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BuntePilze

Was ist eure Meinung zu Rätsel?

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Hey ihr!

 

Das hier ist nicht wirklich eine "ich bin ratlos" Frage, eher eine allgemeinere :) Ich habe mich letztens mit einer Bekannten unterhalten und habe erfahren, dass sie auch gerne Geocachen geht. Sie sagte mir, dass sie die Rätsel oft anstrengend findet und lieber direkt zum Cache geführt werden will. Ich hingegen mag Rätsel und erstellte schon den ein oder Anderen, auch wenn die traditionellen Caches öfter gesucht werden. 

 

Wie steht ihr zu dem Thema "Rätsel" bzw Mystery? Macht ihr die gerne oder ist das für euch auch eher was, was nicht so anspricht? :)

 

Ich bin gespannt!

LG! 

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Ich denke, wer Rätsel so mag, ist dort besser aufgehoben:

 

https://www.raetsel-forum.net/

https://symphosius.de/viewforum.php?f=47&sid=258bbbd3520045f9a9e92aa7f57dce54

https://forum.de.forgeofempires.com/index.php?forums/r%C3%A4tselforum.34/

https://219935.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=ubb_tindex&USER=user_219935&onsearch=1&threadid=2

 

Aus den Guidelines:

1.2. Intro to geocaching

  1. Search for nearby geocaches on Geocaching.com.
  2. Download coordinates to your GPS device and navigate to a cache.
  3. Once you've found the cache — sign the logbook.
  4. Return the logbook and cache to their original location.
  5. Share your experience and log your “find”.

Da steht nix vom wegen "sitze stundenlang vor dem PC und versuche dich in das Spezialgebiet von einem weiteren "ich habe den Längsten" einzuarbeiten", nur um dann an der Leitplanke eine versiffte Filmdose zu finden.

 

Ich mag Mysteries überhaupt nicht!  Was spricht denn gegen einen nett gemachten Tradi oder Multi?

 

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Servus,

 

ich mag im allgemeinen auch eher Tradis. Multis auch gerne mal. Wenn die Rätsel fair sind und keine stundenlange Beschäftigungstherapie darstellen,  mache ich die auch gerne mal.
Nur arten Rätsel gerne mal in irrsinnige Varianten aus. Für den Ersteller kein Problem (der kennt die Lösung ja) aber für den normalen Menschen fast nicht zu schaffen. Da verliere ich auch ganz schnell den Spaß dran!
Dazu kommt noch das Problem, dass ich mir zum Cachen ja erst mal ein Zielgebiet aussuche. Da kommt dann ein Rätsel und wenn man es gelöst hat, liegen die Zielkoordinaten weit außerhalb des Zielgebiets (3km Umkreis können im realen Leben auch mal 10km fahren bedeuten!)! Das kann dann auch nerven.
Ich sage auch immer "Wenn ich rätseln will, kaufe ich mir ein Rätselheft!". Wenn ich cachen will, dann will ich cachen und nicht frustriert ein Rätsel nach dem anderen weglegen.
Ich bin seit einer Weile trotzdem Owner eines Mystery-Multis. Der Mystery-Teil ist da aber komplett mit dem Listing lösbar (zumindest wenn man lesen kann). Viele haben sich schon gefreut mal wieder einen "lösbaren" Mystery vorgesetzt zu bekommen. Das sagt doch schon einiges aus!

 

Gruß,
Daniel

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Posted (edited)

Ganz ehrlich - ich tu mich da schwer, in DEM Thread nen Sinn zu sehen. Antworte aber -natürlich :)trotzdem

 

Ich finde Rätsel bescheuert.

Zumindest DIE Art Rätsel, die die Mysteryleger völlig fehlinterpretiert als Rätsel ansehen : ob jetzt das der Ersatz des Rätselmagazin am Bahnhofkiosk ist, die Gesellenprüfung, eine "Ätsch, ich weiß was"- oder "google-mal-geschwind" - Aufgabe, die Software-Bildbearbeitungsonanie, oder die Verschlüsselungs-Solver-Spirale oder anderes.

 

Für mich kranken Rätselcaches schlicht an der Unfähigkeit der Owner, Rätselcaches zu legen.

 

Ich hab nichts dagegen - eventuell an Hand ener Geschichte - irgendwas RAUSZUKRIEGEN. Da gehe ich auch mal in die Bibliothek oder eruiere wo anders was und/oder bin dann irgendwie schlauer in irgendeiner Hinsicht. DAS ist dann doch etwas eher Indiana Jones als Bildschirmarbeit - und hat - im Gegensatz zu obigen - meines Erachtens dann doch etwas mehr mit Geocaching zu tun. Und wenn dann das Finale irgendwo liegt, wo es was zu sehen gibt un d was noch zur Geschichte oder zum Thema gehört - perfekt - und natürlich um Längen besser als die weitverbreitete Methode, Rätselcaches nur dazu zu benutzen, um im uninteressantesten Nirgendwo eine Dose zu deponieren. 

 

Aber was solls, wir werden das nicht ändern, es gibt nur sehr wenige Regeln beim Geocaching und so dürfen eben alle ihren Schnulli so abziehen - ob Rätselflut, PTs oder Gassirunden.

 

Da bleibt dann nur zu sagen "Das ist nicht gut, was du da machst". Das sollte man dann aber auch.

 

gruß Zappo

 

Edited by Der Zappo
schreibfehler
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Posted (edited)
On 8/11/2019 at 12:52 AM, Mausebiber said:

Ich mag Mysteries überhaupt nicht!  Was spricht denn gegen einen nett gemachten Tradi oder Multi?

Absolut volle Zustimmung. Multis vor allem gibt es immer weniger, als ich anfing zu cachen gab es gefühlt 60% Tradis, 30% Multis und 10% Rest. Heute sind es vielleicht 30% Ratehaken.

 

Edited by hcy

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Es heißt:

"Was ist eure Meinung zu Rätseln?"

Da sich viele Mysteries auch auf diesem Niveau bewegen, lasse ich sie in der Regel aus.

 

Hans

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2 hours ago, hcy said:

.. als ich anfing zu cachen gab es gefühlt 60% Tradis, 30% Multis und 10% Rest. Heute sind es vielleicht 30% Ratehaken. 

 

Kurze Statistik für Karlsruhe, 4 Km ums Zentrum:

 

Total: 275 Cache, davon

Mystery: 163

Tradi: 70

Multi: 30

 

und der Rest in verschwindend kleiner Anzahl verteilt.

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Mal ein Blick zu den Nachbarn:

 

Salzburg, 4Km, 340 Cache, davon

 

Tradi: 152

Mystery: 135

Multi: 39

 

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... und noch ein Blick über den großen Teich:

 

San Francisco, 4 Km, 479 Cache, davon

 

Tradi: 297

Multi: 7

Mystery: 150

Virtual: 11

 

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Oh ich dachte wenigstens bei den Amis ist diese Seuche noch nicht ausgebrochen. Früher war das im Ausland ja noch ganz ordentlich, meistens nur Tradis (die dafür oft an wirklich spektakulären Orten), wenige Ausnahmen. Hab aber dieses Jahr im Urlaub gemerkt dass die Ratehaken auch zunehmen, leider. Grad im Urlaub ha ich ja nun gar keine Zeit und Mittel mich mit langwierigen Rätseln rumzuärgern.

 

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Moin,

 

meine persönliche Meinung, die keiner teilen muss - dabei beschränke ich mich mal auf die "großen drei", also Tradi, Multi, Mystery:

 

1) Gut gemachte Multis stehen bei mir ganz oben auf der Liste. Die mache ich einfach am liebsten - man ist draußen und muss mehr machen, als sich bloß an der richtigen Stelle zu bücken.

2) Danach folgen gute Mysteries - die gibt es, wenn sie sich auch zwischen langweiligen Google-Rätseln verstecken.

3) Dann kommen erst die Tradis.

4) Schlecht gemachte Caches - das sind nicht eindeutig lösbare Mysteries, aber auch unklare Multis sowie langweilige Tradis - bilden dann den gemeinsamen Abschluss.

 

Tradis, die mich nicht wegen z. B. vieler Favoritenpunkte oder einer spannenden Wertung (z. B. T4 oder höher) anlocken, sind bei mir meistens nur Beiwerk - meine Touren plane ich gerne nach Multis, Tradis kann man dann "on the fly" einsammeln, wenn man vorbeikommt.

 

Eigentlich ist es bei Multis und Mysteries ähnlich: Wenn man sich während des Lösens immer fragt, wann man denn nun endlich fertig ist, dann war es wohl keine gute Aufgabe. Das habe ich persönlich aber recht selten - meistens tatsächlich bei Google-Rätseln mit nicht findbaren oder eindeutigen Antworten.

 

Ich bin selbst Mystery-Owner - dabei sind aber keine reinen Recherche- oder Rätselheftaufgaben und eigentlich ist das Feedback ganz gut...

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

PS: Und was wir alle nicht vergessen sollten - es gibt so viele Caches auf der Welt und man muss nicht alle gemacht haben. Selbst mit über 11000 Funden finde ich eigentlich immer irgendwas, das mir Spaß macht. Vermutlich bin ich zu anspruchslos. :-D

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Nachtrag: Gemeinheit, da will man die Themenstarter stalken und dann geht der Klick aufs Profil nicht. Wenn das noch jemandem so geht, das liegt daran, dass sie sich umbenannt haben: CookieBillie ist der neue Name und das ist das Profil: https://www.geocaching.com/profile/?guid=c4ebfc1f-c2df-4b81-8588-0a874933b8a5&wid=d2569c27-0d5d-48cb-9142-67dc615a94b6&ds=2

 

Das Forum ist da ja immer etwas träge. Das neue Profil zu finden war ein schöner D2-Mystery. :-)

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46 minutes ago, frostengel said:

man muss nicht alle gemacht haben

Ja das ist immer das Totschlagargument, passt aber m.E. oft nicht. Was nützt es mir wenn ich irgendwo bin, schöne Umgebung, ich würde gerne cachen gehen aber es gibt nur Ratehaken da. Dann zu sagen "die muss man ja alle nicht machen" ist gleichbedeutend zu "du musst ja auch gar nicht cachen gehen". Möchte ich aber, ist nun mal mein Hobby.

 

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39 minutes ago, hcy said:

 aber es gibt nur Ratehaken da

 

Hatte ich noch nie. Ich war aber schon auf Dienstreisen und hatte wegen der Arbeit nur Zeit, einen oder zwei Tradis zu machen - ich hätte auch lieber die Multis gemacht, aber die Umstände haben halt nicht mehr hergegeben.

 

Wieso bist du eigentlich in einer Gegend, in der es nur Rätselcaches gibt? Wieso fährst du nicht woanders hin? Es ist meiner Erfahrung nach nicht nur an einem Ort schön und wenn ich irgendwo hinfahre, wo es nur Tradis gibt (die mir unliebste Cacheart), dann bin ich selbst schuld. ;-)

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Posted (edited)
2 hours ago, frostengel said:

Wieso bist du eigentlich in einer Gegend, in der es nur Rätselcaches gibt? Wieso fährst du nicht woanders hin?

Na ja vielleicht nicht nur aber eben zu viele (oder die Nicht-Ratehaken hab ich schon gefunden). Und ich kann mir ja nicht immer aussuchen wo ich hinfahre, das Ziel meiner Reisen wird eigentlich nie von der Cacheauswahl bestimmt.

 

Edited by hcy

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Beim Suchen: In der Regel schaue ich mir die Mysterie nur kurz an und wenn ich nicht unmittelbar eine Idee zum Lösungsweg habe (was nicht gleichbedeutend mit der Lösung ist) habe dann ignoriere ich die. Eine Ausnahme ist nur die unmittelbare Homezone, allein schon wegen der möglichen Abstandskonflikte versuche ich dort alle - ggf. auch durch Ansprechen auf Events - zu lösen.

 

Beim Legen: Bei meinen Mysteries habe ich den Anspruch, dass der Lösungsweg jedem "im Prinzip" klar ist. Und dann darf es nicht zu einem "wer bedient google besser" ausarten, sondern soll zu der Beschäftigung mit einem Thema anregen.

 

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4 hours ago, hcy said:

Und ich kann mir ja nicht immer aussuchen wo ich hinfahre, das Ziel meiner Reisen wird eigentlich nie von der Cacheauswahl bestimmt.

 

Naja, wenn ich zum Cachen losziehe (egal, wie groß die "Reise" ist, das kann ja von der Tagestour bis zum Urlaub alles sein), dann kann ich es mir aussuchen.

Wenn ich nicht zum Cachen losziehe (Dienstreise zum Beispiel), dann schaue ich eben, was es gibt - wenn es etwas gibt, dann ist das gut, wenn nicht, dann ist es auch gut.

 

Aber das geht am Thema vorbei. Ich wollte damit auch nur aussagen, dass es viele Gründe gibt, Mysteries nicht zu mögen. Dass es zu wenig Nicht-Mysteries gibt, sehe ich aber auf jeden Fall nicht als sinnvollen Grund an.

 

Das ganze Hobby ist eigentlich bescheuert, wenn man so darüber nachdenkt. ;-)

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22 hours ago, hcy said:
23 hours ago, frostengel said:

man muss nicht alle gemacht haben

Ja das ist immer das Totschlagargument, passt aber m.E. oft nicht. Was nützt es mir wenn ich irgendwo bin, schöne Umgebung, ich würde gerne cachen gehen aber es gibt nur Ratehaken da. Dann zu sagen "die muss man ja alle nicht machen" ist gleichbedeutend zu "du musst ja auch gar nicht cachen gehen". Möchte ich aber, ist nun mal mein Hobby.

Klingt fuer mich wie wenn jemand auf Heavy-Metal steht und missmutig eine Operettenvorstellung besucht weil gerade keine gute Band auf Tour ist.

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1 hour ago, Hynz said:

Klingt fuer mich wie wenn jemand auf Heavy-Metal steht und missmutig eine Operettenvorstellung besucht weil gerade keine gute Band auf Tour ist.

Na ja nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Auch Ratehaken sind Caches, wenn man erst mal die Koordinaten irgendwo her hat kann man die genau so suchen wie jeden anderen Cache. Also wenn du schon einen Musikvergleich anbringen willst dann eher den, dass jemand der auf Heavy-Metal steht wohl kaum über eine Vorband beglückt ist die Operetten singt.

 

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7 hours ago, hcy said:

Also wenn du schon einen Musikvergleich anbringen willst dann eher den, dass jemand der auf Heavy-Metal steht wohl kaum über eine Vorband beglückt ist die Operetten singt.

 

Endlich mal ein erheiternder Aspekt dieser unsäglichen Diskussion. 

Mysteries hin oder her, wurde schon dutzende male durchgekaut, kam nie was gescheites dabei raus.  Manche finden die toll, manche nicht, jeder hat so seine Vorlieben, klingt fast wie das richtige Leben  :rolleyes:

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9 hours ago, Hynz said:

Klingt fuer mich wie wenn jemand auf Heavy-Metal steht und missmutig eine Operettenvorstellung besucht weil gerade keine gute Band auf Tour ist.

 

Wobei das für mich jetzt eher klingt wie jemand, der nicht weiß, wie vielseitig Metal ist. Ich denke gerade spontan an Fabio Lione (ehemals) von der Metalband "Rhapsody of Fire", den ich mir wunderbar als Opernsänger vorstellen könnte (vor allem, wenn ich das wunderbare Lied "Lamento Eroico" höre).

 

Vielleicht ist also unser Metalfan in der Oper plötzlich doch ganz angetan oder andersherum der Opernfan überrascht, wenn er mit Metal konfrontiert wird?

Und damit sich der Kreis schließt: Vielleicht gefällt dem Tradi-Sammler ja doch der eine oder andere Mystery? ;-)

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8 hours ago, frostengel said:

Vielleicht gefällt dem Tradi-Sammler ja doch der eine oder andere Mystery?

Ja klar, so lange es bei dem einen oder anderen bleibt, wenn es aber Gegenden gibt in denen die Mysteries überhand nehmen (Schlagwort "Geoart" oder "Matrixfüller") und kein Platz mehr für andere Caches ist dann verdirbt das einem den Spaß.

 

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Gerade bin ich über diese Diskussion gestolpert und möchte meinen Senf als Mystery und Eventowner dazugeben...

Etwas, was ich an unserem Hobby am meisten liebe ist die Vielfalt, die es bietet.

Es gibt den gefühlt Neunzgjährigen Opa, der im Rahmen seiner Möglichkeiten/Verhältnisse auf die Suche geht, genauso wie die Fünfjährige, die mit Mama oder Papa im Hintergrund mit großen staunenden Augen ihre erste Dose findet. Es gibt den Cacher, der gerne Essen geht und sich dabei über sein Lieblingsthema unterhält. Es gibt den Urlauber, der nur im Urlaub sich durch Geocachen an noch schönere, geheimere Plätze führen lässt.

Es gibt die Dose an der Leitplanke auf der Autobahnraststätte (als Pausenauflockerung), wie auch den VW Golf, den man quasi für den Dosenöffnungscode auseinandernehmen muß. Es gibt Geburtstagsgeschenke, bei denen man im Beisein netter Mitcacher (und derer Kommentare) kleine Geschicklichkeitsaufgaben machen muß.

Es gibt Baum-, Reit-, Tauch-, Wander-, Lockpicking- und diverse andere Gechicklichkeitsspiele als Tradis! Da mag ich jetzt auch nicht jeden und da ist die Überraschung vor Ort, wenn der Magnetstab fehlt auch nicht so prall....

 

Was ich damit sagen möchte, es ist genau diese Vielfalt, die unser Hobby am Leben erhält, denn nur dadurch bleibt das Interesse daran erhalten auch neue Dosen zu legen (nur meine kleine, persönliche Meinung, keine wissenschaftliche Untersuchung).

 

Möchte ich wirklich einfach nur eine weitere TradiDose in die Gegend werfen an den gleichen Orten, an denen schon zehn mittlerweile archivierte Dosen eventuell lagen, oder möchte ich vielleicht dieser Gemeinschaft ein Äquivalent dessen zurückgeben, was mich den Unkenrufen zum Trotz nach kleiner Auswahlsuche da draussen an guten Dosen immer noch erwartet? Sobald ich dazu ne Idee habe, gibt es auch von mir den Tradi dazu....

 

Achso, und mancher Mystery ist auch mal ein Multi, der aber nicht den Anforderungen entspricht, weil man eben nicht Station für Station abarbeiten muß....

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19 minutes ago, Hidden Legends said:

Etwas, was ich an unserem Hobby am meisten liebe ist die Vielfalt, die es bietet.

Genau, deshalb sind ja auch einzelne Rätsel ok solange es nicht zu einer Schwemme ausartet.

 

20 minutes ago, Hidden Legends said:

Achso, und mancher Mystery ist auch mal ein Multi, der aber nicht den Anforderungen entspricht, weil man eben nicht Station für Station abarbeiten muß....

Auch einen Multi muss man nicht Station für Station abarbeiten, da gibt es durchaus Varianten. Der einzige Unterschied zum Mystery ist, dass die Startkoordinaten bekannt sind.

 

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3 hours ago, hcy said:

 (Schlagwort "Geoart" oder "Matrixfüller")

 

Matrixfüller gibt es mit allen Cache-Arten - das hat aber mit dem Thema Mysteries wenig zu tun, das ist einfach ein allgemeines Problem der Cacher. Irgendwo in Bayern habe ich letztens eine P81 mit Tradis gesehen - die nehmen 81 tolle Plätze (oder auch nicht so tolle?) für meine Multis weg, die ich so gerne mag. Habe ich damit ein Problem? Nö.

 

Naja,  "Geoart" ist sicher ein Thema für sich. Da geht es vermutlich meistens um Selbstdarstellung der Cache-Owner, mit dem eigentlichen Gedanken von Rätselcaches hat das dann wenig zu tun, oft sind es dann simpelste Rätsel, die auch Mystery-Hasser gut lösen können (wobei ich schon solche Anhäufungen mit wirklich guten und abwechselungsreichen Rätseln gesehen habe).

 

Wir können uns gerne darauf einigen, dass "Geoart" und die zugehörigen Caches im Allgemeinen ziemlicher Schrott sind (und zufälligerweise trifft es die bösen Mysteries, weil man eben nur mit denen gut zeichnen kann), da bin ich ganz bei dir - das trifft aber eigentlich fast immer zu, wenn zu viele Caches egal welcher Art auf einem Haufen liegen.

Was hältst du eigentlich von Geoart mit Reverse-Wherigos? Das ist doch noch viel unsinniger, zumal die heutzutage einfach in den Solver kommen.

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Zum Thema und Multis - wir erleben leider sehr oft Überraschungen, wenn wir D-hochwertige Multis in fremder Umgebung agehen. Da reicht eine nicht gefundene Station nach vielen km oder Stationen bis hin zum Rechenfehler für's Final. Daher sind wir in besuchten Regionen oft zögerlich, was Multis angeht.

Andererseits haben wir auch kein Problem, die lokalen D5 Rätsel anzugehen - sei  es, um allein wegender Auseinandersetzung mit der Sprache, die Vorfreude bei der Urlaubsvorberreitung, das Wissen, wo dann eben doch noch eine Dose liegt und nicht zuletzt der Kontakt mit dem Owner - auch ohne meet and greet event mit allen sprachlichen Späßchen (wir reden da nicht nur von "übersetzt mit google" :-))

Aktuell sind wir seit 5 Monaten an unserem nächsten Urlaubsziel dran....D4,5, D5 und D5 - alle im Stile "Master of Mystery" - und es macht uns Spaß.

Wir können da nur dem Grundtenor der Freiwilligkeit des Machens und der Vielfältigkeit des Hobbys zustimmen - alles andere - schöne Orte, schöne Wege etc. kann auch wir das ober erwähnte Rätselheft anderweitig recherchiert und erlebt werden - dazu braucht man GC nicht.

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1 hour ago, Hidden Legends said:

Etwas, was ich an unserem Hobby am meisten liebe ist die Vielfalt, die es bietet.

 

Etwas an unserem Hobby das ich überhaupt nicht mag ist die Selbstdarstellung einzelner Mitspieler die meinen, ihren "geistigen Schrott" spezial Wissen, sei es von der Uni oder aus dem Beruf unbedingt den anderen Mitspielern näher bringen zu wollen.  Auch ganz toll finde ich Rätsel, die 1 zu 1 aus dem Internet abgeschrieben wurden, genau von den Rätselseiten auf die ich oben verwiesen habe.  Ganz zu schweigen von der Flut von Puzzle die zur Zeit grassieren, was soll das denn sein, Zeitvertreib von Cachern die nichts besseres zu tun haben?

 

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13 minutes ago, black-tomcat said:

Da reicht eine nicht gefundene Station nach vielen km oder Stationen bis hin zum Rechenfehler für's Final.

Das ist ärgerlich und einfach ein schlecht gemachter Multi.

 

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10 minutes ago, Mausebiber said:

Etwas an unserem Hobby das ich überhaupt nicht mag ist die Selbstdarstellung einzelner Mitspieler die meinen, ihren "geistigen Schrott" spezial Wissen, sei es von der Uni oder aus dem Beruf unbedingt den anderen Mitspielern näher bringen zu wollen.

 

Aber wie sieht es dann mit T5-Caches (oder T4,5 reicht ja auch) aus? ich rede nicht von Leiter-T5. Da kann ja auch jemand was - klettern, Boot fahren, tauchen - und "zwingt" andere Cacher dazu, das auch zu lernen?

Ist T5 nicht auch eine Art der Selbstdarstellung? Oder machen wir T5, weil es uns Spaß macht? (Ah, vielleicht legen wir auch deswegen Mysteries!?)

 

Für alle geeignet bleiben dann Tradis <= D2/T2. Gibt es zum Glück genug. :-)

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Just now, frostengel said:

Ist T5 nicht auch eine Art der Selbstdarstellung?

Ja leider oft. Da ist nicht ein Cache T5 weil es das Versteck so erfordert (und nichts anderes möglich ist) sondern nur der Statistik wegen, man könnte den Cache z.B. genauso in eine Baumhöhlung in Augenhöhe legen wie in eine in 20m.

 

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2 minutes ago, hcy said:

Ja leider oft. Da ist nicht ein Cache T5 weil es das Versteck so erfordert (und nichts anderes möglich ist) sondern nur der Statistik wegen, man könnte den Cache z.B. genauso in eine Baumhöhlung in Augenhöhe legen wie in eine in 20m.

 

Als Tradi in Augenhöhe würde ich den Cache dann machen, wenn er am Weg liegt.

Als T5-Cache in 20 Metern Höhe trage ich mein Geraffel gerne einen Kilometer und verbringe eine schöne und spannende Stunde am und im Baum.

 

Der Cache im Baum erfüllt doch einen ganz anderen Sinn und Zweck als der Cache in Augenhöhe.

Der Mystery erfüllt doch einen ganz anderen Sinn und Zweck als der Tradi am gleichen (hoffentlich schönen) Ort.

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1 hour ago, Hidden Legends said:

Was ich damit sagen möchte, es ist genau diese Vielfalt, die unser Hobby am Leben erhält, denn nur dadurch bleibt das Interesse daran erhalten auch neue Dosen zu legen (nur meine kleine, persönliche Meinung, keine wissenschaftliche Untersuchung).

 

Ja, ja, die Vielfalt.

Wenn die Vielfalt darin besteht, daß es neben einem sinnvollen Angebot auch viel Müll oder Falsches oder Fehlgeleitetes gibt, bröckelt beim Wort Vielfalt doch einiges von dessen positiver Bedeutung ab.

 

Schöner wäre es, , daß man sich innerhalb dieser Vielfalt befleissigt, was Vernünftiges, Qualitätsvolles und für Viele Attraktives abzuliefern.

Und etwas, das im Groben noch den Schwerpunkt auf der Ursprungsdisziplin "Cachen" hat. Wenn ich am Ende eines Marathonlaufes noch einen Purzelbaum mache, ist das trotzdem nicht Bodenturnen. Teilweise kommen mir Rätselcaches genau SO vor - der Schwerpunkt liegt woanders.

 

Ich bleibe da dabei - es mag gute und interessante Rätsel geben - der Großteil besteht eben leider NICHT darin. Die Owner können das nicht - Rätsel. Beziehungsweise sie toben sich in einer Handvoll Varianten des Begriffs aus, wo es hunderte Arten gibt. Das ist m.E. das Gegenteil von Vielfalt.

Wenn ich am Stammtisch jemand prahlen höre "ich hab noch Ideen für sicher 50 Mysteries", dann zuck ich zusammen und weiß genau - da ist nicht einer dabei, der den Namen Mystery zu Recht trägt.

 

Das pure "Rauskriegen" (dh Abklopfen nach Möglichkeiten) was man jetzt überhaupt machen soll und auf welchem Trip sich der Owner da gerade bewegt, halte ich eben NICHT für ein Rätsel. Das ist die Frage "was habe ich in der Tasche". Hat schon Gollum reklamiert, daß das kein Rätsel ist.

 

Und es ist eben so - bei der überwiegenden Anzahl weiß ich beim Lesen des Listings nichtmal, was da verlangt ist. Und die Mehrheit derer, die diese Caches dann finden, tun das auch nicht. Die haben nur die Koordinaten irgendwoher. Oder sind mitgegangen. Oder haben sich die Rätsel aufgeteilt. Im Gegensatz zu T5, wo auf einen Finder vielleicht noch der eine oder andere kommt, der "nur" die Schnur hielt, ist die Zahl der Logger bei den Rätseln exorbitant höher als die der "Bewältiger". Was Rätselownern den komplett falschen Schluß nahelegt, daß der Markt dafür groß wäre.

 

MICH stört das wenig - auch abseits von Rätselcaches liegen da draussen hundertmal mehr Dosen, als ich jemals die Listings auch nur LESEN könnte geschweige denn suchen oder finden. Aber wenns um Kritik geht, was ich davon halte oder an was die Sache krankt - siehe oben.

 

Gruß Zappo

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1 minute ago, frostengel said:

Für alle geeignet bleiben dann Tradis <= D2/T2. Gibt es zum Glück genug. :-)

 

Nein, eben genau nicht!  Wenn ich cachen gehen will, muss ich inzwischen 50Km und weiter fahren um überhaupt ein paar Döschen zu erreichen.  Wenn dann hier ein neuer Mystery gepublished wird und ich will nicht so weit fahren, dann "bin ich fast gezwungen" diesen zu lösen und zu machen.  Glaube mir, ein D2/T2 er wäre mir viel lieber.

 

7 minutes ago, frostengel said:

Ist T5 nicht auch eine Art der Selbstdarstellung? Oder machen wir T5, weil es uns Spaß macht?

 

Aber sicher, genau das ist es, Selbstdarstellung, und wenn ich klettern will kann ich doch in einen Klettergarten oder nehme mir einen Klettersteig vor.  So ein Klettersteig ist eine echte Herausforderung, und man hat in aller Regel noch eine tolle Landschaft.  Warum muss ich denn Bäume kaputt machen, an einem Seil nach oben klettern, hat ja mit Klettern nicht viel zu tun, sind nichts anderes als vertikale Leitplanken.

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1 minute ago, Mausebiber said:

Aber sicher, genau das ist es, Selbstdarstellung, und wenn ich klettern will kann ich doch in einen Klettergarten oder nehme mir einen Klettersteig vor.

 

Wofür genau cachen wir eigentlich?

 

Wenn ich Mysteries lösen will, dann kann ich ins Räselheft schauen. (Falsch, viele Mysteries sind deutlich kreativer als das Standardzeugs aus den Heften. Schlechte Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Wenn ich klettern möchte, dann kann ich in den Klettergarten gehen. (Richtig.)

Wenn ich wandern möchte, kann ich den Wanderwegschildern folgen. (Richtig.)

Wenn ich die Burgruine anschauen will, dann steht das in jedem Reiseführer und ich kann das einfach tun. (Richtig.)

Wenn ich in den Wald gehen will, dann kann ich joggen oder spazieren gehen. (Richtig.)

Wenn ich.....

 

Ja, ich wiederhole die Frage: Wofür genau cachen wir eigentlich? Für die Punkte und die Statistik? Das glaube ich kaum.

Ich cache gerne, weil andere Menschen sich etwas für mich ausgedacht haben und ich somit all das obige erleben kann. Das sind Herausforderungen.

 

Eigentlich bin ich nach 5 Wanderkilometern müde - das Finale liegt aber auf dem anderen Bergkamm, also ziehe ich das noch durch.

Ich kann das Rätsel nicht sofort lösen - also beiße ich mich rein, spreche mit Freunden darüber, ...

Ich traue mich nur 10 Meter hoch in den Baum - ach, die letzten beiden Meter zur Dose schaffe ich auch noch.

Ich mache den Multi, der mich zu Sightseeing-Plätzen führt und lasse mich überraschen.

etc.

 

Leute, Geocachen ist ein völlig sinnloses Hobby, weil es immer Alternativen gibt, um das gleiche zu erreichen. Die Wanderung macht genauso viel Spaß, egal, ob ich am Ende noch einmal hinter Stein #25 das Multi-Finale suche oder nicht. Aber ohne GC hätte ich die Wanderung gar nicht erst gemacht, GC ist für mich der Motivator, viele Dinge zu tun - viele abwechselungsreiche Dinge.

 

Sagt doch bitte nicht immer, dass alles, was ihr nicht mögt, alternativ woanders gemacht werden kann - das geht mit dem, was ihr mögt, nämlich genauso. Und eure Art zu cachen ist genauso richtig/falsch wie meine oder die vom Themenstarter oder hiddenlegends oder .....

 

Hauptsache, wir haben Spaß - und da alle Spaß haben wollen, muss man eben Kompromisse machen. Ich hätte gerne mehr Multis und gerne mehr T5er. Nu!?

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Posted (edited)
36 minutes ago, hcy said:
50 minutes ago, black-tomcat said:

Da reicht eine nicht gefundene Station nach vielen km oder Stationen bis hin zum Rechenfehler für's Final.

Das ist ärgerlich und einfach ein schlecht gemachter Multi.

Leider nicht unbedingt - sondern oft irgendwie /-wo unser Fehler:blink:

Edited by black-tomcat
Rechtschreibung

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23 minutes ago, frostengel said:

Wenn ich Mysteries lösen will, dann kann ich ins Räselheft schauen. (Falsch, viele Mysteries sind deutlich kreativer als das Standardzeugs aus den Heften. Schlechte Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Wenn ich klettern möchte, dann kann ich in den Klettergarten gehen. (Richtig.)

Wenn ich wandern möchte, kann ich den Wanderwegschildern folgen. (Richtig.)

Wenn ich die Burgruine anschauen will, dann steht das in jedem Reiseführer und ich kann das einfach tun. (Richtig.)

Wenn ich in den Wald gehen will, dann kann ich joggen oder spazieren gehen. (Richtig.)

 

So, dann lass mich das nochmals lesen:

klettern, wandern, Burgruine, Wald, alles Aktivitäten oder Location die draußen stattfinden.  Mystery lösen kannst du eventuell auch mit dem Laptop auf dem Balkon, also draußen, aber das Lösen von Mystery, zu hause vor dem PC hat halt meiner Meinung nach nichts mit dem Hobby Geocaching, einer Outdoor-Aktivität zu tun.

 

Da diese Diskussion aber so zu überhaupt nichts führt und draußen das Wetter klasse ist, bin ich dann mal weg.

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7 minutes ago, Mausebiber said:

So, dann lass mich das nochmals lesen:

klettern, wandern, Burgruine, Wald, alles Aktivitäten oder Location die draußen stattfinden.

 

Richtig, aber warum genau habt ihr dann Klettern auch als "muss nicht" abgetan? Dose in Augenhöhe - Dose in 20 Metern Höhe; das ist beides draußen.

Aber Dose in 20 Metern Höhe passt nichts ins eigene Beuteschema - ist also böse.

 

Ich kann mit der Einstellung aus dem letzten (!) Beitrag aber gut leben:

"Person X mag am Geocachen alles, was draußen stattfindet - wandern, klettern, ... - und deswegen mag sie keine Mysteries."

Verstehe ich, ist doch auch okay. Aber dann sollte

"Person Y mag alles kreative am Geocachen - und deswegen keine Powertrails mit immer gleichen Dosen."

genauso akzeptiert werden.

 

Übrigens macht quasi jeder solche Powertrail mehr Platz "zunichte" als die bösen Mysteries. Trotzdem findet man überall eigentlich irgendwas, das den eigentlichen Ansprüchen genügt. Ich habe auch schon recht viel gefunden und in Karlsruhe eigentlich nur noch unlösbare Mysteries und uninteressante Tradis offen - aber wenn es die nicht gäbe, sondern nur Caches, wie ich sie mag, würde ich in spätestens einem Jahr vor genau dem gleichen Problem stehen. Ich akzeptiere das halt so, wie es ist - und weiß, dass es andere genau so mögen (uninteressante Tradis...).

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On 8/10/2019 at 10:53 PM, DieLaufente said:

Wie steht ihr zu dem Thema "Rätsel" bzw Mystery? Macht ihr die gerne oder ist das für euch auch eher was, was nicht so anspricht? :)

 

Ich hab früher recht gerne Mysterys gemacht, da konnte ich dann noch zu Hause was machen was entfernt was mit Cachen zu tun hat. Sozusagen den Outdoorpart vorbereiten.

Wenn die Kinder im Bett sind, gehen die Eltern ja nicht mehr raus und hüpfen im Halbdunkeln durch die Büsche ;)

Aber, wenn die Kleenen schlafen, kann ich mich durchaus noch was im Wohnzimmer hinsetzen und knobeln.

 

Inzwischen hab ich aber ein, zwei Mysterys mehr gemacht und immer mehr gemerkt, dass der Großteil der Rätsel zu abstrus und zu sehr im Kopf des Owners statt findet. Manchmal muss man die Listings auch erst zehn Mal lesen wegen all der Rechtschreibfehler. Inzwischen bin ich auch weniger ein Rätsel-Fan. In unser Gegend gibt es z.B. auch einen Mystery-PT mit hohen D-Wertungen, bei denen man immer nur den richtigen Code aus einer Tabelle nachschlagen muss. Das ist ziemlich monoton und auch nicht sonderlich fordernd.

 

Einen Punkt, den ich in der Diskussion noch nicht gefunden hab, ist für mich der thematische Bezug. Ich habe selbst drei Mysterys, zwei davon werde ich in naher Zukunft durch was imho schöneres ersetzen, einen werde ich aber so lassen. Die Fragen zu dem Cache, der bleiben wird, haben aber auch was mit dem Ort zu tun und passen deshalb thematisch auch dazu. Mir persönlich gefällt das dann besser. Ich hab z.B. einen Mathecache an einer alten Burg und inzwischen wird mir immer bewusster, dass die beiden Dinge null miteinander zu tun haben und deshalb gefällt es mir auch immer weniger.

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1 hour ago, black-tomcat said:

Leider nicht unbedingt - sondern oft irgendwie /-wo unser Fehler

Na so meine ich das nicht, ein ordentlich gemachter Multi sollte auch funktionieren, wenn man mal eine Station nicht finden kann. Und einen Checker enthalten für kompliziert zu ermittelnde / berechnende Koordinaten damit man sieht ob man alles richtig gemacht hat.

 

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1 hour ago, frostengel said:

Übrigens macht quasi jeder solche Powertrail mehr Platz "zunichte" als die bösen Mysteries.

Ok, das nächste Totschlagargument, zwischen Ratehaken und Powertrails scheint es nichts zu geben.

 

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2 hours ago, frostengel said:

Wofür genau cachen wir eigentlich?

Der für mich entscheidende Punkt ist gar nicht genannt: geim Geocaching geht es um Orientierung. Das ist wie Orientierungslauf mit modernerer Technik und weniger rumgerenne. Ich finde es spannend zu sehen wo man raus kommt wenn man nur eine Koordinate hat. Die Dose dabei ist für mich zweitrangig, deshalb verstehe ich auch nicht warum die unbedingt oben an einem Baum hängen muss (es sei denn, man kann sie nicht anders vor Muggles schützen).

 

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13 minutes ago, hcy said:

Der für mich entscheidende Punkt ist gar nicht genannt:

 

Kannst du denn akzeptieren, dass es nicht nur dein "für mich" gibt, sondern dass jeder sein eigenes "für mich" hat?

Totschlargument hin oder her, aber da sind wir genau bei hiddenlegends Beitrag: Geocaching ist extrem facettenreich und hier sollte jeder sein eigenes "für mich" finden können, ohne den anderen ihr eigenes "für mich" streitig zu machen.

 

Leben und leben lassen.

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16 minutes ago, frostengel said:

Kannst du denn akzeptieren, dass es nicht nur dein "für mich" gibt, sondern dass jeder sein eigenes "für mich" hat?

Ja natürlich, deshalb schrieb ich ja "für mich". Und der Ausgangsposter hat nach unserer persönlichen Meinung (und nicht nach allgemeingültiger Wahrheit) gefragt.

 

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9 minutes ago, hcy said:

Ja natürlich, deshalb schrieb ich ja "für mich". Und der Ausgangsposter hat nach unserer persönlichen Meinung (und nicht nach allgemeingültiger Wahrheit) gefragt.

 

Danke! Ich dachte, das "Rätselheft" (Rätselforum) käme von dir, aber das kam ja von MB in seinem ersten Beitrag. Und das akzeptiere ich nicht, denn jede Geocaching-Facette ist auch irgendwo anders zu finden. Und wer meine Rätsel irgendwo online oder im Rätselheft genauso findet, der darf mir Bescheid sagen - alles selbst erdacht in unendlichem Wahnsinn. ;-)

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6 hours ago, frostengel said:

Wir können uns gerne darauf einigen, dass "Geoart" und die zugehörigen Caches im Allgemeinen ziemlicher Schrott sind (und zufälligerweise trifft es die bösen Mysteries, weil man eben nur mit denen gut zeichnen kann)

Das stimmt so nicht - in Arnum bei Hannover gibt es z.B. die "Aufstiegshilfe" als Geoart in Form einer Leiter:

https://www.geocaching.com/map/?lat=52.62028&amp;lng=10.07275#?ll=52.30525,9.73406&amp;z=15

Die besteht aus mehreren Typen von Caches:

  • Mystery, teils sehr einfach
  • Multi
  • Reverse Wherigo (OK, also auch ein D2-Mystery)

Und die Serie hat mir recht gut gefallen, die konnte man zu 95% in je wenigen Minuten vorab lösen (auch die Multis - das meiste Gefragte wie z.B. nächste Hausnummer war auf OSM-Karten zu erkennen) und dann vor Ort eine schöne Runde radeln.

 

Auch in meiner Heimatstadt gibt es eine Geoart-Serie zum Stadt- und Universitäts-Jubiläum, die einen Greifen darstellt. Die allermeisten Mystery- und Letterbox-Caches dieser Serie sind interessant gemacht und haben einen Bezug zur Geschichte von Stadt und Universität. Manche davon waren zwar langwierig, aber wirklich fesselnd und man konnte eine Menge Ecken sehen die man sonst nicht besichtigt hätte - z.B. diese:

https://coord.info/GC7D3PH

https://coord.info/GC7CVMF

https://coord.info/GC7FDYG

Leider waren da auch schreckliche Zeitvernichter dabei, wie die allseits gehassten Jigidi-Puzzles. Die am Ende wenn man Pech hat nach Stunden der langweiligen Zeitvernichtung noch nicht mal die Koordinaten zeigten, weil der Puzzle-Server mal wieder nicht richtig funktionierte. Diese und die "ich weiß etwas, sage Dir aber nicht was und auch nicht wie Du an die Info gelangst"-Rätsel sind für mich die schrecklichsten. Also meist solche "ich will auch einen Ratehaken haben, aber habe keine Idee für eine schöne Aufgabe".

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10 hours ago, frostengel said:

Ich dachte, das "Rätselheft" (Rätselforum) käme von dir, aber das kam ja von MB in seinem ersten Beitrag. Und das akzeptiere ich nicht, ...

 

Du akzeptierst nicht, dass dies meine Meinung ist?   Ich habe bisher angenommen, dass jeder seine Meinung vertreten darf.

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21 hours ago, frostengel said:

 

Wofür genau cachen wir eigentlich?

 

Wenn ich Mysteries lösen will, dann kann ich ins Räselheft schauen. (Falsch, viele Mysteries sind deutlich kreativer als das Standardzeugs aus den Heften. Schlechte Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Wenn ich klettern möchte, dann kann ich in den Klettergarten gehen. (Richtig.)

Wenn ich wandern möchte, kann ich den Wanderwegschildern folgen. (Richtig.)

Wenn ich die Burgruine anschauen will, dann steht das in jedem Reiseführer und ich kann das einfach tun. (Richtig.)

Wenn ich in den Wald gehen will, dann kann ich joggen oder spazieren gehen. (Richtig.)

Wenn ich.....  mehr Multis und gerne mehr T5er. Nu!?

 

Hallo MB,

 

jedem seine Meinung, aber die folgende Frage geht an alle:

Warum werden regelmäßig Mysteries verurteilt als "Das hat mit Geocaching nichts zu tun. Geht doch ins Rätselforum.", aber dass auch alle anderen Dinge ohne Geocaching gemacht werden können (siehe oben), wird verschwiegen?

 

Ich wüsste einfach gerne, warum den Mysteries immer aberkannt wird, irgendwas mit Geocachen zu tun zu haben!? Wie oben geschrieben (da ist keiner darauf eingegangen) verstehe ich bei jedem Cache(typ), wenn jemand (individuell) sagt, den mag ich nicht. Aber warum man den Mysteries aber abspricht, etwas mit GC zu tun zu haben (und das habe ich in dieser Vehemenz schon oft gelesen), verstehe ich nicht. Mysteries sind einfach ein weiteres interessantes Konzept.

 

Ansonsten ist Geocaching das mit den Tradis. Warum ich für den Multi Treppenstufen zählen soll, hat mit dem eigentlichen Grundgedanken doch auch nichts mehr am Hut, also warum verstecken wir nicht nur noch Eimer im Boden, wie es sich der Erfinder gedacht hat?

 

Ich habe das schon oft gesagt - ich fände es einfach schön, wenn alle akzeptieren würden, dass es Mysteries (und Tradis und T1er und T5er und Angel- und Leitplankencaches und ....) gibt und einfach jeder die Caches macht, die er/sie mag und den Rest einfach liegenlässt, aber nicht immer allen anderen das madig machen will, was er/sie selbst nicht mag (solange sie niemanden stören, im Umweltschutzsinne oder ähnlich, das ist etwas anderes).

 

Grüßle

Jochen

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27 minutes ago, frostengel said:

 

Ich wüsste einfach gerne, warum den Mysteries immer aberkannt wird, irgendwas mit Geocachen zu tun zu haben!?

Ganz einfach, Geocaching ist das Spiel wo man draußen mit GPS Dosen sucht. Geocaching ist nicht das Spiel wo man wochenlang Rätsel löst (und die Dose dann nur mal schnell findet um den Punkt zu loggen).

Solange das Rätsel was mit dem Cache (der Story, der Location usw.) zu tun hat ist das ja noch ganz spannend, aber bei ca. 90% der Ratehaken ist das Rätsel um des Rätsels willen da (und um eine hohe D-Wertung für die Statistik zu produzieren), und das hat eben mit Cachen nichts zu tun. Ich hab schon mit "Cachern" gesprochen die meinten, sie lösen gerne Rätsel, nur das Dosen suchen und loggen finden sie störend. Da ist doch alles klar, die sind im falschen Spiel.

 

 

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43 minutes ago, frostengel said:

Ich wüsste einfach gerne, warum den Mysteries immer aberkannt wird, irgendwas mit Geocachen zu tun zu haben!?

 

Das ist doch ganz einfach und es wurde auch schon darauf eingegangen.

 

Hier noch einmal, direkt von Groundspeak:

https://www.geocaching.com/blog/2018/03/what-is-geocaching/

 

Geocaching is a real-world, outdoor adventure that is happening all the time, all around the world.

weiter:

Geocaching offers something for everyone, from families with children to retirees. Some geocachers play the game to see how many total “finds” they can get, while others play to see how many new states or countries they can visit. Geocaching is a great way to find remarkable destinations that you would not have otherwise discovered. It is also an excellent education tool and an excuse to get off the couch.

 

Also nochmals, a real-world outdoor adventure

 

Es geht also darum Koordinaten von der Groundspeak Seite zu laden und dann draußen zu den Koordinaten zu gehen, wo man (hoffentlich) schöne, bemerkenswerte Orte findet.

 

Das Schlüsselwort ist outdoor also draußen!

 

Zurück zu deiner Frage.  Wenn ich vor dem PC sitze und Rätsel löse, also nicht draußen bin, was genau hat das dann mit Geocaching so wie es sich Groundspeak und auch ich, vorstellen zu tun? Genau garnix.  Geocaching ist eben keine "indoor" -Aktivität bei der man vor dem PC sitzen muss/soll.

Alles andere das du genannt hast kann man auch anders machen, ohne Geocaching, klettern, wandern etc. aber eben draußen, so wie das von Groundspeak gedacht ist.

 

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