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Pate für Event im Urlaub?


BLWB09
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Hallo an alle,

demnächst steht unser Urlaub an und da es dort mit einem Event noch nicht geklappt hat, wollen wir ein eigenes starten. Leider macht es uns der Reviewer mit der Freischaltung nicht einfach. Da die Home-Koordinaten doch etwas weiter von der Event-Location entfernt sind, besteht er darauf, dass wir einen Paten benennen. Auch die Info, dass wir ja zu zweit sind und zum Eventdatum schon eine Woche vor Ort, konnte nichts ändern. Dass man für ein solches Event eine „Vertretung“ braucht, kennen wir so überhaupt nicht, wenn, dann nur von Dosen. Ortsansässige Cacher kennen wir gar nicht – das sollte sich ja beim Event ändern. Wir sollen einfach mehrere Leute anschreiben, es würde sich schon jemand finden. Wir haben recherchiert und erfahren, dass das so auch eigentlich nicht gehandhabt wird. Leider konnten wir von anderen Reviewern nichts erfahren – nur von einem kam auf unsere höflich und diskret verfasste Anfrage eine ziemlich beleidigende Antwort. (Haben uns sowas schon denken können.) Anstatt Vorfreude auf unser erstes eigenes Event also erstmal Frust! Wir sind nicht allein Dosensucher, wir haben auch als begeisterte Cache-Owner mit unterschiedlichen Reviewern zu tun und haben uns bei Unklarheiten immer um Lösungen bemüht. Es wurde nicht immer alles gleich kommentarlos freigeschaltet, aber solche negativen Erfahrungen mussten wir zum Glück noch nie machen. Wäre das so, würden sich unsere Aktivitäten wohl eher auf das Suchen beschränken!! Berichtet doch mal über eure Erfahrungen – wurde von euch schon jemals das Nennen eines Eventpaten verlangt? Was würdet ihr an unserer Stelle tun? Für eine Beschwerde fehlt uns leider die Zeit. Wir sind gespannt auf eure Beiträge.

 

Viele Grüße von BL und WB

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Hallo ihr beiden,

 

ich finde es gut, dass bei Urlaubsevents genau wie bei Urlaubscaches genauer hingesehen wird. Ein trauriger Fakt ist leider, dass Events im Ausland sehr oft aus reinen Statistikgründen gelegt werden -- das geht soweit, dass es schon Owner gab, die diverse Events "along the route" gelegt haben und am Ende wegen Touränderung diese selbst gar nicht besucht (aber natürlich trotzdem geloggt) haben. Solche Events sind dann oft Events des Typs "ich lande um 16:22, darum liegt das Logbuch von 16:23 bis 16:25 am Terminal 2 aus", also eigentlich keine richtigen Events.

Events sind dann auch oft Möglichkeiten, einfach "Länderpunkte" einzuheimsen in Ländern, die gar nicht so viele Caches haben.

 

So wie ich das lese, ist euer Ansinnen ein anderes, aber gerade wenn ihr

Ortsansässige Cacher kennen wir gar nicht – das sollte sich ja beim Event ändern.

als Ziel habt, dann finde ich den Ansatz

Wir sollen einfach mehrere Leute anschreiben, es würde sich schon jemand finden.

doch eigentlich ziemlich gut. Anstatt jetzt Energie und Beschwerden zu stecken, würde ich genau das machen -- warum macht ihr das denn nicht?

 

Viele Grüße zurück

Jochen

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Hallo,

 

war letztes Jahr in Berlin und habe da auch ein Event ausgerichtet. Das mit dem "Pate" war mir auch neu. Also kurz in die Location geschaut wo das Event stattfinden soll, die Aktiven Owner mir rausgepickt,angeschrieben und positive Antwort erhalten. Den Ownername mit dem Event eingereicht, alles prima gelaufen.

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Hallo ihr beiden,

 

ich finde es gut, dass bei Urlaubsevents genau wie bei Urlaubscaches genauer hingesehen wird. Ein trauriger Fakt ist leider, dass Events im Ausland sehr oft aus reinen Statistikgründen gelegt werden -- das geht soweit, dass es schon Owner gab, die diverse Events "along the route" gelegt haben und am Ende wegen Touränderung diese selbst gar nicht besucht (aber natürlich trotzdem geloggt) haben. Solche Events sind dann oft Events des Typs "ich lande um 16:22, darum liegt das Logbuch von 16:23 bis 16:25 am Terminal 2 aus", also eigentlich keine richtigen Events.

Events sind dann auch oft Möglichkeiten, einfach "Länderpunkte" einzuheimsen in Ländern, die gar nicht so viele Caches haben.

 

So wie ich das lese, ist euer Ansinnen ein anderes, aber gerade wenn ihr

Ortsansässige Cacher kennen wir gar nicht – das sollte sich ja beim Event ändern.

als Ziel habt, dann finde ich den Ansatz

Wir sollen einfach mehrere Leute anschreiben, es würde sich schon jemand finden.

doch eigentlich ziemlich gut. Anstatt jetzt Energie und Beschwerden zu stecken, würde ich genau das machen -- warum macht ihr das denn nicht?

 

Viele Grüße zurück

Jochen

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Hallo, Jochen,

nein, unser Event ist nicht im Ausland, aber eben auch nicht um die Ecke. Nix Besonderes, einfach treffen und sich austauschen, keine Veranstaltung nebenher. Dass Reviewer gründlich und kritisch sind, finde ich prinzipiell gut. Befremdlich finde ich es allerdings schon, dass so unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden - ein

Urlaubsevent unkompliziert freigeschaltet und das andere nicht. Das können wir nicht wirklich verstehen. Vielleicht sollte man sich aber genau darum in so einem Fall gar nicht erst bemühen ;) Vielleicht ist unser Reviewer eben einer, der es mit der Gründlichkeit ein wenig zu genau nimmt? Beschweren wollen wir uns aber nicht, zu viel Zeit und Energie, wie du schon sagst. Schauen wir mal weiter.

 

Danke für deine Antwort sagt die WB von BLWB09

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Hallo WB,

 

Dass Reviewer gründlich und kritisch sind, finde ich prinzipiell gut. Befremdlich finde ich es allerdings schon, dass so unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden - ein

Urlaubsevent unkompliziert freigeschaltet und das andere nicht. Das können wir nicht wirklich verstehen.

das Problem daran ist ja allgemein, dass das vom Reviewer abhängt. Und dabei gilt natürlich, dass es auch von der Community abhängt, davon, was die alles so falsch machen, wie ein Reviewer getaktet ist. Gerade in den exotischen Ländern haben die Reviewer fast nichts zu tun (im Gegensatz zu unseren Breiten!), weil einfach kaum Caches existieren. Und die sind dann natürlich deutlich offener für alles, weil die unsere Probleme so auch gar nicht kennen -- ich denke, das erklärt, warum in solchen Ländern an Events eigentlich alles durchgeht.

 

In Deutschland ist einfach alles geregelter, das muss wegen der schieren Anzahl an Geocaches beziehungsweise Geocachern auch so sein. Das fing bei Dosen in und an Lost Places und Höhlen und bei T5ern an und ist in letzter Zeit auch auf größere Kontrolle bei Events übergegangen -- und das hat sich leider die Community selbst zuzuschreiben, dass das nötig geworden ist. Dass man einen Eventpaten braucht, ist auf jeden Fall nichts Neues, das habe ich auch schon in mehreren anderen Fällen gelesen.

Von dem her: Hier ist soweit alles richtig gelaufen und ihr solltet einfach einen Paten suchen. Bei BrewerDo hat es auch geklappt und schon sind die ersten Bekanntschaften da. Wenn es der Karlsruher Raum ist (vermutlich nicht ;-)), gebt Bescheid.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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….das Problem daran ist ja allgemein, dass das vom Reviewer abhängt. Und dabei gilt natürlich, dass es auch von der Community abhängt, davon, was die alles so falsch machen, wie ein Reviewer getaktet ist…..
Also ich versteh das nicht - so ziemlich alle Fragen um die Sache rum….

 

Ein "Pate" ist bei ner Dose ja der, der kurzzeitige Wartung garantiert. Ne Wartung bei nem Event kann ja wohl nicht nötig sein - also muß wohl ne andere Überlegung dahinterstehen (was mir grundsätzlich missfällt - wenn ich was geregelt haben will, dann sag ich das und nenn nen Grund und konstruiere da nix aussenrum)

 

Klar, ein Ortsansässiger hat vielleicht mehr Einblick auf die Location - nur wird ja darauf auch bei normalen Caches kein Wert gelegt - warum ausgerechnet bei nem Event?

 

Will man Meet&Greets beschränken? Kurzzeittreffen? Kriegt man auch anders hin.

 

Was auch immer, einen -fremden- Owner als Paten zu suchen trägt ja nix zu irgendwelcher Problemlösung bei - das ist dann auch wieder nur der Form Genüge getan.

 

Und ich verstehe grundsätzlich nicht, warum solche Sachen einfach nicht von GC verbindlich den Reviewer bestimmt werden - was ist so schwer dran, jedem ne Mail zu schicken "Ab heute nur noch Events mit Paten, die in der Region wohnen" (oder das Gegenteil) * ? WILL man diese Gleichheit nicht? Meint man, durch Spielräume für die Reviewer etwas besser zu machen? Ich finde, das Gegenteil ist der Fall - da entsteht schlicht Unsicherheit und Ungleichbehandlung. Wenn ich die Regeln im Voraus kenne, kann ich mich danach richten - das würde viel Theater sparen. Und entweder man will was regeln, oder nicht.

 

Mal wieder ein Punkt, der mich rätseln lässt, warum ausgerechnet die GCler meinen, das mit dem Geocaching managen zu können.

 

Gruß nach KA

 

Zappo

 

* die Gefahr besteht natürlich darin, ne Antwortmail zu bekommen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat.

Edited by Der Zappo
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Dass man einen Eventpaten braucht, ist auf jeden Fall nichts Neues, das habe ich auch schon in mehreren anderen Fällen gelesen.

 

Ich vermute dass das Deutschland-spezifisch ist und sonst nirgends so gehandhabt wird. In den USA zB gibt es auch eine hohe Cachedichte in vielen Gebieten und vielen Cachern aber von solchen Praktiken habe ich im internationalen Teil des Forums noch nie gelesen. In Oesterreich und in der Schweiz wird es auch nicht so gehandhabt und die Cache- und Cacherdichte in Wien zB ist hoch.

 

Ich halte die Forderung nach einem Eventpate fuer Unsinn. Natuerlich gibt es viele Events die nur wegen der Statistik veranstaltet werden aber das gilt an jedem Ort und unabhaengig von Paten etc

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Hallo ihr beiden,

 

hier über Sinn/Unsinn zu diskutieren, halte ich für müßig. Da würde mich eher die Meinung eines der Reviewer interessieren, die diese Regelung durchsetzen.

Die Event-Schwemme, die es manchmal gibt (Zappo erinnert sich sicher an die Statistik-Events zur Souvenirjagd August 2013 rund um Karlsruhe), oder die seltsamen Wertungen von Events (D4,5-Eis-Event), die es immer mal wieder gibt, sind auf jeden Fall Gründe, dass ich wieder mal froh bin, das nicht als Reviewer entscheiden zu müssen, was davon okay ist und was nicht.

 

Am Ende ist es natürlich eh eigentlich egal.... Trotzdem: pro Paten-Regelung. :-)

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Trotzdem: pro Paten-Regelung. :-)

 

Ein Eventpate aendert genau nichts an der Art eines Events und daran ob es nun ein Statistik-Event, ein Event ganz nach Deinem Geschmack etc ist. Diese Forderung bezieht sich auf keinen qualitativen oder essentiellen Aspekt fuer ein Event.

 

Eine passende Terrainwertung, eine Mindestdauer, nicht zuviele Events im selben Gebiet zur selben Zeit fuer das selbe Publikum etc sind Forderungen auf einer inhaltlichen Ebene und nicht sinnlose Formalforderungen.

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Eine passende Terrainwertung, eine Mindestdauer, nicht zuviele Events im selben Gebiet zur selben Zeit fuer das selbe Publikum

Das sind doch auch Dinge, auf die in letzter Zeit wert gelegt wird!? Von dem her verstehe ich das Problem nicht. Bei den Wertungen dürfte ruhig noch genauer hingesehen werden, aber die anderen Punkte werden relativ konsequent durchgesetzt, würde ich meinen.

sinnlose Formalforderungen

Ich denke, wer wirklich ein Event organisieren will, der findet auch einen Paten. Welchen sinnvollen Grund gibt es für ein Event in der Ferne, außer eine fremde Cacher-Community kennenzulernen? Gerade dann ist ein Pate doch ein erster Schritt. Und wer nur den schnellen Statistikpunkt will, muss eben etwas mehr dafür tun. Ich verstehe also auch hier das Problem nicht.

 

Alles in allem wird bei Events in vielerlei Hinsicht genauer hingeschaut -- das finde ich im Großen und Ganzen begrüßenswert, und wenn es Dinge gibt, die ich daran kritisch finde, sind es sicher nicht die hier genannten.

 

Jochen

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Eine passende Terrainwertung, eine Mindestdauer, nicht zuviele Events im selben Gebiet zur selben Zeit fuer das selbe Publikum

Das sind doch auch Dinge, auf die in letzter Zeit wert gelegt wird!? Von dem her verstehe ich das Problem nicht. Bei den Wertungen dürfte ruhig noch genauer hingesehen werden, aber die anderen Punkte werden relativ konsequent durchgesetzt, würde ich meinen.

 

Ich hatte Beispiele aufgezaehlt von in meinen Augen sinnvollen inhaltlichen Kritierien und kein Problem beschrieben. Die Forderung nach einem Paten ist nicht inhaltlich und nur formal.

 

sinnlose Formalforderungen

Ich denke, wer wirklich ein Event organisieren will, der findet auch einen Paten. Welchen sinnvollen Grund gibt es für ein Event in der Ferne, außer eine fremde Cacher-Community kennenzulernen?

 

Die fremde Cacher-Community muss aber nicht unbedingt nahe zum Eventort wohnen. Es gibt schlussendlich nicht nur urbane Events. Was ist zB mit einem Event auf einem Gipfel jenseits der 3000m?

 

Abgesehen davon je mehr sinnlose Bedingungen man aufstellt (dass ein Event an einem fixen Ort stattfinden muss, gehoert dazu in meinen Augen)

desto mehr werden potentielle Eventveranstalter demotiviert und desto mehr Einheitsbrei bleibt uebrig.

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Hallo cezanne,

 

(dass ein Event an einem fixen Ort stattfinden muss, gehoert dazu in meinen Augen)

DA sind wir dann mal einer Meinung -- genau daran habe ich bei meinem letzten Halbsatz unten gedacht. Das ist für mich aber viel mehr ein Grund, ein Fass auszumachen, als der hier nun doch viel diskutierte.

 

Dein 3000er-Gipfel-Beispiel ist für mich einfach ein Fall, wo man halt mal eine AUSNAHME macht -- zum Glück geht das auch noch, denn die Reviewer sind im Endeffekt ja doch flexibel. Wobei gerade letzteres ja auch in diesem Thread wieder als WILLKÜR abgelehnt wird -- vielleicht ist diese Willkür doch gar nicht immer schlecht.

 

Jochen

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Hallo Eric (edit: Name richtig geschrieben),

 

bei uns ist ein D5 Event zum Entenfüttern Published worden.

war früher ja noch deutlich mehr Gang und Gäbe, mit sinnlosen Wertungen Matrizen zu füllen.

Freunde von mir haben letztens an einem CITO teilgenommen (normal gewertet) und vor Ort hat der Owner eine Papierumfrage (!) gemacht, auf welche Wertung er im Nachhinein ändern soll -- und die meisten waren für 5/5.

Auch ich habe letztens an einem Bootsevent teilgenommen, das passenderweise T5 gelistet war -- dass die zugehörigen D5 keinen Sinn ergeben, ist den wenigsten aufgefallen, meine Frage im Log dazu wurde auch nicht beantwortet. Vermutlich, um mehr Cacher anzuziehen (tolle Begründung), was auch geklappt hat. Das Event hätte als D-normal/T-5-Event vielleicht weniger Spaß gemacht? ;-)

[...] (*)

 

Schlechte Beispiele gibt es leider viele -- aber ist das nun ein Grund, weniger Regeln zu fordern oder sich prinzipiell über schärfere Bedingungen zu freuen? In jedem Fall sehe ich die Schuld bei der Community.

Vielleicht wäre eine Lösung, wenn Events gar keine Wertung mehr hätten, wie das auch bei Lab-Caches der Fall ist (oder gar nicht mehr in die Statistik eingehen)?

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

(*) Das lustige an diesen blöden Wertungen ist ja, dass es immer einige gibt, die das total verteidigen -- da passt das D5 dann, siehe radioscouts Beitrag, oder es ist D5, weil es so schwer war, einen Parkplatz zu finden -- und wer das kritisiert, kriegt einen auf den Deckel.

Edited by frostengel
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Dein 3000er-Gipfel-Beispiel ist für mich einfach ein Fall, wo man halt mal eine AUSNAHME macht -- zum Glück geht das auch noch, denn die Reviewer sind im Endeffekt ja doch flexibel. Wobei gerade letzteres ja auch in diesem Thread wieder als WILLKÜR abgelehnt wird -- vielleicht ist diese Willkür doch gar nicht immer schlecht.

 

Es gaebe auch genug andere Beispiele, die ich nennen koennte.

Als Willkuer betrachte ich Regeln die ueber die Guidelines hinausgehen und nicht oeffentlich bekanntgegeben werden.

 

Wie kommt jemand dazu unter Umstaenden viel Vorbereitung in einen Cache oder ein Event zu stecken und dann eine Ablehnung zu erhalten oder zu Aenderungen gezwungen zu werden, die nicht auf den Guidelines basieren und auch keine wichtige Agenda wie Umweltschutz, Ruf des Geocachings etc verfolgen.

 

Cezanne

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Ein Eventpate aendert genau nichts an der Art eines Events und daran ob es nun ein Statistik-Event, ein Event ganz nach Deinem Geschmack etc ist. Diese Forderung bezieht sich auf keinen qualitativen oder essentiellen Aspekt fuer ein Event….

Da hast Du Recht.

 

Ein per Mail angebettelter/eingesetzter Pate ändert schlicht nix an Art, Qualität und Idiotie eines Events. Und den "kommunikative" Aspekt , im Urlaubsort auf ein paar Einheimische zu treffen, sollte spätestens bei einem Event mit Teilnehmerzahl größer 3 sowieso erfüllt sein.

 

Wie gesagt, man kann sich viel hineinfantasieren, für was ein Pate gut sein soll. Solange aber garnicht KLAR ist, was man überhaupt will, ist das irgendwie daneben. Eine Maßnahme, die nichts bringt und an Misständen nichts ändert, die nichtmal benannt werden - doofer gehts wohl wirklich nicht. Dürfte selbst für Seattle-Verhältnisse top sein. WENNS von da kommt.

 

Gruß Zappo

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Okay, nützlich findet ihr es nicht (ob ich das nützlich finde, weiß ich noch nicht). Aber vielleicht könnt ihr mir noch einmal sagen, was denn das PROBLEM damit ist? Bei jedem VERNÜNFTIGEN Event wird man jemanden finden -- bei einem Ein-Mann-Event nicht, aber dann ist es auch nicht so schlimm, wenn es ausfällt.

Ob das etwas bringt oder nicht sei mal dahingestellt (wobei ich einen Ansprechpartner vor Ort eigentlich schon ganz nett finde; mehr Pflichten scheint ein Pate ja nicht zu haben), die Problematik aber eben auch.

 

Eigentlich weiß ich auch gar nicht, warum man ganz woanders ein Event listen muss. Vielleicht sollte der Pate dann auch einfach offiziell der Event-Owner sein? Aber dann geht der "Owner-Punkt" ja an jemand anderen....!?

 

Grüßle nach Österreich, Schröck und in die Welt

Jochen

 

PS: Irgendwie muss ich gerade an die tolle in 24-Stunden-in-jedem-Bundesland-ein-T5-und-ein-Event-Gruppe denken. Es gibt halt schon wichtige Gründe, irgendwo Events zu machen. ;-))

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….Okay, nützlich findet ihr es nicht (ob ich das nützlich finde, weiß ich noch nicht). Aber vielleicht könnt ihr mir noch einmal sagen, was denn das PROBLEM damit ist?….

Also irgendne neue Bestimmung einzuführen, nur weil es kein PROBLEM mit gibt, halte ich -gelinde gesagt- für ne Umkehrung der vernünftigen Vorgehensweise. Es würde auch kein Problem darstellen, wenn man zum Cachen immer ein gelbes Hemd anziehen müsste - sinnvoll ist das trotzdem nicht :)

 

Nöh, die Beweislast (der Notwendigkeit und des Vorteils) trägt wie immer: der Veränderer.

 

Gruß nach KA

 

Zappo

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Moin Zappo,

 

Nöh, die Beweislast (der Notwendigkeit und des Vorteils) trägt wie immer: der Veränderer.

habe ich meines Erachtens schon genannt, müsste aber noch klarer umgesetzt werden (und ja, ich bin nicht der Veränderer, deswegen sollte sich hier mal jemand von den Verantwortlichen dazu äußern):

Diese Regelung schränkt (massiv?) Events der Sorte "Ich fahre mit dem Zug durch Düsseldorf und in den drei Minuten Umsteigezeit machen wir ein Event." ein. Denn im Gegensatz zu sinnvollen abendfüllenden Events wird ein solches Event schwerer einen Paten finden und solche Event-Owner werden auch weniger Lust haben, überhaupt einen Paten zu suchen -- denn denen geht es um den schnellen Punkt.

Also das ist der Sinn, den ICH sehe -- und darum finde ich die Regelung sagen wir mal "nicht schlecht".

 

Wenn die Reviewer jetzt noch (mehr?) auf sinnvolle Wertungen achten, dann würde vielleicht der Statistik-Wahn aus der Events herauskommen -- und dann würde wieder der gemütliche Teil von Events in den Vordergrund treten, mit Ownern und Teilnehmern, die aus Spaß an der Freude das Event ausrichten beziehungsweise daran teilnehmen.

 

Herzliche Grüße nach Schröck

Jochen

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Moin Zappo,

Diese Regelung schränkt (massiv?) Events der Sorte "Ich fahre mit dem Zug durch Düsseldorf und in den drei Minuten Umsteigezeit machen wir ein Event." ein…..

 

Und wenn sich dann ein Pate findet, gibts trotzdem genau so ein Event.

 

Ich weiß nicht - ich halte grundsätzlich von der ganzen Methode, durch ne vorgeschobene Hintertürchen-Regelung was ANDERES zu regeln, eher nix. Man kann doch klar sagen : Meet & Greets und Umsteigeevents sind unerwünscht*. Klar, dann wird sich die cachertypische Spitzfindigkeit wieder die Bahn brechen und unzählige "Kreative" Ideen werden aus dem Boden sprießen, wie man seinen Müll trotzdem durchgemogelt kriegt - aber das kann dann eventuell durch Mindestdauer o.ä. Festlegungen wieder unterbunden werden.

 

Der Vorteil an der Sache wäre ja eindeutig, daß man die Absicht/den Sinn mal überhaupt gesagt hat. In einem andern Hobbybereich würde ich dann erwarten, daß 98% der Leute das einsehen und entsprechend dem Wunsch der Spielleitung agieren - bei den Cachern werden es wohl immerhin noch 50% sein - trotzdem, DIE hat man sicher.

 

Gruß nach KA.

 

Zappo

 

*warum auch immer, sei mal dahingestellt - und ob das überhaupt die Absicht hinter der Patenregel ist, auch. Und ob das nicht nur ein individueller Reviewerspleen ist, auch.

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Ob diese Regelung/Forderung nun Sinn macht oder nicht will ich hier nicht weiter beleuchten, aber

Wir sollen einfach mehrere Leute anschreiben, es würde sich schon jemand finden. Wir haben recherchiert und erfahren, dass das so auch eigentlich nicht gehandhabt wird.

Ihr habe Euch die Mühe gemacht zu recherchieren, im Internet nach zu forschen was da los ist, und wer weiß was sonst noch, anstatt einfach eine Mail an einen dort ansässigen Cacher zu schreiben.

Das macht für mich wenig Sinn.

 

Vor kurzem gab es hier schon mal eine Diskussion über die "Willkür" der Reviewer und ich sehe das ganz einfach:

Der Reviewer will es so, und dann ist die einfachste Lösung es einfach so zu machen. Da wird ja nix unmögliches oder unmoralisches verlangt, über Sinn oder Unsinn kannst du hinterher sinnieren.

 

Eventuell auch mal das lesen was ein Reviewer so schreibt:

http://www.geocaching-franken.de/allgemein/7-gruende-warum-du-reviewern-eine-chance-geben-solltest/

 

Gruß nach Castrop-Rauxel,

MB

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Ich vermute dass das Deutschland-spezifisch ist und sonst nirgends so gehandhabt wird. In den USA zB gibt es auch eine hohe Cachedichte in vielen Gebieten und vielen Cachern aber von solchen Praktiken habe ich im internationalen Teil des Forums noch nie gelesen. In Oesterreich und in der Schweiz wird es auch nicht so gehandhabt und die Cache- und Cacherdichte in Wien zB ist hoch.

 

Ich halte die Forderung nach einem Eventpate fuer Unsinn. Natuerlich gibt es viele Events die nur wegen der Statistik veranstaltet werden aber das gilt an jedem Ort und unabhaengig von Paten etc

 

Hallo cezanne.

 

1. Ja, ich halte es auch für ein maximal (typisch) deutsches Problem/Phänomen. Neben Deiner Länder-Liste (Österreich, Schweiz, ...) wurde ja mittlerweile auch schon Italien genannt und sogar in Südtirol wird es dort so gehandhabt ;-)

2. Die Einschätzung des völligen Fehlens einer sinnvollen Wirkung bzgl. eines Paten teile ich.

3. Teilweise wäre es wohl auch schwierig, einen lokalen Paten zu finden (was ist beispielsweise, wenn letztlich die extra anreisenden Teilnehmer zwischen 250 und 1000 km Anreise haben ? - such ich mir dann einen lokalen Alibi-Paten, der gar nicht zum Event kommt ?).

4. OK, vielleicht gilt bei mir 1. einschränkt, da ich bereits als Pate zähle ? *lotfl* :rolleyes:

 

DerPate B)

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