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Mystery in Tradi "umwandeln"


real_jago
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4 hours ago, DieterKiel said:

Aber wäre es als Hilfe nicht möglich im Listing eine Art Spoiler zu hinterlegen, ähnlich den Bildern bei Tradis?

Ich meine damit nicht die Lösung, sondern lediglich einen Hinweis um in den Lösungsweg einsteigen zu können.

 

Ähm, das gibt es, seit ich denken kann (2008 ;-)). Es nennt sich "additional hint". Genau dafür ist der doch da?

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Hints im Listing (für den Einstieg ins Rätsel) habe ich auch schon gesehen, aber die sind eher selten. Meist steht im Hint (wenn es denn einen gibt) nur, was vor Ort am Finale zu beachten ist. Das ist auch abhängig vom Schwierigkeitsgrad (D-Wertung) - bei D5 kann man so etwas natürlich nicht erwarten, denn dann wäre es ja kein D5 mehr.

Bei uns in der Gegend ist es durchaus üblich, auch frühere Finder zu befragen, damit nicht immer alle nur den Owner löschern. Vor allem, wenn man so seine 3...5 Leute hat, die einen auch immer nach Hilfe fragen.

Events sind natürlich auch gut, um mal Infos aufzuschnappen - oft auch nebenbei ohne konkrete Anfrage ;)

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1 hour ago, jennergruhle said:

Hints im Listing (für den Einstieg ins Rätsel) habe ich auch schon gesehen, aber die sind eher selten. Meist steht im Hint (wenn es denn einen gibt) nur, was vor Ort am Finale zu beachten ist. Das ist auch abhängig vom Schwierigkeitsgrad (D-Wertung) - bei D5 kann man so etwas natürlich nicht erwarten, denn dann wäre es ja kein D5 mehr.

 

Die gute alte Frage: Gibt die Schwierigkeitwertung an, wie einfach der Cache mit Hint/Spoiler(foto) ist, oder ist der Hint ein "additional hint", der nicht in die Schwierigkeit eingeht?
Eigentlich darf der Hinweis nicht in die Wertung eingehen und der "D unlösbar" (=D10), der mit dem alles verratenden Hint zum D2 wird, ist nicht als D2 zu listen!

 

Vielleicht fällt es vielen tatsächlich schwer, einen sinnvollen Hinweis zu formulieren, der hilft, aber nicht alles verrät. Ich sehe das aber doch recht häufig und wenn dann der D3 durch den Hint ein halbes Sternchen leichter wird, ist doch allen geholfen (und dann ist es auch egal, ob der Hint in die D-Wertung einfließt oder nicht).

 

In jedem Fall gibt es diese Möglichkeit - darauf wollte ich hinweisen, als ich Dieters Hinweis gelesen habe. Das war für mich ein bisschen "wäre schön, wenn...." und dabei gab es das schon. Wenn das nicht genutzt wird, dann ist das ausnahmsweise mal nicht Groundspeaks Schuld. :-P

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2 hours ago, jennergruhle said:

Bei uns in der Gegend ist es durchaus üblich, auch frühere Finder zu befragen, damit nicht immer alle nur den Owner löschern.

Schade eigentlich. In der Vergangenheit hat uns das entsprechend auch geholfen, ggf. einen weiteren hint ins Listing zu legen, um das Ganze schlüssiger zu gestalten.

Wenn wir als Owner die Fragen nicht bekommen, dann kann auch das Listing nicht verbessert werden.

Und - wir freuen uns, wenn sich mit unseren Rätseln beschäftigt wird und wir das auch durch Anfragen mitbekommen - wir fühlen uns dadurch nicht belästigt.

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Also ich kenne die zusätzlichen Hinweise ja eher als Tip auf was man vor Ort achten sollte oder aber auch eine Möglichkeit, wie man seine Lösung überprüfen kann.

Aber stimmt, dort könnte man es wirklich unterbringen, schade, dass dies nicht so oft passiert. Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es schwierig ist etwas zu formulieren ohne

zuviel zu verraten.

So werde ich halt wie bisher bei Ownern oder früheren Findern um Tips bitten und hoffen, dass ich nicht zu sehr nerve!:rolleyes:

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29 minutes ago, black-tomcat said:

Schade eigentlich. In der Vergangenheit hat uns das entsprechend auch geholfen, ggf. einen weiteren hint ins Listing zu legen, um das Ganze schlüssiger zu gestalten.

Wenn wir als Owner die Fragen nicht bekommen, dann kann auch das Listing nicht verbessert werden

In Eurem Falle ist "Owner fragen" die erste Wahl (ihr helft ja auch schnell weiter) und bei vielen anderen Ownern auch - aber es gibt eben auch welche, die gar nicht, erst nach Wochen oder nur mit nutzlosem Kram antworten. Oder antworten, dass sie keine Hilfe geben werden. Da fragt man dann eben frühere Finder.

 

Und auf Events schnappt man eben auch schnell mal Infos auf, und fragt dann gleich weiter nach und nicht erst den Owner wenn der gerade nicht da ist...

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4 hours ago, DieterKiel said:

Aber stimmt, dort könnte man es wirklich unterbringen, schade, dass dies nicht so oft passiert. Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es schwierig ist etwas zu formulieren ohne

zuviel zu verraten.

 

Passiert hier nicht so selten in unserer Gegend (da ist es wieder :-)).

 

Das Traurige am Hint - und da nehme ich mich nicht aus - ist aber, dass heutzutage eigentlich jeder gleich in den Hint reinschaut. Ich denke, das war gedacht, dass man reinschaut, wenn man wirklich nicht weiterkommt (so, wie man heute eben andere Cacher fragt), aber im Grunde wird es genutzt, als ob es im Listing steht.

 

Schlimmer noch: Das Listing wird nicht gelesen, aber der Hinweis.... (vor allem bei Tradis).

 

Ich erwische mich auch immer wieder, dass ich nach dem Final-Hinweis schaue, während ich noch zum Suchort laufe.... Dadurch, dass das GPS automatisch das rot13 entschlüsselt, wird das aber auch vereinfacht.

 

Vermutlich schreiben deswegen auch weniger Owner Mystery-Hilfen in den Hint. Wenn sie wollen, dass es alle lesen, kann es direkt ins Listing.

 

Aber - und das ist ein ganz anderes Thema - der Cache sollte immer ohne Hint lösbar sein; darum finde ich es ein ganz großes Unding, wenn z. B. Zahlencodes für Schlösser oder andere essentielle Informationen nur im Hint stehen. Wenn es zusätzlich im Hint steht, weil den ja jeder liest (siehe oben), dann ist das okay, aber die Schlosszahl muss ins Listing, da führt kein Weg vorbei.

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1 hour ago, frostengel said:

Schlimmer noch: Das Listing wird nicht gelesen, aber der Hinweis....

Das mache ich auch praktisch immer - was aber daran liegt, das viele Owner den Hint nicht als das verstehen wofür er gedacht war. Oft stehen dort eben wirklich Dinge drin, ohne die man gar nicht weiterkommen kann, wie der von Dir angesprochene Schloss-Code. Oder absurder Quatsch, der vor Ort nicht helfen wird. Noch viel ärgerlicher ist es nämlich, wenn man vor Ort eine Weile vergeblich gesucht hat und dann den Hint bemühen will um die Stellen an denen man suchen muss einzugrenzen - und so etwas liest wie:

  • Bitte ordentlich mit dem Cache umgehen und alles wieder so verstecken wie vorgefunden!
  • Bitte den Stift im Cache lassen!
  • Hier kein Hint
  • Wer das liest, ist ein Hintleser
  • Ich bin sicher, ihr findet das auch so.

Punkt eins und zwei sind immer implizit eine Selbstverständlichkeit (und gehören, wenn überhaupt extra angemerkt, dann ins Listing), und der Rest in die Tonne! Schon bei den Hinweisen zum Cache-Verstecken steht nämlich, dass wenn man keinen Hint geben möchte, man das Feld einfach leer lassen soll.

 

Manchmal ist der Hint auch noch ein extra Rätsel mit mindestens D3, das man dann aufwändig recherchieren muss - so wie "Der Herr A.B. aus C. an der D. hat damit früher immer E. gemacht". Und so etwas mache ich dann lieber vorher, nicht dass ich mitten im Wald kein Netz habe und ohne Plan was zu tun ist wieder abziehen muss.

 

Und weil man mit all solchen Absurditäten rechnen muss, lese ich den Hint ohnehin immer vorher schon - damit ich weiß, ob ich bei einem knifflig versteckten Cache eine Chance habe oder lieber einen Kumpel vorrätig halte den ich fragen kann.

Edited by jennergruhle
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On 8/21/2019 at 12:07 PM, Der Zappo said:

Und zwar dem Effekt, daß sich Owner bzgl. der Machbarkeit ihrer Aufgaben täuschen

 

 

Ja, das ist mir bei einem meiner ersten Mysts so gegangen, da habe ich nochmal in Ruhe nachgedacht und mein Rätsel für an den Haaren herbeigezogen angesehen, aber ich wollts trotzdem so und habe dann nur halt die Finalkoordinaten als Listingkoordinate gewählt. Steht auch im Listing bzw. im Hint, aber wie Dieter geschrieben hat, ist das wohl nicht gleich jedem klar. Vielleicht auch, weil man das bei einem Myst nicht erwartet. Ich hatte damals die Idee, dass jemand der gerne Rätsel löst das ja machen kann, der nächste geht halt gleich zur Dose.

 

Es gibt aber auch einige wenige, die sich sozusagen betrogen fühlen, wenn sie das Rätsel gelöst haben und dann merken, oh, war ja gar nicht nötig. Also denke ich schon, dass die meisten das Rätsel lösen, damit sie die Dose finden können und nicht, weil das Rätsel so viel Spaß macht. Idealerweise fällt einem ein Rätsel ein, was allen Spaß macht, aber das wird es wohl sehr selten geben. Daher finde ich es auch ok, wenn mich jemand nach der Lösung fragt, nicht jeder muss alles toll finden, will aber im Endeffekt wenigstens die Dose suchen dürfen.

Edited by hustelinchen
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15 hours ago, frostengel said:

Das Traurige am Hint - und da nehme ich mich nicht aus - ist aber, dass heutzutage eigentlich jeder gleich in den Hint reinschaut. Ich denke, das war gedacht, dass man reinschaut, wenn man wirklich nicht weiterkommt (so, wie man heute eben andere Cacher fragt), aber im Grunde wird es genutzt, als ob es im Listing steht.

 

Schlimmer noch: Das Listing wird nicht gelesen, aber der Hinweis.... (vor allem bei Tradis).

 

Ich erwische mich auch immer wieder, dass ich nach dem Final-Hinweis schaue, während ich noch zum Suchort laufe.... Dadurch, dass das GPS automatisch das rot13 entschlüsselt, wird das aber auch vereinfacht.

 

Ich hab auch schonmal den Hint-Text noch um eine Stelle im Alphabet verschoben und das dabei geschrieben. Das verhindert, dass man "aus Versehen" drauf guckt oder weil es irgendwelche Automatismen zum Dekodieren gibt. Von Owner-Seite finde ich das sinnvoll: Hier ist ein Hint, wenn du ihn wirklich haben willst, verschieb um eine Position.

Aus Sucher-Sicht hingegen ist es leider nicht sinnvoll den Hint erst anzuschauen, wenn man nicht mehr weiterkommt. Erst vor kurzem hab ich eine Mystery mit Hilfe gelöst, bei dem waren im Listing quasi nur Nebelkerzen, bis auf Bezüge zu W3W. Im Hinweis standen dann die drei Wörter (in zufälliger Reihenfolge), die man dann durchprobieen musste.

Zwei Dinge waren schade daran: zum Einen war mir recht schnell klar, dass es wahrscheinlich W3W ist, aber ich bin trotzdem nicht auf eine Lösung gekommen, weil die 3 Wörter permutiert waren. Ich finde, wenn man bei einem Mystery die richtige Idee hat und dann in die Irre geführt wird ist das nicht so prall. Ist gar nicht so selten so.

Und zum Anderen stand Notwendiges eben im Hinweis...

 

 

15 hours ago, frostengel said:

Aber - und das ist ein ganz anderes Thema - der Cache sollte immer ohne Hint lösbar sein; darum finde ich es ein ganz großes Unding, wenn z. B. Zahlencodes für Schlösser oder andere essentielle Informationen nur im Hint stehen. Wenn es zusätzlich im Hint steht, weil den ja jeder liest (siehe oben), dann ist das okay, aber die Schlosszahl muss ins Listing, da führt kein Weg vorbei.

 

Agree!

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1 hour ago, real_jago said:

Von Owner-Seite finde ich das sinnvoll: Hier ist ein Hint, wenn du ihn wirklich haben willst, verschieb um eine Position.

Die Idee ist gut - auf meinem Garmin Oregon 600 könnte ich das nicht einmal lesen. (*)

Wäre genauso hilfreich wie: "siehe Spoilerfoto" - auch dieser hint ist für's Garmin ehr überflüssig.

Edited by black-tomcat
(*) jetzt alles richtig verstanden...eigentlich gute Idee, da der Klartext bestimmt in [ ] steht ;-)
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Also ich hatte das so, dass der komplette Hint ganz klassisch in ROT13 kodiert war, das kann man ja auch gar nicht verhindern, oder?

Und dann war halt ein Teil nochmal kodiert, also erst ROT13 dekodieren, dann Cäsar um 1 (oder sonst) was dekodieren.

 

Ich hab ein Garmin Oregon 600 noch nie benutzt. Dort werden also keine Bilder und keine Hints angezeigt?

Edited by real_jago
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Verständnisfrage: Redet man gerade über (Mystery)Hints, die die Lösung des Rätsels betreffen - oder das Versteck vor Ort?

Beim ersteren bin ich mir jetzt nicht ganz klar, warum es bei Mysteries zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen (mit und ohne Hint) geben muß.

Ist das nicht doch unnötig verkomplizierend?

Das Rätsel ist entweder SO schwer - oder SO schwer. Wenn ichs leichter machen will, mach ichs einfach leichter. Z.B. mit ner Anweisung im Listing.

Gibt ja auch nicht zwei unterschiedliche D-Wertungen.

 

gruß Zappo

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Ganz blöde Idee - wie wäre es eigentlich, den Hinweis bei Tradis rot13 (!) zu verschlüsseln. Klingt erst einmal doof, aber:

 

a) Wenn ich ihn noch zusätzlich um 1 verschiebe, ist das für viele verhältnismäßig müßig, das vor Ort zu entschlüsseln. (Bei mir als Buchstabenwert-Fetischist wäre das dann vermutlich O => 15 => 14 => N für jeden Buchstaben einzeln.)

 

b) Im GPS wird der Hint ja automatisch entschlüsselt angezeigt, in unserem Fall sehe ich also den rot13-Hint vor Ort. Und das hat sich bei den meisten ja doch deutlich besser eingeprägt, A <=> N, B <=> O usw. und ist beim Entschlüsseln wegen der Symmetrie nur halbe Arbeit. Diejenigen, die es benötigen, haben ihre rot13-Tabelle ja dabei bzw. im Listing.

 

Auf diese Art und Weise erreicht man genau den gleichen Effekt wie dein Vorschlag, Jago, macht es den Cachern (die vor Ort aus Versehen den Hint lesen - z. B. weil es ein Automatismus geworden ist, den sie eigentlich gar nicht wollen) aber nicht schwerer als nötig.

 

Und ganz ehrlich: Witzig wäre es auch. ;-)

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Vor Ort einen langen Text erst um eine Alphabetposition zu verschieben ist ja auch extrem lästig - das kann gut und gerne mal ne Viertelstunde dauern wenn viel drin steht, und der Owner noch besonders viel Füll-Blabla drin untergebracht hat. Und wenn man dann nicht ein Smartphone dabei hat mit einem Tool, welches das per Copy&Paste, dekodieren, anzeigen erledigt.

 

Es scheint Owner zu geben, die sich daran ergötzen die Cachesucher so richtig auflaufen zu lassen, ja geradezu zu verhöhnen (das ist jetzt nicht auf obiges Beispiel mit der Verschiebung bezogen!). Kommt selten vor, aber leider dann schon mal im Urlaub oder auf Dienstreise, wenn man nicht die Zeit hat um am nächsten Tag noch mal wiederzukommen.

 

Nein, ich bleibe dabei - ich bin ein Hint-vorher-schon-Leser. Eben weil ich ohne das schon so oft angeschmiert worden bin. Ich habe eh "Kopf wie Sieb", wenn ich weiß es gab nichts Spezielles im Hint vorher zu recherchieren, dann sehe ich eben erst vor Ort wieder drauf falls es nötig wird.

Edited by jennergruhle
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10 minutes ago, frostengel said:

Ganz blöde Idee - wie wäre es eigentlich, den Hinweis bei Tradis rot13 (!) zu verschlüsseln. Klingt erst einmal doof, aber:

 

a) Wenn ich ihn noch zusätzlich um 1 verschiebe, ist das für viele verhältnismäßig müßig, das vor Ort zu entschlüsseln. (Bei mir als Buchstabenwert-Fetischist wäre das dann vermutlich O => 15 => 14 => N für jeden Buchstaben einzeln.)

 

b) Im GPS wird der Hint ja automatisch entschlüsselt angezeigt, in unserem Fall sehe ich also den rot13-Hint vor Ort. Und das hat sich bei den meisten ja doch deutlich besser eingeprägt, A <=> N, B <=> O usw. und ist beim Entschlüsseln wegen der Symmetrie nur halbe Arbeit. Diejenigen, die es benötigen, haben ihre rot13-Tabelle ja dabei bzw. im Listing.

 

Im GPS vor Ort wird der Hint zwar verschlüsselt angezeigt, aber im Listing am PC würde er dann doch entschlüsselt stehen, wenn die ich das richtig verstanden habe. Da wird dann doch die ROT13 Verschlüsselung mit ROT13 verschlüsselt, was zum richtigen Ergebnis führt. Und zuhause am PC ist die Gefahr, den Hint zufällig zu lesen, erheblich höher als unterwegs. Oder mache ich einen Denkfehler?

 

Bei mir ist es so, dass ich den Hint ansehe, wenn ich nach einiger Zeit nichts gefunden habe, es vor Muggeln nur so wimmelt und ich keine Aufmerksamkeit erregen will oder im Wald den Suchradius einschränken will, um so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen. Dann will ich aber auch einen Hint haben, mit dem ich was anfangen kann, der mir bei der Suche hilft. Ich will dann weder eine weitere Verschlüsselung, einen rückwärts geschriebenen Hint, „Baum unten“ mitten im Wald noch den Hinweis auf das Spoilerbild - denn das habe ich auf dem Garmin nicht. 

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Also Hint rückwärts geschrieben ist jetzt nicht so schlimm - was "hcsitengam" heißt weiß man doch beim zweiten Mal. Genau wie man Onhz, Jhemry, Zntarg, Bora oder Hagra auch nicht mehr ROT13-dekodieren muss, das sind ja mittlerweile "Fremdwörter in der ROT13-Sprache" die man sich eingeprägt hat.

Da finde ich die sinnlosen Hints wie "Baum" mitten im Wald oder "Stein" an der Stein-Uferböschung schon deutlich lästiger.

 

?redo ,melborP niek hcod tsi nesel sträwkcüR

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Ja, rückwärts ist tatsächlich nicht so schwer, da gebe ich dir recht. Und weniger lästig als „Baum“ mitten im Wald. Das will ich mal gerade noch so durchgehen lassen ;)  trotzdem frage ich mich, warum man das macht. Zumindest denke ich nicht „ach das ist ja witzig, der Hint ist ja rückwärts geschrieben“, falls das die Absicht dahinter war. Statt „Eppert“ kann man doch auch einfach „Treppe“ schreiben. 

Edited by Henne1312
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6 minutes ago, Henne1312 said:

Statt „Eppert“ kann man doch auch einfach „Treppe“ schreiben. 

Volle Zustimmung. Zumal das gefühlt ein Schneeballeffekt auslösen kann, jeder, der gerade anfängt und sowas mitbekommt, könnte denken, das ist cool und setzt das dann ebenfalls so um, bis er mitbekommt, dass es eigentlich Unsinn ist.

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11 minutes ago, black-tomcat said:

Zumal das gefühlt ein Schneeballeffekt auslösen kann, jeder, der gerade anfängt und sowas mitbekommt, könnte denken, das ist cool und setzt das dann ebenfalls so um, bis er mitbekommt, dass es eigentlich Unsinn ist.

 

Stimmt, auch ich habe mich anfangs an anderen Listings orientiert, weil ich dachte, dass das so üblich ist, rückwärts war auch dabei.

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1 hour ago, Der Zappo said:

Verständnisfrage: Redet man gerade über (Mystery)Hints, die die Lösung des Rätsels betreffen - oder das Versteck vor Ort?

 

Guter Punkt, bei mir war es tatsächlich ein Hint für den Rätselteil eines Mysterys, also für zu Hause.

(Vor Ort gibt das ja tatsächlich die erwähnten Probleme)

 

Quote

Beim ersteren bin ich mir jetzt nicht ganz klar, warum es bei Mysteries zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen (mit und ohne Hint) geben muß.

Ist das nicht doch unnötig verkomplizierend?

 

Imho eben nicht, siehe wieder die Studiumanalogie. Manche Studis können alles sofort, manchen geb ich ein klein wenig die Richtung vor und bei manchen gehts schon in Richtung Step-by-Step.

(Ziel ist dabei natürlich immer, dass der Studi was lernt und sich das verfestigt. Das "Nicht-Vorsagen" dient da wohl nicht dem Zanken ;))

Und wenn man das nicht mehrstufig macht, dann sieht jemand der nur eine kleine Hilfe möchte direkt alles und fühlt sich um den Knobel-Spaß betrogen.

Hab einen Kumpel bei dem ist das auch so. Wenn ich einen Mystery gelöst hab, will er nicht die Koordinaten, sondern manchmal nur einen kleinen Hinweis. Wenn ich ihm mehr Hinweise direkt geben würde, würde ich ihm ein wenig den Spaß nehmen.

 

Find ich bei Mysterys ganz nett. Jeder kann sich selbst aussuchen wie sehr oder ob er knobeln will:

* Komplett ohne Hinweise alles selber lösen

* Mit erstem Hinweis in die richtige Richtung gestoßen werden

* Bei weiterem Hinweis die ganze Idee gesagt bekommen zum Selbernachvollziehen

* Und wer legitimerweise gar keinen Bock auf die Spiränzchen hat, kann einfach direkt zu den nicht versteckten Koordinaten gehen

 

Quote

Das Rätsel ist entweder SO schwer - oder SO schwer. Wenn ichs leichter machen will, mach ichs einfach leichter. Z.B. mit ner Anweisung im Listing.

Gibt ja auch nicht zwei unterschiedliche D-Wertungen.

 

Aber jeder Jeck ist anders :)

Für mich sind tendenziell IT-Rätsel leicher und Musik-Rätsel machen mich fertig.

Erinnert mich an das Bild hier:

IISC_EqualityEquity.png

 

Quote

 

gruß Zappo

 

Liebe Grüße :)

Edited by real_jago
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1 hour ago, Henne1312 said:

Im GPS vor Ort wird der Hint zwar verschlüsselt angezeigt, aber im Listing am PC würde er dann doch entschlüsselt stehen, wenn die ich das richtig verstanden habe. Da wird dann doch die ROT13 Verschlüsselung mit ROT13 verschlüsselt, was zum richtigen Ergebnis führt. Und zuhause am PC ist die Gefahr, den Hint zufällig zu lesen, erheblich höher als unterwegs. Oder mache ich einen Denkfehler?

 

Kein Denkfehler, sondern eine falsche Annahme. Mir ging es um Hinweise zu Tradis, die die meisten Geocacher nicht zu Hause vorbereiten, darum sehen sie den unverschlüsselten Hinweis gar nicht.

 

Manchmal ist es bei mir - und bei vielen, die ich kenne - ein Automatismus. Man läuft auf dem Weg zum Tradi in 100 Metern Entfernung und nutzt die Zeit, in den Hinweis zu schauen. Bevor man gesucht hat.... Ich denke dann manchmal, dass das am Sinn und Zweck vorbeigeht, ärgere mich ein kleines wenig, mache es aber aus Prinzip dann beim nächsten wieder. Und dageben hilft eine simple (!!!) weitere Verschlüsselung, auch so was wie das oben erwähnte Rückwärtsschreiben. Dann macht man den Hint auf, denkt "Ach, das wollte ich doch gar nicht.", hat den Hint nicht sofort verstanden und kann ihn wieder zumachen. Wenn man ihn dann aber doch braucht, dann will ich keine D3-Verschlüsselung, sondern eine ganz einfache: Rückwärtsschreiben oder eben rot13, weil ich das schnell kann, wenn ich mich konzentriere.

 

Mir geht es also nicht um "haha, ich bin so witzig und verschlüssele den Hint", sondern um darum, nicht aus Versehen diesen zu lesen...

 

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Ok, dennoch besteht bei einer ROT13 Verschlüsselung die Gefahr, dass du bei ROT13 „Doppelverschlüsselung“ den Hinweis zuhause siehst, wenn du dir deine Runde mit Tradis anschaust. Aber das Rückwärtsschreiben wäre für den beschriebenen Zweck tatsächlich  geeignet, auf jeden Fall wesentlich besser als eine Cäsar- oder ROT-Verschlüsselung, die ist unterwegs nervig.

 

Den von dir beschriebenen Automatismus kenne ich auch, der greift bei mir aber fast nur in den von mir beschriebenen Situationen - du willst im Wald nicht 50 qm umwühlen, du bist in der Stadt unterwegs und langes Suchen geht daher nicht. Da ergibt es schon Sinn, den Hint auf dem Weg zu lesen. Wobei das lesen des Hints sich dann häufig doch als reine Vorsichtsmaßnahme herausstellt, gefunden hätte ich den Cache auch ohne. Bei anderen Dosen - die mit genug Zeit zum Suchen, ohne  Gefahr, etwas zu zertrampeln - kann ich den Reflex (meist) ganz gut unterdrücken.

 

 

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16 minutes ago, frostengel said:

 

 Mir ging es um Hinweise zu Tradis, die die meisten Geocacher nicht zu Hause vorbereiten, darum sehen sie den unverschlüsselten Hinweis gar nicht.

 

Selbst schuld :)

 

Im Ernst - sind die "meisten Cacher" nicht schon beim Smartphone? Auf meiner App wird der Hint angezeigt - und zwar nur auf Knopfdruck. Das kann man eigentlich nicht aus Versehen lesen.

Aber mit Absicht - was ich tue. Immer. Warum soll ich aufwendig suchen, wenn es einfacher geht? Bleibt mehr Zeit für die Location  :)

Die Caches, die gezielt ihren Reiz aus der Versteckidee ziehen, sind eher in der Minderzahl.

 

Und wir sind weit weg vom Thema  :)

 

Gruß Zappo

Edited by Der Zappo
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Auch wenn wir weit weg vom Thema sind, will ich nun auch meine Meinung zum Hint äußern:

Ich war dieses Jahr in Norwegen im Urlaub. Die Hints waren nur auf Norwegisch, also für mich recht gut verschlüsselt. Google Translate o.ä. hilft, aber wenn die Cacheowner noch zusätzlich Rückwärts schreiben,  alles in ein Wort packen oder die Buchstaben verwürfeln steht man auf dem Schlauch. Der Hint sollte nicht aktiv gegen fremde Cacher eingesetzt werden.

 

  • Upvote 2
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Als kleine Anmerkung zu meiner Ursprungsfrage, der Mystery-Cache wandert wie überlegt ins Archiv, aber auch der Ort inzwischen verbrannt. Zum einen wollte ich aus einer impliziten Duldung eine explizite Erlaubnis machen. Bei der Ortsbegehung hatte mir die nette Frau von der Stadt gesagt, dass der Ort kein Problem ist. Am Tag drauf kam aber per E-Mail eine Absage, weil der Vorgesetzte die Stelle nicht erlaubt. (Auf eine Begründung warte ich noch.)

Als ich gestern nochmal alles nachschauen wollte, war der Cache so halb gemuggelt (siehe Foto).

Da werd ich keinen Cache mehr legen.

IMG_20190824_093204_small.jpg

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11 hours ago, mati16348 said:

Auch wenn wir weit weg vom Thema sind, will ich nun auch meine Meinung zum Hint äußern:

Ich war dieses Jahr in Norwegen im Urlaub. Die Hints waren nur auf Norwegisch, also für mich recht gut verschlüsselt. Google Translate o.ä. hilft, aber wenn die Cacheowner noch zusätzlich Rückwärts schreiben,  alles in ein Wort packen oder die Buchstaben verwürfeln steht man auf dem Schlauch.

 

Ist eine gute Ergänzung. Evtl. kann man drauf achten, dass man z.B. rückwärts schreiben bevorzugt statt ein Wort oder verwürfeln.

Wenn man Google Translate o.ä. aufrufen kann, dann kann man auch was aufrufen was den Text wieder umdreht.

Also quasi das "barrierefreiste".

 

Wobei man aber auch bedenken muss, dass der Hint zum Einen nur eine Hilfe sein soll und nicht notwendig sein darf und zum Anderen kann es z.B. auch sein, dass einer ein Listing auf Kölsch verfasst (oder sonst einem Dialekt), da wird mancher auch nichts verstehen. Und da hilft auch kein Google Translate ;)

 

11 hours ago, mati16348 said:

Der Hint sollte nicht aktiv gegen fremde Cacher eingesetzt werden.

 

Das macht doch niemand aktiv gegen fremde Cacher! :D

 

Wenn das die Intention wäre, wäre das natürlich Mist, aber wie gesagt macht doch niemand.

Es muss ja auch nicht zwingend jeder Cache von jedem gefunden werden ;)

Sind ja nur Angebote

 

Ich hab auch nichts dagegen, den Hint einfach unverschlüsselt hinzuschreiben, versteht mich nicht falsch.

Aber, wenn der Hint vom Owner zusätzlich kodiert wird, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass die Intention ist Fremde auszuschließen.

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37 minutes ago, real_jago said:

Aber, wenn der Hint vom Owner zusätzlich kodiert wird, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass die Intention ist Fremde auszuschließen.

Nicht die Intention sicher, aber unbeabsichtigterweise schließt man die Leute aus. Weil man nicht daran denkt, dass die zusätzlich "Verschlüsselung" nicht für jeden so einfach entschlüsselt werden kann. So wie der Informatiker und 8-bit-Computer-Fan, der den Text einfach als binär kodierten ASCII-Code hinschreibt "weil das ja eh jeder im Kopf umkodieren kann".

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5 hours ago, radioscout said:

 

Und genau wegen so was lesen viele den Hint zu Hause, damit sie das oder andere Sinnloshints in Ruhe entschlüsseln können.

 

So herum wird tatsächlich ein Schuh draus. Ich will garnicht wissen, wieviele Hints nur deshalb schon vorher entschlüsselt werden, weil man keine Lust hat, mitten im Wald sich dann mit einer überraschenden schwierigen oder unbekannten Verschlüsselung händisch rumzuschlagen. Und das, nachdem man -definitionsgemäß- sich schon nen Wolf gesucht hat.

 

Wer unbedingt meint, anderen Cachern würde der Spaß verdorben, weil sie da sofort " Baumstumpf" in ROT 13  erkennen, der soll eben statt dessen "das Dings, was noch steht, wenn das Oberteil schon umgefallen ist - von den langen Dingern, die da zuhauf rumstehen"  :)schreiben.

Aber bitte in ROT 13.

 

Gruß Zappo

Edited by Der Zappo
  • Upvote 3
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Wobei ich jetzt mal ganz ehrlich sagen muss, ich habe in meinem Leben schon seeehr viele Hints gelesen. Klar waren da nochmal verschlüsselte dabei, da waren auch Informationen über Tools oder Schlosscodes dabei, die im Listing stehen müssen oder sehr unbeliebt bei mir sind Hints wie "nicht nötig". Und weil bekanntermaßen negative Dinge immer besser hängenbleiben, hat man auch das Gefühl, dass das häufig vorkommt.

 

Aber ich denke, dass die Quote an sinnvollen Hinweisen die in irgendeiner Form schlechten Hinweis deutlich überschreiten. Somit ist vielleicht doch alles nicht so schlecht. :-)

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