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Pyro1

Eichenprozessionsspinnerraupe am T5 Baum

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Ein Cacher hat einen meiner Eichen-T5 besucht und mich soeben darüber informiert das er am Baum Eichenprozessionsspinnerraupen gesichtet hat. Er sei sich da nach einem Bildabgleich sehr sicher.

Diese Raupen sind derzeit recht gefährlich, die Haare enthalten ein Eiweisgift. Bei Hautkontakt entsteht eine juckende allergische Reaktion.

 

Ich habe diese Info sofort als Write Note ins Listing geschrieben. Meint Ihr reicht das als Warnung oder würdet Ihr noch mehr machen, den Cache disablen oder ähnliches?

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Hi,

 

eine "Note" wird schnell übersehen. Das wäre mir zu wenig.

Du kannst den Cache deaktivieren, mit dem Hinweis, dass er trotzdem prinzipiell machbar ist, oder den Cache übergangsweise in "....... (Achtung: Eichenprozessionsspinner)" umbenennen,. In beiden Fällen wissen die Cacher sicher Bescheid und können überlegen, ob sie ihn angehen wollen.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Wären wir bei der Abarbeitung eines NA Logs über einen Cache gestolpert, bei dem Eichenprozessionsspinner gemeldet worden wären, hätten wir den Cache sofort disabled.

 

Eines der ersten Dinge die wir seinerzeit bei unserem Baumkletterkurs (bei einem Ausbilder der Münchner Baumkletterschule) in der Baumansprache lernten, war es auf Spuren des Eichenprozessionsspinner zu achten, und wenn sichtbar, nicht dort hochzuklettern...

Wer mag, und seelisch gefestigt ist, googelt nach Bilder was ein Gespinnst des Eichenprozessionsspinners mit der Zunge eines Hundes anrichtet.

 

 

 

 

 

 

Persönliche Meinung:

Wäre es unser Baum, an dem ein solches Gespinnst sichtbar ist, hätten wir den Cache sofort archiviert, den Forst oder die Gemeinde informiert, damit die reagieren und die Gespinnste entfernen können.

 

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Hi,

einen Hinweis würde ich auf jeden Fall geben. Zu Spassen ist mit den Tierchen ja nicht - erst recht nicht bei T5.

Gruß Andreas

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Ich habe jetzt das Landratsamt informiert, ein Luftbild hingemailt wo der Baum steht.

 

Spätestens nächste Woche will man dort vorbeischauen ob sich der Verdacht erhärtet oder ob es sich doch um eine ungefährliche Raupenart handelt.

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Hallo pyro,

 

bitte vergiss nicht, den Cache in der Zwischenzeit zu deaktivieren.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Das ging schnell.... gerade habe ich eine SMS vom für das Gebiet zuständigen Förster erhalten.

 

Verdacht bestätigt, an meinem T5 Baum sind 2 kleine Gespinste vor Ort und an einem Nachbarbaum hat er ein weiteres kleines Gespinst entdeckt.

 

Was jetzt seitens Landratsamt / Forst gemacht wird weis ich nicht, dazu stand nix in der SMS drin.

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Ist das nicht übertrieben? Die Eikenprocessierupsen sind deutlich sichtbar. Ich habe schon mehrfach in Wäldern gecacht, die voll mit den Tieren waren. Und archivieren, weil für kurze Zeit Raupen an den Bäumen sind? Warum? Die sind doch nur ein paar Tage dort. Ich empfehle die Durchführung eines Eikenprocessierupsenbekämpfungs-CITOs.

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12 hours ago, radioscout said:

Ist das nicht übertrieben? Die Eikenprocessierupsen sind deutlich sichtbar. Ich habe schon mehrfach in Wäldern gecacht, die voll mit den Tieren waren. Und archivieren [...]

 

Hallo,

 

wieso archivieren? Pyro hat es (inzwischen) richtig gemacht, die Dose deaktiviert und wird sie wieder aktivieren, wenn die Gefahr vorüber ist. Das kannst du alles auch im Listing nachlesen, so schwer war es nicht zu finden.

Ich finde die jetzige Lösung genau die richtige - und der Hinweis, dass die Dose gemacht werden kann (auf eigene Gefahr), ist auch in Ordnung - meiner Meinung nach. Zumindest kann keiner verlangen, dass der Owner die Dose aus dem Baum holt, damit kein anderer unvernünftigerweise hochklettert. ;-)

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

PS: Ich war auch schon mit den Viechern in einem Baum und lebe auch noch.

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Da ist mir das Zitat abhandengekommen. GerandKat hätte seinen Cache archiviert, wenn er diese Raupen am gesehen hätte.

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17 hours ago, radioscout said:

Da ist mir das Zitat abhandengekommen. GerandKat hätte seinen Cache archiviert, wenn er diese Raupen am gesehen hätte.

Stimmt - das war mir auch aufgefallen und das war auch mein erster Gedanke...

Danke für die Klarstellung, jetzt sind wir (ausnahmsweise ;-)) uns einig!

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Das Landratsamt bzw. Forst unternimmt im übrigen nichts.

 

Aktuell sind die Raupen in einem Stadium das noch ungefährlich ist. Die gefährliche Zeit kommt erst noch und in ein paar Wochen soll alles vorbei sein.

 

Da sich im Bereich der Bäume nicht dauerhaft Personen aufhalten wird nichts unternommen.

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Sorry, aber es kommt mir fast ein wenig fahrlässig vor, wenn hier die Gefahr vom Eichenprozessionsspinner und seinem Gespinst kleingeredet wird.

On 25.5.2018 at 12:29 PM, frostengel said:

PS: Ich war auch schon mit den Viechern in einem Baum und lebe auch noch.

Sicherlich reagiert nicht jeder gleich darauf, aber wenn, dann können die Auswirkungen extrem sein. Ich habe mal einen Vogelhaus-Cache gereinigt und bin mit altem Gespinst in Kontakt gekommen, also noch nicht mal als die Viecher aktiv waren. Das Resultat waren 3 Wochen heftiger Ausschlag. Der Hautarzt hatte zeitgleich einige heftigere Fälle bei denen das eingeatmet wurde und so die Lunge was abbekommen hat. Da wurde sogar die Berufsgenossenschaft eingebunden.

 

On 25.5.2018 at 12:19 AM, radioscout said:

Ich empfehle die Durchführung eines Eikenprocessierupsenbekämpfungs-CITOs.

Keine Gute Idee! Die Profis gehen mit Vollschutz und Atemgeräten da ran ...

 

Ich finde, als Owner hat man eine gewisse Verantwortung für die Besucher seiner Caches. Deaktivierung und deutliche Warnung wären das Minimum wenn Caches von mir betroffen sind.

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3 hours ago, Pädeldreter said:

Ich finde, als Owner hat man eine gewisse Verantwortung für die Besucher seiner Caches. Deaktivierung und deutliche Warnung wären das Minimum wenn Caches von mir betroffen sind.

 

Das wurde doch auch gemacht?! Und das wurde hier auch von eigentlich allen vorgeschlagen bzw. gefordert?

Ich verstehe dein Problem nicht, es sind doch quasi alle deiner Meinung?

 

Und was heißt für dich "Minimum"? Was sollte man denn noch groß machen? Wie gesagt, einsammeln ist ja keine sinnvolle Option. ;-)

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17 hours ago, frostengel said:

 

Das wurde doch auch gemacht?! Und das wurde hier auch von eigentlich allen vorgeschlagen bzw. gefordert?

Ich verstehe dein Problem nicht, es sind doch quasi alle deiner Meinung?

 

Und was heißt für dich "Minimum"? Was sollte man denn noch groß machen? Wie gesagt, einsammeln ist ja keine sinnvolle Option. ;-)

 

Gefährlichkeit ist kein Grund einen Cache zu archivieren, zumindest von diesem Account aus würden wir lediglich den Cache nicht archivieren, es sei denn der Cache wäre zu lange disabled.

 

aber...

 

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17 hours ago, frostengel said:

 

Das wurde doch auch gemacht?! Und das wurde hier auch von eigentlich allen vorgeschlagen bzw. gefordert?

Ich verstehe dein Problem nicht, es sind doch quasi alle deiner Meinung?

 

Und was heißt für dich "Minimum"? Was sollte man denn noch groß machen? Wie gesagt, einsammeln ist ja keine sinnvolle Option. ;-)

 

....

 

Wenn die Gemeinde nicht die Gespinnste entfernen möchte, würden wir nicht wollen, dass einer unserer Suchenden (generischer Maskulin) beim Versuch zu schaden kommt den Cache zu bergen.
Wir selber würden es nicht wagen in die Nähe der Gespinnste aufzusteigen...

Wie @Pädeldreter schon richtig ausführte, Profis entfernen die Gespinnste unter Vollschutz, und das aus gutem Grunde.

 

Deswegen gäbe es für uns (sic!) tatsächlich nur eine Möglichkeit, das Archiv.

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2 hours ago, katrinundgerwin said:

Wie @Pädeldreter schon richtig ausführte, Profis entfernen die Gespinnste unter Vollschutz, und das aus gutem Grunde.

 

Deswegen gäbe es für uns (sic!) tatsächlich nur eine Möglichkeit, das Archiv.

Hier in Wien wurde sogar der Schlosspark Schönbrunn teilweise fuer Besucher gesperrt.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Gift-Raupen-auch-im-Tiergarten-Schoenbrunn-51634650

 

Ich will also nicht verhamlosen aber mir fehlt noch immer das echte Argument warum fuer euch in dieser temporaeren Situation statt einem Disable eine Archivierung notwendig erscheint.

Selbst wenn Gemeinden nichts unternehmen ist der Spuk doch innerhalb einiger Wochen wieder vorbei, oder nicht?

Edited by Hynz
typo

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20 hours ago, frostengel said:

 

Das wurde doch auch gemacht?! Und das wurde hier auch von eigentlich allen vorgeschlagen bzw. gefordert?

Ich verstehe dein Problem nicht, es sind doch quasi alle deiner Meinung?

 

Und was heißt für dich "Minimum"? Was sollte man denn noch groß machen? Wie gesagt, einsammeln ist ja keine sinnvolle Option. ;-)

Im Verlauf des Threads, sind mehrfach sehr verharmlosende Formulierungen verwendet worden, speziell von dir und radioscout, eventuell weil euch die tatsächlichen Gefahren nicht bewusst sind/waren.

On 25.5.2018 at 12:19 AM, radioscout said:

Und archivieren, weil für kurze Zeit Raupen an den Bäumen sind? Warum? Die sind doch nur ein paar Tage dort.

Die Gefahr besteht eben deutlich länger, selbst alte Gespinste aus dem Vorjahr können noch Ärger machen.

 

On 24.5.2018 at 1:09 AM, frostengel said:

In beiden Fällen wissen die Cacher sicher Bescheid und können überlegen, ob sie ihn angehen wollen.

Oft wissen sie eben nicht Bescheid ...

 

On 25.5.2018 at 12:29 PM, frostengel said:

PS: Ich war auch schon mit den Viechern in einem Baum und lebe auch noch.

... gut für dich.

 

23 hours ago, Pädeldreter said:

Deaktivierung und deutliche Warnung wären das Minimum wenn Caches von mir betroffen sind.

Das ist meine Antwort auf die ursprüngliche Frage des Thread Openers.

 

Aber du hast recht: Ich bin zufrieden, wenn sich im Verlauf des Threads ein Verständnis für die Gefahr und den Umgang mit den betroffenen Caches ergeben hat. ;-)

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12 hours ago, Pädeldreter said:

Im Verlauf des Threads, sind mehrfach sehr verharmlosende Formulierungen verwendet worden, speziell von dir und radioscout,

Der erste Teil meines Usernamens kommt vom Radiohören (genauer: vom Radiohören zur Informationsbeschaffung während meiner Tätigkeit in der Redaktion einer Lagerzeitung auf einem großen Pfadfinderlager, wo die Nutzung elektronischer Medien ansonsten unüblich unerwünscht ist), der zweite Teil deutet darauf hin, daß ich seit frühester Kindheit in jeder freien Minute und auch mal für viele Tage oder Wochen draußen unterwegs bin und die Gefahren sehr gut kenne.

Und ich verlasse mich lieber auf das, was ich selber vor Ort sehe als darauf, daß jeder Owner die Gefahren (er)kennt und die Caches deaktiviert.

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Hi,

 

letztens bin ich an schönen Blumen vorbeigelaufen beim Cachen - meine Freundin hat mich dann aufgeklärt, dass sie giftig sind und dass es gar keine gute Idee ist, sie anzufassen und danach etwas zu essen. Könnte mir durchaus passieren und da kenne ich mich gar nicht aus - wie vermutlich viele andere Cacher auch nicht. Und nun? Sollen alle Caches in der Gegend archiviert werden?

Von meinen Zeckenbissen will ich gar nicht sprechen und sich 20 Meter tief von einer Brücke abzuseilen (oder mancher T4,5er), ist auch nicht das ungefährlichste, was man machen kann.

 

Cachen an sich bringt manche "Gefahr", das Leben auch - und Eichenprozessionsspinner mögen sehr gefährlich sein, aber trotzdem soll jeder selbst entscheiden, was er macht und was nicht. Wie bei allem anderen auch, wir sind alle Erwachsen. Und der Cache, um den es sich gerade dreht, ist deaktiviert und die deutliche Warnung ist im Deaktivierungslog auch ausgesprochen. Ich verstehe also den Aufstand nicht, denn meines Erachtens hat der Owner das gemacht, was hier alle fordern:

Deaktivierung und deutliche Warnung wären das Minimum wenn Caches von mir betroffen sind.

ist doch passiert!?

 

Ich weiß nicht, was das mit "Verharmlosen" zu tun haben soll. Aber irgendwie sind hier deutliche Vorwürfe herauszulesen, obwohl für mich inzwischen cachetechnisch alles geregelt ist.

 

Jochen

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1 hour ago, frostengel said:

letztens bin ich an schönen Blumen vorbeigelaufen beim Cachen - meine Freundin hat mich dann aufgeklärt, dass sie giftig sind und dass es gar keine gute Idee ist, sie anzufassen und danach etwas zu essen.

Vor sehr vielen Jahren: mein zweitliebster Spielplatz war umgeben von wunderschönen gelbblühenden Sträuchern: Ginster. Diese Pflanzen sind giftig und damals lernte jedes Kind, daß man keine unbekannten Pflanzenteile in den Mund steckt oder auch nur anfaßt und daß die Pflanzen am Spielplatz giftig sind. Kein Kind hat sich vergiftet.

Heute gäbe es wahrscheinlich panische Eltern und viele Vergiftungsfälle.

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@radioscout, @frostengel,

ich kann es gerne nochmal erklären. Mein Eindruck war und ist nun nach euren letzten Antworten wieder, dass ihr die Gefahr die von Eichenprozessionsspinnern und ihrem Gespinst ausgeht, nicht richtig einschätzt.

An den genannten Blümchen kann man vorbeigehen ohne, dass einem etwas passiert. Wenn jemand etwas vom Gespinst des Eichenprozessionsspinner an die Haut gelangt (z.B. vom Wind drangeweht), kann (nicht muß, ist wohl auch etwas Veranlagung dabei) man wochenlang ausfallen, wenn man es einatmet, kann langfristig die Lunge geschädigt werden.

 

Vielleicht lest ihr ja nochmal eure ersten Kommentare in Ruhe durch. Vielleicht merkt ihr dann, worauf ich rauswollte. Ihr seid sehr erfahrene und aktive Forumsmitglieder, viele Leute lesen eure posts und richten sich eventuell danach. Hier geht es aber nicht um eine Cacheetikette, bei der man schnell seine Meinung in die Tasten haut (das ist keinesfalls respektlos gemeint), sondern es sollte um Information gehen, um eine Gefahr, die vielleicht nicht so offensichtlich ist, wie das Abseilen von einer Brücke.

 

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Ich häng mich hier mal dran, schreibe mit Armen und Beinen voll roter Pusteln die jucken wie Sau. Eine wunderhübsche, Eichenprozessionsspinner induzierte Raupendermatitis.

Die hab ich mir gestern beim cachen eingefangen, obwohl ich direkten Kontakt mit den Biestern vermieden habe.

Die Aufgabenstellung hatte eigentlich vorgesehen vom Weg aus zu "angeln". Naja, ging auch anders, aber soll hier nicht Thema sein. Nun habe ich mich etwas ausführlicher mit dem Thema EPS B) befasst, und bin eigentlich fast der Meinung, dass man auch Caches in unmittelbarer Nähe von EPS befallenen Bäumen vorübergehend deaktivieren sollte. Wie seht Ihr das?

Auszug aus Wikipedia: Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen

 

Dann drängt sich auch gleich die nächste Frage auf. Wie lange sollte wohl deaktivert bleiben?

Wikipedia: Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle.

 

Und noch eine Folgefrage: Wie groß sollte wohl der Sicherheitsabstand sein? :unsure:

Wikipedia: Vorsichtsmaßnahmen

  • Grundsätzlich die Befallsgebiete meiden

 

Tja, da könnte man natürlich ziemlich harte Schlüsse daraus ziehen wenn man auf Nummer ganz ganz Sicher gehn will. Ich bin etwas ratlos wie man mit dem Thema sensibel umgeht, ohne über das Ziel hinaus zu schießen.

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5 hours ago, Pädeldreter said:

An den genannten Blümchen kann man vorbeigehen ohne, dass einem etwas passiert.

 

Hi,

 

du hast schon recht, dass der ESP gefährlich ist (siehe Diedlers Beitrag), aber gleichzeitig sprichst du von Blümchen, an denen man vorbeigehen kann. "Blümchen"? Aber hallo, bissl Fingerhut gegessen und das war es, tot - und dass man einmal unbewusst oder sogar bewusst ("Oh, das ist ja schön!") eine solche Pflanze berührt, ist ja auch nicht so weit hergeholt, ich wusste bis vor Kurzem zum Beispiel nicht, wie Fingerhut aussieht und wie giftig das ist. Anfassen (pflücken, fühlen, riechen) und danach etwas essen, nicht so gut...

Zecken können gefährlich sein (FSME), Schlangen (letztens haben wir eine gesehen, nein, es war keine Blindschleiche) etc.

 

Ich finde es durchaus auch wichtig, dass man vorsichtig ist - aber hier den ESP zur größten Gefahr der Welt zu machen, aber gleichzeitig von "Blümchen" zu reden, finde ich nicht wirklich prickelnd...

 

Ich bin etwas ratlos wie man mit dem Thema sensibel umgeht, ohne über das Ziel hinaus zu schießen.

Das finde ich die richtige Einstellung. Und ich bin der Meinung deaktivieren und deutlich warnen - mehr kann man nicht machen.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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9 hours ago, Pädeldreter said:

Mein Eindruck war und ist nun nach euren letzten Antworten wieder, dass ihr die Gefahr die von Eichenprozessionsspinnern und ihrem Gespinst ausgeht, nicht richtig einschätzt.

Ich schätze die Gefahr als sehr hoch ein und verlasse mich deshalb auf meine eigene Beobachtung und evtl. vorhandene amtliche Warnschilder.

Weil die Gefahr so hoch ist, möchte ich mich nicht (ausschließlich) auf Warnungen durch Owner verlassen, die das evtl. nicht interessiert, die nicht anwesend sind, nichts von den Tieren wissen oder die ihre Listings nicht pflegen.

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Servus,

5 hours ago, frostengel said:

Das finde ich die richtige Einstellung. Und ich bin der Meinung deaktivieren und deutlich warnen - mehr kann man nicht machen.

das sehe ich genauso. 

11 hours ago, Pädeldreter said:

Mein Eindruck war und ist nun nach euren letzten Antworten wieder, dass ihr die Gefahr die von Eichenprozessionsspinnern und ihrem Gespinst ausgeht, nicht richtig einschätzt.

diesen Eindruck habe ich nicht. Das konnte ich nirgends rauslesen.
 

Hier ist doch die Sache eigentlich schon gegessen? Keiner verharmlost die Raupengespinste (so wie ich das bisher gelesen habe, es wurden lediglich noch andere gefahren erwähnt, die auftreten können) und Pyro1 hat deaktiviert.
Wenn man was nicht kennt, sollte man auch nicht dran rumfingern. Vor dem Fingerhut wurde ich schon als Kind gewarnt! 

Gruß,
Daniel

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16 hours ago, frostengel said:

aber gleichzeitig sprichst du von Blümchen, an denen man vorbeigehen kann. "Blümchen"? Aber hallo,

Ups, da habe ich wohl ein bagatellisierendes Stilmittel benutzt ... Muß ich wohl in einem deiner Beiträge aufgeschnappt haben ;-) Hey, das ist ein twinkle smily!

 

10 hours ago, Lada1976 said:

diesen Eindruck habe ich nicht. Das konnte ich nirgends rauslesen.

Naja, radioscout hat dazu aufgefordert, das Problem in einem CITO zu lösen. frostengel meinte, die Besucher selbst entscheiden zu lassen.

Ist alles ok. Kann man machen. Eigenverantwortung und so.

 

Aber hier hat Pyro1 um Rat gefragt, wohl weil er als Cache Owner eine gewisse Verantwortung erkannt hat.

Er hat alles richtig gemacht. Nachgefragt, informiert, nicht nur hier im Forum, deaktiviert mit entsprechender Warnung. Gut gelöst!

 

11 hours ago, Lada1976 said:

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als Kind gewarnt! 

Eben. Wann wurdest du vor dem Eichenprozessionsspinner gewarnt?

Mir kam das Thema erst vor ein, zwei Jahren unter. Dann habe ich mir das Treiben und die Gespinste angesehen. So richtig nahe, Makro Fotos und so. Einmal bin ich beim Klettern reingedappst. Ging alles gut aus und ich hatte zwar Respekt, aber auch keine echte Vorstellung, was passieren kann. Bis es mich erwischt hat.

 

Vielleicht sind mir diese Antworten deshalb so aufgestoßen, dass ich mich von meinem still mitlesenden Status wegbegeben habe. Und dann muß ich auch gleich noch an den Podesten von Ikonen kratzen und reflexartige Rechtfertigungen erzeugen?! Schlimme Sache, auf die es mir wirklich nicht ankommt.

 

16 hours ago, frostengel said:

ESP zur größten Gefahr der Welt zu machen

Auch das ist nicht das Ziel. Sondern meine (schmerzhafte) Erfahrung und ein wenig Information beizusteuern. Beim Cachen gehen wir oft viele Gefahren ein. Aber meistens sind uns diese bewusst. Und hier, so erschien es mir, war das nicht der Fall.

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Wie kann ich mich schützen:

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten sie Abstand, setzen Sie sich in der Nähe nicht auf den Boden.
  • Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen. Auch Schutzbrille und Staubmaske sind sinnvoll.
  • Wenn Sie unbeabsichtigt in die Nähe befallener Bäume kamen: Duschen Sie, waschen Sie gründlich Ihre Haare und auch die Kleidung.
  • Entfernen Sie Gespinste im Garten nicht selbst, sondern beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Schädlingsbekämpfer oder entsprechend ausgerüsteten Baumpfleger.
  • Die Gespinste nicht abflammen oder abspritzen - dabei werden die Gifthaare nur noch mehr aufgewirbelt und verbreitet.
  • Nach Vernichtung der Raupen können verbliebene Härchen noch jahrelang den Giftstoff freisetzen.
  • Sie haben einen Befall an öffentlichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die Gemeindeverwaltung, das Umwelt- oder Gesundheitsamt.

Wenn Kontakt mit den Brennhaaren eingetreten ist:

  • Sofortiger Kleiderwechsel und der Versuch, mit einem Klebeband vorhandene Brennhaare von der Haut abzunehmen.
  • Duschbad mit Haarwäsche.
  • Bei Augenbeteiligung das Spülen mit Wasser.
  • Hautreaktionen können örtlich mit mittelstark bis stark wirksamen Kortisonpräparaten (rezeptpflichtig) behandelt werden.
  • Gegen den meist stark ausgeprägten Juckreiz können Antihistaminika (z. B. Loratadin oder Cetirizin Tabletten) hilfreich sein.
  • Bei Entzündung des Auges ist eine Vorstellung beim Augenarzt ratsam.
  • Bei Atemproblemen ist eine Vorstellung beim Arzt sinnvoll, der Einsatz von schnellwirksamen Aerosolsprays (Betasympathomimetika und /oder steroidhaltigen Dosieraerosolen) ist hilfreich.
  • Schwerere Verläufe sollten umgehend beim Notarzt vorgestellt werden und können eine medikamentöse Kortisontherapie notwendig machen.

Auszug aus dem heutigen Newsletter Gesundheit in meiner Firma, aufgrund vermehrter Aktivität.

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Eichenprozessionsspinner sind derzeit wieder vermehrt aktiv. Für den Menschen sind vor allem die Raupenhaare schädlich. Die sogenannten "Brennhaare" können bei Kontakt mit der Haut zu heftigen, allergieähnlichen Reaktionen wie Juckreiz, Quadellbildung, bis hin zu Atemproblemen führen. Wie Sie sich am besten davor schützen können erfahren Sie hier.

Hauptgefährdungszeit Juni bis August

Der Wärme liebende Eichenprozessionsspinner, fühlt sich vor allem an Eichen-Arten wie Stieleiche, Traubeneiche und Roteiche wohl. Er tritt in warm-Trockenen Regionen auf und bevorzugt lichte Eichenwälder, Bestandränder und Einzelbäume. In warmen Jahren sind Massenvermehrungen nicht selten. Zwischen Juni und August birgt die Raupe für den Menschen das höchse Gefahrpotential.

Bis zu 600.000 Brennhaare

Eigentlich ist der Eichenprozessionsspinner ein harmloser Nachtfalter, der in seinem Lebenszyklus verschiedene Entwicklungsstadien durchläuft. Problematisch für Mensch und Tier ist das Stadium als Raupe. Die Raupen des Schmetterlings tragen ab dem 3. Larvenstadium auf dem Rücken zunehmend feine, spitze Härchen ("Brennhaare", 0,25 mm). Eine Gefährdung geht besonders von den älteren Raupen aus (5. bis 6. Stadium), die mehr als einer halben Million dieser Brennhaare tragen können. Die Brennhaare der Raupe sind so gut wie unsichtbar und können bereits bei leichter Berührung abfallen. Mit dem Wind können die Härchen bis zu 500 m transportiert werden uns sich schnell an Kleidung oder Schuhen festsetzen.

Allergieähnliche Symptome

Weil die Symptome nach einem Kontakt normalerweise erst in der Nacht oder am folgenden Tag auftreten, rätseln Betroffene oft über die Ursache. Durch genaues Befragen kommt man aber meist darauf", berichtet der Werskarzt eines großen Chemieunternehmens.* "Um eine Allergie handelt es sich in den meisten Fällen nicht, sagt er, eher um eine Reaktion des Körpers auf ein Gift. Erst bei wiederholtem Kontakt kann es zusätzlich zu allergischen Symptomen kommen.

Denn die Brennhärchen brechen leicht und setzen dann einen Eiweißstoff frei, der zu allergieähnlichen Symptomen führt: Die Haut reagiert bei Kontakt mit heftigem Juckreiz, rötet sich, bildet Quaddeln, Eiterbläschen und Knötchen. Je nach Kontakt entwickelt sich mitunter auch eine heftige Bindehautentzündung samt roten Augen und geschwollenen Lidern, Gerät das Gift in die Atemwege, können sich Nase, Rachen und Bronchien entzünden, in schweren Fällen und bei etwaiger Vorbelastung, kann es zu Atemnot bis hin zum Asthma kommen. Verschluckte Brennhaare können zudem Schleimhautschwellungen und Entzündungen im Rachenraum auslösen.

 

Hier der Rest des Newsletters.

* Den Namen des Arztes habe ich entfernt.

 

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3 hours ago, Pädeldreter said:

 

15 hours ago, Lada1976 said:

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als Kind gewarnt! 

Eben. Wann wurdest du vor dem Eichenprozessionsspinner gewarnt?

 

Hi,

 

den Rest lese ich mir später durch (Arbeit ;-)), aber nur zur Information zu obigem Zitat - ganz ohne Wertung:

Den ESP kenne ich schon länger und bei irgendwelchen Gespinsten in Bäumen bin ich vorsichtig. Vom Fingerhut hat mir Stadtkind keiner etwas erzählt und das war für mich jetzt neu.

Die Formulierung "Eben." finde ich an der Stelle also unangebracht. Nur, weil es bei euch so ist, ist das nicht bei jedem so....

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Servus,

9 hours ago, Pädeldreter said:

Wann wurdest du vor dem Eichenprozessionsspinner gewarnt?

das erste mal vor über 10 Jahren. Da war ich aber schon lange kein Kind mehr... War aber auch nicht in Deutschland.
Später war von denen auch immer mal wieder in der Presse zu lesen. Also kennen sollte man die eigentlich schon seit längerem.

Gruß,

Daniel

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Ganz in der Nähe der Stelle ist eine Kapelle und dort hin ging kürzlich ein Bittgang unserer Pfarrei.

 

Solche "Prozessionen" in die Nähe von Bäumen die vom EPS befallen sind halte ich wirklich für untragbar. Ich warne und mach alles das keiner dort hingeht und unsere Kirche führt dutzende bis einhundert Leute direkt dort hin.... absolutes No Go.

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8 hours ago, Pyro1 said:

Ganz in der Nähe der Stelle ist eine Kapelle und dort hin ging kürzlich ein Bittgang unserer Pfarrei.

 

Solche "Prozessionen" in die Nähe von Bäumen die vom EPS befallen sind halte ich wirklich für untragbar. Ich warne und mach alles das keiner dort hingeht und unsere Kirche führt dutzende bis einhundert Leute direkt dort hin.... absolutes No Go.

Wieso, passt doch: Prozessionsspinner eben.

Ok, bei DER Vorlage :)

 

Aber Spaß beiseite: Irgendwann wirds eben ein wenig "missionarisch".

 

Daß die Tiere gefährlich sein können/sind, hat u.a. Kollege Pädeltreter schon geschildert. Aber da sind sie eben nicht alleine: Es gibt auch so lustige Dinge wie Ambrosia .... oder den Fuchsbandwurm - oder einfach die Zecke ..... Wahrscheinlich gehen bei jedem Sonntagsspaziergang hunderte Leute an irgendeiner Gefahrenquelle vorbei. Und ob in der dritten Baumreihe neben dem Weg was hängt, das kriegt man eh nicht mit.

 

Man wird nicht alle Leute vor allem schützen können. Nicht die Cacher - und nicht irgendwelche Passanten. Was nicht heißt, daß man bei erkannter Gefahr nicht sinnvoll reagieren soll: Ich würde weder nen Cache noch ein Grillfest unter einem EPS-Nest oder in ner Ambrosia- oder Bärenklau-Pflanzung haben wollen.

 

Aber deswegen wird auch kein Wanderweg gesperrt. Wie sollte das auch gehen?

 

Gruß Zappo

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3 hours ago, Der Zappo said:

Aber deswegen wird auch kein Wanderweg gesperrt.

Leider doch, gibt es alle Jahre wieder. Mitunter sogar ganze Parks oder Waldgebiete.

 

Ich denke immernoch die Kunst ist es herauszufinden....

On 12.6.2018 at 12:55 PM, DerDiedler said:

....wie man mit dem Thema sensibel umgeht, ohne über das Ziel hinaus zu schießen.

 

Und vielleicht sollte man es nicht so persönlich und zu ernst nehmen wenn....

12 hours ago, Pyro1 said:

....ich warne und mach alles das keiner dort hingeht und unsere Kirche führt dutzende bis einhundert Leute direkt dort hin.

 

Die Tatsache, dass wir in keiner Zeitung zu lesen bekommen haben das ein ignoranter Kirchenvorturner seine Schäfchen unter Prozessionsspinnern hindurch geleitet hat, und die Prozession aufgrund massenhafter Haut- und Atemwegsbeschwerden abgebrochen werden musste, deutet irgendwie darauf hin, das es in diesem Beispiel gelungen ist herauszufinden....

On 12.6.2018 at 12:55 PM, DerDiedler said:

.....wie man mit dem Thema sensibel umgeht, ohne über das Ziel hinaus zu schießen

;)

Edited by DerDiedler
typie

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18 hours ago, DerDiedler said:

Leider doch, gibt es alle Jahre wieder. Mitunter sogar ganze Parks oder Waldgebiete.

 

"Leider" würde ich da jetzt nicht sagen :)

Aber ich hab mich da falsch ausgedrückt - was ich EIGENTLICH meinte, war, daß nicht jeder Waldweg incl. Umgebung danach überprüft wird, ob da Raupen hängen.

Gruß Zappo

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Manche sind aber auch verdammt schwer zu erkennen, hier ein Beispiel, direkt auf dem Weg zum zum Public Viewing.

 

20180506_165506.jpg

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2 hours ago, Lada1976 said:

Das sieht eher nach Gespinstmotten aus... 

 

Das hätte ich auch gesagt/gedacht...

Aber so kann man sich täuschen.

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1 minute ago, Li_Lo_15 said:

Aber so kann man sich täuschen.

wieso täuschen? Für EPS ist das doch viel zu großflächig. Die bauen "kleine Nester" und spinnen nicht einen ganzen Baum ein.
Das auf dem Bild sind Gespinstmotten und keine EPS...

 

Gruß,
Daniel

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Da könnt ihr mal sehen wie genau es um die Informationen bezl. EPS steht, ich habe echt gedacht, der ganze Baum sei befallen.

Besten Dank für die Aufklärung.

 

Gruß, MB

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Eichenprozessionsspinner sollen meines Wissens nach zu 99% nur Eichen befallen.

 

Das was Mausebiber im Foto zeigt ist die Traubenkirschgespinstmotte...  oder so ähnlich. Das ist eine harmlose Raupe die im Frühjahr für ein paar Wochen eine bestimmte Buschart kahlfrisst, mit Ihrem Gespinst komplett einhüllt und Anfang - Mitte Juni ist alles wieder weg, der Baum/Busch treibt aus und im Juli sieht alles so aus als wäre nie etwas dagewesen.

 

Das alles ist total harmlos, es sieht nur sehr gespenstisch aus... hatte ich dieses Jahr auch bei mehreren meiner Caches und anlässlich eines meiner durchgeführten Citos wo wir einen Diplombiologen vor Ort hatten wurden hierzu aus der Teilnehmerrunde Fragen gestellt die vom Fachmann detailiert beantwortet  wurden. Manche Jahre wie dieses Jahr gibts viel davon, manchmal ganz wenig... Natur eben.

Edited by Pyro1

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