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Was ist ein Earthcache, was nicht?


DerkleineHasi
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Zwingende Voraussetzung für einen Earthcache ist, dass der Besucher vor Ort (also nicht nachher z.B. mittels einer Internetrecherche) etwas über die Geologie lernt.

 

So sollte es eigentlich sein. Leider habe ich selbst schon einige EC's besucht, bei denen es vor Ort nichts zu lernen, zu finden oder zu untersuchen gab. Die Antworten mussten / sollten / konnten vollständig im Internet recherchiert werden und teilweise wäre nicht einmal ein Besuch vor Ort notwendig gewesen. Es wäre wünschenswert, wenn das Review des Listings zumindest in diesem Punkt um einiges strenger wäre. Macht auch mehr Aufwand - ist klar.

 

Frank

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2. Wie einzigartig ist das geologische Phänomen?

 

Ziel eines Earthcaches ist es, eine geologische Besonderheit zu zeigen. Hierbei wird gefordert, dass der Earthcache einzigartig ist. Damit ist gemeint, dass es im Umkreis des Earthcaches nicht schon einen Earthcache zu genau dem gleichen Phänomen gibt. Leider wird gerade dieser Punkt oft übersehen.

 

Leider wird dieser Punkt aber auch von den Reviewern sehr oft uebersehen. Gerade erst wurde ein Earthcache, der sehr nah an einem anderen dranliegt und auf demselben geologischen Lehrpfad basiert, und bei denen sogar die Beschreibungen teilweise identisch sind (weil kopiert), veroeffentlicht.

Entlang des Lehrpfades gibt es noch viele Tafeln, die man als Earthcache verkaufen kann.

 

 

Zwingende Voraussetzung für einen Earthcache ist, dass der Besucher vor Ort (also nicht nachher z.B. mittels einer Internetrecherche) etwas über die Geologie lernt.

 

Bei sehr vielen Earthcaches, die mir bekannt sind, lernt man vor Ort nichts ueber die Geologie. Das Schaetzen von Dimensionen, Angeben von Farben etc sind reine Kontrollfragen, um allzu leichtes armchair Logging zu vermeiden - mit Geologie hat das jedenfalls nichts zu tun.

 

Im Grunde ist es doch so, dass fuer viele Earthcache-Ersteller nicht die Geologie und das Vermitteln von Wissen im Vordergrund steht, sondern rein einen virtuellen Cache an einer Stelle, die irgendwas mit Geologie zu tun hat, zu erstellen. Natuerlich gibt es Ausnahmen und exzellent ausgearbeitete Earthcaches, deren Ziel wirklich auch die Wissensvermittlung ist.

 

 

Cezanne

Edited by cezanne
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Es gibt in Wien zwei Earthcaches, die ihren Namen nicht verdienen. Warum wurden sie bloß publiziert?

Donauinsel / Danube Island http://coord.info/GC1WG3R

Lapis lazuli http://coord.info/GC1Y2ZE

 

1. Welchen geologischen Hintergrund hat der Ort?

 

Keinen. Die Donauinsel ist eine künstliche Insel. Der Lapis lazuli ist ein von einem Künstler geschaffener Brunnen. Es gibt noch zwei andere, kleinere, aber identisch aussehende Exemplare davon.

 

2. Wie einzigartig ist das geologische Phänomen?

 

Siehe oben.

 

3. Was kann der Geocacher an der Location über die Geologie lernen?

 

Man kann sicher etwas über Geologie lernen, jedoch gibt es weitaus geeignetere Plätze hierfür.

Der Lapis lazuli stammt aus Chile. Eigentlich müsste man dort den Eartchcache machen. Als Konsequenz könnte man ja jeden Marmorblock, der irgendwo auf der Welt zu einem Kunstwerk verarbeitet wurde, als Earthcache deklarieren.

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Am 2.9.2009 schrieb ich beim Lapis Lazuli ins Log:

 

Aber bitte, das ist doch kein earthcache! Das ist doch Natur aus dritter Hand. Ebenso könnte man aus jedem größeren Betonblock einen earthcache machen. Ich empfinde es als Perversion. Das wertet alle "echten" earthcaches ab.

 

EarthCache sites must provide Earth science lessons. They take people to sites that can help explain the formation of landscapes or to sites of interesting phenomena such as folds, faults, intrusions or reveal how scientists understand our Earth (such as fossil sites etc.)

 

Tja, wie gesagt, man kann auch eine "Earth sience lesson" über Beton machen. Nur ob das der Sinn der Sache ist?

 

Wie in der Beschreibung zu lesen ist, stammt der Stein aus Chile. Aus Chile! Ein Marmorblock aus Chile wird von einem Bildhauer bearbeitet und wird in Wien zum eartcache. Das ist ungefähr so als würde man einen Mahagoni-Fußboden in einem Wiener Palais mit Informationen über den Regenwald versehen und sagen, dass das ein earthcache ist.

 

Denkt hier keiner nach?

 

ANMERKUNG: Bis zum heutigen Tag war es 1231 Cachern nicht zu blöd, ein Found zu loggen.

Die absolute Perversion von allem, wofür geocaching steht.

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Einen geringen Bodensatz an schlechten Caches gibt es natürlich in jeder Kategorie, aber die allermeisten Earthcaches waren sehr interessant, auch wenn sie nicht immer in die strenge EC-Definition passen.

Wie lehrreich ein Earthcache sein sollte, ist hingegen eine Frage, die zu diskutieren wäre. Meist werden vor Ort irgendwelche geologischen Fremdwörter verwurstet, dessen Sinn man schon 5 Minuten später wieder vergessen hat (aber für die Logfreigabe aufgeschrieben hat). Ich erfreue mich da lieber an der Schönheit der Natur.

 

Tja, wie gesagt, man kann auch eine "Earth sience lesson" über Beton machen. Nur ob das der Sinn der Sache ist?

 

Kommt auf den Beton an. Bei uns im Wald gibt es eine schöne Konglomerat-Formation, d.h. "natürlicher Beton" der wirklich interessant ist. Da es aber keine Info-Tafeln darüber gibt, hab ich nur einen Tradi dort.

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Wie lehrreich ein Earthcache sein sollte, ist hingegen eine Frage, die zu diskutieren wäre. Meist werden vor Ort irgendwelche geologischen Fremdwörter verwurstet, dessen Sinn man schon 5 Minuten später wieder vergessen hat (aber für die Logfreigabe aufgeschrieben hat). Ich erfreue mich da lieber an der Schönheit der Natur.

 

Letzteres kannst Du gerne machen, ist aber nicht das zentrale Anliegen eines Earthcaches.

Ein Earthcache vor einem einzigartigen Wasserfall oder im Grand Canyon mit einer schwachen Beschreibung und ohne die Betonung auf die Wissensvermittlung zu legen, ist einem Earthcache an einer voellig unscheinbaren Stelle, die aber geologisch von Interesse ist und die gut erklaert wird, als Earthcache unterlegen. Anders sieht es aus, wenn man ein anderes Cachekonzept zugrundelegt als es bei Earthcaches der Fall ist. Im Grunde sind viele Earthcache-Besucher nicht an Geologie interessiert, sondern erhoffen sich einfach durch Earthcaches an bereits fuer Laien beim Hinschauen spektatulaere Orte gefuehrt zu werden.

Das ist zwar mitunter der Fall, aber nicht das Ziel von Earthcaches nach dem Konzept der GSA (das kann man gut oder schlecht finden).

 

Cezanne

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Wie lehrreich ein Earthcache sein sollte, ist hingegen eine Frage, die zu diskutieren wäre. Meist werden vor Ort irgendwelche geologischen Fremdwörter verwurstet, dessen Sinn man schon 5 Minuten später wieder vergessen hat (aber für die Logfreigabe aufgeschrieben hat). Ich erfreue mich da lieber an der Schönheit der Natur.

 

Letzteres kannst Du gerne machen, ist aber nicht das zentrale Anliegen eines Earthcaches.

Ein Earthcache vor einem einzigartigen Wasserfall oder im Grand Canyon mit einer schwachen Beschreibung und ohne die Betonung auf die Wissensvermittlung zu legen, ist einem Earthcache an einer voellig unscheinbaren Stelle, die aber geologisch von Interesse ist und die gut erklaert wird, als Earthcache unterlegen. Anders sieht es aus, wenn man ein anderes Cachekonzept zugrundelegt als es bei Earthcaches der Fall ist. Im Grunde sind viele Earthcache-Besucher nicht an Geologie interessiert, sondern erhoffen sich einfach durch Earthcaches an bereits fuer Laien beim Hinschauen spektatulaere Orte gefuehrt zu werden.

Das ist zwar mitunter der Fall, aber nicht das Ziel von Earthcaches nach dem Konzept der GSA (das kann man gut oder schlecht finden).

 

Natürlich hast Du irgendwie Recht. Ein Ort kann für einen wahren Geologen unglaublich interessant sein, aber für einen Laien unspektakulär und langweilig. Ich mag nicht mit Dir darüber diskutieren, was nun die Intention der GSA ist, jedoch sollten wir nicht vergessen (und dessen ist man sich sicher bei der GSA auch bewusst), dass dieses geologische Programm von Laien für Laien ist. Dass die Ansprüche und Interessen eines Laien dabei nicht immer 1:1 einhergehen mit der eines Profis, dürfte nicht verwunderlich sein. Auch kann man zwar noch die Cache-Owner dahingehend beeinflussen, dass sie dem Ziel des Konzeptes nahe kommen. Was die Besucher daraus machen, steht allerdings auf einem anderen Papier (vielleicht erfreuen sie sich nur an der schönen Landschaft...).

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4. Muss an diese Location überhaupt ein Earthcache, wo doch schon ein Tradi/Multi diesen interessanten Ort zeigt.

Zeigen ist das eine, verstehen etwas anderes. Letzteres sollte Zeil eines EarthCaches sein :P . Daher können sie auch oft gut parallel zu einem Tradi/Multi bestehen.

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Letzteres kannst Du gerne machen, ist aber nicht das zentrale Anliegen eines Earthcaches.

Ein Earthcache vor einem einzigartigen Wasserfall oder im Grand Canyon mit einer schwachen Beschreibung und ohne die Betonung auf die Wissensvermittlung zu legen, ist einem Earthcache an einer voellig unscheinbaren Stelle, die aber geologisch von Interesse ist und die gut erklaert wird, als Earthcache unterlegen. Anders sieht es aus, wenn man ein anderes Cachekonzept zugrundelegt als es bei Earthcaches der Fall ist. Im Grunde sind viele Earthcache-Besucher nicht an Geologie interessiert, sondern erhoffen sich einfach durch Earthcaches an bereits fuer Laien beim Hinschauen spektatulaere Orte gefuehrt zu werden.

Das ist zwar mitunter der Fall, aber nicht das Ziel von Earthcaches nach dem Konzept der GSA (das kann man gut oder schlecht finden).

 

Natürlich hast Du irgendwie Recht. Ein Ort kann für einen wahren Geologen unglaublich interessant sein, aber für einen Laien unspektakulär und langweilig. Ich mag nicht mit Dir darüber diskutieren, was nun die Intention der GSA ist, jedoch sollten wir nicht vergessen (und dessen ist man sich sicher bei der GSA auch bewusst), dass dieses geologische Programm von Laien für Laien ist. Dass die Ansprüche und Interessen eines Laien dabei nicht immer 1:1 einhergehen mit der eines Profis, dürfte nicht verwunderlich sein.

 

Da stimme ich Dir zu. Ich bin uebrigens weder Geologe, noch habe ich auch nur annaeherungsweise was mit Geologie zu tun. Meiner Einschaetzung nach verstehst Du gehoerig mehr von Geologie als ich.

 

Auch kann man zwar noch die Cache-Owner dahingehend beeinflussen, dass sie dem Ziel des Konzeptes nahe kommen. Was die Besucher daraus machen, steht allerdings auf einem anderen Papier (vielleicht erfreuen sie sich nur an der schönen Landschaft...).

 

Richtig - daher schrieb ich ja, dass Kukus gerne sich an der Landschaft erfreuen kann. Ich nutze auch oft Caches zu voellig anderen Dingen, als zu jenen, zu denen sie gedacht sind, aber mir ist dann klar, dass es nicht ich bin, der das Recht hat, mich ueber Aspekte zu beschweren, die meinem Ziel nicht entsprechen, wenn der Cache ein anderes Ziel hat.

 

In meinem Beitrag ging es mir nicht darum, einem Ersteller eines Earthcaches vorzuschreiben, wie er einen Earthcache zu erstellen hat, sondern ich wollte der grossen Gruppe von Cachern, die ein m.E. falsches Konzept von Earthcaches hat, entgegnen, dass das zentrale eines Earthcaches nicht die Aussicht oder das spektakulaere Aussehen ist.

 

Ich gebe Dir ein Beispiel. Betrachte diesen Earthcache von Dir:

http://www.geocaching.com/seek/cache_detai...44-a21deadf760c

Ich finde dieser Earthcache trifft das Ziel des Earthcacheprogramms sehr gut. Es ist kein spektakulaerer Ort, aber Du vermittelst etwas zum Thema.

 

Eine Reihe von Cachern in meiner Gegend wuerden sich ueber Earthcaches dieser Art beschweren.

Da passiert dann z.B. sowas

http://www.geocaching.com/seek/cache_detai...b4-4a4b52a1b8c2

(natuerlich ohne Besuch vor Ort - kein Einzelfall).

 

Ein Earthcache mit 4 Zeilen Beschreibung zu den Niagara Falls waere fuer diese Gruppe ein Anlass fuer enthusiastische Logs.

 

Im Verstaendnis sehr vieler Cacher sind Earthcaches einfach virtuelle Caches an einem Platz, der irgendwas mit Geologie zu tun hat - das Vermitteltbekommen von Informationen und Erklaerungen interessiert sie ueberhaupt nicht und sie ziehen es auch nicht in ihre Bewertung von Earthcaches ein.

 

Ich cache persoenlich lieber in der Natur und mag auch "natuerliche" Earthcaches lieber.

Nichtsdestotrotz finde ich den Koelner Dom Earthcache gut gemacht und als passenden Earthcache.

Ich versuche zwischen meinen persoenlichen Praeferenzen und objektiven Kriterien zu unterscheiden.

Viele machen das leider nicht.

 

 

Cezanne

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Im Verstaendnis sehr vieler Cacher sind Earthcaches einfach virtuelle Caches an einem Platz, der irgendwas mit Geologie zu tun hat - das Vermitteltbekommen von Informationen und Erklaerungen interessiert sie ueberhaupt nicht und sie ziehen es auch nicht in ihre Bewertung von Earthcaches ein.

 

Ich habe keinen Zweifel, dass es eine solche Gruppe gibt. Wir könnten uns nun darüber streiten, wie groß die Gruppe ist (10 % der Besucher, 40 % oder gar 70 %), aber das wäre nicht wirklich hilfreich. Mein persönlicher Anspruch ist, dass ich als Owner versuche, diesem Anspruch der Vermittlung und Erklärung geologischer Inhalt gerecht zu werden. Ich kann aber keinen Besucher dazu wirklich zwingen, sich für genau diese Inhalt zu interessieren. Ferner kann ich nicht vermeiden, dass vielleicht genau diese Cacher sagen, dass mein Cache schlecht ist und dass es an den Niagara Fällen viel schöner ist. Damit muss ich und kann ich Leben. Vielmehr erfreue ich mich an den Logs, die gegenteiliges zeigen.

Für die Reviewer heißt das, dass ich diesen inhatlichen Anspruch gewährleisten müssen. Sie können darüber hinaus durch Aufklärung (wie z.B. durch diesen Beitrag) zu einem besseren Verständnis der Intention eines EarthCaches beitragen.

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Kommt auf den Beton an. Bei uns im Wald gibt es eine schöne Konglomerat-Formation, d.h. "natürlicher Beton" der wirklich interessant ist. Da es aber keine Info-Tafeln darüber gibt, hab ich nur einen Tradi dort.

 

Ich kenne den Ort natürlich nicht, aber das Fehlen einer Infotafel ist eigentlich das kleinste Problem (wenn es überhaupt ein Problem ist).

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Was mich an den Earthcaches im Oldenburger Raum (Niedersachsen) am meisten stört, ist, dass an vielen Findlingen (und da haben wir viele von) ein Earthcache ist, auch wenn dort schon ein Tradi o.ä. liegt. Das sollte besser koordiniert werden.

Warum stört dich das? Bist du irgendwie in deinen Freiheiten eingeschränkt, weil da virtuell etwas vorhanden ist?

 

Wenn ein Earthcache zu einfach ist, oder gar unter deinem Niveau, weil du Experte auf just diesem Gebiet bist, dann lass den doch links liegen, oder noch besser: Gib dein Wissen an den Owner des Earthcaches weiter, am besten im Log, so dass die Masse etwas davon hat. Das wäre dann mein Verständnis der Intention von Earthcaches.

 

Ich verstehe diesen Thread nicht - an sich war dieses Thema doch gedacht, um Hinweise zu geben, was man vor Einreichen eines EC-Listings beachten sollte. Leider wurde dieser Thread jetzt gekapert um gegen bestimmte, teils konkret genannte Earthcaches zu stänkern.

 

GermanSailor

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an sich war dieses Thema doch gedacht, um Hinweise zu geben, was man vor Einreichen eines EC-Listings beachten sollte

 

Das ist an sich auch eine gute Idee. Allerdings sollten sich dann die Reviewer auch an das von Ihnen gepostete halten, was aber oft nicht der Fall ist - oft scheint Publikationsgeschwindigkeit Vorrang zu haben vor sorgfaeltiger Pruefung.

 

Cezanne

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Das würde ich pauschal nicht unterschreiben wollen. Es gibt genau diesen Thread um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass nicht jeder Findling ein EC haben muss. Das übermäßige Eingereiche war eine Konsequenz aus den Masterlevels in Verbund mit den kostenlosen Pins. Da mittlerweile keine Pins mehr versandt werden, hoffe ich das die Qualität bei den EC wieder steigt.

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Dieses Beispiel zeigt auch die Uneinigkeit der Earthcache-Reviewer

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=64872154-2adc-4bb7-8db9-1873eef6504b

 

Natuerlich kann es sein, dass sich die Beschreibung zwischen 27.11. und 29.11 geaendert hat, aber allein die Behauptung,

dass es keine Earthcaches fuer Hochmoore gibt, zeigt, dass da einer nicht weiss, was der andere macht, und solange das so ist, halte ich Beitraege der Art "Was ist ein EC und was nicht" fuer zweifelhaft.

 

Der englische Teil der Reviewernote liest sich im uebrigen wie eine miserable Google-Uebersetzung. Ich glaube ja nachwievor, dass die Sprachguideline-Aenderung bei Earthcaches nicht zuletzt mit Wuenschen einiger Reviewer zu tun hatte.

 

Cezanne

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Als Liebhaber von guten Earthcaches sehen wir die ganze Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite würden wir es sehr begrüßen, wenn nicht mehr jeder zweite Findling, jede Quelle oder jede Bodenerhebung als Earthcache zugelassen wird, bei der es geologisch nichts zu lernen gibt und wovon es schon zig Beispiele in der näheren oder weiteren Umgebung gibt. Das schlechteste Beispiel war für uns ein Cache auf einem ehemaligen Burgwall, wo man im Internet Fragen zum Hochzeitsdatum des damaligen Königs (oder so ähnlich) und das Restaurationsjahr eines Gebäudes recherchieren musste. Das hatte nun mit Geologie so gar nichts mehr zu tun und unser Interesse an Earthcaches wurde zeitweise ein wenig getrübt.

 

Auf der anderen Seite verursachen immer striktere Reglements bei uns auch ein gewisses Unbehagen. Nicht an jeder Stelle, wo es geologisch etwas zu lernen gibt, stehen entsprechende Infotafeln herum, um dieses Wissen direkt vor Ort vermittelt zu bekommen. Wir haben schon (in unseren Augen) sehr gute Earthcaches besucht, bei denen eine anschließende Internetrecherche erforderlich war, die uns das vor Ort Gesehene anschließend hervorragend verständlich gemacht hat. Da haben wir deutlich mehr gelernt als beim Abschreiben irgendwelcher Daten von einer Tafel oder beim Schätzen einer Größe vor Ort, wie es auch von uns als Owner schon verlangt wurde, damit der EC freigeschaltet wurde. Bei "wie hoch ist der Fels" oder "wie breit ist die Rinne" lerne ich keine Geologie vor Ort, da brauchen wir uns nichts vormachen. Wenn wir aber z.B. wie bei "A Crusty Meadow" zu Frage 3 anschließend noch recherchieren müssen, um das geologische Phänomen richtig zu verstehen und mit eigenen Worten erklären zu können, dann bringt uns das deutlich mehr und der Lerneffekt ist wesentlich höher.

 

Ebenso betrachten wir Earthcaches auch als Möglichkeit, geologische Besonderheiten vor Ort zu zeigen, also Lernen durch Sehen. Dazu finden wir krampfhaft an den Haaren herbeigezogene Fragen weniger hilfreich als das Beweisfoto von der geologischen Stelle. Da muss der Besucher wenigstens hingucken, um das geologische Motiv im Kasten zu haben. Wie genau er das macht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber ggf. setzt er sich mit so einem Foto mehr mit der geologischen Besonderheit vor Ort auseinander als mit dem Ablesen einer Zahl von einer Tafel. Und wenn die Location nichts derart Verstecktes hergibt, das nicht auch im Internet recherchierbar wäre, dann halten wir ein "geologisches Foto" weiterhin für sinnvoll, um den Statistikpunkt von der Couch aus zu verhindern. Glücklicherweise ist das ja auch nach dem 1.1.2011 als Bestandteil der "geologisch-wissenschaftlichen Aktivität für das Loggen" weiterhin zulässig, sofern nicht die Abbildung irgendwelcher Inhalte gefordert wird, die mit der geologischen Besonderheit nichts zu tun haben.

 

Natürlich gibt es auch tolle Earthcaches, die beispielhaft Überlegungen und/oder Untersuchungen der geologischen Besonderheit vor Ort zur Bedingung haben und dadurch lehrhaft sind und auf weitere Aufgaben verzichten können. Aber es gibt eben auch geologisch hoch interessante Orte, wo andere Aufgaben für den Lerneffekt mehr Sinn machen. Wäre schade, wenn die irgendwann durch Überreglementierung keine Chance mehr als Earthcache hätten.

 

Schönen Gruß an alle EC-Fans,

(Balla &) Silly

 

Nachtrag: Bei allem Lerninteresse möchte ich zusätzlich gerne noch erwähnen, dass man auch den Spaßfaktor nicht ganz vergessen sollte. Ich weiß, dass der Aspekt der "tollen Location" auch im englischsprachigen Earthcacheforum schon zu heftigsten Diskussionen geführt hat und Gary diesen "Wow-Faktor" nicht gelten lässt. Aber die Wenigsten von uns dürften Geologen sein oder ein derart ausgeprägtes geologisches Interesse haben, dass eine aus rein geologischer Sicht interessante Location, wo man zwar etwas lernen, aber ansonsten nichts Interessantes sehen kann, keinen vom Hocker reißt. Wer die Leute für Geologie interessieren möchte, sollte daher aus unserer Sicht das Ganze ruhig etwas lockerer betrachten und geologische Formationen mit Staunfaktor und geringem Lernfaktor ebenso zulassen wie reine Lernorte. Letztlich sind wir alle in unserer Freizeit und aus Vergnügen auf der Suche und nicht beruflich und deshalb sollte man auch in dieser Hinsicht die Regeln nicht zu eng festzurren.

Edited by Balla & Silly
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Nicht an jeder Stelle, wo es geologisch etwas zu lernen gibt, stehen entsprechende Infotafeln herum, um dieses Wissen direkt vor Ort vermittelt zu bekommen. Wir haben schon (in unseren Augen) sehr gute Earthcaches besucht, bei denen eine anschließende Internetrecherche erforderlich war, die uns das vor Ort Gesehene anschließend hervorragend verständlich gemacht hat.

Was spricht dagegen, wenn der Owner das recherchiert, das, was er auf den Infotafeln erwartet bzw. seine "Lektion" in das Cachelisting schreibt und sich eine Frage ausdenkt, die nur vor Ort zu beantworten ist?

 

Und wenn die Location nichts derart Verstecktes hergibt, das nicht auch im Internet recherchierbar wäre,

Irgendwas was als Anwesenheitsbeweis gibt es immer.

 

dann halten wir ein "geologisches Foto" weiterhin für sinnvoll, um den Statistikpunkt von der Couch aus zu verhindern.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß man mit dieser Vorgabe einen schönen Earthcache machen kann. Laß die, die schummeln wollen, es doch machen. Schadet es jemandem? Lieber schön als schummelsicher.

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Bei "wie hoch ist der Fels" oder "wie breit ist die Rinne" lerne ich keine Geologie vor Ort, da brauchen wir uns nichts vormachen.

 

Sehe ich persoenlich auch so, geoaware sieht es aber anders.

 

 

Und wenn die Location nichts derart Verstecktes hergibt, das nicht auch im Internet recherchierbar wäre, dann halten wir ein "geologisches Foto" weiterhin für sinnvoll, um den Statistikpunkt von der Couch aus zu verhindern. Glücklicherweise ist das ja auch nach dem 1.1.2011 als Bestandteil der "geologisch-wissenschaftlichen Aktivität für das Loggen" weiterhin zulässig, sofern nicht die Abbildung irgendwelcher Inhalte gefordert wird, die mit der geologischen Besonderheit nichts zu tun haben.

 

So klar scheint das keineswegs zu sein. Nach geoawares Erklaerung nur in sehr speziellen Faellen (er brachte ein Beispiel mit Gezeitenbeobachtung und einer Uhr im Foto - ein Fossilfoto z.B. scheint nur optional verlangt werden zu duerfen). Dazu laeuft auch

aktuell eine Diskussion im Earthcache-Forum, aber geoawares weitere Reaktionen stehen urlaubsbedingt noch aus.

 

Nachtrag: Bei allem Lerninteresse möchte ich zusätzlich gerne noch erwähnen, dass man auch den Spaßfaktor nicht ganz vergessen sollte. Ich weiß, dass der Aspekt der "tollen Location" auch im englischsprachigen Earthcacheforum schon zu heftigsten Diskussionen geführt hat und Gary diesen "Wow-Faktor" nicht gelten lässt.

 

Das ist auch sehr einfach nachvollziehbar, weil Earthcaches eben keine virtuellen Caches durch die Hintertuer sein sollen und sein duerfen. Ansonsten muesste man biologische, historische, architektonische etc Plaetze mit Wow-Faktor genauso auf gc.com zulassen.

 

Wer die Leute für Geologie interessieren möchte, sollte daher aus unserer Sicht das Ganze ruhig etwas lockerer betrachten und geologische Formationen mit Staunfaktor und geringem Lernfaktor ebenso zulassen wie reine Lernorte.

 

Wer sagt denn, dass das Ziel ist Leute, die sich nicht fuer Geologie interessieren quasi umzupolen? Meines waere es definitiv nicht.

Mein Zielpublikum bei einem Earthcache waeren definitiv Leute, die sich fuer Geologie bereits davor interessieren (das heisst nicht, dass sie Experten darin sind und hat keinen Bezug auf das Kenntnisniveau).

Was Spass macht und worueber man staunen kann, ist ausserdem individuell sehr verschieden. Staunen funktioniert nicht nur ueber den Sehsinn. Staunen z.B. kann man auch ueber neues Wissen und Zusammenhaenge - klar spricht das dann ein anderes Zielpublikum an.

 

Cezanne

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Hallo radioscout und cezanne,

 

danke für euer feedback zu unserer Meinung und cezanne hat Recht, dass das optionale Foto jetzt doch noch strikter gesehen wird als bisher. Da müssen wir unsere Earthcaches wohl nochmal umstricken oder ggf. archivieren, so wie es andere leider auch schon getan haben (siehe Stueys Fossilcache).

 

Was uns an eurer Meinung ein klein wenig stört ist die Tatsache, dass ihr beide keine Owner von Earthcaches seid und da lassen sich einige Sachen leichter sagen als sie für manche Owner sind.

Im amerikanischen Earthcache-Forum wurde von einem Geologen kritisiert, dass Fotos von der geologischen Formation keine zusätzliche Logbedingung mehr sein dürfen, obwohl sie in seiner täglichen Arbeit Bestandteil der geologischen Dokumention sind. Er hat außerdem schon Antworten zu seinen Fragen gehabt, wo er davon ausgegangen wäre, dass die Leute gar nicht vor Ort waren, wenn das Foto nicht gewesen wäre. So wusste er, dass die Leute die Location tatsächlich besucht haben und hat ihnen Hilfestellung bei der Beantwortung gegeben. Uns geht das mit einem unserer EC genauso. Er enthält eine Schätzfrage und Schätzfragen sind immer vage, aber wenn jemand total daneben liegt, weil er das Phänomen selber falsch verstanden hat oder die Sache aus anderen Gründen bei seinem Besuch gerade schwer zu entdecken ist, dann wissen wir wenigstens aufgrund des Fotos, dass derjenige vor Ort war und helfen weiter. Dadurch wurde der geologische Lerneffekt in unseren Augen auch im Nachhinein noch erreicht.

 

Wir haben aber keine Lust, Leuten auf die Sprünge zu helfen, die sich nur einen Statistikpunkt abgreifen wollen, ohne vor Ort gewesen zu sein. Die Gestaltung von Earthcaches macht Spaß, kostet aber viel Zeit, das Lesen und Beantworten der Mails zu den Fragen ebenso, es kann auf Dauer mehr Zeitaufwand bedeuten als die Wartung einer Dose. Hierbei meinen wir nicht die Antworten, die von vornherein richtig sind, sondern die Mails von Leuten, die sich entweder wenig Mühe mit richtigen Antworten geben oder wo das geologische Wissen praktisch Null ist und selbst eine einfache Frage Probleme bereitet. Das sind aber dann die, wo wir uns bisher immer die meiste Zeit genommen haben, um ihnen das Gesehene noch einmal ausführlich zu erläutern.

 

Bisher. Denn sollten wir zukünftig das Gefühl bekommen, dass unsere EC mehr und mehr zum Pushen irgendwelcher Statistiken benutzt werden, wie es teilweise schon passiert, dann werden wir unsere EC wohl dicht machen. Das hat nichts mit "lieber ein schöner als ein sicherer EC" zu tun, denn wir plädieren weiterhin für beides. Mehr werden wir dazu jetzt nicht schreiben, denn die Regeln stehen und welche Konsequenzen sich letztlich daraus für die Qualität der EC ergeben werden, wird sich sicherlich noch zeigen. Ein nettes Beispiel hat ein Cacher aus den arabischen Emiraten gepostet, der erstaunt ist, dass plötzlich sehr viele ausländische "Touristen" (hauptsächlich Deutsche übrigens) bei seinen EC "einfliegen", nur um seine Earthcaches zu besuchen und alle Tradis etc. nahebei zu ignorieren, da sie am gleichen Tag in Urlaub in Südborneo sind. Ich habe mir spaßeshalber ein paar der EC angeguckt und fand die gesehenen alle gut, interessant und lehrreich. Aber vielleicht sind das die nächsten, die archiviert werden, weil der Owner aufgrund der erneut geänderten Bedingungen die Lust verliert.

 

Schönen Gruß,

(Balla &) Silly

Edited by Balla & Silly
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Was uns an eurer Meinung ein klein wenig stört ist die Tatsache, dass ihr beide keine Owner von Earthcaches seid und da lassen sich einige Sachen leichter sagen als sie für manche Owner sind.

 

Ich habe nirgends geschrieben, dass ich geoawares Sichtweise zu Fotos teile - es wuerde auch nicht der Wahrheit entsprewchen.

Ich persoenlich lehne Fotos ab, die den Cacher selbst zeigen sollen, aber sicher keine Fotos, die etwas mit Geologie zu tun haben.

Im uebrigen habe ich wohl allein durch das Anfertigen von englischen Uebersetzungen zu Earthcaches anderer mehr Zeit in Earthcaches

gesteckt als so mancher mit Billig-Earthcaches, die es bekanntlich auch gibt.

 

 

Im amerikanischen Earthcache-Forum wurde von einem Geologen kritisiert, dass Fotos von der geologischen Formation keine zusätzliche Logbedingung mehr sein dürfen, obwohl sie in seiner täglichen Arbeit Bestandteil der geologischen Dokumention sind.

 

Ich teile seine Sichtweise - das nuetzt aber wenig, wenn geoaware sie nicht teilt und nur darauf machte ich aufmerksam.

Ich bin auch ein strikter Gegner der Aenderung in den Guidelines betreff der Sprache, aber auch da nuetzt das nichts,

wenn geoaware eine andere Ansicht hat. Auch dadurch gehen viele potentielle schoene Earthcaches verloren. Es gibt eine Reihe von

Geologen, die nicht in ihrem Heimatland leben und gerne Earthcaches erstellen moechten und dies auf englisch auch sehr gut hinbekommen und es nun nicht mehr so machen koennen. (Auch dazu gibt es unzaehlige Threads.)

 

Wir haben aber keine Lust, Leuten auf die Sprünge zu helfen, die sich nur einen Statistikpunkt abgreifen wollen, ohne vor Ort gewesen zu sein. Die Gestaltung von Earthcaches macht Spaß, kostet aber viel Zeit, das Lesen und Beantworten der Mails zu den Fragen ebenso, es kann auf Dauer mehr Zeitaufwand bedeuten als die Wartung einer Dose. Hierbei meinen wir nicht die Antworten, die von vornherein richtig sind, sondern die Mails von Leuten, die sich entweder wenig Mühe mit richtigen Antworten geben oder wo das geologische Wissen praktisch Null ist und selbst eine einfache Frage Probleme bereitet. Das sind aber dann die, wo wir uns bisher immer die meiste Zeit genommen haben, um ihnen das Gesehene noch einmal ausführlich zu erläutern.

 

Ich muss gestehen, dass ich mir Foto hin oder her diese Muehe nicht haette antun wollen. Wenn ihr das getan habt, gut, aber das verlangt niemand - man macht es freiwillig, wenn es einem Freude macht.

Wenn ich einen Earthcache erstellen wuerde, dann sicher nicht mit Fragen, die idiotensicher sind und wenn wer sich keine Muehe gibt, dann gibt es eben keinen Fundlog.

 

 

Aber vielleicht sind das die nächsten, die archiviert werden, weil der Owner aufgrund der erneut geänderten Bedingungen die Lust verliert.

 

Wenn man will, konnte man auch mit den Fotos Schindluder treiben und das wurde oft genug gemacht.

Auch bei langen Multicaches mit >100 km Weglaenge, gibt es Cacher, die direkt zum Final gehen und

es gibt auch immer wieder welche, die sich in Logbuecher eintragen lassen und selbst gar nicht vor Ort waren.

Macht Ihr Schriftkontrolle?

 

Cezanne

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Vielleicht sollte man einfach bei der Vorgabe der "Earthcache Master"-Buttons die Pflicht, selbst Earthcaches gelegt zu haben, entfernen. Damit würde sich das Problem der weniger guten Earthcaches meiner Meinung nach von selbst erledigen, da nur diejenigen noch Earthcaches legen, die am Thema auch interessiert sind und nicht die, die ein tolles Badge haben wollen und denen das Thema Geologie aber sonstwo vorbei geht.

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Vielleicht sollte man einfach bei der Vorgabe der "Earthcache Master"-Buttons die Pflicht, selbst Earthcaches gelegt zu haben, entfernen.

Gerne und genau aus diesem Grund.

Allerdings werden die Iconhunter weiterhin mindestens eine steinerne Leitplanke "verstecken" müssen, damit sie auf der rechten Seite jedes verfügbare Icon haben.

Aber besser eine unnütze steinerne Leitplanke pro Iconhunter als drei pro Master.

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ANMERKUNG: Bis zum heutigen Tag war es 1231 Cachern nicht zu blöd, ein Found zu loggen.

Die absolute Perversion von allem, wofür geocaching steht.

 

Genau das gleiche Problem, jedoch wesentlich gravierender, hab ich mit dem Earthcache "Die alte Bimsgrube am Laacher See" (GC12XH7). Hier wird ein Rechtsverstoß in Form einer Logbedingung zur Grundlage einer Logfreigabe. Weder Cacher noch Reviewer (geoaware) haben dies in den vergangenen vier Jahren auch nur ein einziges Mal bemängelt.

 

Mein Logeintrag ist ein "Needs Archived" mit folgendem Text:

 

Die Logbedingung ist in dieser Form weder Groundspeak-konform noch entspricht sie dem Grundgedanken des Geocaching. Demzufolge (und das sagt allein schon der gesunde Menschenverstand) sollte unser Hobby minimalinvasiv auf die Natur und die Landschaft einwirken.

 

Wir haben als Geocacher schon ohne direkten Eingriff in die Natur genug Ärger mit Förstern, Wald-, Feld- und Flurhütern und anderen Geocachinggegnern. Da müssen wir nicht durch bewusste und vorsätzliche Rechtsverstöße diesen Gruppierungen weitere Argumente liefern.

 

Die Entnahme von Materialien aller Art ist aus Naturschutzgebieten unzulässig. § 4, Abs. 1, Ziff. 8 der Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet "Laacher See" in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz vom 09.03.1981 besagt:

 

"8. Steinbrüche, Sand- und Lehmgruben oder sonstige Erdaufschlüsse anzulegen, Bodenbestandteile einzubringen oder abzubauen, Sprengungen oder Bohrungen vorzunehmen oder die Bodengestalt auf andere Weise zu verändern, ausgenommen ist der Bimsabbau in den Waldabteilungen 2, 3, 5 und 6 der Gemarkung Nickenich und den Waldabteilungen 1, 2, 7, 11, 12, 13 und 14 der Gemarkung Kruft;"

 

unter Ziffer 19 wird sogar untersagt, "Säugetiere und Vögel am Bau oder im Nestbereich zu fotografieren, zu filmen, dort Tonaufnahmen herzustellen oder den Brutablauf oder die Jungenaufzucht auf andere Weise zu stören".

 

Durch die Aufforderung, der Bimsgrube Steine zu entnehmen und sie zu Hause zu untersuchen, ist man nicht nur gezwungen, die zugelassenen Wege zu verlassen, sondern greift auch unangemessen stark in die Natur, Landschaft und Tierwelt ein - immerhin mindestens 820 Mal seit der Freischaltung des Earthcaches.

Zwar ist der Bimsabbau in den Gemarkungen Nickenich und Kruft auch innerhalb des Naturschutzgebietes zulässig, jedoch wage ich die Behauptung aufzustellen, dass weder dem Cacheowner noch Groundspeak eine Genehmiguung hierfür für den Bereich der alten Bimsgrube vorliegt.

 

In der jetzigen Version ist der Earthcache somit regel- und vor allem rechtswidrig und dem Ansehen der Freizeitbeschäftigung "Geocaching" definitiv nicht förderlich.

Weshalb er vom damaligen Reviewer trotzdem freigeschaltet wurde, ist absolut unverständlich. Es gibt mit Sicherheit andere Aufgaben, die man für die Erteilung der Logfreigabe erfüllen kann.

 

Sollte meine Weigerung, die Aufgabe zu erfüllen, trotz meines Angebotes, eine alternative Logbedingung zu erfüllen, zu einer Löschung meines Logeintrages führen, wäre dies ein Armutszeugnis und eine Schande für unser schönes und lehrreiches Hobby.

 

Quellen:

- Bundesnaturschutzgesetz: http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/index.html

- Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet "Laacher See" in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz vom 09.03.1981: http://www.naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/13110.htm

Edited by Mandelgarten
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Genau das gleiche Problem, jedoch wesentlich gravierender, hab ich mit dem Earthcache "Die alte Bimsgrube am Laacher See" (GC12XH7). Hier wird ein Rechtsverstoß in Form einer Logbedingung zur Grundlage einer Logfreigabe. Weder Cacher noch Reviewer (geoaware) haben dies in den vergangenen vier Jahren auch nur ein einziges Mal bemängelt.

 

Der Reviewer wird ueber die Situation nicht Bescheid gewusst haben, viele Besucher wohl auch nicht.

Ich begruesse es zwar, dass auf solche Problemfaelle hingewiesen wird, den Found it Log empfinde ich hingegen als

falsch und unberechtigt.

 

Es geht bei Earthcaches nicht darum nachzuweisen, dass man vor Ort war. Man kann sich also keine eigenen Ersatzlogbedingungen auswaehlen. Ich bezweifle auch sehr, dass es in einem Naturschutzgebiet sinnvolle Logaufgaben geben kann, bei denen es nicht nur um den Beweis der Anwesenheit geht-. Ca 90% der Logaufgaben im deutschen Sprachraum bei Earthcaches haben mit dem Vermitteln von geologischem Wissen nichts zu tun, sondern weisen maximal nach, dass jemand lesen kann oder vor Ort war, aber nicht, dass er was gelernt oder verstanden hat.

 

Cezanne

Edited by cezanne
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[...] den Found it Log empfinde ich hingegen als

falsch und unberechtigt.

 

Es geht bei Earthcaches nicht darum nachzuweisen, dass man vor Ort war. Man kann sich also keine eigenen Ersatzlogbedingungen auswaehlen. Ich bezweifle auch sehr, dass es in einem Naturschutzgebiet sinnvolle Logaufgaben geben kann, bei denen es nicht nur um den Beweis der Anwesenheit geht-. Ca 90% der Logaufgaben im deutschen Sprachraum bei Earthcaches haben mit dem Vermitteln von geologischem Wissen nichts zu tun, sondern weisen maximal nach, dass jemand lesen kann oder vor Ort war, aber nicht, dass er was gelernt oder verstanden hat.

 

Das ist Ansichtssache. Leider gibt es keine Log-Kategorie "Learned somthing", sondern nur die Möglichkeit "Found it", "Did not Find" oder "Attended" zu wählen. Ich gehe jede Wette ein, dass ich bezüglich des Themas "Bims" nach dieser Erfahrung wesentlich mehr gelernt habe, als ich durch das Wiegen, Messen und Schätzen von Steinen gelernt hätte. Denn diese Aufgabe hat mit Geologie nichts zu tun, sondern ist eine reine Physik-Aufgabe.

 

Auch ich habe in meinem Earthcache eine Ableseaufgabe. Und auch diese wird oft genug falsch gelöst. Ich vertrete die Ansicht, dass der Lerneffekt nicht erzwungen werden darf, sondern die Interessierten hierzu angleitet werden sollen. Die Schwierigkeit einer Aufgabe sollte niemanden abschrecken, sich mit dem Thema zu befassen und die interessanten Plätze zu besuchen. Denn die Vermittlung des Wissens um unsere Erde ist auch der Grund, weshalb diese Art von Cache eingeführt wurde und von einer absolut namhaften Institution gefördert wird. Diese Intention sollte langfristig auch zu einem anderen Verständnis unserer Umwelt führen. Siehe hierzu auch den Thread http://forums.Groundspeak.com/GC/index.php?showtopic=284551 und meinen Beitrag darin vom heutigen Tag.

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Leider gibt es keine Log-Kategorie "Learned somthing", sondern nur die Möglichkeit "Found it", "Did not Find" oder "Attended" zu wählen.

Interessant, dachte ich doch bisher, lediglich Chuck Norris könnte bei Earthcaches ein Attended loggen.

So lernt man halt nie aus. Auch ich muss sagen, die Kombination auf Found-it und Needs archived hat durchaus einen faden Beigeschmack. Dann doch besser "attended".

 

Dieser Beitrag beinhaltet Spuren von Ironie!

 

GermanSailor

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den Found it Log empfinde ich hingegen als

falsch und unberechtigt.

 

Wenn eine Logbedingung wegen Regel- oder gar Rechtsbruch wegfällt, gibt es keine Logbedingung mehr, bis eine neue, regelkonforme Bedingung definiert ist. Der Owner kann gerne den Cache umtypisieren lassen.

 

Ohne erfuellte Logbedingung ist jedoch bei einem EC kein "Found it" Log angemessen.

Wuerde der Cache umgeaendert, und Du die neue Bedingung erfuellen, wuerde sich die Situation aendern. So wie sie sich aktuell darstellt, finde ich es vermessen einen Found it Log zu verfassen und erst recht in dem Tonfall des Logs, der den Eindruck entstehen laesst, dass Dir ein Found it Log zusteht.

 

Cezanne

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und erst recht in dem Tonfall des Logs, der den Eindruck entstehen laesst, dass Dir ein Found it Log zusteht.

 

Ich kontere gerne mit einem Webfundstück: Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was Du verstehst.

 

1. Die von Dir kritisierte Stelle steht nicht im Found-it-Log, sondern kommentierend im NA-Log.

2. Die Entscheidung, ob der Logeintrag berechtigt ist oder nicht und ob er daraus resultierend online bleibt oder nicht, überlasse ich dem Owner (der wohl hier auch mitliest, da ich schon Beiträge von ihm hier im Forum gesehen habe).

3. Es gibt bei allen Cache-Arten Fälle, in denen ein Final nicht gefunden wird, man aber seine Logberechtigung durch verschiedene Nachweise führen kann. In unzähligen Fällen wird diese Logerlaubnis durch den Cache-Owner trotz fehlendem Logeintrag im Cache-Logbuch gestattet. Diese Handhabung sollte auch bei Earthcaches möglich sein. Da bei der Bimsgrube keine Bedingung aufgelistet ist, die das Abwarten der Logerlaunis voraussetzt und man im Problemfalle eine Mitteilung des Owners erhält (wie bei vielen anderen Earthcaches auch), warte ich die Entscheidung des Owners ab und werde sie natürlich akzeptieren.

4. Wer von Euch kennt den Wortlaut meiner Bitte auf Logerlaubnis, die ich per Messagesystem an den Owner gesendet habe, um hier urteilen zu können?

 

Interessant, dachte ich doch bisher, lediglich Chuck Norris könnte bei Earthcaches ein Attended loggen.

So lernt man halt nie aus. Auch ich muss sagen, die Kombination auf Found-it und Needs archived hat durchaus einen faden Beigeschmack. Dann doch besser "attended".

 

Ich formuliere das mal - auch verständlich für Satire-Kenner - um:

 

"Leider gibt es keine Log-Kategorie "Learned somthing", sondern nur die Möglichkeit "Found it", "Did not Find" oder - als Positiv-Log bei Events - "Attended" zu wählen."

 

Nachtrag: Ich werde mich an dieser Diskussion - nicht an diesem Thread - nicht weiter beteiligen. Das ist off topic und nicht das Thema dieses Threads. Sollte jemand eine Diskussion hierzu wünschen, bitte ich ihn, eine Loslösung aus diesem Thread zu beantragen.

Edited by Mandelgarten
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und erst recht in dem Tonfall des Logs, der den Eindruck entstehen laesst, dass Dir ein Found it Log zusteht.

 

Ich kontere gerne mit einem Webfundstück: Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was Du verstehst.

 

1. Die von Dir kritisierte Stelle steht nicht im Found-it-Log, sondern kommentierend im NA-Log.

 

Das spielt ja keine Rolle, in welchem Logteil es vorkommt - die Aussage bleibt dieselbe.

 

2. Die Entscheidung, ob der Logeintrag berechtigt ist oder nicht und ob er daraus resultierend online bleibt oder nicht, überlasse ich dem Owner (der wohl hier auch mitliest, da ich schon Beiträge von ihm hier im Forum gesehen habe).

 

Natuerlich entscheidet der Verstecker, ob er den Logeintrag stehenlaesst oder nicht. Meine Meinung, dass solche Logeintraege nicht richtig sind, ist davon voellig unabhaengig. Mir kaeme es auch nie in den Sinn einen Cache als gefunden zu loggen, der nicht vor Ort war, auch dann nicht wenn ich das Angebot bekomme das so zu tun.

 

3. Es gibt bei allen Cache-Arten Fälle, in denen ein Final nicht gefunden wird, man aber seine Logberechtigung durch verschiedene Nachweise führen kann. In unzähligen Fällen wird diese Logerlaubnis durch den Cache-Owner trotz fehlendem Logeintrag im Cache-Logbuch gestattet.

 

Ich wuerde ein solches Angebot nie annehmen und erst recht nicht den Anspruch stellen, bevor es ueberhaupt ein Angebot gab.

 

4. Wer von Euch kennt den Wortlaut meiner Bitte auf Logerlaubnis, die ich per Messagesystem an den Owner gesendet habe, um hier urteilen zu können?

 

Wie ich schon schrieb, halte ich nichts von solchen Bitten um Logerlaubnis, und wenn jemand schon meint, unbedingt loggen zu wollen, dann soll wenigstens auf die Antwort gewartet werden, was hier sicher nicht der Fall waere, ansonsten waere Dein Log anders formuliert.

 

 

Nachtrag: Ich werde mich an dieser Diskussion - nicht an diesem Thread - nicht weiter beteiligen. Das ist off topic und nicht das Thema dieses Threads. Sollte jemand eine Diskussion hierzu wünschen, bitte ich ihn, eine Loslösung aus diesem Thread zu beantragen.

 

Schon Dein erster Beitrag hatte ueberhaupt nichts mit dem Threadthema zu tun. Das Naturschutzproblem hat ja ueberhaupt nichts mit der Abgrenzung von ECs zu tun.

 

Cezanne

Edited by cezanne
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Ich hätte da mal eine Frage zu den neuen Logbedingungen von EC:

 

Letzte Woche hatte ich die benötigten Antworten für folgenden EC vor Ort zusammen getragen:

 

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GCZC6E

 

Nur die Logbedingungen irritieren mich:

 

1. "Macht ein Foto von Euch oder einem Team-Mitglied vor einem der alten Tunnel, einem anderen Bergbau-"Relikt" im Muttental oder z.B. an der Ruine Hardenstein und hängt es Eurem Log an!"

 

2. "Reiht die Antworten hintereinander und schickt sie an @quantentunnel.de (also z.B. 1981Ballermann6Bananencremetorte1492Klausudo@quantentunnel.de)! Wenn ihr die richtigen Antworten gegeben habt, erhaltet ihr eine eMail mit der Logfreigabe!"

 

In einem anderen EC-Listing in der Nähe:

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC1V1P1

hat der Rewiever GeoawareDE8 u.a. folgendes geschrieben:

 

"Folgendes ist seit dem 1. Januar 2011 beachten:

 

1. Der Cacher muss nicht auf eine Logerlaubnis warten. Er ist gehalten die Antworten einzusenden, kann aber sofort loggen."

 

Heißt das nun, ich kann ohne Foto und warten auf eine Logfreigabe diesen Cache loggen ?

 

Mir geht dieses "Warten auf Logfreigabe" langsam auf den Geist.

Ich habe auch schon einige Male erlebt, dass man nach dem mailen der geforderten Informationen überhaupt keine Antwort bekommen hat oder in einem Fall hatte ich ein paar Wochen gewartet, bis eine Antwort kam.

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Hallo Terrier_Cacher,

 

soweit ich informiert bin (und so schreibt es ja auch der Reviewer im Link) sind Fotos als Logbedingung nicht mehr erlaubt.

Die aufgeführeten Bedingungen sollen lediglich als Beweis dafür dienen, dass Du vor Ort warst.

 

Die Vorgehensweise ist imho:

 

1. EC besuchen und Aufgaben erfüllen.

2. Geforderte (gewünschte) Infos den Owner zukommen lasse.

3. Zeitgleich darfst Du loggen.

 

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

http://cachandbike.wordpress.com/

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Hallo zusammen,

 

ich interessiere mich sehr für die Earthcaches. Am vergangenen Wochenende habe ich Ruhrgebiet einige gemacht. Ich muss sagen, wenn vor Ort keine Informationstafeln angebracht sind, bzw. diese zerstört wurden ist die Recherche manchmal recht problematisch.

Ich finde es schwer sich auf dem I Phone bzw. Garmin durch die Ellenlangen Beschreibung des Caches zu forsten um dann nachher festzustellen, dass man sich die Infos doch noch zusätzlich aus dem Netz saugen muss. Dann könnte man besser die Beschreibung kleiner halten.

 

Dann ist es ja zudem so, dass es nicht nur eine HP zu dem jeweiligen Thema gibt, z. B. Sandsteine im Ruhrgebiet! Ein mangifaltiges Thema! Man sucht und sucht und sucht, so wie der Owner das haben will, blöd nur wenn sich die richtige Lösung nicht finden lassen will! Weil auf 10 HP die man gefunden hat, 10 verschiedene Antworten stehen.

Noch schlimmer finde ich es dann, wenn der Owner dann nur noch Hohn und Spott für den Cacher hat, der sich stundenlang durch das Netz gewühlt hat. Da frage ich mich, wo bleibt der Anstand der Leute!?! Ich mache die Earthcaches gern, weil ich gern etwas über meine Umwelt lerne aber nicht um jeden Preis!

 

Manche Dinge die bei solchen Caches von den Cachern verlangt werden sind einfach nur lächerlich.

Sicher soll der Cache Wissen vermitteln und das ist eine schöne Sache aber dafür muss ich mich nicht links im Kreis drehen und mit dem Hintern Fliegen fangen, oder?

 

Ich finde das die Netzrecherche auch mit die die Bewertung fließen sollte. Wenn vor Ort keine Infos sind und ich mich durch das Netz wühlen muss, dann sollte dies auch bewertet werden, oder?

 

Ich finde das einige Owner wirklich die Kirche im Dorf lassen sollten und sich und ihre Caches darauf auslegen sollten, was die Umgebung des Caches aussagt und nicht wie dick der Stein an der obersten Stelle eine Handbreit unter der schwarzen Makierung ist, um aus den ermittelten Daten die Quersumme zu bilden um diese dann mit einer Software zu überprüfen.Oder sonst was! Oder wie dick der Stein ist! Nur blöd wenn die Hälfte des Steines in der Erde steckt und man nicht weiß wie weit!Dann sind Zentimetergenaue Angeaben wohl nicht machbar, aber natürlich sind diese Angaben exakte Logbedingungen! Es hat auch für mich nichts mit einem Earthcache zu tun, wenn ich eine Telefonnummer aufschreiben soll, die irgendwo auf dem Gelände hinter einen Schild steht, an das ich nicht ran kommen kann, weil davor ein geschlossener Zaun ist!

 

Ein Foto das ich vor Ort war, muss auch so reichen, so lange das Objekt der Begierde zu sehen ist, ohne das ich mich auf dem Bild zum Deppen machen muss.

Ich respektiere die Arbeit der Owner die sie sich für andere machen beim ausarbeiten der Caches, aber dabei sollten einige Owner den Respekt vor den anderen Menschen/Cachern ebenfalls nicht verlieren.Bei einigen Caches habe ich aber leider den Eindruck gewonnen. Ich will dann auch solche Caches nicht mehr loggen. Ich bedauere dann nur das ich meine Zeit verschwendet habe!

 

Ich will mir den Spaß nicht am Cachen verderben lassen und letztlich sollten alle Menschen respektvoll miteinander umgehen. Und es geht hier um ein Hobby und nicht um eine Doktorarbeit!

 

Gruß

Herbstmond77

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... Man sucht und sucht und sucht, so wie der Owner das haben will, blöd nur wenn sich die richtige Lösung nicht finden lassen will! Weil auf 10 HP die man gefunden hat, 10 verschiedene Antworten stehen.

 

Ich glaube wenn der Owner eine Internetrecherche verlangt, dann ist irgendetwas falsch gelaufen.

 

"3. Was kann der Geocacher an der Location über die Geologie lernen?

 

Zwingende Voraussetzung für einen EarthCache ist, dass der Besucher vor Ort (also nicht nachher z.B. mittels einer Internetrecherche) etwas über die Geologie lernt. Bitte habt dies im Hinterkopf, wenn Ihr Euch vor Ort umseht und eine entsprechende Logbedingung überlegt."

 

Quelle:

http://www.gc-reviewer.de/was-ist-ein-earthcache-und-was-nicht/

 

Hier lese ich heraus, dass vor Ort alle notwendigen Daten vorhanden sein müssen. Wenn dies nicht der Fall ist, weil z.B. Hinweisschilder zerstört sind, dann muss/sollte entweder das Listing geändert oder der Cach temporär deaktiviert werden.

 

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

http://cachandbike.wordpress.com/

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Das Infotafeln fehlen und man dafür halt irgendwo an einer anderen Stelle die Infos findet, aber man nicht weiss wo kenne ich auch.

 

Auf der anderen Seite beobachte ich einen anderen Earthcache, bei dem auf dem Fels die Ausblickplattform renoviert wird und der Owner mittlerweile die Fragen abgewandelt hat.

 

Klar ist es doppelt gemobbelt, wenn amn ein Foto vor Ort machen soll und dann noch ein Stein ausmisst. Wenn meine Kamera aber streikt, freu ich mich, ich durhc die Messung oder Telefonnummer zeigen kann, das ich vor Ort war.

 

Am besten gefallen mir zwei Earthcaches, bei denen man recherchieren muss, warum Schiefer dort verschiedene Strukturen aufweicht, dabei muss man sich die Struktur ansehen und anschliessend zuhause sich über Schiefer informieren. Dabei ist es dann egal, ob man es herausgefunden hat oder nicht. Man bekommt dann eine automatisierte Email, in der der Unterschied erklärt wird.

 

Oder im Erzgebirge beim Schneckenstein musste man googeln, was aus Topas hergestellt wurde. Da war es interessant dann den geschliffen Topasstein zu sehen. Das ist dann speziell auf die Region bezogen.

 

Ich war abe rauch mittlerweile bei einigen Caches, bei denen es mehr um Mineralquellen und die Gesteinsschichten eher nebensächlich waren und man einfahc nur gut mit den Mineraliengehalt rechnen musste.

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Hallo,

 

denkt daran, dass Fotos kein Teil der Logbedinung mehr sein können - bei Earthcaches ist das durchaus sehr schade. Insofern sind "nur Fotos" als Logbeweis halt einfach nicht möglich und wenn sichergestellt sein soll, dass der Cacher vor Ort war, muss eine Frage, die nur vor Ort gelöst werden kann, gestellt werden.

 

Reine Internet-Recherche-Earth-Caches sind deswegen nicht sinnvoll und - das ist in meinen Augen ein wichtiger Punkt - wenn man vor Ort einen Stein ausmessen soll, dieser 23 Zentimeter breit ist, das Internet aber 25 Zentimeter sagt, dann darf nur die exakte Lösung akzeptiert werden. Ausnahmen ("Ich war vor Ort, habe dort ein Foto gemacht und/oder kann dir den Stein genau beschreiben, hatte aber meinen Zollstock nicht dabei und habe nur eine ungefähre Messung in Ellen gemacht...") können ja trotzdem zu einer Logerlaubnis führen, dann muss man mit dem Owner eben kommunizieren.

 

Dann könnte man besser die Beschreibung kleiner halten.

Das halte ich für genau die falsche Einstellung! Das ist diese "Da ist ein Earth-Cache, da gehe ich hin, da lese ich was ab, da logge ich."-Einstellung, die Earth-Caches gerade nicht ausmacht. Hier soll man etwas lernen, etwas bestaunen oder einfach nur Freude an interessanten Dingen aus der Natur haben. Ein ausführliches Listing, dass mich aufklärt, was ich da gerade gesehen habe, finde ich sehr wichtig.

(Ich muss hier aber ganz offen zugeben, dass ich die Einstellung auch schon vertreten habe und bei diversen Earth-Caches wenig bis gar nichts mitgenommen habe. Bei anderen Earth-Caches habe ich dafür viel gelernt oder tolle Sachen gesehen, seien es Höhlen, Felsformationen...)

 

Gerade in dem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass auch die Earth-Cache-"Beweisaufgaben" lehrreich sind und mit der geologischen Besonderheit zusammenhängen und man eben nicht nur Parkbänke zählen muss. Zusätzliche Internet-Recherche finde ich gar nicht schlecht, insbesondere, wenn diese längeren Owner-Kontakt nach sich zieht, in dem man diskutieren kann. Erlebt habe ich das zum Beispiel hier: http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=f8ddca18-8df0-4b62-8e35-533b0a64fb97. Das war sehr lehrreich und gar nicht einfach. :-)

 

Für mich machen einen guten Earthcache folgende Dinge aus:

* etwas fürs Herz: interessante geologische Dinge, die ich vor Ort auch als Laie interessant finde (tolle Felsformation, Höhle...) - das ist die Grundvoraussetzung für einen Earthcache,

* etwas für den Kopf: wissenswertes, dass ich erzwungenermaßen "lerne"; dies wird durch ein gutes Listing (das auch zum lesen reizt) und durch gute Aufgaben vor Ort erreicht,

* gegebenenfalls gute Rückmeldung des Owners, die bereit sind, weitere Dinge bzw. Dinge intensiver zu erklären.

 

Abschließend muss ich noch anmerken, dass leider viele Earthcaches gelegt werden, damit der Owner einen Earthcache gelegt hat. Deswegen mussten die Bedingungen ja auch verschärft werden, weil plötzlich viele Cacher jede Rübe auf dem Acker als Earthcache listen wollten, was offensichtlich nicht den drei Punkten oben entsprechen kann.

 

Der Beitrag ist länger geworden, als ich das geplant habe, aber vielleicht hilft er ja weiter.

 

Herzliche Grüße

Jochen

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Hier lese ich heraus, dass vor Ort alle notwendigen Daten vorhanden sein müssen. Wenn dies nicht der Fall ist, weil z.B. Hinweisschilder zerstört sind, dann muss/sollte entweder das Listing geändert oder der Cach temporär deaktiviert werden.

Fast richtig :grin: . Anspruch eines ECes ist es, dass es vor Ort mindestens eine geologische Aufgabe gibt, die ausschließlich vor Ort zu beantworten ist. Darüber hinaus kann es Fragen geben, die nur mittels Internetsuche zu beantworten sind. Dies ist nicht ideal und sollte vermieden werden. Mindestens aber sollte der Umstand im Listing ersichtlich sein.

 

Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass auch EC eine Wartung benötigen können. Dies ist z.B. der Fall, wenn Infotafeln temporär oder dauerhaft nicht mehr vorhanden sind.

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Hallo EARTHoto.

 

Danke für die Info.

 

Steht das aber nicht im Widerspruch hierzu?:

 

6. Um einen EarthCache zu loggen, müssen die Besucher eine Aufgabe lösen, die mit der Geografie des Ortes zu tun hat.

...oder dem Besitzer des Caches eine E-Mail schicken mit der Antwort auf naturwissenschaftliche Fragen, die er oder sie durch das Lesen eines Informationsschildes ausschließlich vor Ort erhält. Die Aufgaben sollen die geologische Lernerfahrung vor Ort unterstützen und verstärken. Darüber hinaus sollen sie als Beweis dienen, dass die Besucher auch wirklich vor Ort gewesen sind. Das Machen eines Fotos vor Ort oder die Aufforderung eine Information im Internet zu recherchieren, erfüllen diese Anforderungen nicht.

 

Quelle:

http://www.geosociety.org/earthcache/guidelinesDE.html

 

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

http://cachandbike.wordpress.com/

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Hallo EARTHoto.

 

Danke für die Info.

 

Steht das aber nicht im Widerspruch hierzu?:

 

6. Um einen EarthCache zu loggen, müssen die Besucher eine Aufgabe lösen, die mit der Geografie des Ortes zu tun hat.

...oder dem Besitzer des Caches eine E-Mail schicken mit der Antwort auf naturwissenschaftliche Fragen, die er oder sie durch das Lesen eines Informationsschildes ausschließlich vor Ort erhält. Die Aufgaben sollen die geologische Lernerfahrung vor Ort unterstützen und verstärken. Darüber hinaus sollen sie als Beweis dienen, dass die Besucher auch wirklich vor Ort gewesen sind. Das Machen eines Fotos vor Ort oder die Aufforderung eine Information im Internet zu recherchieren, erfüllen diese Anforderungen nicht.

 

Quelle:

http://www.geosociet...idelinesDE.html

 

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

http://cachandbike.wordpress.com/

 

Absatz 6 ist seiner aktuellen Form nicht ideal. Wir arbeiten derzeit an einer Korrektur der Übersetzung. Die geologische Frage vor Ort muss sich nicht zwangsläufig auf ein Informationsschild beziehen. Die Internetsuche zielt mehr auf die "Kernaufgaben" eines ECes ab. Diese sollten online nicht lösbar sein. Mit Kernaufgaben meine ich die Aufgaben, die für die Veröffentlichung ausreichend sind. Fragen darüber hinaus, können sowohl per Internet beantworten werden (obwohl dies grundsätzlich vermieden werden sollte).

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Ich will ja garnicht von der Couch loggen, was hat das für einen Sinn? Ich will ja die Natur erleben und lernen. Einer der Aspekte warum ich Geocaching überhaupt mache! Aber ich finde es halt nicht richtig, dass ich stundenlange Recherchen im Netz betreiben muss und dann immer noch keinerlei richtige Informationen finden kann und vor Ort null Informationen erhältlich sind. Sicher wer suchet der findet aber....

 

Was den netten Kontakt mit den Ownern betrifft, muss ich sagen gab es auch schon, auch nette Erklärungen und Hinweise und Informationen wo ich von den Ownern noch mehr EC finden kann, auf die freue ich mich auch schon.

 

Aber ich habe mir auch, weil ich bei einem Cache eben nicht auf die Lösung kam/komme,auch nach 5 Stunden Suche nicht, Hohn und Spott anhören müssen.Dann sage ich mir auch, steck dir deinen Cache an die Stelle wo die Sonne nicht scheint! So toll war der nun auch nicht!

 

Da sind mir die norddeutschen Findlinge lieber, die haben wenigstens eine Infotafel!

Ich will ja nichts vorgesagt bekommen, dafür brauche ich das nicht zu machen! Aber wenn man den Owner mehrmals angeschrieben hat und immer noch nicht die passenden Antworten gefunden hat, weil es eben zu viele HP´s zu dem Thema gibt, dann kann der Owner zumindestens sagen auf welche Seiten man nachsehen soll.

Ich will ja wirklich nur einen Hinweis und kein vorplappern! Oder ist das zuviel verlangt? Bei jedem normalen Cache gibt es auch einen Hint, wenn man mal hängt!

 

Das Bildermachen finde ich gut, so hat man ja auch den tatsächlichen Beweis das man vor Ort war. Und zudem eine schöne Erinnerung.Das finde ich sollte in den Statuten bleiben. Nur finde ich es doof das immer das GPS drauf sein muss. Wenn jemand mit dem Handy cacht geht das wohl schlecht oder?

 

Ich bin froh das ich auf meiner EC reihe auch viele netter Owner gefunden habe und die mir auch eine Hilfestellung gegeben haben.

Cachen sollte doch füreinander und nicht gegeneinander sein, oder habe ich da was falsch verstanden?

 

In diesem Sinne schöne Grüße

Herbstmond77

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@ EARTHoto,

 

ich denk mal somit sind alle Unklarheiten beseitigt und ich bin auch etwas schlauer geworden. ;)

Danke für die Richtigstellung.

 

@ Herbstmond77,

 

Dein Unbehagen kann ich voll verstehen aber das Problem liegt ja hier sicherlich nicht in der Sache des Caches sonder am Owner.

Ich hab den Wortlaut grad nicht als Zitat da aber irgendwo in den Richtlinien habe ich gelesen, dass da so sinngemäß drin stand, dass der Owner den Cacher helfen soll, wenn er (Owner) feststellt, dass bei der zugeschickten Mail einige Punkte bzw Aufgaben nicht richtig erfüllt worden. Schließlich ginge es ja darum etwas zu lernen.

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

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Das Bildermachen finde ich gut, so hat man ja auch den tatsächlichen Beweis das man vor Ort war. Und zudem eine schöne Erinnerung.Das finde ich sollte in den Statuten bleiben. Nur finde ich es doof das immer das GPS drauf sein muss. Wenn jemand mit dem Handy cacht geht das wohl schlecht oder?

Und wer keine Digicam hat, ist froh, daß keine Bilder mehr verlangt werden müssen.

Der eine hat nur ein Händy und kann das "typische Beweisbild" nicht liefern, der andere gar keine Bilder.

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Bisher habe ich mit Handy gecacht, welches zugleich meine Digicam war - jetzt könnt ihr euch denken, dass da rein gar nix zu machen war. Glücklicherweise hat den Owner damals ein Bild mit dem Listingausdruck und meinem GC Namen als "Beweis" gereicht.

Ich denk mal wenn das Listing sauber ist sprich die Möglichkeit vor Ort gegeben ist alle Fragen/Anforderungen zu erfüllen, dann ist das die beste Möglichkeit.

 

Gruß

turboINTERCEPTOR

 

http://cachandbike.wordpress.com/

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@ EARTHoto,

 

ich denk mal somit sind alle Unklarheiten beseitigt und ich bin auch etwas schlauer geworden. ;)

Danke für die Richtigstellung.

Bitte :grin:

 

 

@ Herbstmond77,

 

Dein Unbehagen kann ich voll verstehen aber das Problem liegt ja hier sicherlich nicht in der Sache des Caches sonder am Owner.

Ich hab den Wortlaut grad nicht als Zitat da aber irgendwo in den Richtlinien habe ich gelesen, dass da so sinngemäß drin stand, dass der Owner den Cacher helfen soll, wenn er (Owner) feststellt, dass bei der zugeschickten Mail einige Punkte bzw Aufgaben nicht richtig erfüllt worden. Schließlich ginge es ja darum etwas zu lernen.

 

 

Sehe ich genauso :)

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Weiß nicht ob meine Frage hier richtig ist.

 

Müssen Earthcaches frei zugänglich sein, d.h. man muss keinen Eintritt bezahlen, um die Fragen zu Beantworten? Mein ich hätte dieses mal Irgendwo gelesen.

 

Hab hier einen Earthcache wo drin steht:

 

...Um den Cache loggen zu können, ist ein Besuch der Höhle zwingend erforderlich, die Fragen können ansonsten nicht beantwortet werden.

 

Gruß Eric

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Weiß nicht ob meine Frage hier richtig ist.

 

Müssen Earthcaches frei zugänglich sein, d.h. man muss keinen Eintritt bezahlen, um die Fragen zu Beantworten? Mein ich hätte dieses mal Irgendwo gelesen.

 

Es ist durchaus denkbar, dass zum Besuch eines EarthCaches Eintritt bezahlt werden muss. Welchen Sinn macht z.B. ein EarthCache zu einer Tropfsteinhöhle, den man ohne etwas von der Geologie gesehen zu haben, loggen kann?

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