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Todesfälle bei Geocaching.com


camino8
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Hallo,

 

eines der tragischsten Fälle bei Geocaching ist wohl ein Todesfall. Mich stimmt es aber sehr nachdenklich, dass wohl Todesfälle bei uns keiner Erwähnung wert sind. Warum? Es sei von mir darauf hingewiesen; dass es vor kurzer Zeit mal wieder einen gab. Ich möchte um Himmelswillen keine pietätlosen Diskussionen lostreten und den Moderater bitten solches sofort zu löschen.

 

Es wäre doch auch an der Zeit die Todesfälle bei uns in Deutschland auch mal hier kurz zu pinnen damit jeder weiss was für einem Hobby er unter bestimmten Voraussetzungen nach geht.

 

Den Ort und Zeitpunkt des Todesfalles habe ich bewußt nicht genannt.

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Hallo,

 

eines der tragischsten Fälle bei Geocaching ist wohl ein Todesfall. Mich stimmt es aber sehr nachdenklich, dass wohl Todesfälle bei uns keiner Erwähnung wert sind. Warum? Es sei von mir darauf hingewiesen; dass es vor kurzer Zeit mal wieder einen gab. Ich möchte um Himmelswillen keine pietätlosen Diskussionen lostreten und den Moderater bitten solches sofort zu löschen.

 

Es wäre doch auch an der Zeit die Todesfälle bei uns in Deutschland auch mal hier kurz zu pinnen damit jeder weiss was für einem Hobby er unter bestimmten Voraussetzungen nach geht.

 

Den Ort und Zeitpunkt des Todesfalles habe ich bewußt nicht genannt.

Ich verstehe jetzt Dein Anliegen nicht ganz. Natürlich gibts Todesfälle beim Geocachen. Genauso, wie es Todesfälle beim Wandern, Klettern, Fußballspielen und Fensterputzen gibt. Und jetzt? Ne Strichliste? Ne Betroffenheitspause? Im worst case sich Respekt erheischen, weil man einer so risikobehafteten Freizeitbeschäftigung nachgeht?

 

Vor Augen halten, daß das alles hier in einer halben Stunde "rum" sein kann und gegebenenfalls ne kurze Überprüfung, ob das eigene Verhalten jetzt wirklich sinnvoll oder leichtsinnig ist - ok. Das ist sicher bei "uns" Zivilisationsverwöhnten manchmal von Vorteil. Aber da "Geocachen" ja in DEM Sinne keine definierte Tätigkeit ist, sondern aus Wandern/klettern/Leitplankenerklimmen besteht, sind das eher eben Unfälle beim Wandern/klettern/Leitplankenerklimmen .

 

Mal abgesehen davon, daß bei manchen der Verstand aussetzt, wenn es gilt, ne Dose zu erreichen und er/sie Sachen macht, die er/sie sich sonst nicht trauen würde. Das ist das Einzige, wo man dran arbeiten könnte: Daß die Dose nicht wichtig ist. Aber da seh ich immer noch nicht, wie das Pinnen was bringen soll. Weiß doch eh jeder - und denk trotzdem: Mir passiert schon nix. Sonst könnten wir ja wohl garnicht leben.

 

Gruß Zappo

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Ich kenne es von anderen Sportarten, da werden Unfälle ausführlich analysiert, auch öffentlich. Ich halte das für sehr sinnvoll, auch wenn dabei erwähnt wird, daß der Betroffene einen Fehler gemacht hat. Das mag für die Angehörigen hart sein, es ist leichter den Tod als unvermeidliches Schicksal zu akzeptieren als als ein Ergebnis einer Unüberlegtheit.

Geocaching wendet sich an eine breite Bevölkerungsschicht, manche mögen überfordert sein, wenn das Gelände etwas steiler oder rutschiger wird. Manche caches werden aus einer Richtung angegangen, die der owner so nicht berücksichtigt hat. Das Problembewußtsein ist nicht so verankert wie z.B. beim Klettern.

Viele Fehler sind möglich, manche enden tragisch. Hier die cacher zu sensibilisieren, auf potentielle Gefahren zu achten, ist sehr sinnvoll. Konkrete Beispiele schärfen den Blick.

 

Trotzdem: happy hunting

Yrcko

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....Ich kenne es von anderen Sportarten, da werden Unfälle ausführlich analysiert, auch öffentlich.....
Wie das in einem FORUM ausgeht, kann man im grünen nachlesen. Da kommen Beileidsbekundungen, abgewechselt mit Hinweisen auf Darwin-Award und "selbst schuld" gefolgt von den sich aus den verschiedenen Standpunkten entwickelnden Streitereien.

 

Daß bei z.B. den Kletterern auf mögliche Kletterunfälle und bei den Mountainbikern auf Sturzproblematiken hingewiesen wird, gerne auch mal mit Hinweis auf reelle Unfälle und was man daraus lernen kann, gibt ja sicher Sinn. Aber das ist dann eher ein technisches Problem, eine Sache, wie man sich NICHT sichert oder was auch immer - da gibts was zu LERNEN.

 

Und ganz ehrlich - was soll ich daraus lernen, wenn ich mitkriege, daß jemand im Eiswasser nicht schwimmen konnte oder auf einer Brücke im Dunkeln durch einen nichtvorhandenen Rost fällt oder in einem Steinbruches abstürzt, weil er klettert, aber überhaupt keine Ahnung vom Klettern hat? Das ist ein selbstverschuldeter Unfall wegen Fehlverhalten. Punkt. Da gibts genausowenig draus zu lernen wie aus dem Verunfallten, der bei Rot über die Ampel gegangen ist. Zumindest nix, was jeder sowieso schon weiß.

 

Gruß zappo

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Vorneweg: Daß Diskussionen entgleisen können und daß das insbesondere in Zusammenhang mit einem Todesfall verstörend ist, da muß ich Dir zustimmen. Eine gute Antwort darauf habe ich auch nicht.

Das wesentliche, was aus einer kritischen Situation eine Gefahr macht, ist die falsche Einschätzung. Ein Bergwanderer schätzt eine Wettersituation falsch ein, ein Skifahrer, übersieht, daß es neben der geräumten Piste verdeckte Felsen geben kann, ein Geocacher (Stadtkind) übersieht, daß ein lehmiger Hang bei Nässe rutschig wird. Klar liegt der Fehler hier auf unterschiedlichem Niveau, aber im Prinzip ist es das gleiche.

Ein persönliches Beispiel dafür: Bei einer Fortbildung, Location gern etwas abgelegen, stelle ich fest, daß sich in 2 km Entfernung ein cache befindet. GPS geschnappt, durch Feld und Wald in Richtung cache. Als das Gelände immer abschüssiger wurde, abgebrochen, ins Auto gesetzt, um den cache von unten anzugehen. Es war ein Leitplankencache. Der direkte Weg hätte senkrechte Komponenten gehabt. Ich bin ein alter Mann und muß mir nichts mehr beweisen. Wie hätte sich ein 15-jähriger in dieser Situation verhalten?

Das geocaching kann Leute in Situationen führen, mit denen sie nicht vertraut sind. Deshalb halte ich es für richtig, auf diese Gefahren hinzuweisen. Über die angemessene Form mögen sich Forenbetreiber und Moderatoren Gedanken machen.

 

Happy hunting

Yrcko

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[…] Über die angemessene Form mögen sich Forenbetreiber und Moderatoren Gedanken machen.

[…]

 

Nein, darüber hat sich der jeweilige Cacheowner Gedanken zu machen.

Ansonsten kann ich Zappos letztem Posting vollumfänglich zustimmen.

 

Frohes Jagen

Hans

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Moin,

 

"Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich", "Bitte geht diesen Cache nur an wenn Ihr wisst was Ihr tut", "Bitte legt keine Cacherhighways an", "Tauscht und entnehmt nicht nur", "Verschliesst die Dose wieder Richtig", "Bitte betretet nicht die Autobahn" ...

Dolche Sätze lese ich jedem ernst zu nehmenden Listing verantwortungsvoller Owner.

 

An und für sich es es traurig dass die Owner das dazu schreiben müssen. Es sollte jedem von uns hinlänglich bekannt sein dass kein Statistikpunkt wertvoller ist als das eigene Leben. Dass die Natur/Umwelt uns den Platz zum Leben und Spielen gibt und grade wir, die wir dort unsere Freizeit verbringen, darauf achten sollten. Statt einem "gefallene Cacher-Thread" wäre dann wohl eher ein Threat über "Naturkunde und Eigensicherung" bzw eine FAQ zu dem Thema angebracht.

Ein Thema dass sich schwierig gestaltet in Zeiten wo Statistikpunkte wertvoller als der Spass am Spiel sind - wo Final-Kos anscheinend im 100er Pack durchgereicht werden und Owner aus diesem Grund Ihre Dosen dicht machen. Doof, denn der ganze Spass der einzelnen Stationen und die tollen Basteleien kennen diese Leute dann nicht.

 

Back to Topic:

Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht verunfallten Cachern zu gedenken, nur befürchte ich dass dann sofort die Sucherei logeht: Welcher Cache war das, Wer war der Cacher, Wer ist der Owner, Was könnt passiert sein...und es soll sogar Cacher geben die nach so einem Fall noch schnell die Dose loggen (Absicht oder nicht)... und schon haben wir Nährboden für Gerüchte und s***storms ohne Ende.

 

Schlimmer noch: Den Fall den camino8 angesprochen hat, habe ich ziemlich direkt und mitbekommen, weswegen ich auch grade diese "Sucherei" anspreche. Im Endeffekt wusste die lokale Szene (und selbst ich als relativ unbekannter "Noob") Bescheid während die POL noch Vorort war. Es wird kaum in Sinne der Hinterbliebenen sein wenn hier dann Gerüchte im WWW breitgetreten und diskutiert werden und ein "halbherziges Beileid" zu posten wird auch nichts helfen. Dafür gibt es andere Kanäle.

 

IMHO wenn jemand einem verstorbenen Cacher gedenken möchte - ggf mit den Hinterbliebenden abgesprochen - kann man sich zur Gruppe zusammenschliessen und eine Gedenk-Dose legen oder diese besuchen als Art Cacher-Kondolenz-Buch.

 

In diesem Sinne: Passt auf Euch auf in dem Zoo da draussen

Saludos & Leave no Trace

GauchitoD

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....hoffentlich passiert hier nichts......lest euch die logs durch und betrachtet das dementsprechende bild......

Handgranate gefunden - Kampfmittelräumdienst gerufen - einsammeln lassen. Bis auf dieses VORBILDLICHE Verhalten seh ich jetzt nicht Weltbewegendes. Munitionsfunde können Dir -nicht nur in RP- überall begegnen.

 

Aber genau DAS ist eben nix mit Geocaching. Und genau DIESES zu erwartende Gehype ist der Grund, weswegen das Diskutieren von Unfällen wenig Sinnvolles hervorbringt. Meiner Meinung nach.

 

Gruß Zappo

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Munitionsfunde können Dir -nicht nur in RP- überall begegnen.

Aber genau DAS ist eben nix mit Geocaching.

 

In bezug auf Munitionsfunde, Unfaelle am Weg etc ist das durchaus richtig. Es gibt jedoch auch Unfaelle bei Caches, bei denen es einen staerkeren Geocaching-Bezug gibt. Geocaches bringen viele Cacher dazu Dinge zu tun, die nicht vernuenftig sind, ueber die sie nicht Bescheid wissen oder nicht beherrschen.

 

Ich und einige andere befuerchten zB dass es aufgrund des aktuellen Verstecks bei diesem Cache (das alte war weniger riskant)

http://www.geocaching.com/geocache/GC3952P_suicide-of-a-virgin

frueher oder spaeter zu einem Absturz kommen wird. Wenn das passiert, dann passiert es aufgrund der Dose vor Ort, die jemand unbedingt loggen moechte und ich glaube nicht, dass sich ein Nicht-Cacher an genau diese Stelle begibt.

Natuerlich ist immer noch derjenige schuld, der sich der Gefahr aussetzt, wenn etwas passiert und nicht die Dose. Jedoch gibt es sehr wohl mitunter einen starken Zusammenhang.

 

Cezanne

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Geocaches bringen viele Cacher dazu Dinge zu tun, die nicht vernuenftig sind, ueber die sie nicht Bescheid wissen oder nicht beherrschen.

......

Natuerlich ist immer noch derjenige schuld, der sich der Gefahr aussetzt, wenn etwas passiert und nicht die Dose. Jedoch gibt es sehr wohl mitunter einen starken Zusammenhang......

Wie ich weiter oben schrieb: DAS ist das einzige, an dem man arbeiten kann: Daß der Verstand nicht aussetzt, nur weil es um ne Dose geht.

 

Ich habs da einfach - ich bin ein Angsthase. Und ich gehe für die Location los - nicht für die Dose. Wenn ich die nicht mit meinen Mitteln erreichen kann, dann eben nicht. Und wenn ich mich da überschätzen sollte, passiert eben das, was auch passiert, wenn ich mich beim Motorradfahren, Wandern und Fensterputzen überschätze. Ob das dann lehrreich für andere aufgearbeitet werden kann, bezweifle ich mal. Daß was schieflaufen kann, sollte jeder wissen.

 

Gruß Zappo

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Mal etwas spitz formuliert: Wir sind nur Geocacher in dem kurzen Zeitraum zwischen Greifen und Wiederverstecken der Dose. Zu allen anderen Zeiten sind wir von Wanderern, Mountainbikern, Sportkletterern, Urbexern,... nicht zu unterscheiden.

Und deshalb sollten wir Gefahrenabwehr DADURCH betreiben, daß wir uns im Wandern, Mountainbiken, Sportklettern und Urbexen bzw. den spezifischen Gefahren dabei auskennen bzw. kundig machen.

 

Gruß Zappo

 

PS: überspitzt formuliert ist Geocaching OHNE Wandern, Mountainbiken, Sportklettern und Urbexen (o.ä.) ja auch ne Beschäftigung für ähhh.....denkt Euch was :D

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