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Virtuelle Stationen auf einem Friedhof

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Hallo!

Werden Caches akzeptiert / beim Review freigegeben, wenn Ablesestationen auf einem Friehof liegen? Es geht um denkmalgeschützte Grabmale, also um Sehenswürdigkeiten auf einem Friedhof. Von den Grabmälern wären Zahlen abzulesen. Der Cache selbst würde außerhalb des Friedhofs versteckt.

Grüße
following

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Hallo following,

das ist KEINE Reviewer-Aussage: Wenn man die Ergebnisse ablesen kann, ohne die Trauernden zu stören, dann sollte das kein Problem sein. Weise am besten im Listing darauf hin, dass man auf einen Friedhof muss - mit allen Konsequenzen für die Sucher: Sie sollten sich rücksichtsvoll verhalten, keinen Hund mitnehmen...

Herzliche Grüße
Jochen

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Servus,

die Frage ist eher warum muss das auf dem Friedhof sein? Ich kenne einen Multi mit Ablesestation auf einem aktiven Friedhof. Da habe ich mich so unwohl gefühlt dass ich abgebrochen hätte wäre ich alleine gewesen. Meine Kumpels waren da nicht so zimperlich. Ich habe den Friedhof verlassen und die anderen, gegen meinen Einspruch, suchen lassen. 
Auf einem aktivem Friedhof finde ich das persönlich absolut nicht angebracht! Und was passiert wenn das abzulesende irgendwann mal unter Efeu verdeckt ist? Da fangen dann Leute an auf dem Grab oder der Bepflanzung rumzutrampeln?
Nimm doch irgendwas das man von außen ermitteln kann!

Gruß,
Daniel

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Hi

warum nicht auf einem Friedhof.

Ich hatte echt schon tolle Stationen auf Friedhöfen vor allem wenn dort berühmte Persönlichkeiten Beerdigt sind und Informationen über die Personen zu suchen sind oder so.

z.B. dort hat es mir wirklich super gefallen wichtig halt nix am Friedhof verstecken und im Listing erwähnen das Stationen auf dem Friedhof sind dann kann man ja rechtzeitig entscheiden ob man dort hin will oder nicht und natürlich noch einen Hinweis auf Öffnungszeiten.

Natürlich muss die Station so gestaltet sein dass man sich auf dem Friedhof nicht zum Affen macht.

Jürgen Carthago

Edited by JuergenCarthago

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Hallo Daniel,

3 hours ago, Lada1976 said:

die Frage ist eher warum muss das auf dem Friedhof sein?
[...]
Nimm doch irgendwas das man von außen ermitteln kann!

und wenn das Zeigenswerte nun auf dem Friedhof ist!? Das kann eine bekannte Person, ein toller Grabstein, Soldatengräber, eine kleine Kapelle, ... sein - dann will man halt das zeigen und das geht nun mal nicht immer von außen.

Ich habe schon viele Multis auf Friedhöfen gemacht - die meisten davon waren absolut harmlos und man konnte wie ein normaler Besucher durch die Wege laufen und hat schöne und interessante (und manchmal auch langweilige) Dinge gesehen. Das war gar kein Problem und die Trauernden und Grabpflegenden wurden normal begrüßt.

Einmal hatte ich eine physische Station auf dem Friedhof; mit einem Koordinatenpuzzle... Das fand ich damals nicht so gut, habe es dann aber doch gelöst, und es hat niemanden gestört, dass ich da in der Sonne auf einer Bank saß und gepuzzlet habe. Einmal hatte ich eine UV-Station auf einem Friedhof (weit weg von den Gräbern) - das war mir dann doch zu grenzwertig. Aber im Großen und Ganzen war das meiste echt gar kein Problem.

Ein Abschnitt eines meiner Caches führt auch über den Hauptfriedhof in Karlsruhe - wenn du ihn mal machen solltest, kannst du mir danach sagen, ob du da wirklich das Gefühl hattest, dass du etwas machst, was du nicht machen solltest. Das hatte ich auf unserem Friedhof noch nie (der ist groß und weiträumig) und ich war schon oft zum Cachen da und habe dort einige Zeit für meine Planung verbracht und dabei vieles Interessante entdeckt. Negatives Feedback dazu habe ich bisher nicht bekommen, dass das nicht ginge...

Herzliche Grüße
Jochen

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Warum sollte man an einem Ort spielen, an dem Angehörige trauern? Ich halte das nicht für gut.

Wenn es denn unbedingt sein muß: beschreibe das zu zeigende so, daß man es finden kann, ohne aufzufallen und ständig auf den GPSr schauen zu müssen. Stelle Fragen, die man im vorbeigehen beantworten kann. Vermeide, daß auf dem Friedhof gerechnet und Koordinaten eingegeben werden müssen. Denke immer an die "Powercacher", die die Stages nur schnell abarbeiten wollen und denen es egal ist, ob sie dabei stören.

Daß ein Friedhof kein Spielplatz ist begreifen viele Leute erst, wenn sie dort selber Angehörige beerdigt haben.

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3 hours ago, JuergenCarthago said:

warum nicht auf einem Friedhof.

Weil ein Friedhof einfach kein Spielplatz ist! Wenn ich am Grab meiner Oma oder meiner Großtante bin hab ich persönlich recht wenig Lust auf irgendwelche komischen Typen die neben mir stehen und irgendwas suchen!!!
Es ist auch was anderes wenn es sich um einen uralten, nicht mehr aktiven Friedhof handelt. Aber selbst dann sehe ich das etwas kritisch und muss ich nicht machen.

2 hours ago, frostengel said:

und wenn das Zeigenswerte nun auf dem Friedhof ist!?

dann stelle ich mir die Frage ob ich da Horden (Übertreibung meinerseits!!) von Leuten hinlocken muss... Nach nebenan locken und das Angebot machen, zu schauen wenn es jemanden interessiert, geht doch auch.
Sorry, das ist für mich ein heikles Thema. Jochen, ich kann dir gerne mal einen kleinen Friedhof auf dem Land zeigen. So um die 20m breit und 40m lang, mit Leuten drauf die die Gräber ihrer Angehörigen pflegen und Du stehst dann mittendrin und suchst an einem, mit Efeu überwuchertem Wegkreuz, eine Jahreszahl. Da will ich mal sehen ob Du dich da wohl fühlst und sagst dass das OK ist...

@radioscout Ja, genau das meine ich auch!

Gaaanz schwieriges Thema...

Gruß,
Daniel

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10 hours ago, JuergenCarthago said:

warum nicht auf einem Friedhof

Sehe ich auch so. Es gibt sehr schöne und große Friedhöfe, manche sind regelrechte Sehenswürdigkeiten in ihrer Stadt. Auf manchen liegen berühmte Personen begraben und natürlich kommen da dann auch Besucher hin.

Ich gehe gerne auf Friedhöfen spazieren (memento mori!). Wenn man sich vernünftig benimmt, nicht im Rudel aufschlägt etc. spricht denke ich nichts dagegen. Auch sollte die Aufgabenstellung im Cache so gestaltet sein, dass man als normaler Spaziergänger die Informationen findet, also nicht irgendwo rumkriechen, klettern o.ä. muss.

Natürlich wird das schwierig bei einem kleinen Kirchhof wie von @Lada1976 beschrieben aber um so einen geht es bestimmt auch nicht, da gibt es ja i.d.R. wenig denkmalgeschütze Gräber.

Hier übrigens ein berühmter Cache auf einem Friedhof: https://coord.info/GCG3BF

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Interessante Nebenfrage: Wie kann ich das "@radioscout" aus dem zitierten Text entfernen? Ich kann es nicht markieren und wenn ichden Text in einen externen Texteditor lade, dann ist es offiziell auch gar nicht da!?

7 hours ago, Lada1976 said:

Sorry, das ist für mich ein heikles Thema. Jochen, ich kann dir gerne mal einen kleinen Friedhof auf dem Land zeigen. So um die 20m breit und 40m lang, mit Leuten drauf die die Gräber ihrer Angehörigen pflegen und Du stehst dann mittendrin und suchst an einem, mit Efeu überwuchertem Wegkreuz, eine Jahreszahl. Da will ich mal sehen ob Du dich da wohl fühlst und sagst dass das OK ist...

@radioscout

Hallo Daniel,

da musst du dich nicht entschuldigen, ich finde es sogar gut, dass du das Thema heikel findest. Vielleicht gehen wir von unterschiedlichen Dingen aus. Dein Fall ist extrem und ich würde das nicht gutheißen so wie du es beschreibst. 90% der Fälle die ich hatte, waren schlichtweg kein Problem. Ich habe auch noch nie Cacher erlebt, die in Horden laut über den Friedhof gelaufen sind - die meisten wissen eben doch, wie man sich benimmt.

Und dann frage ich nur, warum es nicht in diesen 90% der Fälle okay sein sollte, wenn man die QtA auf den Friedhof legt? Ein solcher Friedhof wie deiner wäre dann eben ein Nogo-Gelände, wobei auch da der Grabstein von Goethe, der mittendrin steht, sicher eine sinnvolle QtA wäre - den Leuten, die dort Angehörige liegen haben, wüssten dann nämlich, dass Goethes Grab ein Touristenpunkt ist. Aber wenn er in die 10% fällt, die man nicht becachen sollte, dann ist das so - macht aber die anderen 90% trotzdem nicht mit kaputt, oder?

Einigen wir uns vielleicht darauf? Je nach Friedhof und Aufgabe kann das völlig okay bis geht gar nicht sein, Hier ist der Owner gefragt und notfalls die Community, die ihm Feedback gibt.

Herzliche Grüße
Jochen

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Nehmt Euch mal etwas Zeit und lest die Logs von Anfang an:  Bergfriedhof Heidelberg

Ich war auch total skeptisch, aber in Heidelberg gibt es ganz offizielle Wege durch den Friedhof die in einem kleinen Führer beschrieben sind und der den Besucher zu den schönsten und interessantesten Plätzen auf den Friedhof führt. Meine Bedenken richteten sich nicht gegen Cacher wie Jochen und Co. die sich einfach benehmen können und wissen, wie man sich angemessen verhält, nein, ich hatte Angst dass es bei so vielen verschiedenen Leuten auch immer wieder mal Ausreißer gibt die dann wie die eine Horde Wildschweine durchs Gelände pflügen.  Ich denke, meine Befürchtungen haben sich nicht bestätigt.

Also, meine Meinung dazu ist, ein kleiner Friedhof wie weiter oben beschrieben sollte man wirklich in Ruhe lassen, ein großer Friedhof mit interessanten Gegebenheiten verträgt ein paar zusätzliche Besucher problemlos.

Beste Grüße, MB

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Was ist Friedhof, was nicht - würde ich mal die Frage erweitern.

Ich will nirgends "spielen", wo andere trauern. Wenn diese Begnungen ausgeschlossen sind, ist das für mich ok.

Das geht vom schlicht nicht mehr aktiven Friedhof (Park) über die abgelegene "Historik-Gräber-Ecke" bis hin zum Ablesen der Erbauungszahl der Kirche, die eben: im Friedhof steht.

Wichtig ist : Ablesen - nicht Suchen. Und ein Grund, genau DAS das machen zu müssen - also die thematische Einbindung eines z.B. historischen Grabes. Ne einfache und "nicht mehrwerte" 5 kann ich auch an der Bushaltstelle ablesen.

Die Frage, wie man sich an so einem Ort bewegt, würde ich eher als kinderstubentypisch bezeichnen als als cachetypisch.

Gruß Zappo

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23 minutes ago, Mausebiber said:

.....Ich denke, meine Befürchtungen haben sich nicht bestätigt......

Das haben Befürchtungen - glücklicherweise- ganz oft so an sich  :)

Gruß Zappo .... der sich das jetzt nicht verkneifen konnte. Aber ich hab ja auch noch was Sinnvolles geschrieben.

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55 minutes ago, Der Zappo said:

Das haben Befürchtungen - glücklicherweise- ganz oft so an sich

Ganz deiner Meinung, aber ich bin halt lieber etwas bedächtiger als hinterher die Scherben weg räumen zu müssen.

Quote

würde ich eher als kinderstubentypisch bezeichnen als als cachetypisch

Schon, aber auch Cacher haben eine Kinderstube "genossen".

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Servus,

10 hours ago, frostengel said:

Je nach Friedhof und Aufgabe kann das völlig okay bis geht gar nicht sein,

ja, das wollte ich eigentlich in meinem zweiten Post auch deutlich machen:

17 hours ago, Lada1976 said:

Es ist auch was anderes wenn es sich um einen uralten, nicht mehr aktiven Friedhof handelt.

Im ersten Post schrieb ich auch bewusst von "aktiven" Friedhöfen.
In den verlinkten Beispielen werden ja sogar von offizieller Stelle Führungen angeboten. Da habe ich auch gar kein Problem damit! Da laufen mehr Touristen rum als Cacher.

Gruß,
Daniel

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Also ein Cache über einen Friedhof, feine Sache. Das Finale muss ja nicht im Sarg liegen, sondern ist außen gut unterzubringen. ;)

Wir haben hier in Leipzig einen jüdischen Friedhof, ganz klein. Und wir haben bei diesem Multi eine Menge gelernt und viele AHA Effekte gehabt - so sollte es sein. Bei 86 Favs, scheinen das auch andere so zu sehen

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On 15.1.2018 at 3:40 PM, following said:

Werden Caches akzeptiert / beim Review freigegeben, wenn Ablesestationen auf einem Friehof liegen? Es geht um denkmalgeschützte Grabmale, also um Sehenswürdigkeiten auf einem Friedhof. Von den Grabmälern wären Zahlen abzulesen. Der Cache selbst würde außerhalb des Friedhofs versteckt.

Das sollte normalerweise kein Problem bei der Freischaltung geben. Es sei denn, die Friedhofssatzung des betreffenden Friedhofs enthält ein explizites Geocaching-Verbot, dann könnte es Nachfragen geben.

Eventuelle Regelungen gegen Spiele stehen dem eher nicht entgegen, denn es macht letztlich keinen Unterschied, ob ich ein solches Grabmal aus rein historischem oder kulturellem Interesse anschaue oder ob ich die Informationen später für die Berechnung einer Geocache-Koordinate verwende. Das sieht bei Spielen wie Fussball, Slacklining oder Sandförmchen füllen anders aus und gegen solche Nutzungen wenden sich auch die Friedhofssatzungen.

Am besten sprichst du deinen Cache mit der Friedhofsverwaltung ab und nennst die Details zur Erlaubnis in einer Reviewernote. Die Erlaubnis für reines Ablesen sollte leicht zu bekommen sein.

 

Meine Spielermeinung dazu: Ich kann verstehen, dass sich manche Geocacher auf Friedhöfen unwohl fühlen. So wie es immer Orte geben kann, an denen sich einzelne Geocacher je nach Situation unwohl fühlen. Ich habe auch schon die Suche nach Geocaches abgebrochen bzw. gar nicht erst angefangen, weil mein Bauchgefühl dagegen war. Daraus aber zu folgern, Geocaches an dem betreffenden Ort dürften nicht sein, geht zu weit.

Und es gibt auch nicht "den" Friedhof. Da gibt es eine riesige Bandbreite, wie die gestaltet sind, wie sie genutzt werden und ob man da als Geocacher als störend empfunden werden könnte. Meinem Eindruck nach fühlen sich im deutschsprachigen Raum vor allem Geocacher von Friedhofscaches gestört und nur sehr wenige Friedhöfe von Geocachern.

Letztes Jahr habe ich auf dem Wiener Zentralfriedhof einen Geocache gesucht und dann auf einer Grabstelle gefunden. Es war der letzte Wunsch des dort begrabenen Geocachers, einen aktiven Cache auf dem Grab zu haben...

Edited by eigengott
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Danke für eure Einschätzungen. Es gibt also schon eine Reihe von Caches mit virtuellen Friedhofsstationen

On 15.1.2018 at 11:49 PM, radioscout said:

Wenn es denn unbedingt sein muß: beschreibe das zu zeigende so, daß man es finden kann, ohne aufzufallen und ständig auf den GPSr schauen zu müssen. Stelle Fragen, die man im vorbeigehen beantworten kann. Vermeide, daß auf dem Friedhof gerechnet und Koordinaten eingegeben werden müssen.

Genau so ist es geplant.

Coole Idee mit dem Cache auf dem eigenen Grab, das hätte ich auch gerne! :-)

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2 hours ago, following said:

Coole Idee mit dem Cache auf dem eigenen Grab, das hätte ich auch gerne! :-)

Hör Dir mal das Lied "Geocowboy" von den Dosenfischern an.

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On 17.1.2018 at 11:11 PM, eigengott said:

Letztes Jahr habe ich auf dem Wiener Zentralfriedhof einen Geocache gesucht und dann auf einer Grabstelle gefunden. Es war der letzte Wunsch des dort begrabenen Geocachers, einen aktiven Cache auf dem Grab zu haben...

Krass, da hab ich gleich mal geschaut und wahrscheinlich den Cache auf der Karte gefunden, den du meinst - der hat 214 Favs. Die größere Überraschung aber war, man kann ja einen ganzen Tag dort Cachen, mehrere Tradis, Rätsel, Multis und sogar ein Earth-Cache - nur der Ghost-Cache fehlt :D Cache auf dem eigenen Grab, die Idee ist super, nur die Wartung muss eben ein Anderer machen ;)

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On 23.1.2018 at 5:17 PM, following said:

Cache auf dem eigenen Grab, das hätte ich auch gerne! :-)

Sicher?

Schritt 1: sterben

Eigentlich vergeht mir jetzt schon die Lust an einem solchen Cache. ;-) SCNR

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On 15.1.2018 at 10:05 PM, JuergenCarthago said:

...

warum nicht auf einem Friedhof.

...

 

Weil der Ort Friedhof und nicht Actionhof heißt.

Außerdem kenne ich nur Friedhofsatzungen, in denen klipp und klar geregelt ist, wann und vor allem wie das Betreten des solchen vonstatten geht. Und nein, da muss Geocachen nicht extra erwähnt werden, wie hier irgendjemand meint.

Ein Friedhof ist eben kein öffentlicher Ort, an welchem man sich mal eben amüsiert. Wer das möchte kann gerne versuchen, sich einen solchen zu schaffen. Die Friedhöfe, auf welchen meine Verwandten und Freunde liegen, sind, zum Glück klar beregelt. Schlimm genug, dass an Halloween Eltern ihre Kinder dorthin Karren, um sich zu gruseln. Jetzt auch noch täglich Schnitzeljäger? Nein, danke.

Manchmal kann man bei solcherlei Rücksichtslosigkeit nur den Kopf schütteln.

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37 minutes ago, Typus said:

Weil der Ort Friedhof und nicht Actionhof heißt.

Lies mal den ganzen Thread hier. Wie schon mehrfach erwähnt gibt es Friedhöfe die durchaus Sehenswürdigkeiten sind und auch von Leuten besucht werden, die dort nicht zum Trauern hinkommen und zwar ganz unabhängig vom Geocaching.

Auch gibt es durchaus einen Wandel in der Todes- bzw. Friedhofskultur, was gestern noch ein no-go war kann morgen schon recht problemlos sein. In nicht allzu ferner Zeit werden wir also vielleicht durchaus Cacher-Gräber mit eigener Dose finden.

 

 

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1 hour ago, hcy said:

Wie schon mehrfach erwähnt gibt es Friedhöfe die durchaus Sehenswürdigkeiten

Stimme ich voll zu. Außerdem ist cachen (für mich), mehr als nur ein Spiel. Wir bilden uns weiter, lernen neue Sachen etc. 

 

Schöne Grüße 

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2 hours ago, Typus said:

[...]

Manchmal kann man bei solcherlei Rücksichtslosigkeit nur den Kopf schütteln.

 

Hi,

 

du kannst mir sicher folgende Dinge erklären:

- Warum geben manche Menschen ein großes Vermögen aus, um besonders schöne Grabstätten und -steine für ihre Verstorbenen zu erwerben, wenn diese keiner sehen darf?

- Warum stehen neben/an den Gräbern bekannter Persönlichkeiten oftmals noch Informationen zu Ihrem Machwerk, wenn niemand den Friedhof zu touristischen Zwecken besuchen darf?

- Wieso grüßen mich Trauernde oder Grabpfleger immer freundlich, wenn ich über einen Friedhof laufe? Müssten die nicht entrüstet sein, weil ich mir dort nur die schönen Gräber anschaue und die Ruhe genieße?

- Wieso gibt es eine Friedhofsordnung, wenn doch sowieso klar ist, was erlaubt und verboten ist?

- Wieso ist Geocaching auf Friedhöfen schlecht, wenn man en passant ein paar interessante Informationen mitnimmt und schöne Gräber sieht, sich ansonsten aber normal benimmt?

- Bin ich ein schlechter und rücksichtsloser Mensch, weil ein virtueller Cache von mir teilweise über einen Friedhof führt?

 

Danke für ernst gemeinte Antworten.

Jochen

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Posted (edited)
2 hours ago, hcy said:

... gibt es Friedhöfe die durchaus Sehenswürdigkeiten sind ...

Auch gibt es durchaus einen Wandel in der Todes- bzw. Friedhofskultur, ...

 

 

Wie erwähnt meine ich die Friedhöfe, auf denen meine Lieben begraben sind. Das sind weder Sehenswürdigkeiten, noch liegen dort bekannte Leute.

Wenn sich die Trauerkultur in diese Richtung ändert, können sich die Anhänger gerne einen solchen Friedhof schaffen, das habe ich ja auch bereits geschrieben. Solange aber auf einem Friedhof Tote beerdigt sind, die diese Änderung nicht mitgemacht hätten und - vor allem - deren Verbliebene es ebenso wenig wünschen, bleiben diese Plätze auch unter den Regeln dieser. Zuu sagen, die Zeiten ändern sich, ist mir persönlich zu einfach. Wer wurde denn gefragt, dass er damit einverstanden ist?

 

59 minutes ago, frostengel said:

 

Hi,

 

du kannst mir sicher folgende Dinge erklären:

- Warum geben manche Menschen ein großes Vermögen aus, um besonders schöne Grabstätten und -steine für ihre Verstorbenen zu erwerben, wenn diese keiner sehen darf?

- Warum stehen neben/an den Gräbern bekannter Persönlichkeiten oftmals noch Informationen zu Ihrem Machwerk, wenn niemand den Friedhof zu touristischen Zwecken besuchen darf?

- Wieso grüßen mich Trauernde oder Grabpfleger immer freundlich, wenn ich über einen Friedhof laufe? Müssten die nicht entrüstet sein, weil ich mir dort nur die schönen Gräber anschaue und die Ruhe genieße?

- Wieso gibt es eine Friedhofsordnung, wenn doch sowieso klar ist, was erlaubt und verboten ist?

- Wieso ist Geocaching auf Friedhöfen schlecht, wenn man en passant ein paar interessante Informationen mitnimmt und schöne Gräber sieht, sich ansonsten aber normal benimmt?

- Bin ich ein schlechter und rücksichtsloser Mensch, weil ein virtueller Cache von mir teilweise über einen Friedhof führt?

 

Danke für ernst gemeinte Antworten.

Jochen

 

Hi Jochen,

das  sind viele Fragen, die ich nicht beantworten kann hinreichend beantworten kann, aber ich versuche es.

Ich habe keine Ahnung, warum Menschen für Dinge Geld ausgeben. Aber weißt Du, ob der mit dem schlichten Grab nebenan und seine Angehörigen auch touristisch erschlossen werden wollen? Nein, genauso wenig wie ich und deshalb gibt es Friedhofssatzungen, die so etwas klären.

Nun, die die Dich grüßen haben wohl nichts dagegen. Erzähl mir bitte auch von denen die Dich nicht grüßen oder die, die nicht damit einverstanden sind.

Die Frage mit der Friedhofsordnung verstehe ich nicht. Die Friedhofsordnung ist dafür da, dass jeder erkennen kann was erlaubt ist und was nicht. Meinst Du das?

Wenn Dein Cache über einen Friedhof führt, an dem das erlaubt ist, ist doch alles wunderbar.

Solltest Du mit Deinem Cache andere belästigen, wenn es so in der Ordnung steht, macht Dich das nicht zu einem schlechten Menschen, aber zu einem nicht netten. Das ist doch der Grundregel des Cachings, oder? Andere nicht zu belästigen?

 

Im Übrigen kenne ich den Friedhof, den Du meinst natürlich nicht. Auf unserem Friedhof wäre Geocaching eben unerwünscht. Ich weiß gar nicht, warum ich jetzt hier als böser Meckerfatzke dargestellt werde, nur weil ich und die anderen Angehörigen der Toten auf unserem Friedhof unser Recht in Anspruch nehmen, nicht gestört oder belästigt zu werden.

 

 

(Edit: Der Sohnemann kam rein und hat es geschafft, zwischendurch auf senden zu klicken. Deshalb musste ich noch den Rest anhängen...)

Edited by Typus

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3 hours ago, Typus said:

warum ich jetzt hier als böser Meckerfatzke dargestellt

Das macht hier keiner. Hier sind alle sehr direkt. Frage/Antwort/Meinung. 

Wenn hier einer meckert, sieht das etwas anders aus. 

 

Schöne Grüße 

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12 hours ago, L_M_58 said:

Das macht hier keiner. Hier sind alle sehr direkt. Frage/Antwort/Meinung. 

Wenn hier einer meckert, sieht das etwas anders aus. 

 

Schöne Grüße 

 

Stimmt auch wieder. Ich fahre mal runter. Die Vorstellung, dass jemand vom Grab meiner Mutter irgendwelche Rätsel einbaut hat mich mehr als verärgert.

Viele Grüße,

Martin

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15 hours ago, Typus said:

das  sind viele Fragen, die ich nicht beantworten kann hinreichend beantworten kann, aber ich versuche es.

 

Guten Morgen,

 

mir kam es gar nicht auf die Detail-Antworten an - trotzdem danke... Ich wollte damit nur aufzeigen, dass es durchaus einige Gründe gibt, die auch für eine "normale Nutzung" sprechen.

Ich will nicht meckern (sorry, wenn es so ankam), aber bei mir kommt das Ganze so an: Du wirfst uns vor, dass wir rücksichtslos (O-Ton) sind, gehst dabei vermutlich von randalierenden Cachern auf eurem kleinen Friedhof aus; dass es ganz anders sein kann und ist (von Seiten des Friedhofs und von Seiten der Cacher), bist du aber nicht bereit einzusehen.

 

Ich hätte deinen Einstiegsbeitrag deutlich besser gefunden, wenn du als Spezialfall euren Friedhof gebracht hättest, in dem das vermutlich wirklich nicht gut ist, und damit erklärt hättest, dass man das nicht verallgemeinern darf und im Zweifelsfall lieber verzichten soll, um nicht rücksichtslos zu sein - top Beitrag. So stellst du alle Cacher auf Friedhöfen als rücksichtslos hin und alle Friedhöfe dürfen nur zum Trauern besucht werden. "Alle" ist da einfach falsch, wie meine - bewusst provokativ formulierten - Fragen aufzeigen sollen. Unser Friedhof hier hat dermaßen viele Denkmäler, Soldatenfriedhöfe, Kunstwerke, unter anderem auch dieses wirklich bedrückende Werk (https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/schaukeln-gegen-die-trauer-ungewoehnlicher-spielplatz-in-karlsruhe--62809582.html), die sicher nicht nur für die Trauernden gedacht sind. Er erstreckt sich auf einer sehr großen Fläche und läd zum Spaziergehen und Schauen (!) ein.

 

Mein Problem ist also dein Startbeitrag: nicht komplett inhaltlich, denn er ist richtig, wenn ich ihn auf euren und andere kleine Friedhöfe einschränke, sondern die Verallgemeinerung und die daraus resultierende "Rücksichtslosigkeit", die einfach in der Vehemenz falsch ist. Genauso falsch übrigens wie "Ich darf auf jedem Friedhof machen, was ich will.", aber diese Einstellung hat hier auch noch keiner geäußert.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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16 hours ago, Typus said:

Auf unserem Friedhof wäre Geocaching eben unerwünscht.

Dann macht man es dort halt nicht. Aber das ist keine hinreichende Bedingung um das für alle Friedhöfe zu verallgemeinern. Wie ich schon weiter oben schrieb (und andere auch) gibt es eben solche und solche Friedhöfe (bzw. Bereiche auf Friedhöfen).

 

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31 minutes ago, frostengel said:

 

Guten Morgen,

 

mir kam es gar nicht auf die Detail-Antworten an - trotzdem danke... Ich wollte damit nur aufzeigen, dass es durchaus einige Gründe gibt, die auch für eine "normale Nutzung" sprechen.

Ich will nicht meckern (sorry, wenn es so ankam), aber bei mir kommt das Ganze so an: Du wirfst uns vor, dass wir rücksichtslos (O-Ton) sind, gehst dabei vermutlich von randalierenden Cachern auf eurem kleinen Friedhof aus; dass es ganz anders sein kann und ist (von Seiten des Friedhofs und von Seiten der Cacher), bist du aber nicht bereit einzusehen.

 

Ich hätte deinen Einstiegsbeitrag deutlich besser gefunden, wenn du als Spezialfall euren Friedhof gebracht hättest, in dem das vermutlich wirklich nicht gut ist, und damit erklärt hättest, dass man das nicht verallgemeinern darf und im Zweifelsfall lieber verzichten soll, um nicht rücksichtslos zu sein - top Beitrag. So stellst du alle Cacher auf Friedhöfen als rücksichtslos hin und alle Friedhöfe dürfen nur zum Trauern besucht werden. "Alle" ist da einfach falsch, wie meine - bewusst provokativ formulierten - Fragen aufzeigen sollen. Unser Friedhof hier hat dermaßen viele Denkmäler, Soldatenfriedhöfe, Kunstwerke, unter anderem auch dieses wirklich bedrückende Werk (https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/schaukeln-gegen-die-trauer-ungewoehnlicher-spielplatz-in-karlsruhe--62809582.html), die sicher nicht nur für die Trauernden gedacht sind. Er erstreckt sich auf einer sehr großen Fläche und läd zum Spaziergehen und Schauen (!) ein.

 

Mein Problem ist also dein Startbeitrag: nicht komplett inhaltlich, denn er ist richtig, wenn ich ihn auf euren und andere kleine Friedhöfe einschränke, sondern die Verallgemeinerung und die daraus resultierende "Rücksichtslosigkeit", die einfach in der Vehemenz falsch ist. Genauso falsch übrigens wie "Ich darf auf jedem Friedhof machen, was ich will.", aber diese Einstellung hat hier auch noch keiner geäußert.

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

Moin Jochen,

da hast Du vollkommen recht. Meine Pauschalkritik war dahingehend falsch, dass ich den Begriff eines Friedhofs nur auf unseren bezogen habe und dieser ist rein persönlich. An all die historischen Friedhöfe habe ich nicht gedacht, hatte aber bei einigen Beiträgen auch den Eindruck, dass voreilig, ähnlich wie an Halloween, wenn in Kostümen über Friedhöfe gelaufen wird, angenommen wird, dass Friedhöfe generell zur eigenen Bespaßung freigegeben sind.

Das Beispiel aus Karlsruhe zeigt ja sehr schön, dass dort unter Einbindung aller Beteiligten eine neue Trauerkultur, endlich auch für Kinder, entwickelt wird. Und genau das fehlt mir, wenn jemand - überspitz ausgedrückt- einfach mal eben so eine Dose in Friedhofsnähe legt, damit man auch ja viele Zahlen für die Stages zur Verfügung hat.

Der Threaderöffner hat ja direkt klar gemacht, dass er sich einige Gedanken um das Thema gemacht hat.

Es steckt ja auch nicht hinter jeder Handlung eine böse Absicht. Wir haben mal ein Picknick mit unserem Sohn auf einem Hünengrab gemacht. Erst nach den ersten Bissen fiel uns ein, dass wir aßen, auf einer, wenn auch 6500 Jahre alten, Grabstätte. Wir sind dann "vorsichtshalber" runter gegangen, aber ich bin noch heute nicht sicher, ob das in Ordnung geht oder nicht. Da kann man schön drüber philosophieren.

 

So, ich fasse zusammen: mein erster Post war inhaltlich undifferenziert, wenn auch nicht völlig falsch, aber ich merke schon, dass man hier nicht gleich abgestempelt wird, wie'n olles Logbuch...

 

Viele Grüße,

Martin

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55 minutes ago, Typus said:

aber ich merke schon, dass man hier nicht gleich abgestempelt wird, wie'n olles Logbuch...

 

Zum Glück nicht! Willkommen im Forum, Martin; viel Spaß mit den Dosen und den Diskussionen hier! :-)

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20 hours ago, Typus said:

Ich weiß gar nicht, warum ich jetzt hier als böser Meckerfatzke dargestellt werde, nur weil ich und die anderen Angehörigen der Toten auf unserem Friedhof unser Recht in Anspruch nehmen, nicht gestört oder belästigt zu werden.

Weil du es auf eine anklagende Art und Weiße in unnötig scharfer Wortwahl getan hast. Etwas zu viel erhobener Zeigefinger für meinen Geschmack.

 

Zum Thema:

Ich persönlich finde das ein Friedhof ein Ort des Respektes und der Erinnerung ist. Ich finde aber auch das die Beklemmungen die mit einem solchen Ort einhergehen unnötig sind. In keiner Friedhofssatzung steht das man nur mit finsterer Miene und gesektem Haupt über die Gottesacker laufen darf. Ich gehe z.B. regelmäßig das Grab meiner Oma gießen. Und ich tue das meistens guter Laune, wenn das Wetter passt auch mal barfuß. Dabei wird man schon mal komisch angeschaut, aber das wird man im ALDI auch wenn man ohne Schuhe unterwegs ist. Doof angemacht wurde ich dafür noch nie und ich denke auch nicht das jemand das respektlos findet. Höchstens seltsam, aber das stört mich nicht weiter.

Warum also nicht mit nem GPS oder eher verbreitet Smartphone über den Friedhof laufen? Man sieht ja inzischen eh mehr Leute die aufs Phone schauen als Leute ohne. Das fällt nicht weiter auf.

Und ich schaue mir wenn ich so über den Friedhof laufe auch gerne Gräber von anderen, mir fremden Leuten an. Bleibe stehe, mach mir meine Gedanken dazu, und laufe dann weiter. Würde ich dabei ein Datum oder what ever notieren, es würde keinen stören.

Erinnerung ist auch etwas schönes, ebenso wie Geocaching. Warum also nicht verbinden?

Solange man sich bewusst ist wo man sich gerade aufhällt und sich angemessen respektvoll (nicht gleichzusetzen mit demütig) verhällt finde ich absolut nix dabei eine virtuelle Station auf einen Friedhof zu legen.

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Servus

 

ich knüpfe hier mal an, weil es gerade passt.
Ich habe, über Openstreetmap, ein Grab/Gedenkstätte von 1945  gesehen und bin dort auch mal hin (mitten im Wald). Die Nachforschungen im Netz ergaben nichts. Nur einen Tipp dass man was in einem Heimatbuch nachlesen kann. Es handelt sich um ein Grab im Wald. Kein Soldatenfriedhof sondern ein einzelnes (Massen)Grab in dem mehrere deutsche Soldaten und russische Hilfsfreiwillige bestattet wurden, die bei einer Explosion eines Munitionstransports umgekommen sind.

Ich würde dort gerne einen Cache legen. Allerdings habe ich etwas Skrupel da es sich um ein Grab, nicht wie angenommen um eine Gedenkstätte, handelt. In dem Buch (von 1997) stand was, dass da ab und zu ältere Leute noch Kerzen anzünden würden und dass ein Rentner sich um die Pflege kümmert. Allerdings sind dort weder Kerzen noch sieht das gepflegt aus. Ich denke mal dass es die älteren Leute und den Rentner nicht mehr gibt.

 

Wie seht ihr das? Bin ich da jetzt zu empfindlich?

 

Gruß,
Daniel

 

Edit: gerade mal nach dem Rentner gesucht. Der ist wohl dieses Jahr verstorben.

Edited by Lada1976

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Du musst den Cache ja nicht unbedingt "ins Grab" legen. Suche dir da einen markanten Punkt und von da aus 50m nach 117° oder so.

Ähnliches habe ich mal gesehen in

 Da ist auch der Link zu der Geschichte drin, fast identisch zu deiner (die Frau hat sogar ein Bundesverdienstkreuz bekommen) Mich hat diese Geschichte sehr bewegt und deshalb sind wir nur wegen diesem Cache dahin gefahren ( so liebe ich Geocaching) ...

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In Polen, genau genommen in Łeba, gibt es einen ähnlichen Tradi.

 

Der Cache war bis vor einiger Zeit in einem Vogelhaus an einem Baum, der ein paar Schritte ausserhalb der Grabstätten (ca. 10x10 Meter) stand, man kann also beides miteinander verbinden, ohne respektlos zu sein oder Leute zu animieren an Gräbern zu suchen.

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Stichwort: Multi :-)

 

Mach doch einfach eine QtA an dieser Station und lege das Finale etwas weiter weg. Schön fände ich einen Mystery-Multi, der thematisch passend ist. Zuhause recherchiert man über die traurige Zeit und wird vor Ort überrascht, dass es hier so etwas gibt. Wenn es vor Ort Zahlen, Daten, Fakten gibt, dann kann man daraus gut eine Frage generieren, die zum ganzen Thema passt.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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6 hours ago, frostengel said:

Stichwort: Multi :-)

 

Multi ist immer gut :)

 

Nöh, im Ernst:

 

Ich lege auch keine Dosen in keltische Trockenmauern oder ähnlich.

 

Der Satz "der Cache selbst ist - um die historische Stelle/das Bauwerk/das Treiben anderer/oder was auch immer zu schonen - ein wenig abseits der interessanten Location"  wirds da ja auch tun. Dann kann das auch ein Tradi sein.

 

Und wer wegen einer Location hingeht, wird es wohl auch noch hinkriegen, nochmal 20 Meter zu leufen, um sich diese anzugucken. Der Rest ist selbst schuld.

Wobei ich mir da durchaus überlegen würde, ob man das mit der Bitte um das Hinterlegen einer Blume verknüpft. Dann muß man sich aber ab und an drum kümmern - ob Rentner oder nicht :)

 

gruß Zappo

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Servus,

 

cool, einen "Buchstabenabzählmulti" wollte ich schon immer mal legen :D...
Peilen wäre zwar eine Möglichkeit, nur bekomme ich das selber nicht richtig hin!

 

Mystery-Multi (mit vorheriger Recherche) scheidet aus, weil man im Netz überhaupt gar nichts (öffentlich) dazu findet! Es sei denn man ist im Westwall-Forum angemeldet ;). Da hat mal jemand die Seite aus dem Buch hochgeladen.

Möglich wäre vor Ort eine Frage beantworten zu lassen. Nur sind eigentlich alle relevanten Informationen, die auf dem Stein stehen, auch bei OSM verfügbar. Also Jahr des Unglücks und die Art des Unglücks... Wer bei OSM angemeldet ist, findet auch die komplette Inschrift.
Wobei, wenn ich das Listing anlege, wären da ja sowieso alle Informationen hinterlegt :unsure:...
Ich möchte auch dass sich die Cacher tatsächlich mit der Geschichte befassen! So bleibt eigentlich nur, die relevanten Informationen im Listing zu hinterlegen. Dann müssen die das wenigstens lesen.

Das mit den Blumen hatte ich auch schon überlegt. Ich glaube dass sich da der Aufwand in grenzen hält. Die wenigsten werden Blumen mitbringen! Und selbst wenn, können die Blumenmitbringer die evtl. vorhandenen Reste im Wald entsorgen.

 

Gruß,
Daniel

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On 1/15/2018 at 7:11 PM, Lada1976 said:

Servus,

die Frage ist eher warum muss das auf dem Friedhof sein? Ich kenne einen Multi mit Ablesestation auf einem aktiven Friedhof. Da habe ich mich so unwohl gefühlt dass ich abgebrochen hätte wäre ich alleine gewesen. Meine Kumpels waren da nicht so zimperlich. Ich habe den Friedhof verlassen und die anderen, gegen meinen Einspruch, suchen lassen. 
Auf einem aktivem Friedhof finde ich das persönlich absolut nicht angebracht! Und was passiert wenn das abzulesende irgendwann mal unter Efeu verdeckt ist? Da fangen dann Leute an auf dem Grab oder der Bepflanzung rumzutrampeln?
Nimm doch irgendwas das man von außen ermitteln kann!

Gruß,
Daniel



Guten Abend,

nunja man kann doch einen schönen Multi auf einem Friedhof machen. Sowie diesen hier: Cimitero Monumentale - Un museo a cielo aperto
Diesen haben wir diesen Sommer in Mailand gemacht. Und man muss sagen, er war wirklich einer der schönsten geschichtlichen Multis den wir gemacht haben.

Klar dachten wir uns anfangs auch, ein Multi auf einem Friedhof. Aber dann gingen wir ihn an und am Ende als wir im Logbuch standen, staunten wir nur noch und können auch heute noch mit guter Erinnerung an diesem Cache erzählen.

Also ich würde nichts gegen einem Multi auf einem Friedhof sagen.
Aber das ist Ansichtssache und Geschmacksache.

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13 hours ago, Lada1976 said:

Ich möchte auch dass sich die Cacher tatsächlich mit der Geschichte befassen! So bleibt eigentlich nur, die relevanten Informationen im Listing zu hinterlegen. Dann müssen die das wenigstens lesen.

 

Hallo Daniel,

 

dann lege einen Mystery-Multi, der durch Lesen des Listings gelöst werden kann. Ausführliches Listing, drei oder vier Fragen dazu. Koordinaten führen dich in die Nähe der Stätte (20 bis 30 Meter Off), du musst dann vor Ort den Stein suchen und erreichst das Finale per Wegpunktprojektion (ist nicht sooo schwer mit einem Garmin: Wegpunkt aufrufen (ggf. vorher anlegen), Wegpunkt bearbeiten, Wegpunktprojektion :-)) oder alternativ per Offset.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Hallo Jochen,

 

ich schreibe jetzt erst mal das Listing. Dann mal schauen, was ich daraus mache. Wird wohl auf einen Mystery-Multi hinauslaufen.

Wenn man ein Garmin hat, dann ist das bestimmt einfach ;). Als Händicacher mit einem Windowsphone geht das bestimmt auch. Nur weiß ich (noch) nicht wie. Wird wohl ein Offset werden.

 

Gruß,
Daniel

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1 hour ago, Lada1976 said:

Wenn man ein Garmin hat, dann ist das bestimmt einfach ;). Als Händicacher mit einem Windowsphone geht das bestimmt auch. Nur weiß ich (noch) nicht wie. Wird wohl ein Offset werden.

 

Tatsächlich ist die Problematik für den Owner ja eine andere. Er hat zwei Koordinaten und muss die Peilung dazwischen herausfinden. Ich mache das mit dem alten Programm Map-Source, wenn du mir zwei Koordinaten schickst, kann ich dir Abstand und Winkel angeben. 😉

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On 11/15/2018 at 4:11 PM, Lada1976 said:

Wird wohl auf einen Mystery-Multi hinauslaufen.

 

 

Also ich würde ihn auf keinen Fall als Fragezeichen listen. Dann als reinen Multi. Solche Fragezeichen machen eh meist nur Leute aus der Gegend.  Aber Multis sehe ich mir zB auch im Urlaub an. Und eine Peilung muss nicht zwingend in einer Koordinate enden. Gerade bei älteren Multis gibt es ab und zu noch den Hinweis: "Gehe 30 Meter nach Westen, suche dort den größten Stein."

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13 hours ago, hustelinchen said:

Also ich würde ihn auf keinen Fall als Fragezeichen listen.

Tja, das Problem ist, dass es da außer Wald, nichts gibt. Mir fällt es gerade etwas schwer daraus einen Multi zu basteln... So wie ich das bisher habe, geht das nicht als Multi durch.

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Ich habe es Daniel auch schon per PN gesagt:

 

Normalerweise bin ich immer für Multi zu haben, das ist in meinen Augen einfach die beste Cacheart. Man erlebt meistens mehr als bei einem Tradi, kann es im Allgemeinen aber auch spontan vort Ort machen, was bei einem Mystery-Multi im Allgemeinen nicht gut geht.

Aber ich denke, auch bei Multis gibt es viele (vielleicht 3 von 4 Cachern?), die das Listing nicht lesen bzw. nur nach den Aufgaben querlesen und den geschichtlichen Hintergrund ignorieren. Und da Daniel hier ja (zurecht!) informieren möchte, halte ich nach wie vor ein Fragezeichen für die beste Wahl, verbunden mit einem kleinen Multi-Part, um am Grab vorbeizuführen.

 

Am besten wäre natürlich ein Virtueller... 🙂

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On 11/17/2018 at 11:37 AM, hustelinchen said:

Solche Fragezeichen machen eh meist nur Leute aus der Gegend.

Ist dem wirklich so? Ich habe schon Mysteries gemacht, die 700 km weit weg sind. Wenn ich weiß, dass ich irgendwo hin in Urlaub fahre, dann schaue ich mir doch mal vorher an was es da so gibt. Machst Du das nicht? Wenn Du dann über einen D1/T2 Mystery stolperst, ignorierst Du den dann, nur weil es ein Mystery ist, oder schaust Du dir Mysteries überhaupt nicht an (bei über 2880 gefundenen Mysteries bezweifle ich das mal ;))?
Also mein Plan sieht einen D1 Mystery-Teil vor, den jeder, der das Listing gelesen hat, innerhalb von ein paar Minuten lösen kann. In diesem Fall ist es mir sehr wichtig dass das Listing gelesen wird. Vielleicht fällt mir noch was ein, wie ich das zum Multi umbauen kann... Es wird auch noch ein paar Tage dauern bis ich überhaupt mal ein Versteck gefunden habe!

Der Mystery-Multi war auch nicht meine erste Wahl. In diesem Fall scheint mir das aber wirklich die sinnvollste Variante zu sein.

 

Gruß,
Daniel

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Ich kenne so gut wie keinen, der sich Ratehaken am Urlaubsort anschaut. Insbesondere nicht, wenn sie in einer ihm nicht verständlichen Sprache geschrieben sind oder z.B. Wissen erfordern, welches i.A. nur einheimische haben.

Ein Grund ist auch die Erfahrung, daß Ratehakenfinals eher selten an schönen Orten liegen weil viele nicht wollen, daß die Dose zufällig gefunden wird oder die Priorität beim Rätsel und nicht der Location liegt.

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7 hours ago, Lada1976 said:

Ist dem wirklich so? Ich habe schon Mysteries gemacht, die 700 km weit weg sind. Wenn ich weiß, dass ich irgendwo hin in Urlaub fahre, dann schaue ich mir doch mal vorher an was es da so gibt. Machst Du das nicht? Wenn Du dann über einen D1/T2 Mystery stolperst, ignorierst Du den dann, nur weil es ein Mystery ist, oder schaust Du dir Mysteries überhaupt nicht an ..

 

Auf D/T achte ich eigentlich kaum. Nur ab T4 klammere ich aus. Das D ist mir komplett egal. Im Urlaub möchte ich Caches suchen und auch finden. Die ersten Jahre habe ich mir auch ab und zu noch Mysts angesehen, aber auch da eher selten. Inzwischen eigentlich gar nicht mehr.  Höchstens so wie jetzt im Sommer, wo ich eine Freundin an der Ostsee besucht habe und da auch in Zukunft nochmal hinkomme. Es ist zu oft passiert, dass die Lösung des Mysts nicht da liegt, wo man den Cache vermutet hat und ich es im Urlaub gar nicht schaffe hinzukommen. Dann war die Arbeit umsonst. Daher suche ich lieber Tradis und Multis.

 

Aber eigentlich ist mein Rat aus meiner Erfahrung entstanden. Meine eigenen Mysts werden sehr selten besucht. Max. von Cachern aus der unmittelbaren Umgebung. Sind die einmal durch, kommt kaum noch einer vorbei. Man sieht auf der Karte eine Unmenge an Mysts und clickt dann ja gar nicht jedes Fragezeichen an. Schon gar nicht, wenn die weit weg sind. Und im Urlaub, wenn ich noch die freie Auswahl habe, suche ich mir doch lieber was aus, wo ich sehen kann, was mich vor Ort erwartet. Da gibt es genug Multis und Tradis, um ein paar Tage Spaß zu haben. Die Menge an Mysts, die ich inzwischen gefunde habe resultiert daraus, dass ich in meiner Gegend halt schon alle Multis und Tradis gefunden habe. Da blieben nur die Mysts übrig.

 

Ich fänds halt schade, wenn dein gefundener schöner Ort in der Fülle der Ratehaken untergeht. Auch ein Multi wird seltener gesucht als ein Tradi. Aber ein Minimulti mit nur einer Peilung, oder halt einfacher Aufgabe wird sicher eher besucht, als ein Myst, egal mit welcher D/T Kombi.

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15 hours ago, frostengel said:

Aber ich denke, auch bei Multis gibt es viele (vielleicht 3 von 4 Cachern?), die das Listing nicht lesen bzw. nur nach den Aufgaben querlesen und den geschichtlichen Hintergrund ignorieren. 🙂

 

Und? Warum muss sich denn jeder Cacher mit dem geschichtlichen Hintergrund beschäftigen? Das würde ich lieber jedem selbst überlassen. Die, die sich dafür interessieren lesen das Listing, der Rest freut sich halt nur über die gefundene Dose. Ist doch gut so. Ich will mit meinen Caches keinen missionieren. Es ist ein Angebot.

 

 

 

Quote

Tja, das Problem ist, dass es da außer Wald, nichts gibt. Mir fällt es gerade etwas schwer daraus einen Multi zu basteln... So wie ich das bisher habe, geht das nicht als Multi durch.

 

Dann vielleicht doch ein Tradi? Das fände ich noch besser. Das Grab kann man auch per Wegpunkt bekanntgeben. Ansonsten ginge ja auch sowas wie zB.: "Schaut euch an der Listingkoordinate um, in 20 m Entfernung NO findet ihr an der dicksten Fichte am Fuß die Feldpost des Gefreiten Horst Seeberger."

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