "fürs Geocaching" ist es auch egal, ob ich, Du oder zehntausend andere weniger oder garnix mehr machen.

 

Was GC so veranstaltet - Schachtelsuchen in irgendeiner Form - geht immer. Wenn GC mir nicht mehr dient und wenn mir deren Kindergarten auf den Keks geht, dann gehe ich eben wieder mehr Letterboxen. Bis jetzt habe ich allerdings da wenig Probleme - die paar Regeln, an die man sich da halten muß, kriege ich problemlos hin. Es gibt da auch ein Cacher-Leben ohne Ausnahmen, ohne jegliche Termine, ohne Anspruch an Ausreizen von Mechaniken, ohne Dehnen der Vorschriften, ohne Spielen nur mit dem Spiel, ohne Sonderfälle.

 

So ganz "dumpf in der Maschinerie".

 

Nur, andererseits:  warum sollte ich mir ne Maschine leisten, wenn ich die nicht benutze - mit all ihren manchmal auch merkwürdigen Gesetzmässigkeiten? Die Cachequalität leidet ja nicht darunter - das ist ja die Sache des Owners. Nicht, daß ich GC loben wollte :) aber DIE paar Regeln stehen einem fürs CACHEN doch tatsächlich nicht im Weg. Das andere ist m.E. wohl ein grundsätzlicher Irrtum.

 

Aber trotzdem : ein schönes neues Jahr.

 

Gruß Zappo

Edited by Der Zappo
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On 1/1/2020 at 3:27 AM, Pyro1 said:

Sorry aber ich habe auch diverse Ehrenämter und die übernehme ich nur wenn ich weis das ich den Job machen kann und zur Verfügung stehe. Das muss man sich überlegen bevor man ja sagt denn alles andere ist kontraproduktiv. Für den Fall das einer oder zwei mal keine Zeit haben (das ist ganz normal) gibt es ja auch mehrere. Stell dir mal vor es brennt, Du rufst die Feuerwehr und keiner kommt weil keiner im Moment Zeit oder Bock hat. Sowas geht nicht.

 

Generell stimme ich Dir zu, dass man Ehrenämter nur dann übernehmen sollte, wenn man Zeit für den Job hat, aber das ist nicht gleichbedeutend damit, dass man ständig und immer bereit sein muss, Zeit für das Ehrenamt zu haben.

Ich war lange Zeit in einem Vereinsvorstand tätig und habe sehr viel meiner Freizeit in diese Aufgabe investiert, aber dennoch gab es auch Tage, an denen ich für diese Tätigkeit keine Zeit  hatte. Auch wenn ich die Tätigkeit gerne gemacht habe, hört der Spaß für mich dann auf, wenn Vereinsmitglied nachts anrufen, weil ein für sie dringendes Problem vom Vorabend noch nicht geklärt ist. Auch als Ehrenämtler kann ich mir einen Urlaub gönnen und wenn es keine Vertretungsregel gibt, dann bleiben meine Aufgaben eben in der Zeit liegen und das hat nix mit "keinen Bock" oder generell "keine Zeit" zu tun, sondern schlicht und ergreifend damit, dass es neben dem Ehrenamt noch ein weiteres Leben und in den meisten Fällen auch Job gibt. Gerade über die Weihnachtsfeiertage und Silvester halte ich es für vollkommen "normal", wenn die Bearbeitung von Aufgaben langsamer als gewohnt abläuft - zumindest dann, wenn es sich nicht um lebensnotwendige Aufgaben handelt und das dürfte beim Veröffentlichen eines Events wohl definitiv der Fall sein.

 

Gruß

smoerf

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On 1/1/2020 at 10:25 PM, radioscout said:

 

Das gleiche Problem habe ich auch, was aber einfach nur daran liegt, daß (hier in erreichbarer Nähe) fast keine neuen Caches mehr versteckt werden bzw. viele dieser Dosen unattraktiv (z.B. vermuggelt) sind.

 

Nicht gefundene Dosen gäbe es noch genug, ich bin beruflich auch regelmäßig weiter entfernt unterwegs. Was fehlt ist einfach der Spass an der Sache, die Freude und auch die schönen Caches. Früher wenn ich wo hinfuhr musste unbedingt auf der Anfahrt oder am Zielort ein Cache her - heute ist mir das aufgrund der mehrfachen negativen Erfahrungen inzwischen oft egal und ich setze mich öfter in ein Cafe und genieße ein Stück Kuchen statt eine Dose  zu suchen.

 

Zum Punkt fast keine neuen Caches, die Situation ist hier die selbige. Ich selbst hätte aktuell 4 schöne Dosen die schon Monatelang in der Natur liegen, ich habe seit 8 Monaten eine komplett eingemessene neue Runde in der Homezone die ich nicht mehr verwirklichen mag weil ich nur Stress und Ärger habe und mir die Probleme ersparen möchte.

 

@smoerfPrinzipiell hast Du da Recht, aber wenn von diversen anderen Geocachern Events über die Weihnachtszeit innerhalb von 2 Tagen published werden, die Verantwortlichen online sind dann kann von keine Zeit für die Tätigkeit keine Rede sein. Wenige Stunden nach dem Event wurde das Listing ja auch von Sabbelwasser ins Archiv gegeben, scheinbar hat es Ihm eine Freude bereitet. Wenn er darauf Stolz ist dann soll er damit Glücklich sein.

 

Er hat z.B. auch meinen Cache Vogelpark 17 GC7Q1YR nach meiner Wartung wieder disabeld da er aus der Ferne wohl genau weis wie ich meine Caches warte. Sowas ist drangsalieren hoch 3 und sowas brauch ich nicht. Da gibt der Klügere eben nach.

 

@ZappoInzwischen stehen viele Regeln einem Cacheabenteuer und gutem kreativen Cache im Weg.

Edited by Pyro1
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10 minutes ago, Pyro1 said:

Er hat z.B. auch meinen Cache Vogelpark 17 GC7Q1YR nach meiner Wartung wieder disabeld da er aus der Ferne wohl genau weis wie ich meine Caches warte. Sowas ist drangsalieren hoch 3 und sowas brauch ich nicht. Da gibt der Klügere eben nach.

Aus Neugier hab ich die Logs bei dem Cache mal angeschaut. Ehrlich gesagt bewundere ich den Reviewer dafür, dass er Geduld hat, und nicht genauso aus dem Wald herausrufst wie du hinein schreist :rolleyes:...

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12 hours ago, Pyro1 said:

@ZappoInzwischen stehen viele Regeln einem Cacheabenteuer und gutem kreativen Cache im Weg.

 

Welche denn?

Vieles, was nicht mehr möglich ist (z.B. Lost Places)  ist der Tatsache geschuldet, daß da die geforderte Erlaubnis des Besitzers nicht einzuholen ist. Das ist aber keine neue Regel, sondern es wird nur die alte angewandt.

Die Abstandsregel? Daß der -lächerliche- geforderte Abstand von 161 m nicht mehr ausreicht, daran ist allein die Hyperaktivität der Cacher schuld. Da würden auch 50 oder 5 Meter nicht mehr ausreichen.

Ob Cachen ein Abenteuer ist oder sein muß, sei mal dahingestellt - und wenn sich die Kreativität wie so oft an der Grenzzone von Regeln, Einreichfristen und beim Spielen mit Sonderfällen abspielt, hat da der Cacher wenig und der Cache garnix davon. Das ist eigentlich das Gegenteil von kreativ.

 

Nöh, ich denke mal einfach aus der Entfernung, Du bist das Ganze einfach ein wenig leid.

 

Gruß Zappo

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On 1/4/2020 at 7:58 AM, smoerf said:

Generell stimme ich Dir zu, dass man Ehrenämter nur dann übernehmen sollte, wenn man Zeit für den Job hat, aber das ist nicht gleichbedeutend damit, dass man ständig und immer bereit sein muss, Zeit für das Ehrenamt zu haben.....

 

Das ist wie mit Caches. Eigentlich ist "Caches ownen" auch ein Ehrenamt.

 

Das schöne (und der Unterschied zu manch anderen Ehrenämtern) ist aber die Tatsache, daß man den Aufwand dafür in Grenzen selbst bestimmen kann. Wenn ich nur wenig Zeit (und Lust und Laune) zur ständigen Erhaltung des Caches in seinem Orginalzustand habe, dann lege ich eben nur 10. Oder 5. Oder nur einen.

 

Bin ich trotzdem Cacher.

 

Gruß Zappo

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13 hours ago, Der Zappo said:

 

Welche denn?

Vieles, was nicht mehr möglich ist (z.B. Lost Places)  ist der Tatsache geschuldet, daß da die geforderte Erlaubnis des Besitzers nicht einzuholen ist. Das ist aber keine neue Regel, sondern es wird nur die alte angewandt.

Die Abstandsregel? Daß der -lächerliche- geforderte Abstand von 161 m nicht mehr ausreicht, daran ist allein die Hyperaktivität der Cacher schuld. Da würden auch 50 oder 5 Meter nicht mehr ausreichen.

Ob Cachen ein Abenteuer ist oder sein muß, sei mal dahingestellt - und wenn sich die Kreativität wie so oft an der Grenzzone von Regeln, Einreichfristen und beim Spielen mit Sonderfällen abspielt, hat da der Cacher wenig und der Cache garnix davon. Das ist eigentlich das Gegenteil von kreativ.

 

Nöh, ich denke mal einfach aus der Entfernung, Du bist das Ganze einfach ein wenig leid.

 

Gruß Zappo

 

Zum Beispiel das ein Logbuch heutzutage zwingend aus Papier bestehen muss das in einem Behälter ist.

Ich habe in der Vergangenheit schon mit Schlagzahlen und Hammer meinen Namen in Metallplatten geklopft, ich habe mit Nadel und Faden meinen Namen in ein Stück Stoff gestickt, ich habe auf extra installierten Türen an Schallschutzwänden von Autobahnen geloggt, ich habe Nachtcaches mit UV-Farbe auf Firmen/Werbeschildern geloggt, ich habe mit einer Art Lötkolben meinen Namen in eine Holzplatte gebrannt, mit einem Schraubendreher in Stein geritzt... ich habe so viele kreative andersartige Logmethoden gesehen in den letzten Jahren - all das ist nicht mehr regelkonform.

 

Ich war auch in den vergangenen Jahren als Tourist oder ortsunkundiger unterwegs und war sehr froh das mir ein örtlich ansässiger Cacher in seinem Listing Informationen gegeben hat. Diese Informationen sind heute Werbung und nicht regelkonform. Man darf einen Cache nicht mal mehr nach einem Tierpark z.B. nennen weil das Werbung ist. BiGaDo Dosen sind wohl auch fraglich ob die heute noch published werden - ich bin als fremder froh über einen BiGaDo Cache weil ich weis dort ist ein Biergarten.

 

Wenn Du heute einen Cache einreichst mit Dosengröße sonstiges dann hast Du schon halb verloren wenn Du ehrlich bist. Früher stand einfach ein alter Schuh da ... oder ein Klohäuschen mitten im Nirgendwo mit "Klopapier" aus einem weissen Plastikband ähnlich Absperrband auf dem man mit Edding loggen musste - heute nicht mehr regelkonform.

 

Meine letzten Cito Events wurden sehr gelobt. Es ging darum das wir zusammen mit dem Bund Naturschutz, dem Landschaftspflegeverband und der Naturschutzbehörde am Landratsamt unter Aufsicht eines Diplombiologen eine Führung im NSG bekamen und anschließend unter seiner Anleitung und Aufsicht eine Pflegemaßnahme durchführten. Dazu war es nötig im NSG Bäume und Pflanzen auszureissen sowie querfeldein zu gehen, befestigte Wege zu verlassen. Das ist nicht regelkonform,  eine dritte Veranstaltung dieser Art wurde nicht freigeschaltet - das verstand sogar der Bund Naturschutz nicht.

 

Es geht also nicht um Abstände, nicht um Lost Places, nicht um Grenzen, Einreichfristen oder Sonderfälle. Das einzige wo Du Recht hast ist dein letzter Satz. Das ist einfach der Sache geschuldet wenn über Monate hinweg so vieles so unterschiedlich ausgelegt wird und unfair abläuft.

 

 

 

 

On 1/5/2020 at 1:16 AM, baer2006 said:

Aus Neugier hab ich die Logs bei dem Cache mal angeschaut. Ehrlich gesagt bewundere ich den Reviewer dafür, dass er Geduld hat, und nicht genauso aus dem Wald herausrufst wie du hinein schreist :rolleyes:...

 

Das dieser Algorithmus der den Gesundheitszustand eines Caches ermittelt oftmals nicht stimmt hast Du hoffe ich selbst schon erlebt oder zumindest davon gehört. Es reicht hier wenn eine Gruppe Cacher den Cache nicht findet und Du daraufhin 5 DNF-Logs erhältst. Bevor in meinem Fall disabeld wurde waren nach ein paar DNF Logs aber einige Found Logs. Zusätzlich habe ich vor Weihnachten ein Logbuch in einem Zip-Beutel als Notlösung für den zerstörten Cache hinterlassen. Um den Cache zu reparieren brauche ich 3 Hände, somit einen Helfer und den habe ich nicht ständig zur Hand. Das sich ein Reviewer nach einem Enable-Log und meiner damit verbundenen Wartung innerhalb von wenigen Stunden und ohne vor Ort gewesen zu sein den Cache wieder disabelt mit der bekannten Begründung ist sehr dreist. Könnte Sabbelwasser wirklich aus der Ferne Dinge vorhersagen wäre er schon längst Lottomillionär und würde ein schönes Leben führen statt als Reviewer diverse Geocacher zu drangsalieren.

 

Was würdest Du denn sagen wenn Du nachmittag deinen Cache in Ordnung bringst weil dieser schon 3 Wochen disabelt ist, schreibst Nachts  einen enable-Log um zu signalisieren das wieder alles OK ist und dann am nächsten Morgen stellst Du fest das ein Reviewer den Cache kurz danach wieder disabelt hat?

 

Ich weis nicht wo Sabbelwasser wohnt aber selbst wenn er in der Region wohnen würde glaube ich kaum das er Nachts überprüft ob vor Ort alles OK ist. Woher nimmt er sich also die Begründung für seine Taten?

Edited by Pyro1
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5 hours ago, Pyro1 said:

ich habe so viele kreative andersartige Logmethoden gesehen in den letzten Jahren - all das ist nicht mehr regelkonform.

 

Und die Aussage ist falsch! Es ist weiterhin möglich diese Art von loggen anzubeiten, es muss nur zusätzlich, für den Fall das die gewünschte Variante nicht geht, ein Logbuch aus Papier in einem Behälter vorhanden sein. Also bau ein Klo in den Wald, häng deine Klopapierrolle dahin, aber leg einfach noch ein Logbuch aus Papier in einer Dose dazu. Wie schwer ist das denn?!

 

Gruß

die_Schnoeldner

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7 hours ago, Pyro1 said:

 

Zum Beispiel das ein Logbuch heutzutage zwingend aus Papier bestehen muss das in einem Behälter ist.

Ich habe in der Vergangenheit schon mit Schlagzahlen und Hammer meinen Namen in Metallplatten geklopft, ich habe mit Nadel und Faden meinen Namen in ein Stück Stoff gestickt, ich habe auf extra installierten Türen an Schallschutzwänden von Autobahnen geloggt, ich habe Nachtcaches mit UV-Farbe auf Firmen/Werbeschildern geloggt, ich habe mit einer Art Lötkolben meinen Namen in eine Holzplatte gebrannt, mit einem Schraubendreher in Stein geritzt... ich habe so viele kreative andersartige Logmethoden gesehen in den letzten Jahren - all das ist nicht mehr regelkonform.

 

Ich war auch in den vergangenen Jahren als Tourist oder ortsunkundiger unterwegs und war sehr froh das mir ein örtlich ansässiger Cacher in seinem Listing Informationen gegeben hat. Diese Informationen sind heute Werbung und nicht regelkonform. Man darf einen Cache nicht mal mehr nach einem Tierpark z.B. nennen weil das Werbung ist. BiGaDo Dosen sind wohl auch fraglich ob die heute noch published werden - ich bin als fremder froh über einen BiGaDo Cache weil ich weis dort ist ein Biergarten.

 

nun, CACHEN ist ja in erster Linie "das mit der Dose an der Location".

 

Ein alternatives Logbuch ist für mich nicht die Art der Kreativität, die mich jetzt begeistert hinterlässt.. So lustig und unterhaltsam das ist - es ist m.E. genausowenig kreatives CACHEN wie die Finaldose zu Ostern mit Kunstrasen incl. Ostereier zu gestalten oder die in den Wald geschleifte Playmobil-Ritterburg.  Mal abgesehen davon, daß auch die berühmte Autohaube auch noch möglich ist - wenn man noch ein Papierlogbuch irgendwo hintackert. Wo ist da das Problem?

 

Sollte nicht schwer sein und das bisschen Zusatzbestimmung ist nichts, was irgendwas verunmöglicht. Man muß nur ein paar Eckdaten beherzigen - wie in jedem Spiel.

 

Und die Frage sei gestattet, ob man von Geocaching an nen Biergarten gelotst werden muß (bzw. der dann noch im Titel benannt werden muß - auch DAS ginge problemlos anders) oder der ortskundige Cacher einem doch sinnvoller den alten Friedhof oder anderes empfiehlt, was einen nicht sowieso schon aus zig anderen Quellen anspringt - und wo man dann vorzugsweise eine große Dose findet statt alle 200 Meter hinterm Schild oder Baum einen Cachedarsteller zu ziehen.

 

Nöh, ich sähe da lieber erstmal einen handwerklich richtigen Cache (interessante Location, informatives Listing, trackablefähige Dose, LogBUCH....) als Grundlage.  Die Flucht in irgendeine selbstdefinierte "Kreativität" ist dafür kein Ersatz.

 

gruß Zappo

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13 hours ago, die_schnoeldner said:

 

Und die Aussage ist falsch! Es ist weiterhin möglich diese Art von loggen anzubeiten, es muss nur zusätzlich, für den Fall das die gewünschte Variante nicht geht, ein Logbuch aus Papier in einem Behälter vorhanden sein. Also bau ein Klo in den Wald, häng deine Klopapierrolle dahin, aber leg einfach noch ein Logbuch aus Papier in einer Dose dazu. Wie schwer ist das denn?!

 

Gruß

die_Schnoeldner

 

 

Es ist vielleicht nicht schwer aber wo bitte ist da der Sinn?

 

Jemand macht sich Gedanken und verändert Regeln aus irgendwelchen Gründen. Ich mach genauso weiter, muss nur noch zusätzlich einen Petling mit einem Stück Papier daneben legen um die neue Regel zu umgehen und alles ist gut.

 

Das ist ja ungefähr genauso dämlich wie mit dem Klimaschutz.  Da zahlt man jetzt ab 2021 einen Preis je Tonne CO2 die man verursacht. Damit ist theoretisch alles gut, praktisch ändert sich nichts.

 

Warum also eine Regel  ändern wenn ich die geänderte Regel mit zusätzlichem Aufwand leicht umgehen kann? Das hat doch nichts mit Sinn und Intelligenz zu tun.

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Der Sinn darin besteht, dass die originäre Logbedingung eventuell nicht machbar ist, weil z.B. die Nadeln zum nähen/sticken verschwunden sind, ein Muggel das Schild mit Sprühdose verschönert hat, das Werkzeug zum ritzen verschwunden ist oder zerstört wurde, oder im Sinne der Briefkästen jemand eben nicht gerade eine Postkarte zum loggen auftreiben kann. In diesen Fällen ist das Papierlogbuch dann somit die Rendundanz und stellt sicher, dass man ohne lesen des Listing diese Art von Cache spontan loggen kann.

 

Aber ja, nicht alle Regeln sind sinnvoll, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Du einen Fakt falsch dargestelt hast, um unberechtigt meckern zu können. Kein guter Stil.

 

Gruß

die_Schnoeldner

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17 hours ago, die_schnoeldner said:

Der Sinn darin besteht, dass die originäre Logbedingung eventuell nicht machbar ist, weil z.B. die Nadeln zum nähen/sticken verschwunden sind, ein Muggel das Schild mit Sprühdose verschönert hat, das Werkzeug zum ritzen verschwunden ist oder zerstört wurde, oder im Sinne der Briefkästen jemand eben nicht gerade eine Postkarte zum loggen auftreiben kann. In diesen Fällen ist das Papierlogbuch dann somit die Rendundanz und stellt sicher, dass man ohne lesen des Listing diese Art von Cache spontan loggen kann.

 

Aber ja, nicht alle Regeln sind sinnvoll, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Du einen Fakt falsch dargestelt hast, um unberechtigt meckern zu können. Kein guter Stil.

 

Gruß

die_Schnoeldner

 

Sehe ich nicht so aber ich akzeptiere Deine Meinung.

 

Ich gehöre übrigens noch zu den seltenen, scheinbar aussterbenden Geocachern die ein Listing lesen und ich frage mich bei der Antwort von Dir wie Geocaching vor der Einführung dieser Regel die Du nun so verteidigst, also ca. 17 ... 18 Jahre lang funktionieren konnte?

 

Ich bin da evtl. altmodisch aber wenn so ein Fall eintrat bzw. eintritt das etwas fehlt was ich auch nicht mitführe und wofür ich nix kann dann mach ich ein Bild, kontaktiere den Owner und schildere das Problem. Er kann dann den Cache reparieren/ergänzen und ich bekomme mit grosser Wahrscheinlichkeit auch so meine Logerlaubnis.

 

 

Wenn Du als Fazit dieser Regel zusammenfasst das man einen Cache spontan schnell und ohne Listing lesen loggen kann dann komme ich definiv zu dem Schluss das diese Regel das Cachen negativ verändert hat.

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6 hours ago, Pyro1 said:

wie Geocaching vor der Einführung dieser Regel die Du nun so verteidigst, also ca. 17 ... 18 Jahre lang funktionieren konnte?

 

Verteidigen?! Sehe ich, der Herr Schnoeldner, nicht im Text. Aber Du scheinst gerne mal Dinge so zu interpretieren, wie sie dir passen. Absatz 1 gibt Sinngemäß das wieder, was ein Reviewer in einer anderen Diskussion zum besten gegeben hat, als es darum ging, dass man keine ausgefallenen Logmöglichkeiten mehr einreichen darf. Damals war die Idee, soweit Herr Schnoeldner sich erinnert, das Logbuch in Form einer ausklappbaren Tafel auf der Rückseite eines Infoschildes zu verwirklichen. Dort musste dann halt einfach ein Papierlogbuch mit dran und alles war gut. Gab aber auch hitzige Diskussionen, vielleicht erinnert sich ja noch jemand anderes daran.

 

Listing lesen tun die wenigsten, eher noch den Hinweis, allerdings hat das ganze nur noch entfernt mit deinem Aufregerthema zu tun. Vielleicht solltest Du den Titel abändern in "Regeln zerstören Geocaching" oder so.

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7 hours ago, Pyro1 said:

Wenn Du als Fazit dieser Regel zusammenfasst das man einen Cache spontan schnell und ohne Listing lesen loggen kann dann komme ich definiv zu dem Schluss das diese Regel das Cachen negativ verändert hat.

 

Nun, DAS nenne ich mal ne Überinterpretation :)

 

Um der Wahrheit mal die Ehre zu geben: Geocaching war von Anfang an das mit dem Logbuch in der Dose - so wie Letterboxing, so wie alles, was man zum Schachtelsuchen so dazurechnen kann.

Die Idee mit dem "alternativen Logbuch" war da schon immer ein exotischer Weg im Grenzbereich der Regeln - für manche toll, für manch andere überflüssig*. Neu ist allenfalls, daß definitiv auf die Dose explizit hingewiesen wird und die Reviewer drauf bestehen. Dass DAS (und anderes) allerdings irgendwas VERUNMÖGLICHT, der Untergang des Geocaching dadurch eingeleitet wird usw. ist aber hanebüchener Unsinn.

 

Es wird nur DAS verunmöglicht, was Du -eher exklusiv- unter Geocaching verstehst - offensichtlich ganz genau SO und jeweils ohne was dazuzutun oder wegzunehmen. Damit ist es aber nur für Dich schwer.

 

Für andere wie mich hat das NULL Wallungswert - weil eben der propagierte Missstand definitiv fehlt. Aber wer sich aufregen will, kann das ja. Und der darf auch bei der Cachewartung eine Zip-Tüte hinhängen anstatt einfach nen Petling - und damit einen Beef und ne Grundlagensdiskussion mit Reviewer anzetteln.

 

Ich bin dazu zu faul - und was wichtiger ist - meine Kreativität wird da auch nicht eingeschränkt. Sowenig wie durch die Tatsache, daß beim Schach der König rechts steht.

 

gruß Zappo

 

*um es klar zu sagen: Mir gefällts. Aber das Besticken oder Einmeißeln wird ja nicht dadurch entwertet, daß unten noch ne Dose liegt. Im Gegenteil. Ich brennpetere gerne auf ein Brett ein "Z" - das Datum, den Dank und meine Trackables werde ich aber darauf nicht los. Das muß die Dose leisten.

 

Edited by Der Zappo
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49 minutes ago, Der Zappo said:

Ich brennpetere gerne auf ein Brett ein "Z"

Solange Du nicht ein "Z" mit Schwerthieben in einen menschlichen Körper schreibst wie Zorro ist das in Ordnung :D

 

PS: "brennpetern" kannte ich noch nicht - gibt es auch "flammklausen" oder "glühdietern"?  :blink:

Edited by jennergruhle
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11 hours ago, hcy said:

Wir haben früher für sowas einfach einen Lötkolben genommen.

 

11 hours ago, jennergruhle said:

auch wenn ich dafür einfach nen Lötkolben nehmen würde. Hab ja die Lizenz zum Löten...

 

Damit versaut man jede hochwertige Lötspitze. Ein Kollege hat dafür kürzlich Ärger bekommen: Er hat sich vor Weihnachten eine Lötstation aus der Elektronikwerkstatt geliehen. Keiner ging davon aus, daß er damit Holz bearbeiten will. Er hat damit Weihnachtsdekoration aus Holz "bemalt" und dabei die Lötspitze unbrauchbar gemacht. Auch wenn der Schaden nur ca. 10 Euro betrug: der Meister mag es nicht, wenn Werkzeug mißbraucht wird. Und er hat auch ein paar alte Lötkolben, die er gerne verleiht, wenn jemand etwas anderes als Elektronik löten will.

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On 1/8/2020 at 9:42 AM, Der Zappo said:

Sowenig wie durch die Tatsache, daß beim Schach der König rechts steht.

 

Als ehemaliger Schachspieler muss ich einmal ganz offtopic anfragen, ob die Könige nicht links (von der Dame) stehen, wenn du schwarz bist?

 

Vielleicht ist das beim Geocachen ja auch so: Es ist alles eine Frage der Perspektive.

Aber erfreulicherweise gibt es beim Cachen nicht nur schwarz und weiß, soll heißen: Nur, weil man ein "Logbuch" und eine Dose braucht, heißt das ja nicht, dass das immer langweilig und wenig kreativ sein muss.... Auf was ich schon alles schönes geloggt habe (und loggen ließ)... Und das hat auch oft gut in Dosen gepasst.

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