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Mal etwas zum Nachdenken


erdbeeraeffchen

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Hallo,

ist es mal wieder soweit?..... jedes halbe Jahr taucht dieser Blogartikel von 2011 aus der Versenkung auf :P

Aber zum Nachdenken ist er wirklich!

 

Schönen Abend,

Jan

 

Hallo,

 

Nachdenken ist das eine, Handeln das andere. Diese, entschuldigt den Ausdruck, Idioten, die unsere Hobby kaputt machen, gehören in die Schranken gewiesen. Da sind wir alle gefragt. Solange fragwürdige Caches als super toll und mit vielen Sternchen bedacht und geloggt werden, werden sie Bestand haben und die Owner bestärkt in dieser Form weiter zu machen. Solange ein Punkt mehr zählt, als zerstörte Natur und vieles mehr, schieben wir unser Hobby schön brav in den Abgrund. Nicht die Leute, die auf einen Misstand hinweisen sind die Spielverderber, sondern die Leute, die es nicht checken, dass ihr Verhalten schädigend ist.

 

Wer da an den gesunden Menschenverstand glaubt, dem sei getrost gesagt, den gibt es nicht. Es wurden schon genügend Verbote ausgesprochen. Und warum? Eben. Wer leidet darunter, genau die Leute, die sich umsichtig verhalten und ein schönes naturverbundenes oder auch urbanes Spiel spielen möchten. Leider ist das in allen Lebensbereich so, siehe aktuell mal wieder Fussball. Wegen ein paar Idioten werden die Vereine bestraft und Geisterspiele veranstaltet. Und wer leidet, der normale Fussballfan, der schönen Fussball ohne Randale schauen möchte. Die Beispiele kann man beliebig fortsetzen.

 

Gruß Fantasy2004

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Danke für deinen Kommentar, du sprichst mir aus der Seele, Fantasy2004.

Da ich vor "einem halben Jahr" vom Forum in dieser Form noch nicht wirklich etwas gehört hatte und ich hier auch noch nicht aktiv war, mir dieser Artikel aber zu Herzen ging, habe ich ihn gepostet. Wenn ich hier etwas "aufwärme" tut es mir nicht leid, dieses Thema kann man gar nicht oft genug aufwärmen.

Solange es neue Cacher gibt, wird dieses Thema uns beschäftigen, erst recht in Zeiten des momentanen Hypes. Wenn wir uns nicht dafür interessieren, Neulinge über ihre Unwissenheit aufzuklären, wer sollte dann dafür Sorge tragen, das unser Hobby für Alle noch tragbar für Umwelt und Natur ist.

Wir sind verantwortlich für uns selbst, deshalb müssen wir auch damit umgehen, wenn einige aus unseren Reihen über's Ziel hinaus schießen und versuchen sie eines Besseren zu belehren. Nur so können wir etwas dafür tun, das unser Hobby uns erhalten bleibt.

Hier ist Initiative gefragt!

Edited by erdbeeraeffchen
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.....dass unser Hobby für Alle noch tragbar für Umwelt und Natur ist......Hier ist Initiative gefragt!
Problem: Ich sehe Geocaching als sinnvoll und tragbar an, wenn die Cacheanzahl in D so um die 20 000 liegt, man übers Jahr so ungefähr unter 50 findet und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

 

Mal etwas provokant in die Runde gefragt - wer wäre da noch dabei?

 

Gruß Zappo

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Ich sehe Geocaching als sinnvoll und tragbar an, wenn die Cacheanzahl in D so um die 20 000 liegt, man übers Jahr so ungefähr unter 50 findet und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

 

Mal etwas provokant in die Runde gefragt - wer wäre da noch dabei?

 

Gruß Zappo

 

Servus Zappo,

wenn dann im Wald ein schöner, anspruchsvoller und gut zu lösender Multi liegt, bei dem man eine Weile beschäftigt ist, anstatt Doris' Dose # 1 bis # 57, dann würde sich sowohl die Cacheanzahl draußen als auch die Funde pro Jahr von selber regulieren. Und gelegt würden auch weniger Caches, da ein Multi (zumindest einer, der durchdacht ist), eben doch mehr Arbeit macht als einzelne Dosen. Nur, weil der erste Cache überhaupt ein Tradi war, heißt das noch lange nicht, dass das auch die besseren Caches sind.

 

Ach ja, wir wären noch dabei. Dann hätten wir eben wieder mehr Radltouren und Spaziergänge ohne "Beifang".

 

Grüße, bebilix

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Moin,

auch wir sind im April 2011 durch den "Hype" erst zum Cachen gekommen, ganz ehrlich! Aufmerksam geworden durch so eine komische "Händie-Äpp", beim Stöbern im Spiel-Laden... :unsure:

Und auch uns wird es jetzt schon langsam Angst um das Hobby....

BTW: Unsere Gegend wurde bzw. wird gerade mit frischen "Dosen" zugeballert. Puuunktäääää *hechel* :anibad:

Ich warte nur drauf, dass wir mal ne böse Mail bekommen. Wer uns kennt, kennt auch unsere Logs... :anibad: Manchmal nachts hab ich mal ganz kurz bisschen Angst um unsere eigenen Dosen da draußen. Aber bis jetzt sind alle fair in unserer Ecke hier, muss man schon sagen. Danke.

Grüße

Michi

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Hallo zusammen

 

und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

 

DAS wäre doch vielleicht mal ein interessanter Ansatz, um die Flut an "schlechteren" Caches einzudämmen.

Vielleicht ist er ja allerdings auch schonmal andernorts erwähnt worden, k.A.

Aber wenn man quasi pro Cacher die Anzahl der Caches, die ausgelegt werden dürfen auf sagen wir mal drei oder zwei Stück pro Jahr begrenzen würde, würde sich mancher vielleicht doch mehr Gedanken machen, wo oder wie man mit dieser limitierten Anzahl umgeht und ob der Leitplankentradi es wert ist, den Zähler um eins herunterzusetzen.

 

Ich weiß, das sind Gedankenspielereien, aber ich denke in Zukunft werden wir ohne weitere Eigenregulierung des Hobbys wohl nicht mehr lange Freude daran haben.

 

Viele Grüße

Sally & Haldolon

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Hallo zusammen

 

und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

 

DAS wäre doch vielleicht mal ein interessanter Ansatz, um die Flut an "schlechteren" Caches einzudämmen.

Vielleicht ist er ja allerdings auch schonmal andernorts erwähnt worden, k.A.

Aber wenn man quasi pro Cacher die Anzahl der Caches, die ausgelegt werden dürfen auf sagen wir mal drei oder zwei Stück pro Jahr begrenzen würde, würde sich mancher vielleicht doch mehr Gedanken machen, wo oder wie man mit dieser limitierten Anzahl umgeht und ob der Leitplankentradi es wert ist, den Zähler um eins herunterzusetzen.

 

Ich weiß, das sind Gedankenspielereien, aber ich denke in Zukunft werden wir ohne weitere Eigenregulierung des Hobbys wohl nicht mehr lange Freude daran haben.

 

Viele Grüße

Sally & Haldolon

 

Hallo,

 

die Flut würde sicher eingedämmt, aber ob die Cachequalität dadurch steigen wird? Es sind ja die gleichen Personen, die verstecken. Eine Begrenzung könnte ich mir aber pro Cacher schon vorstellen. Zwei pro Monat? Und was passiert dann? Fakeaccounts. Damit das nicht passiert, legen nur noch für PMs.

 

Eigenregulierung = Wunschtraum :(

 

Viele Grüße Fantasy2004

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.... ohne weitere Eigenregulierung.....
...wir haben keine Eigenregulierung. Wenn wir eine hätten, bräuchten wir keine :D - und Leute, die eine bräuchten, würden sich nicht dran halten.

 

Jede Regulierung wäre im übrigen unnötig, würde man sich an dem Spielgedanken orientieren.

 

Gruß Zappo

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Hallo zusammen!

Super Einstellung von Radioscout.... unglaublich!

 

Geocaching ist, besondere Orte zu sehen, die es verdient haben, mit einer Dose ausgezeichnet zu werden. Oder tolle Multis, die mit einer guten Geschichte versehen eine schöne Wanderung versüßen. Oder ein kniffliges Rätsel. Oder ein Event, bei dem man alte Freunde und neue Bekannte trifft.

 

Ich weiß: wer in mein Profil schaut, der wird sagen: "und? Dein Powertrail, den Du letztes Jahr machtest?" ...man kann sich ja auch weiterentwickeln!

Qualität statt Quantität, draußen zu sein, naturverbunden, regelkonform in allen Bereichen, mit hohem Spaßfaktor! DAS ist (für mich!) Geocaching!

Nur so werden wir es schaffen, ein geordnetes Miteinander in Wald und Flur zu führen.

 

btw: der Hype in den USA ist schon vorbei - und in zwei Jahren sind wir auch so weit! Hoffentlich haben wir uns dann nicht selbst jeden (Wald)Weg verbaut.

 

Schönen Tag,

Jan

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Auch wenn die Aussage etwas provokant von radioscout ist, der Nachsatz: Sofern alle Vorschriften eingehalten werden, spricht für sich, denke ich.

 

Jeder sieht einen anderen Sinn für sich beim cachen und das ist auch gut so. Manch einer sieht es als willkommenen Anreiz zur Bewegung, andere machen Radtouren und cachen nebenbei, falls etwas auf dem Weg liegt und wieder andere fahren mit dem Auto in Cachenähe. DAS ist ja auch nicht das Problem.

 

Für mich fängt es an schwierig zu werden, wenn ganze Gruppen sich auf einen FTF stürzen, wie das bei uns zum Weihnachtskalender der Fall war und dabei jegliche Umsicht aus den Augen verlieren um doch noch Erster zu werden (Nur ein Beispiel, aber hier wirklich passiert) Da werden Schneisen in den Wald gepflügt die an eine Rotte Wildschweine mit einer Population 30+ erinnert.

Oder ein Nachtcache in einer großen Gruppe, tut mir leid, aber für mich geht das nicht, da ist es unmöglich einen gewissen Lärmpegel nicht zu überschreiten.

Oder der LostPlace der sich nicht an die Ruhezeiten einiger Tiere hält.

Oder, oder, oder...

 

Es gibt zig Beispiele, man muss sich nur mal die Mühe machen und hier im Forum ein wenig stöbern.

 

Alles was ich mir wünsche ist seinen Kopf zu benutzen, bevor man den nächsten Schritt macht. Da dazu aber , traurig aber wahr, nicht jedermann/jedefrau in der Lage zu sein scheint sind Reglementierungen anscheinend aber doch von Nöten.

In wiefern das jene Trifft die ihren gesunden Menschenverstand ohnehin benutzen kann ich nicht beurteilen, aber ich denke es sollten in erster Linie Richtlinien sein, die diesen Wildwuchs verhindern. Vielleicht gehören dazu auch schlicht strengere Kontrollen. Nicht aus der Ferne, sondern vor Ort. Und dabei gilt es nicht einfache Tradis zu verhindern. Jeder hat mal angefangen und war dankbar für den leicht zu findenden Petling unter der Bank im Park oder am Verkehrsschild....

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.....aber ich denke es sollten in erster Linie Richtlinien sein, die diesen Wildwuchs verhindern. Vielleicht gehören dazu auch schlicht strengere Kontrollen. Nicht aus der Ferne, sondern vor Ort. Und dabei gilt es nicht einfache Tradis zu verhindern. Jeder hat mal angefangen und war dankbar für den leicht zu findenden Petling unter der Bank im Park oder am Verkehrsschild....

Jetzt mal ehrlich - Kontrollen? Wer soll die leisten, wer soll da entscheiden, wie sieht die Exekutive aus? Und auf welcher Basis?

 

Die einzige Basis ist die, die uns die Spielregeln vorgeben. Man kann nicht auf der GC-Seite rumlesen, ohne zu kapieren, um was es geht - ob man nun über den step one oder das briansnat-Zitat stolpert. Da ist aber die Realität schon meilenweit davon weg.

 

Es bleibt einfach zu konstatieren: Geocaching wird zum überwiegenden Teil von Leuten betrieben, die keine Ahnung von ihrem eigenen Spiel haben. Und nicht einmal gewillt oder fähig sind, ein Hobby anspruchsvoll auzuüben. Vielleicht liegt das ja auch im System - die Leute, die ernsthaft und gehaltvoll sich mit einer Sache beschäftigen wollen, haben schon ein Hobby :)

 

ist doch relativ einfach:

 

Brauchts eine Location, dann schau ich, wo ich was für die Kollegen interessantes finde

Brauchts ein Listing, dann streng ich mich an, was schönes hinzuschreiben

Brauchts eine Dose, dann versuche ich, eine möglichst komfortable zu verstecken

Brauchts ein Logbuch, dann guck ich, daß ich eines nehme, in das man sich auch eintragen kann

Brauchts ein Versteck, dann wähle ich ein unstörendes und umweltverträgliches

Brauchts unauffälliges Suchen, dann geh ich in den Tarnmodus

Brauchts ein Log, dann schreibe ich eines, wo die Lesenden was davon haben

 

SOOO geht Hobby - nicht sich in allen Belangen auf das absolut nötige Minimum zu beschränken. Wer das tut, muß sich zu recht fragen lassen, ob er wirklich beim Cachen richtig ist.

 

Gruß Zappo

 

PS: Es geht niemals gegen den einfachen Tradi - ob das nun ein Petling und ne Leitplanke sein muß, sei mal dahingestellt - Regular zu finden ist ja auch leichter.

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.....dass unser Hobby für Alle noch tragbar für Umwelt und Natur ist......Hier ist Initiative gefragt!
Problem: Ich sehe Geocaching als sinnvoll und tragbar an, wenn die Cacheanzahl in D so um die 20 000 liegt, man übers Jahr so ungefähr unter 50 findet und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

 

Mal etwas provokant in die Runde gefragt - wer wäre da noch dabei?

Ich. Exakt so sehe ich das auch. Aber nachdem du und ich vermutlich zuwenige sind fragt sich wie man Groundspeak bzw. "die Community" dazu bewegen koennte dieses Verhalten als das bessere bzw. normale (wieder) zu etablieren und alle - vor allem quantitativen - Auswuechse (auch wenn sie irgendwie durch die Guidelines gedeckt werden) einzudaemmen.

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Hallo zusammen!

Super Einstellung von Radioscout.... unglaublich!

Dann bist Du also auch einer von den ganz wenigen, die ohne Auto cachen?

Ich bin es hoffentlich nicht mehr lange denn ich habe keine Lust mehr, abgesehen von ein paar Dosen bei beruflichen Fahrten oder Mitfahrgelegenheiten, meinen Suchradius auf drei Kreise zu beschränken.

Und ich habe auch keine Lust mehr, nach einer langen Wanderung naßgeschwitzt am Bahnhof oder einer Bushaltestelle zu stehen und fast eine Lungenentzündung zu bekommen.

 

Geocaching ist, besondere Orte zu sehen, die es verdient haben, mit einer Dose ausgezeichnet zu werden.

Das kann man aus dem "Location, Location, Location"-Statement von Groundspeak schließen.

 

Oder tolle Multis, die mit einer guten Geschichte versehen eine schöne Wanderung versüßen. Oder ein kniffliges Rätsel.

Hier gehen die Meinungen bereits deutlich auseinander, insbesondere bei den Ratehaken.

 

Oder ein Event, bei dem man alte Freunde und neue Bekannte trifft.

Das ist sicherlich richtig, IMHO sind Events aber nur ein "Nebenschauplatz", der mit Geocaching direkt nichts zu tun hat. Eben einfach nur ein Treffen, wie es auch in anderen Bereichen stattfindet.

 

draußen zu sein, naturverbunden, regelkonform in allen Bereichen, mit hohem Spaßfaktor! DAS ist (für mich!) Geocaching!

Bei den zitierten Punkten stimme ich Dir zu.

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Was die Menge der Caches angeht: Ich cache seit mehr als 10 Jahren. Damals war vieles besser. Aber ich kann allen, die die Anfangszeit nicht erlebt haben, sagen: es war kein Vergnügen, mehrere Wochen warten zu müssen, bis irgendwo im Umkreis von 50 oder 100 km ein Cache veröffentlicht wurde.

 

Da habe ich lieber viele Caches die nicht alle gut sind, solange sie nicht stören bzw. illegal sind und einige davon gut sind.

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Problem: Ich sehe Geocaching als sinnvoll und tragbar an, wenn die Cacheanzahl in D so um die 20 000 liegt, man übers Jahr so ungefähr unter 50 findet und selbst alle zwei Jahre einen legt - oder keinen.

Glaubt man der Statistik, hatten wir in 2012 ca. 250.000 aktive Cacher in Deutschland. Ist Geocaching in Deutschland denn wirklích bereits jetzt untragbar?

 

In der Regel sind Dosen im Stadtgebiet besonders naturverträglich (z.B. magnetische Filmdose am Straßenschild). Die sollte doch nun wirklich nicht störend sein, oder?

 

Die Anzahl der Cacher und der von ihnen versteckten Caches kann man nicht reglementieren. Groundspeak ist meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg, das Legen von naturverträglichen Caches zu fördern.

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Glaubt man der Statistik, hatten wir in 2012 ca. 250.000 aktive Cacher in Deutschland. Ist Geocaching in Deutschland denn wirklích bereits jetzt untragbar?

 

Ich glaube das nicht, denn viele Cacher haben ihr ohnehin vorhandenes Bedürfniss sich an der frischen Luft zu bewegen einfach nur um einen Aspekt erweitert.

Es geht ja auch gar nicht um die Dose am Strassenschild, auch wenn diese von einigen so herb verflucht wird, weil sie nicht "anspruchsvoll" genug ist. Ich glaube genauso das es müßig ist darüber zu Diskutieren, ob es nur 20.000 Cacher in Deutschland geben darf. Wer darf denn dann nicht mehr mitmachen? 1,2,3 du bist raus???

Das ist für mich, entschuldige den Vergleich, aber der drängt sich mir gerade auf, das Gleiche als würde ich sagen, wir dürfen in Deutschland nur noch 500.000 Ausländer haben, weil sonst Arbeitsplätze in Gefahr sind...

 

In unseren Köpfen fängt die Vernunft an und sollte sich in unserem Handeln wiederspiegeln...

 

Solange es das Favoritenpunktesysthem gibt wird es, in meinen Augen, auch immer wieder Auswüchse der besonderen Art geben, schlicht weil der Wettbewerb für viele einen magischen Reiz hat.

Einerseits sollen es anspruchsvolle Caches sein, möglichst kniffelig und vielleicht auch noch mit einer Portion Adrenalin versehen, andererseits aber müssen Richtlinien eingehalten werden und die Natur darf nicht leiden...

Genau diese Gradwanderung ist es, die sehr viele Owner nicht zu leisten im Stande sind und worunter dann eins von Beiden leidet. In den meisten Fällen zieht die Natur den Kürzeren, weil der Cache unter keinen Umständen gewöhnlich sein darf...

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....Einerseits sollen es anspruchsvolle Caches sein, möglichst kniffelig und vielleicht auch noch mit einer Portion Adrenalin versehen, andererseits aber müssen Richtlinien eingehalten werden und die Natur darf nicht leiden...Genau diese Gradwanderung ist es, die sehr viele Owner nicht zu leisten im Stande sind und worunter dann eins von Beiden leidet. In den meisten Fällen zieht die Natur den Kürzeren, weil der Cache unter keinen Umständen gewöhnlich sein darf...

 

Ich weiß nicht, ob Du da nicht ein wenig was vermischst. Wer sagt, daß ein Cache adrenalinhaltig, knifflig und ungewöhnlich sein soll? Wenn überhaupt, dann sind das eventuell Anforderungen oder Auswirkungen der Location oder des Weges dahin - und das hat dann wenig mit dem Cache selbst zu tun. Im Urlaub hab ich gerade auf einer "mulatteria" in 2 Stunden 500 Höhenmeter zu einer Felszeichnung überwunden - das war für mich schwindelbehafteten Schreibtischtäter adrenalinhaltig und ungewöhnlich genug - der Cache war ne einfache Dose an leicht zu findender Stelle.

 

Ich finde die von Dir zitierte Gradwanderung nicht gerade einleuchtend - zumindest fehlen mir da ein wenig die Beispiele. Gut, wenn ich die Dose in den Baum hänge, hat das vielleicht ein wenig was mit Adrenalin zu tun (Für die Kletterer vielleicht sogar nicht) und wenn ich das fehlende Locationerlebnis mit möglichst viel willenlos an den Baum getackerter techischen Spielereien kompensiere, mag das auch noch zutreffen. Aber wenn ich mir meine Karte hier so ansehe, finde ich aber weniger das Problem, daß zu anspruchsvolle Caches da stattfinden - im Gegenteil.

 

Früher hat man gerne mal gesagt: "Legt Caches, an denen man beim Event davon schwärmt und sich noch lange daran erinnert" . Abgesehen davon, daß man sich bei Events mittlerweile (aus Mangel an Cacheerlebnissen) oft nur noch ersatzweise über Coins und Matrix unterhält: Ein Erlebnis alle 161 Meter kann keine Landschaft, keine Kultur, kein Umfeld leisten. Statt das aber zu erkennen und sich dementsprechend zu beschränken und auf Qualität zu setzen, hat man sich aber vom Erlebnis- und Locationgedanken gelöst und wirft flächendeckend.

 

Und zur absoluten Cachezahl: In RP sind m.W. 300 Letterboxen versteckt - das reicht für mich für 10 Jahre. Analog entsprechende Multis und Tradis an schönen Stellen. Die Dosen sind nicht an der Hyperaktivität einiger, die ansonsten vielleicht nichts im Leben haben :) schuld - und deren Hyperaktivität zu bedienen, ist nicht die Aufgabe. Genausowenig, wie in der Homezone immer für Nachschub zu sorgen.

 

Wenn Herr Messner die Alpengipfel alle erklommen hat, wird er sich eben ein neues Hobby suchen - oder in die Welt hinausziehen*. Er wird aber nicht die 5 Treppenstufen zum Eiscafe hoch erklimmen und das "Alpinismus" nennen. DAS ist aber genau, was die Cacher machen - oder die, die sich fälschlicherweise dafür halten. Wobei ich das Erlebnis und/oder Location sicher nicht an Schwierigkeit oder Terrain festmachen will (wer mein Profil liest, wird den Eindruck auch nicht haben :) ) - mir genügt die Kapelle im Wald, ein Steinkreuz, die große Eiche oder der versteckte See - aber so ganz ohne ists eben kein Cachen. Siehe GC.

 

Gruß Zappo

 

*und RS sich ein Auto kaufen.

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Früher hat man gerne mal gesagt: "Legt Caches, an denen man beim Event davon schwärmt und sich noch lange daran erinnert" . Abgesehen davon, daß man sich bei Events mittlerweile (aus Mangel an Cacheerlebnissen) oft nur noch ersatzweise über Coins und Matrix unterhält: Ein Erlebnis alle 161 Meter kann keine Landschaft, keine Kultur, kein Umfeld leisten. Statt das aber zu erkennen und sich dementsprechend zu beschränken und auf Qualität zu setzen, hat man sich aber vom Erlebnis- und Locationgedanken gelöst und wirft flächendeckend.

Deinem ersten Satz stimme ich voll zu. Allerdings kann dies durchaus auch auf Powercachingtouren zutreffen.

Eine 12 Stunden Powercachetour mit Freunden oder eine "16 Bundesländer in 24 Stunden" Tour ist durchaus etwas von dem man auch später noch schwärmt und sich gerne dran erinnert.

In diesem Fall halt nicht wegen der einzelnen Dosen sondern des Gesamteindrucks.

Nicht jeder hat Spaß an so etwas aber dann muss er/sie es auch nicht machen, sollte aber tolerant den (wenigen) andern gegebüber sein, die daran Spaß haben.

 

Zum Thema Umweltschutz kann ich nur sagen, dass wir unsere Powercachingtouren bis auf wenige Ausnahme mit dem Fahrrad oder zu Fuß gemacht haben. Selbst eine Bundesländertour produziert bei vier Personen in einem sparsamen Auto (z.B. C-Max Diesel 4,3 l/100km Normverbrauch) nicht unüblich viel CO2.

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Eine große Serie mit z.B. 101 Caches ist selten dazu geeignet, mit dem Auto abgefahren zu werden. Man wird also zum Startpunkt fahren und den Weg von Cache zu Cache zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

Die Umweltbelastung erfolgt nur für die Hin- und Rückfahrt. Und weil die Notwendigkeit für die Autofahrt von Cache zu Cache entfällt, sind solche Serien auch gut dafür die Anfahrt mit Bus und Bahn geeignet.

 

Wenn man aber 101 Caches sucht und zwischen den Caches jeweils 10 km mit dem Auto fährt, legt man nur auf dem Weg zwischen den Dosen 1000 km zurück.

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....

 

Für mich fängt es an schwierig zu werden, wenn ganze Gruppen sich auf einen FTF stürzen, wie das bei uns zum Weihnachtskalender der Fall war und dabei jegliche Umsicht aus den Augen verlieren um doch noch Erster zu werden (Nur ein Beispiel, aber hier wirklich passiert) Da werden Schneisen in den Wald gepflügt die an eine Rotte Wildschweine mit einer Population 30+ erinnert.

Oder ein Nachtcache in einer großen Gruppe, tut mir leid, aber für mich geht das nicht, da ist es unmöglich einen gewissen Lärmpegel nicht zu überschreiten.

Oder der LostPlace der sich nicht an die Ruhezeiten einiger Tiere hält.

Oder, oder, oder...

 

Hallo,

 

Gerade hat mich ein befreundeter Geocacher angerufen. Es ging um seinen Nachtcache, der nur noch mit entsprechender Genehmigung zu Freischaltung kommt mit Hinweis auf dieses GC-Wiki.

 

Das Netz zieht sich langsam aber sicher nun auch in Bayern zu, dafür danke ich allen unbelehrbaren und lernresistenten Geocachern, die unser Hobby Stück für Stück demontieren. :mad:

 

https://wiki.Groundspeak.com/display/GEO/Germany

 

Das passt genau auf deine Aussage.

 

Gruß Fantasy2004

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Hallo fantasty,

 

Gerade hat mich ein befreundeter Geocacher angerufen. Es ging um seinen Nachtcache, der nur noch mit entsprechender Genehmigung zu Freischaltung kommt mit Hinweis auf dieses GC-Wiki.

ich hatte gerade eine Anfrage an den Forst am Laufen wegen eines geplanten Nachtcaches. Wie das abgelaufen ist, werde ich wahrscheinlich irgendwann mal veröffentlichen, denn ich finde Kommunikation sehr wichtig.

Im Endeffekt wurde mein Projekt leider abgelehnt, aber es war ein sehr guter Kontakt und mir wurden gute Gründe genannt, warum und wieso, nicht nur paragraphentechnisch einfach "nein" gesagt.

 

Passte gerade so gut, darum wollte ich das mal loswerden. Nähere Infos werden folgen.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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...Deinem ersten Satz stimme ich voll zu. Allerdings kann dies durchaus auch auf Powercachingtouren zutreffen.

Eine 12 Stunden Powercachetour mit Freunden oder eine "16 Bundesländer in 24 Stunden" Tour ist durchaus etwas von dem man auch später noch schwärmt und sich gerne dran erinnert.

In diesem Fall halt nicht wegen der einzelnen Dosen sondern des Gesamteindrucks.......

Genau DAS ist der Punkt. Sorry to say - ein "Cache", der seine Bemerkenswertheit nur aus der Tatsache schöpft, daß er Teil einer Runde, einer Challenge ist und/oder darüber, daß es lustig war, mit den Kumpels unterwegs zu sein....

Ist das nicht ein wenig so, als wenn ich zum Fußballspiel fahre, um mir ein völlig verkorkstes Spiel anzusehen, daß es aber trotzdem lustig war, weil alle gute Witze wussten und ich einen 5-Öreschein im Rinnstein gefunden habe? Tut mir leid, das Spiel/der Cache ist und bleibt trotzdem sch**sse.

 

Mal ganz abgesehen davon, daß für den "Gesamteindruck" des Ausflugs es ja auch der Besuch von richtigen Dosen tun würde - schlechte Caches sind ja da nicht unbedingt die Voraussetzung :)

 

Ich hab da einfach ein ziemlich anderes Verständnis vom Cachen - eines, das m.M. nach eher dem entspricht, was in den Spielregeln steht.

 

Gruß Zappo

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@Zappo

Dein GC Verständnis ist eher 'erlebnisorientiert' wie es scheint. Wobei Du Deine Erlebnisse über GC planst. Ich sehe das genauso und schwärme auch gelegentlich von 'damals'.

GC ist heute mehr 'konsumorientiert' schnell einfach und viel. Klar macht das auch mal Spass, nutzt sich aber ohne anderen Reiz ab. Und recht schnell in meinen Augen.

 

Beruhigend finde ich persönlich, daß das weitgehend ein deutsches 'Problem' ist. Verläßt man die Grenzen der Republik findet man schnell das 'Erlebnis' Nicht in USA oder in NL, aber in F-Land, Italien oder CH. Das beeinflußt mein Cacheverhalten.

In D oder US, schnellschnell auf den 'Punkt' in F oder I eher mit Planung und Karte und Überlegung. Loggen tue ich beides, erinnern werde ich mich eher an Letzteres..

 

Thore, Opa im GC Geiste ;-)

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@Zappo

Dein GC Verständnis ist eher 'erlebnisorientiert' wie es scheint. Wobei Du Deine Erlebnisse über GC planst. Ich sehe das genauso und schwärme auch gelegentlich von 'damals'.

GC ist heute mehr 'konsumorientiert' schnell einfach und viel. Klar macht das auch mal Spass, nutzt sich aber ohne anderen Reiz ab. Und recht schnell in meinen Augen.

Beruhigend finde ich persönlich, daß das weitgehend ein deutsches 'Problem' ist. Verläßt man die Grenzen der Republik findet man schnell das 'Erlebnis' Nicht in USA oder in NL, aber in F-Land, Italien oder CH.

+1 :)

 

Wobei ich nicht weiß, ob in den genannten Ländern das der Segen der geringen Aktivenzahl ist oder ob wir in D nur zu blöd sind, das Spiel zu verstehen.

Ich denke letzteres. Wobei zu blöd vielleicht der falsche Ausdruck ist - anscheinend sind wir so freiheitsliebend oder regelungsfeindlich, daß wir uns ohne Probleme über das Howto eines gemeinsamen Spiels hinwegsetzen, selbst wenn das ausdrücklich im Regelwerk steht und eigentlich auch jedem reflexartig klar ist, der überhaupt ein Quentchen Sinn für die faszinierenden Möglichkeiten des Spiel hat.

 

Gruß Zappo

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Wobei ich nicht weiß, ob in den genannten Ländern das der Segen der geringen Aktivenzahl ist oder ob wir in D nur zu blöd sind, das Spiel zu verstehen. Ich denke letzteres.

Laut Statistik gab es in 2012 die folgenden aktiven Cacher:

 

DE: 251.000

FR: 19.000

IT: 2.800

 

Wer hat denn da das Spiel nicht verstanden? Warum haben in Deutschland so viele Leute Spaß am Cachen?

 

P.S. In den USA gab es wohl 2012 "nur" 345.000 aktive Cacher.

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Moin,

 

gegen die große Anzahl an Cachern habe ich gar nichts, auch die Anzahl der Caches finde ich okay. Man muss nicht jede Dose suchen, das ist auch gut so, "schlechte Anfängercaches" sind doch auch meistens ganz lustig - vor allem die Reaktionen darauf und sich selbst mal darüber auszulassen.

Sowas finde ich zum Beispiel einfach nur unterhaltsam, auch wenn es sicher genau so etwas ist, was ihr kritisiert: http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=db7eefac-d863-4e90-9dde-3118102cd949

 

Wenn ein Teil der "Gemeinschaft" Richtung geocaching.de auswandern würde, fände ich das aber gut, auf diejenigen, die das in einem anderen Forum immer gerne laut verkünden, kann ich sehr gut verzichten. Die finde ich größtenteils ihrer teilweise radikalen Ansichten wegen viel schlimmer als die Leitplankenbestücker.

 

Herzliche Grüße

Jochen

 

PS: Bin ich mit meinen fünf Jahren cachetechnisch einfach zu jung für "Früher war alles besser!"?

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Moin moin,

PS: Bin ich mit meinen fünf Jahren cachetechnisch einfach zu jung für "Früher war alles besser!"?

Ich habe auch vor fünf Jahren angefangen und ja, es war damals anders. Und es war eher Geocaching im Sinne von "erlebnisorientiert". Ich denke, wäre dieses Spiel damals bereits "konsumorientiert" gewesen, hätte ich erst gar nicht damit angefangen. Aus meiner Sicht war die Erlebnisorientierung besser, ohne Frage.

 

Ich glaube nicht, dass die hohe Cacherdichte direkt verantwortlich ist für diesen Wandel. Die ist höchstens indirekt verantwortlich. Einfach dadurch, dass man bei der Suche nach neuen Zielgruppen sich auf die Konsumorienten gestürzt hat. Das diese eher auf solche Trends aufspringen liegt in ihrer mentalen Einstellung. Aber so schnell wie die kommen, gehen die auch wieder. Vielleicht sind 5 Jahren nur noch 50.000 Spieler in D aktiv und "wir" sind wieder unter uns. (Die Hoffnung darauf ist vermutlich der Grund, dass ich diese Freizeitbeschäftigung noch nicht aufgegeben habe. Einige andere aus den "alten Zeiten" haben (leider) schon aufgegeben)

 

Gruß

ColleIsarco

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Und es war eher Geocaching im Sinne von "erlebnisorientiert". Ich denke, wäre dieses Spiel damals bereits "konsumorientiert" gewesen, hätte ich erst gar nicht damit angefangen. Aus meiner Sicht war die Erlebnisorientierung besser, ohne Frage.

Irgendwie hab ich noch nicht so ganz verstanden, was daran heutzutage nicht "erlebnisorientiert" sein soll. Gerade weil es viele Dosen gibt, kann ich doch auch viel erleben und muss nicht 100 Kilometer weit fahren, um einen tollen Cache zu finden. Wenn man den Reiz des Spiels einzig und allein im stundenlangen Wandern sieht, dann soll man halt wandern gehen, aber man muss doch andere, für die das Finden irgendeines "Behälters" nun mal zum Geocaching dazugehört, nicht gleich als zu blöd bezeichnen.

 

Diese Geschichte finde ich übrigens ziemlich dämlich und vor allem viel zu schwülstig geschrieben. Schon alleine wie oft die sonore/tiefe/schöne Basstimme des Opas erwähnt wird...sollte das mal ne Erotikgeschichte für Senioren werden? :blink:

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In Antwort auf die Posts seit meinem...

 

Frostengel hat natürlich recht wenn er fragt, ob denn jeder Cache (von jedem) gesucht werden muss.

Meine Leinung zu dieser Frage ist wenig druckreif, ich frage eher: Muss denn wirklich jeder (mögliche/denkbare/machbare) auch gelegt werden?

Oder ist die Frage unzulässig weil sie 'das Problem' zum Ursprung, also dem Cacheleger zurückverfolgt?

 

Für Lizard! ein kleiner Denkanstoss um den Unterschied 'erlebnisorientiert' vs 'konsumorientiert' mal anders zu betrachten. Supermarkt oder Bauernmarkt, Restaurant oder Schnellimbiss. Pauschalurlaub oder Spontanreise ...

 

Und an Zappo um es rund zu machen:

Ich denke auch das die deutsche Mentalität wie Du sie beschreibst, einen gehörigen Teil dazu beiträgt (Wobei ich statt freiheitsliebend eher freiheitsbeharrend sagen würde). In USA geht es wesentlich entspannter zu, auch mit grosser Anzahl von Cachern.

 

[Leichtironie: an]Dazu noch die 'Trottelquote' an sich, je mehr Cacher pro Land desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit einen Vollpfosten dabeizuhaben. Dabei reicht 1 Pfosten / 1000 Cacher. Wenn jeder Pfosten einen Raum von 100 km^2 abdeckt, dann ist Deutschland einfach schneller voll als F oder I. Gepaart mit der sprichwörtlichen Effeizienz kann der deuscthe Vollfosten mglwiese noch eine viel grössere Fläche in einem kleineren Zeitintervall abdecken und so die 'gefühlte Vollpfostendichte' noch erhöhen. Die Zahlen sprechen da für die Republik... [Lichtironie: aus]

 

Thore

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Moin moin.

Irgendwie hab ich noch nicht so ganz verstanden, was daran heutzutage nicht "erlebnisorientiert" sein soll.

Auch wenn ich diesen Dualismus nicht eingeführt habe, finde ich ich ihn verständlich: Wenn man Geocachen auf das Finden von Dosen, genauer auf sammeln von "Punkten" reduziert, dann ist das konsumorientiert. Geocaching ist mehr als nur Dosen finden und loggen. Da gibt es noch ein gewisses drumherum. Zum Beispiel die vielgerühmte "Location", aber auch ein raffiniert getarntes Versteck, ein gute gemachtes Listing gehören dazu.

Ich stelle da mal diesen Vergleich an: Ein guter Whisky ist ein geschmackliches Erlebnis, das `zufällig` Alkohol enthält, ihn zu trinken ist ein Erlebnis

Reduziere ich aber Whiskey (sic!) auf den Alkohol und das Drinken darauf, Alkohol zu mir zu nehmen (mit den dazugehörigen Folgen), dann ist das Konsum.

(Was mir an diesem Vergleich gefällt: Bei mancher Schilderung bezüglich des schnellen Sammelns von "Punkten" / gefundenen Dosen bin ich an das Verhalten Süchtiger erinnert: Möglichst viel in möglichst kurzer Zeit bei gleichzeitiger Abstumpfung gegenüber dem "Kick"...)

 

Gerade weil es viele Dosen gibt, kann ich doch auch viel erleben und muss nicht 100 Kilometer weit fahren, um einen tollen Cache zu finden.

Na ja, ich habe eher das Gefühl, dass man trotz der hohen Dosendichte, weit fahren muss um einen tollen Cache zu finden. Aber das ist nur meine individuelle Einschätzung

 

Wenn man den Reiz des Spiels einzig und allein im stundenlangen Wandern sieht, dann soll man halt wandern gehen, aber man muss doch andere, für die das Finden irgendeines "Behälters" nun mal zum Geocaching dazugehört, nicht gleich als zu blöd bezeichnen.

Wie bereits erwähnt habe: Der Unterschied zwischen erleben und konsumieren ist der, vielschichtige Dinge wahrzunehmen. Wer sich auf einen Aspekt reduziert, beschränkt sich auf das Konsumieren und hält sich selbt den Genuss vor. Das Finden eines Behälters ist Teil des Spiels aber nicht der ausschließliche Zweck.

 

Gruß

ColleIsarco

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@ColleIsarco:

Klasse Ausführung zum 'Erlebnis-Konsum-Dualismus', Danke dafür. Eine solche Erklärung hat mein gequältes Hirn gestern nicht mehr hergegeben. Vielleicht hilft das beim Verständnis.

 

Thore,

Geneigter Erlebniscacher. Gelegentliches Konsumcachen nicht ausgeschlossen.

 

OT:

Auch schön das Whisk(e)y Bild. An dem 'e' sehe ich, dass Du den irischen bevorzugst?

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....Irgendwie hab ich noch nicht so ganz verstanden, was daran heutzutage nicht "erlebnisorientiert" sein soll. Gerade weil es viele Dosen gibt, kann ich doch auch viel erleben und muss nicht 100 Kilometer weit fahren, um einen tollen Cache zu finden. Wenn man den Reiz des Spiels einzig und allein im stundenlangen Wandern sieht, dann soll man halt wandern gehen, aber man muss doch andere, für die das Finden irgendeines "Behälters" nun mal zum Geocaching dazugehört, nicht gleich als zu blöd bezeichnen. ......

So gerne ich auch mal fürs Gehirnauslüften einen 10 km Wandermulti mache - um die geht es garnicht. Auch ich fall gerne mal vom Auto, Rad oder Motorrad, um mir nach 10 Meter Fußweg was anzugucken, sei das die römische Ruine, die Kirche, eine schöne Aussicht oder der stillen Waldsee - SOOO hoch hängt die Latte ja nicht. Aber sie hängt - und sollte im Interesse des Hobbys nicht unterschritten werden. Da geben z.B. die Morsix-regeln durchaus den richtigen Hinweis - wenn man schon der "eigenen" GC- Webseite nicht glauben will.

 

Ein bisschen Anspruch über die Reduktion auf reines "Behälter verstecken, Behälter finden" hinaus darf dann doch sein. Insbesonders, da es die zum Teil geübte Anspruchslosigkeit ist, die Probleme bereitet. Im Problem der großen Zahl, dem Erscheinungsbild nach außen, der Klientel.

 

Was ist dagegen zu sagen, wenn man lieber eine schöne Dose hat, und warum muß man sich verteidigen, wenn man gerne hätte, daß das Hobby (!) einigermaßen mit Engagement und Liebe ausgeübt wird? Irgendwie sind beim Geocaching die Falschen in die Verteidigungsposition gezwungen - die Beweislast trägt normalerweise der Veränderer. Beim Modellbau ist es auch unstrittig, daß ein Papierflieger ein wenig ungenügend ist - und beim Fußball muß man auch nicht argumentieren, warum der Ball eher ins Tor gekickt werden soll als dran vorbei. Wer das anders haben will - bitte. Der soll es dann aber nicht Fußball nennen.

 

Gruß Zappo

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Hallo zusammen,

 

bei aller Liebe: Die Diskussion driftet für mich gerade wieder einmal in die "Wir sind bessere Cacher."-Ecke ab, "Was ihr macht, ist falsch." - habt ihr das wirklich nötig?

Eigentlich ist es doch egal, wie viele Leute mit Ihrem Smartphone schnell eine Dose hinter die Leitplanke klemmen, wir können die Dose suchen oder es sein lassen. Es ist doch nicht so, dass deswegen jeder nur noch solche Dosen legt und am besten vorher selbst noch drüberpinkelt. Es gibt genug Möglichkeiten, sei es gcvote, seien es die (ebenfalls vieldiskutierten) Favoritenpunkte, sei es die Cacheart, die Schwierigkeits- und Geländewertung, ..., die jedem ermöglichen, Dosen herauszufiltern, die er machen will, die anderen einfach zu ignorieren. Wenn ihr früher 50 Kilometer gefahren seid, um den einzigen Cache in der Gegend zu machen und der war gut, dann fahrt heute eben 50 Kilometer, um den einzigen Cache zu machen, der euren Ansprüchen entspricht, der wird ebenfalls gut sein...

 

Was genau stört euch? Das andere dann aber mehr Gummipunkte einsammeln und sich dann besser fühlen können als ihr Noobs mit den wenigen Funden? Lasst sie doch einfach, wenn ihr schon dauernd sagt, dass euch sowas völlig egal ist, weil es nichts mit Geocachen zu tun hat.

 

Für euch bleibt alles gleich, bis auf die Tatsache, dass da halt viele Dosen dazwischen liegen, die ihr ignorieren müsst - fällt euch das wirklich so schwer?

 

Jeder soll "Morsix Regeln" beachten, dann wird alles gut? Ich greife mal Regel Nummer 2 hervor: "Ist es eine besondere Herausforderung an die Dose zu kommen" - also hat jede "vertikale Leitplanke" (T5-Klettercache an beliebigem Baum irgendwo im Wald) seine Berechtigung, auch wenn es nur eine Filmdose in 30 Metern Höhe ist.

"Erlaubt" Morsix eigentlich (gute) Rätsel, deren Finale dann in einem einfachen, normalen Waldversteck an einer schönen Baumwurzel liegen? Ich löse gerne ein nettes Rätsel und wenn das Finale dann an einem solchen Ort liegt und ich vorher einfach durch einen schönen Wald gelaufen bin, finde ich das gut - sowas lege ich auch, nach Morsix wäre das ein "NoGo", oder? Oder fällt das unter Punkt 3 oder 4 (gutes Rätsel => "irgendein besonderer Witz" oder "besonders spannend"), die einfach nur subjektiv sind?

Wenn ich mir Morsix' Profil anschaue, dann sehe ich neben durchaus gut bewerteten Caches, die ich sicher gerne mal machen würde, so viele "Needs Maintenance"-Zeichen, wie ich sie selten in einem Cacher-Profil gesehen habe. Vielleicht sollte er sich erst einmal um seine alten Caches kümmern, gehört Warten nicht auch dazu, gute Caches zu legen?

 

Was gute Caches angeht, da sind wir sicher teilweise gar nicht allzuweit voneinander entfernt, ebenso, was schlechte Caches angeht. Aber muss man diejenigen, deren Caches man nicht mag, wirklich so konsequent abstempeln, wie ihr es tut? Wenn die Dose an der Leitplanke zwanzig Meter im Off ist, gibt es von mir auch einen zynischen Kommentar im Log (in einem solchen Fall aber mit neu eingemessenen Koordinaten als Vorschlag) - macht mir dann auch mal Spaß (leider zu viel, wie ich zugeben muss....), aber dieses konsequente "Ihr macht kein Geocaching."-Gemecker kann ich langsam nicht mehr lesen.

 

Tut mir leid, wenn ich ehrlich war, ich werde gerne eure guten Caches machen, denn ich denke, die werden mir auch gefallen - mir fällt spontan einer deiner Multis ein, Zappo, das war eine wirklich schöne Runde. Das musste einfach mal raus.

 

Herzliche Grüße

Jochen (der langsam lernt, an Dosen vorbeizulaufen... Ist aber schwer, ich mag Statistiken doch auch...)

 

PS: Den Vergleich mit dem Whisk(e)y finde ich übrigens ziemlich daneben... Alkohol als positives Beispiel darzustellen, wie man etwas richtig macht, kann ich nicht nachvollziehen.

Würdet ihr eigentlich auch Zigarren rauchen im Vergleich zu Zigaretten als das wahre Geocaching ansehen oder ist das beides bäh?

Hmmmm, vielleicht ist sowas ja auch immer relativ und jede Sichtweise in sich "richtig" oder "falsch"?!

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Hallo zusammen, bei aller Liebe: Die Diskussion driftet für mich gerade wieder einmal in die "Wir sind bessere Cacher."-Ecke ab, "Was ihr macht, ist falsch." - habt ihr das wirklich nötig?...

Hallo Jochen,

Es ist wirklich wenig damit gemeint, jemand als den besseren Cacher (mich schon garnicht) darzustellen. Das ist nur ein wenig "ins Gedächtnis rufen", daß es auch beim Cachen sinnvoll ist, sich nicht auf der untersten Ebene des Machbaren und Nötigsten zu bewegen, sondern daß (nicht viel) nach oben in Richtung Location, Story, Versteck, Cachegröße noch Luft ist, die zu einer erhöhten Spaß an der Sache führt.*

 

Aber schon für dieses Ansinnen wird man etwas heftig angegangen.

 

Aber daß "da draussen" viele legende und suchende Leute unterwegs sind, die irrtümlich meinen, der Anspruch an die Dose sei das Finden einer freien Stelle und die Überwindung des Einstellungsprocederes incl. Reviewers und fertig ist der Cache, dürfte niemand entgangen sein. Und daß es deswegen auch Probleme gibt.

 

Und das, was ich schreibe, sehe ich eher als eine REAKTION auf die Entwicklung - die AKTION ist der m.E. unnötige Rückzug auf die unterste Machbarkeitsebene - und das verstehe ich eben nicht - schon garnicht bei einem Hobby.

 

Gruß nach KA

 

Zappo

 

* wenn es nicht der Spruch wäre, den unsägliche Leute gerne im Munde führen: :mad: , würde ich sagen "Das wird man doch mal sagen dürfen"

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Hallo zusammen,

 

....

Wenn ich mir Morsix' Profil anschaue, dann sehe ich neben durchaus gut bewerteten Caches, die ich sicher gerne mal machen würde, so viele "Needs Maintenance"-Zeichen, wie ich sie selten in einem Cacher-Profil gesehen habe. Vielleicht sollte er sich erst einmal um seine alten Caches kümmern, gehört Warten nicht auch dazu, gute Caches zu legen?....

 

 

Hallo,

 

ich antworte da einfach mal mit einem Post.

 

http://forums.Groundspeak.com/GC/index.php?showtopic=295405&view=findpost&p=5042512

 

Gruß Fantasy2004

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Aber daß "da draussen" viele legende und suchende Leute unterwegs sind, die irrtümlich meinen, der Anspruch an die Dose sei das Finden einer freien Stelle und die Überwindung des Einstellungsprocederes incl. Reviewers und fertig ist der Cache, dürfte niemand entgangen sein. Und daß es deswegen auch Probleme gibt.

 

Welche Probleme genau gibt es damit?

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Das ist nur ein wenig "ins Gedächtnis rufen", daß es auch beim Cachen sinnvoll ist, sich nicht auf der untersten Ebene des Machbaren und Nötigsten zu bewegen, sondern daß (nicht viel) nach oben in Richtung Location, Story, Versteck, Cachegröße noch Luft ist, die zu einer erhöhten Spaß an der Sache führt.

Ich will ja nichts sagen, aber vielleicht sollte man dann auch mal was anderes machen, als immer nur Tradis (die immerhin 76% Deiner Funde ausmachen) ;) Ich z.B. habe alleine in diesem Monat mehr Mysteries gemacht, als Du in 8 Jahren, und ob Du's glaubst oder nicht, ich hatte jede Menge Spaß dabei. Nicht nur beim Lösen, sondern auch bei den "Einsammel-Runden" mit Freunden, auf denen wir natürlich auch die Tradis mitgenommen haben, die auf dem Weg lagen. Das war dann halt nur "Beifang", aber selbst da waren ein paar gute und außergewöhnliche dabei. Die anderen vergisst man eh gleich wieder, also was soll's?
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Aber daß "da draussen" viele legende und suchende Leute unterwegs sind, die irrtümlich meinen, der Anspruch an die Dose sei das Finden einer freien Stelle und die Überwindung des Einstellungsprocederes incl. Reviewers und fertig ist der Cache, dürfte niemand entgangen sein. Und daß es deswegen auch Probleme gibt.

 

Welche Probleme genau gibt es damit?

 

Ich antworte darauf mal nur aus meiner persönlichen Sicht.

Vom GC-Prozess her gibt es da keine oder nur wenige Probleme. Die 'Probleme' aus meiner Sicht sind in diesem Falle die angesprochenen Konsumcaches. (Man mag bei Zappos Aufzählung auch an Caches mit einer Halbwertszeit von Wochen, an Plätzen ohne Chance auf unbeobachtetes loggen und ein paar andere denken, aber um die geht es nicht)

 

@Lizard!

Ich habe den Anschluss verpasst wo aus der allgemeinen Diskussion über Konsum- oder Erlebnis Cache etwas wurde, dass Dich zu einer Rechtfertigung Deiner Cache-Gewohnheiten trieb oder gar einem Vergleich der Mystery Fundzahlen. Magst Du mir da nochmal helfen?

 

Ich kann an dem allgemeinen Wunsch nach etwas mehr als 'der Dose am GZ' (der Multis und ? miteinschliesst) nichts persönliches finden...

 

Allerdings beweist der Post beispielhaft den Satz den Zappo direkt nach dem von Dir zitierten Ausschnitt macht.

 

Thore

 

Edit: Querverweis genauer um zusätzliche Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Edited by Thore
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Die 'Probleme' aus meiner Sicht sind in diesem Falle die angesprochenen Konsumcaches.

 

Welche Probleme genau gibt es durch "Konsumcaches"?

 

Gefühlter Qualitätsverlust beim Hobbyerlebnis auf mehreren Ebenen

 

Oder suchst Du nach einer bestimmten Antwort?

 

Thore

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@Lizard!

Ich habe den Anschluss verpasst wo aus der allgemeinen Diskussion über Konsum- oder Erlebnis Cache etwas wurde, dass Dich zu einer Rechtfertigung Deiner Cache-Gewohnheiten trieb oder gar einem Vergleich der Mystery Fundzahlen. Magst Du mir da nochmal helfen?

 

Ich weiß zwar nicht, aus welchem Grund Du Dich jetzt einmischst, aber dann halt noch mal ganz langsam für Dich - es ging mir unter anderem um folgende Zitate:

 

Geocaching wird zum überwiegenden Teil von Leuten betrieben, die keine Ahnung von ihrem eigenen Spiel haben. Und nicht einmal gewillt oder fähig sind, ein Hobby anspruchsvoll auzuüben. Vielleicht liegt das ja auch im System - die Leute, die ernsthaft und gehaltvoll sich mit einer Sache beschäftigen wollen, haben schon ein Hobby :)

SOOO geht Hobby - nicht sich in allen Belangen auf das absolut nötige Minimum zu beschränken. Wer das tut, muß sich zu recht fragen lassen, ob er wirklich beim Cachen richtig ist.

Wobei ich nicht weiß, ob in den genannten Ländern das der Segen der geringen Aktivenzahl ist oder ob wir in D nur zu blöd sind, das Spiel zu verstehen.

 

Mein Tipp an ihn war daher, sich vielleicht auch mal mit anspruchsvollen Caches zu beschäftigen, von denen es da draussen jede Menge gibt. Hast Du es jetzt verstanden, oder ist noch irgendetwas unklar?

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...Ich z.B. habe alleine in diesem Monat mehr Mysteries gemacht, als Du in 8 Jahren, und ob Du's glaubst oder nicht, ich hatte jede Menge Spaß dabei. ....
Ich hab bei Mysteries keinen Plan - garkeinen. Kann ich nicht. Liegt an mir.

 

Trotzdem - nach dem Überfliegen der letzten Posts denke ich einfach, hier schreien die Falschen auf (die anderen wird man hier auch nicht erreichen).

Legt irgendjemand hier irgendeinen Cache, der weder ein Listing (außer vielleicht "hier hat noch einer reingepaßt") beinhaltet, vor Ort eher garnix zeigt als den eigenen Balkon, das Behältnis eine Filmdose mit feuchtem Zettel?

 

Erzählt mir doch nix :D

 

Aber genau darum gehts (zumindest mir und meinem Unverständnis dafür)- nicht um Vorlieben, Spielarten, oder Superdosen.

 

Gruß Zappo

Edited by Der Zappo
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Gefühlter Qualitätsverlust beim Hobbyerlebnis auf mehreren Ebenen

 

Das hat mit dem Eingangsthema - Geocachingverbot - nicht wirklich etwas zu tun. Der Muggelwelt ist die Cachequalität nämlich herzlich egal. Konflikte mit der Muggelwelt gibt es wegen anderen Sachen.

 

Gute Qualität kann sich jeder selber 'raussuchen (ist gar nicht so schwer). Das geht aber nur dann, wenn Geocaching erlaubt bleibt bzw. wir nicht große Flächen für unser Hobby verlieren.

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