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Kryzzle

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Posts posted by Kryzzle

  1. Ihr habt ganz ehrlich interessante Sichtweisen, danke dafür! Mir wird gerade klar, dass es sich eigentlich um ein Spiel mit nur minimalen Regeln handelt.
    Weil ich schon so lange dabei bin, habe ich mir Regeln angewöhnt (die vermutlich auf erlernten Werten beruhen, und auch von befreundeten Cachern geteilt werden), und erwarte unbewusst, dass andere, die meine Caches spielen, sie auch befolgen. Das interessiert einige aber überhaupt nicht, die vielleicht aus einer anderen Art Spiel (z.B. Videokonsolen) einen ganz anderen Ansatz haben, z.B. dass der mit den meisten Punkten gewinnt.

     

    Gefühlt ist da für mich trotzdem ein Unterschied zwischen dem Tradi, der Teil eines Power-Trails ist, und dem Multi-Erlebniscache mit einer 5 km langen Tour von 3 h Dauer - der letztere ist in Bezug auf die Erstellung und die Installation der physischen Stationen üblicherweise deutlich umfangreicher. Beide Caches können aber rein auf die Wertung bezogen gleich eingestuft werden, so dass die Motivation, einen Multi "ehrlich" durchzuspielen, für einen "Punktespieler" gering ist. Wenn so ein Erlebniscache nun durch Cheaten jeglicher Art auf seine Punktzahl reduziert wird, ist das für mich gefühlt eine Abwertung.

     

    Nach den Regeln von GS bleibt mir derzeit aber nichts, als diesen gefühlten "Missbrauch" zu ertragen, was frustrieren kann. Ich habe nun aber auch nicht gerade den Eindruck, als würde ich mit dieser Sichtweise allein dastehen.


    Wäre es vielleicht eine Lösung, für die unterschiedlichen Spielarten unterschiedliche Wertungssysteme vorzusehen?

     

    • Love 1
  2. Hallo Jochen, fairer Punkt, geht los - ich habe ein paar Caches rausgesucht, auf die dieses Muster zutrifft, es sind jedoch deutlich mehr:

     

    GC3F9A6 Log am 13.10.20, Dose verschwindet am 29.11.20, nachgeloggt am 17.01.21 (hier wurde mir von der befreundeten Ownerin bestätigt, dass heute erst das Nachloggen erfolgte)

    GC26VHQ Log am 23.09.20, bevor die DNF-Serie startet

    GC29R3P Log am 22.09.20, bevor die DNF-Serie startet

    GC50YKQ Log am 21.09.20, bevor die Dose gemuggelt wird

    GC8RV4E Log am 20.09.20, bevor die Dose gemuggelt wird

    GC15YC1 Log am 19.09.20, Dose ist inzwischen archiviert

    GC6VBG7 Log am 18.09.20, Dose ist inzwischen archiviert

    GC8E81D Log am 17.09.20, bevor die Dose gemuggelt wird

    GC1HDA5 Log am 16.09.20, letztes Log vor dem Archive

    GC3MPNB Log am 15.09.20, letztes Log vor dem Archive

    GC2BAR7 Log am 14.09.20, letztes Log vor dem Ersatz des Logbuchs

     

    Sieht irgendwie nach chronologischem Lückenfüllen aus...

     

    Immer nach dem gleichen Schema: er/sie ist/sind unter den letzten Findern, bevor ein Problem auftritt, und das Logbuch verschwindet/ausgetauscht wird.

     

    Läuft das noch unter "Geschmäckle"?

     

    VG

    • Surprised 1
  3. Hallo zusammen,

     

    ich möchte mal eure Meinung(en) zu einem interessanten Fall hören, den ich heute entdeckt habe.

     

    Einer meiner Tradis (GC8P2W3) ist heute für den 24.10.2020 nachgeloggt worden, mit fast drei Monaten Verspätung. Das Thema Nachloggen wurde hier ja schon ausgiebig behandelt.

    Nun ist es in diesem Fall aber so, dass der Nano ein paar Tage später gemuggelt wurde. Auch nicht schlimm, passiert halt. Das bedeutet aber, der Logger wusste bereits zu dem Zeitpunkt des Nachloggens aus den Log-Einträgen des Caches, dass sein vermeintliches physisches Log nicht mehr existieren kann. Soweit auch kein Problem. Kurios ist, dass eine befreundete Ownerin heute auch ein altes Log vom selben Cacher erhalten hat - auch bei ihr waren kurz nach dem Datum des Nachlogs Behälter und Logbuch verschwunden.

     

    Schaut man sich nun mal die Historie des Cachers an, findet sich exakt dieses Schema bei einer Vielzahl der geloggten Dosen. Ein Log steht oft vor dem Verschwinden einer Dose im Logbuch, den eigentlichen Logtermin kann man ja online nicht sehen, den kennen nur die Owner aufgrund der Email-Benachrichtigung.

     

    Wie denkt ihr darüber?

     

    Viele Grüße, Kryzzle

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  4. On 2/24/2020 at 11:19 AM, bahnwanderer said:

    Der einzige Checker, der mir vom Headquarter empfohlen wurde ist von 'certitude-punkt-org'. Einige meiner Caches habe ich schon auf diesen Checker umgestellt.

    Leider erlaubt dieser aber auch nur einen Checker pro Cache, meine Cariner Runde besteht aber aus je zwei Aufgaben pro Station, die getrennt gecheckt werden sollen.

     

    Das verstehe ich nicht - ich habe bisher zwei Multis mit jeweils 18 Stationen ausgelegt, die an jeder Station eine Certitude-Überprüfung nutzen. Du kannst IMO beliebig viele zweistellige Prefixes verwenden.

     

    Oder habe ich Dein Problem falsch verstanden?

  5. 13 hours ago, jennergruhle said:

    Dein ganzer hier losgetretener mimimi-Rummel wegen des Publish-Stops hat sich doch nun sowieso erledigt.

     

    Du gehörst wohl zu denen, die unreflektierte Willkür mit dem Vorwand Corona genießen!? Oder nein, vermutlich möchtest Du auch gern mal grundlos Willkür ausüben können. Macht! Möglicherweise fehlt Dir aber auch einfach nur etwas Empathie. „mimimi-Rummel“ zeugt jedenfalls nicht von einem umfassenden Verständnis der Problematik.

    • Upvote 1
    • Funny 1
  6. 2 hours ago, Der Zappo said:

    Die Antwort wird sein: Wir dürfen die nächsten Jahre wohl arbeiten, konsumieren und beten :) egal, ob und wie sehr dabei Ansteckungsgefahr besteht.

    Was wir NICHT dürfen, ist rausgehen. Oder nur mit Antrag - und dem Bescheid : KIK ja, Ausflug nein.

     

    Genau DAS zeichnet sich ab - und da liegt die Frage, ob neue Caches veröffentlicht werden, denn doch meilenweit unter meinem Wallungswert.

     

    Und dieser kostenfreie Blick in die Zukunft basiert auf welchen Daten aus welcher Quelle?

  7. Ich lese hier schon eine Weile mit, weil ich mich auch seit ein paar Wochen über Willkür und mangelhafte Kommunikation seitens GS und Reviewern bzgl. der "Publish-Sperre" (nachfolgend "Maßnahme") ärgere, da ich nach langer Zeit (endlich) mal wieder einen Cache ausgelegt habe. Dabei lässt sich hier bei den Befürwortern ein ordentliches Maß an Obrigkeitshörigkeit und Interpretationsvermögen, gepaart mit Halbwissen, feststellen. Sowohl hier im Thread, als auch in den Kommentaren auf gc-reviewer.de überbieten sich die Leute mit fantastischen Interpretationen (die wie selbstverständlich als Fakt dargestellt werden), Querverweisen auf gesetzlich verordnete Auflagen und unterwürfiger Zustimmung. Bis heute liegt von Groundspeak oder von den deutschen Reviewern jedoch kein einziges belastbares offizielles Statement vor, das die Maßnahme in kausaler Verbindung mit der Corona-Pandemie begründet. Wiederholte Aufforderungen, eine offizielle Begründung zu liefern, wurden bisher ignoriert und ausgesessen.

     

    Wie allgemein bekannt, wird zur Bekämpfung der Pandemie Social Distancing propagiert. Die von @eigengott verlinkte Seite http://www.infektionsschutz.de - offiziell von der BZgA betrieben - nennt dazu eine für das Geocaching relevante Verhaltensregel:
    "Wenn Sie zum Spazierengehen oder Sporttreiben (z. B. Joggen) nach draußen gehen, bewegen Sie sich maximal mit einer weiteren Person. Wahren Sie auch hier strikt die Abstandsregel."
    Für Social Events gilt:
    "Organisieren bzw. besuchen Sie keine privaten Treffen, ob bei sich oder bei anderen zu Hause (z. B. Geburtstagsfeiern, Spielverabredungen für Kinder, oder Filmabende). Diese Freizeitbeschäftigungen können aktuell nur mit den im Haushalt lebenden Personen durchgeführt werden. Nur so kann das Ziel, die Ansteckungen einzudämmen, auch gelingen."

    Mit der Vielzahl von Regelungen ist alles gesagt. Jeder Einzelne hat diese Regelungen zu befolgen. Fehlverhalten wird z.T. mit Bußgeldern bestraft.

     

    Wenn ich auf https://www.gc-reviewer.de/geocaching-und-covid-19/ lese, "Kein Punkt der Welt und keine Statistik ist eine Gefährdung eurer Gesundheit wert!", denke ich an eine lebensbedrohliche Gefahr, die mir beim Versuch, einen Cache zu erreichen, widerfährt - so, wie es bei T4,5- oder T5-ern möglich ist.

     

    Vor welchem Fehlverhalten bzw. welcher Gefahr wollen uns denn die Reviewer nun bloß durch ihre ungewöhnliche Maßnahme schützen?

     

    Ich habe kein Interesse daran, diesen Unsinn zu interpretieren, sondern erwarte der Community gegenüber Transparenz, wenn einschneidende Maßnahmen - und wenn nur durch Passivität - umgesetzt werden. Sollten die Reviewer aber nicht den Mut dazu haben, Ihre Beweggründe zu nennen und mit der Community zu diskutieren, kann ich dem TO mit seiner Forderung nur zustimmen.

     

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